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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2025

Düster, spannend - aber für mich nicht die große Buchliebe.

Solitude 1: Devour the Light
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Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an das Buch gegangen – und die wurden leider nicht ganz erfüllt. Trotzdem hatte ich beim Lesen Spaß und würde es definitiv weiterempfehlen, wenn man Lust auf ein ...

Ich bin mit ziemlich hohen Erwartungen an das Buch gegangen – und die wurden leider nicht ganz erfüllt. Trotzdem hatte ich beim Lesen Spaß und würde es definitiv weiterempfehlen, wenn man Lust auf ein Fantasy-Buch mit „starcrossed lovers“ hat. Es gibt hier zwar nicht viel Spice, aber dafür eine Menge Anziehungskraft.

Die Welt fand ich absolut genial. Düster, morbide, deprimierend – und gleichzeitig total faszinierend. Das Magiesystem und die Assassinen-Tiere haben für mich noch mal eins draufgesetzt. Dazu die ganzen Wendungen, Intrigen und Verrätereien … das hat einfach richtig gut gepasst und die kleineren Schwächen ziemlich wettgemacht.

Louve als Hauptfigur ist echt spannend. Am Anfang war ich mir noch unsicher, ob das alles so stimmig ist, aber je länger man liest, desto besser versteht man sie und ihre Art zu handeln. Enean dagegen wirkte auf mich manchmal ein bisschen naiv oder fast schon jugendlich. Er will unbedingt bei Louve sein, denkt aber nicht immer zu Ende, was das nach sich zieht. Gerade bei so einem alten, mächtigen Wesen hätte ich eigentlich mehr Weitsicht erwartet. Trotzdem mochte ich, dass er am Ende eben nicht so böse ist, wie alle denken – das hat ihn für mich noch mal interessanter gemacht.

Den zweiten Teil werde ich mir auf jeden Fall anschauen, weil ich wissen will, wie’s weitergeht. Aber es ist jetzt nicht das Buch, für das ich am Erscheinungstag sofort in die Buchhandlung renne.

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Veröffentlicht am 30.08.2025

Sonnenverwöhnte Strände, sexy Rettungsschwimmer und ein düsteres Geheimnis

The summer that broke us (Lifeguard 1)
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The Summer That Broke Us spielt am sonnenverwöhnten Strand von Malibu. Sutton kehrt zum dritten Mal als Rettungsschwimmerin zurück, doch diesmal ist es besonders, Zum ersten Mal hat sie ihre beste Freundin ...

The Summer That Broke Us spielt am sonnenverwöhnten Strand von Malibu. Sutton kehrt zum dritten Mal als Rettungsschwimmerin zurück, doch diesmal ist es besonders, Zum ersten Mal hat sie ihre beste Freundin Layla überreden können, mitzukommen. Was wie ein unbeschwerter Sommer voller Sonne, Meer und Spaß beginnt, entwickelt sich schnell zu einem Netz aus Geheimnissen und dunklen Wahrheiten, die unter der scheinbar idyllischen Oberfläche lauern.

Obwohl Sutton und Layla schon seit Ewigkeiten beste Freundinnen sind, beginnt es in Malibu zwischen den beiden zu kriseln. Die Situation spitzt sich zu, als Sutton gezwungen ist, bei Laylas Exfreund Ben einzuziehen. Zwischen Sutton und Ben fliegen zwar die Funken – doch Sutton trägt ein Geheimnis mit sich, das Ben niemals erfahren darf.

Lucia Sterling ist mit diesem Roman ein fesselndes Leseerlebnis gelungen. Ihr Schreibstil ist leichtgängig, bildhaft und atmosphärisch: Beim Lesen hatte ich das Gefühl, direkt an den sonnigen Stränden Malibus zu stehen, die Beach-Tower wie in Baywatch vor Augen, das blaue Meer und die tosenden Wellen an den Klippen.

Besonders spannend fand ich den abwechselnden Perspektivwechsel zwischen Sutton und Ben, ergänzt durch Tagebuchauszüge einer unbekannten Person, die der Geschichte zusätzliche Tiefe und Dynamik verleihen.

Sutton ist eine beeindruckende Protagonistin: stark und entschlossen, zugleich aber auch von Schuldgefühlen zerfressen. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als einen normalen Sommer mit Layla zu verbringen, und doch steht ihr Geheimnis immer wieder zwischen ihnen. Ben hingegen war mir anfangs furchtbar unsympathisch – arrogant, kalt, unnahbar. Doch nach und nach zeigt sich, dass diese Härte nur Fassade ist und er in Wahrheit selbst eine große Last trägt. Auch die Nebenfiguren wie Layla, Jackson und Clarissa sind facettenreich und fügen sich stimmig in die Handlung ein.

Die Anziehungs- und Abstoßungsdynamik zwischen Sutton und Ben ist hervorragend umgesetzt – durch die wechselnden Erzählperspektiven kann man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben.

Alles in allem hat mich The Summer That Broke Us begeistert. Ein atmosphärischer, intensiver Roman voller Emotionen, Geheimnisse und Sommerflair. Ich freue mich schon jetzt auf Band 2!

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Lilimotts spannende Geschichte – auch wenn die Bilder im Kopf ausblieben

Dämmernachtstraum
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Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht ganz leicht. Obwohl die Autorin eine detailreiche Sprache verwendet und sowohl Szenen als auch Charaktere lebendig beschreibt, konnte mich der Schreibstil nicht ...


Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht ganz leicht. Obwohl die Autorin eine detailreiche Sprache verwendet und sowohl Szenen als auch Charaktere lebendig beschreibt, konnte mich der Schreibstil nicht vollständig abholen. Mein Kopfkino kam nicht richtig in Gang – und das ist für mich essenziell für ein richtiges Lesevergnügen.

Trotzdem hat mich die Protagonistin Lilimott schnell für sich eingenommen. Als Mädchen, das ihr Leben lang unsichtbar war, muss sie plötzlich über sich hinauswachsen. Ihre Entwicklung – von der unbemerkten Außenseiterin zur „Großen Retterin“ – fand ich sympathisch und glaubwürdig erzählt. Besonders schön fand ich, wie sie lernt, an sich selbst zu glauben, und es schließlich sogar schafft, die verfeindeten Nachtspinste und Tagholde zu vereinen – keine leichte Aufgabe. Lil lernt, für sich und andere einzustehen, und das wurde sehr feinfühlig und nachvollziehbar dargestellt.

Auch die Welt der Nachtspinste und Tagholde ist mit viel Fantasie gestaltet. Jedes Wesen hat ein eigenes, besonderes Aussehen und einen klar erkennbaren Charakter. Besonders ins Herz geschlossen habe ich den kleinen Taghold Habibi – einfach süß! Auch Lilimotts bester Freund Kasimir und ihre Schwester Ruby fand ich großartig. Sie stärken Lils Selbstwertgefühl und unterstützen sie – direkt und indirekt – auf ihrer Reise.

Auch wenn der Funke bei mir nicht zu hundert Prozent übergesprungen ist, bietet das Buch eine originelle und warmherzige Geschichte über Mut, Selbstvertrauen und das Einstehen für sich selbst und andere. Ich vermute, meine Tochter wird das ganz anders sehen. Ich bin gespannt auf ihre Meinung, wenn sie das Buch gelesen hat :)

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Veröffentlicht am 26.07.2025

Zwischen Tiefpunkt und Neuanfang

Pinguine fliegen nur im Wasser
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Mich hat der Titel des Buches angesprochen, und die Zusammenfassung hat mich schließlich dazu bewegt, Pinguine fliegen nur im Wasser zu lesen.

Nach leichten Startschwierigkeiten hat mich der Roman von ...

Mich hat der Titel des Buches angesprochen, und die Zusammenfassung hat mich schließlich dazu bewegt, Pinguine fliegen nur im Wasser zu lesen.

Nach leichten Startschwierigkeiten hat mich der Roman von Henriette Krohn dann völlig mitgerissen. Vincent ist am Tiefpunkt – Job, Wohnung und Ruf sind weg, und er weiß nicht, wie es weitergehen soll. Zufall oder Schicksal führen ihn zur quirligen Taxifahrerin Greta.

Greta erkennt Vincents Situation und motiviert ihn, ihr bei der Renovierung ihrer geerbten Villa zu helfen.
Anfangs ist Vincent noch überfordert von Gretas lebhafter Art, doch nach und nach finden die beiden ungleichen Charaktere ihre eigene Mitte – und langsam auch den Weg zueinander.

Ich mochte dieSelbstfindungs- und Neuanfangsstory sehr. Die Autorin hat ein wunderbares Gespür dafür, den richtigen Ton für jede Stimmung zu treffen. Sie schafft es, dass man mit den Figuren mitfühlt, ohne zu werten – und öffnet dabei auch dem Leser auf subtile Weise die Augen für das eigene Leben.

Das Buch war eigentlich gar nicht mein typisches Genre, aber ich habe es sehr genossen und werde definitiv Ausschau nach weiteren Büchern der Autorin halten!

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Veröffentlicht am 26.07.2025

Drei geheimnisvolle Prinzen + eine feurige Heldin = ein mitreißendes Abenteuer

Die Prinzen des Winters: Eisfunken
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Mich hat die Zusammenfassung des Buches sofort angesprochen – ich hatte gerade Lust auf eine spannende Romantasy-Story. Und ich habe es nicht bereut, das Buch gelesen zu haben.

Schon der Epilog hat mich ...

Mich hat die Zusammenfassung des Buches sofort angesprochen – ich hatte gerade Lust auf eine spannende Romantasy-Story. Und ich habe es nicht bereut, das Buch gelesen zu haben.

Schon der Epilog hat mich mitgerissen und sofort neugierig auf die weitere Geschichte der drei Prinzen gemacht.

Eyra mochte ich von der ersten Seite an: eine willensstarke junge Frau, die es hasst, dass die Winterelfen ihr Heimatland in ewigen Winter tauchen. Durch ihre Einladung zur königlichen Brautschau erhält sie die Chance, die Macht des Königshauses zu brechen. Doch je näher sie die drei Prinzen kennenlernt und je mehr sie hinter die Fassade blickt, desto klarer wird: Nicht alles ist so, wie es scheint.
Was als vielversprechende Romantasy beginnt, entwickelt sich zu einem spannenden Abenteuer. Eyra lernt sich selbst immer besser kennen, und ihr Charakter wird im Laufe des Buches vielschichtiger und tiefgründiger.

Auch die drei Prinzen sind starke Figuren – jeder für sich, aber auch als Einheit. Sie haben Stärken und Schwächen und sind absolut sympathisch. Die Dynamik zwischen Eyra und den Prinzen funktioniert hervorragend, und Eyras selbstbewusstes Auftreten sorgt für einige wunderbar heitere Momente.

Die Story hat mir richtig gut gefallen – sie ist voller Wendungen und Überraschungen, dabei angenehm komplex, ohne zu überfordern.
Der Schreibstil der Autorin hat mich mitgerissen und in meinem Kopf eine facettenreiche, lebendige Welt entstehen lassen.

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