Ein fesselndes Buch, dessen Aufbau schon Richtung dem finalen Band strebt
Die Prinzen des Winters
Ich liebe es, dass das Cover die Entwicklung von Eyra widerspiegelt. War sie zu Beginn noch in der „Schneewelt“ gefangen, hat sie in diesem Teil bereits den Drachen Belagor auf ihrer Seite, und ihre Kräfte ...
Ich liebe es, dass das Cover die Entwicklung von Eyra widerspiegelt. War sie zu Beginn noch in der „Schneewelt“ gefangen, hat sie in diesem Teil bereits den Drachen Belagor auf ihrer Seite, und ihre Kräfte entwickeln sich stetig weiter.
Mir gefällt auch, dass die Geschichte nicht nur aus Eyras Sicht erzählt wird, sondern erneut auch Patricia und Fayette zu Wort kommen. Dass sich – wie man bereits im dritten Teil mitbekommt – Romanzen zwischen Patricia und Saul sowie zwischen Fayette und Noah entwickeln, hat mir ebenfalls gut gefallen.
Inhaltlich passiert wieder einiges. Die Freunde sind auf der Jagd nach weiteren Kristallen und müssen dabei zahlreiche Hindernisse überwinden, um ihr Ziel zu erreichen. Zudem werden sie verraten, und die bösen Mächte wissen nun über den Plan Bescheid, wie die Kristalle vernichtet werden sollen. Dadurch bleibt das Buch durchgehend wirklich spannend. Man spürt außerdem deutlich, dass der letzte Teil näher rückt, da die Spannung sehr hoch bleibt und es viele offene Fragen und Handlungsstränge gibt. Ich freu mich definitv schon auf die Auflösungen in Teil 5.
Vom Schreibstil her mag ich die Geschichten von K. T. Steen sehr. Ich kann mir alles bildlich sehr gut vorstellen. Ihre Charaktere sind rund ausgearbeitet, und auch die Nebencharaktere wirken nicht blass. Lediglich Lorelei geht mir gehörig auf die Nerven, aber da sie sozusagen der Gegenpol zu Eyra ist, passt das wieder.