Starker Auftakt, manchmal etwas überladen
House of Bane and Blood (Order and Chaos, Band 1) – Packende Rivals to Lovers RomantasyDer Anfang war richtig stark. Dieses Gefängnis, die düstere Atmosphäre, die Peaky-Blinders-Vibes, ich war sofort drin. Den weiblichen Hauptcharakter Camilla mochte ich auf Anhieb. Stark, clever, ein bisschen ...
Der Anfang war richtig stark. Dieses Gefängnis, die düstere Atmosphäre, die Peaky-Blinders-Vibes, ich war sofort drin. Den weiblichen Hauptcharakter Camilla mochte ich auf Anhieb. Stark, clever, ein bisschen wild und mit einer tätowierten, sich bewegenden Schlange auf der Haut, als magische Vertraute. Mega cool. Und dann Nico… geheimnisvoll, gefährlich, sexy, morally grey, interessant.
Die Welt ist komplex, manchmal fast zu sehr. Ich fand das Magiesystem mit den Relikten und Göttern spannend, aber auch ein bisschen überladen. Gefühlt kam alle paar Seiten ein neuer Name oder eine neue Fraktion dazu, da bin ich irgendwann etwas durcheinandergekommen. Trotzdem war ich neugierig genug, weiterzulesen, weil es immer wieder starke Momente gab. Besonders die Szenen zwischen Nico und Camilla, bei der die Anziehung und die inneren Konflikte der beiden intensiv war.
Emotional hat mich vor allem gefallen, wie stark Camilla ist. Ihre Vergangenheit, die Kämpfe, ihre Brüder, ihre innere Stärke, sie ist echt ein cooler Charakter. Und Nico hat mich zwischendurch echt überrascht, knallhart und distanziert und gleichzeitig, liebevoll und familiär und besonders respektvoll, wenn es um Consent geht.
Im letzten Drittel wurde es dann wild. Alles passierte gleichzeitig. Showdown, Magie, Chaos, Enthüllungen und ich war irgendwann etwas müde von der ganzen Action. Aber: das Ende war trotzdem gut und hatte viele starke Szenen.
Unterm Strich: Ein spannender, düsterer Fantasy-Roman mit tollen Ideen, starken Figuren und ein bisschen zu viel Tempo und Chaos am Ende. Ich mochte die Atmosphäre total, auch wenn mich die Fülle an Ereignissen manchmal überfordert hat.
✨ Lieblingszitat:
„Allem Handeln wohnte ein gewisses Risiko inne, vor allem, wenn es um Herzensangelegenheiten ging.“