Eine unpopuläre Meinung
The True Love Experiment – Sie sucht im Fernsehen nach Mr Right, dabei steht er hinter der KameraZitat:
"Er ist die Stille meines Sturms, der Schatten meines hellen Sonnenlichts, der Styles meines Harry.
Meine Meinung:
Viele Bücher von Christina Lauren sind mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen. ...
Zitat:
"Er ist die Stille meines Sturms, der Schatten meines hellen Sonnenlichts, der Styles meines Harry.
Meine Meinung:
Viele Bücher von Christina Lauren sind mir über die Jahre sehr ans Herz gewachsen. Im besonderen ihre 'Beautiful Bastard' Reihe, die für mich immer noch mit Abstand das beste beinhaltet, was die Autorinnen zu bieten haben. In letzter Zeit habe ich jedoch bemerkt, das ihr Romane für mich entweder Top oder Flopp sind.
'The True Love Experiment' gehört für mich leider zur letzteren Kategorie. Anfangs dachte ich, dass die Protagonistin, Felicity Chen aka Fizzy, eine coole Powerlady ist. Sie wird als starke Frau asiatischer Herkunft dargestellt. Intellektuell und mit einer gehörigen Portion Chuzpe, die sich von Männer nichts sagen lässt, erst recht, wenn diese einem veralteten Frauenbild nachhängen. Je mehr ich jedoch in die Geschichte eintaucht bin, desto irritierender fand ich sie und ihr Mundwerk. Sie zeigt keinerlei Verletzlichkeit, prahlt dafür umso mehr mit ihrer Promiskuität. Teilweise kam sie mir vor, wie diese gewissen Typen im Club, die dich ständig anbaggern, aber einfach den Wink nicht verstehen wollen. Diese Art und Weise hat mich wirklich gestört und empfand ich auch als furchtbar anstrengend. Tatsächlich habe ich mich gefragt, was an dieser Protagonistin so fantastisch sein soll, das so viele Leser sich ihre eigene Story gewünscht haben. Da ich die 'Soulmate Equation' nicht kenne, noch viel weniger.
Die ersten 20% mochte ich, doch dann fingen sie an die Dating-Show zu filmen und ich verlor einfach das Interesse. Da sich hier vieles sehr flach und uninspiriert anfühlte. Außerdem war die Romanze nicht allzu glaubhaft. Wo war hier bitteschön die Romantik? Ich habe beim Lesen nichts gespürt. Kein Magenflattern, kein Knistern buchstäblich nichts. Ich verstand nicht, warum sich die beiden überhaupt zueinander hingezogen fühlten. Ganz zu schweigen von Connors süßer Teenager Tochter, die scheinbar auch nur stattfand, um ihm und Fizzy ein weiteres Date zu bescheren. Und ganz ehrlich 120 Seiten weniger hätten der Story auch ausnehmend gutgetan. Müssen es denn unbedingt fast drei Dutzend namentlich genannte Charaktere in einer RomCom sein?
Fazit:
Ich kann verstehen, dass viele den Roman mochten, schließlich ist doch alles eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Für mich war 'The True Love Experiment' kein Highlight des Autorinnen Duo's. Ich wollte mich in ihrer Geschichte verlieren, verlor aber wegen des völlig konstruierten Plots und seiner nervtötenden Heldin irgendwann das Interesse.
Auch wenn dieses Buch von Christina Lauren diesmal nicht der richtige Lesestoff für mich war, freue ich mich auf ihre zukünftigen Projekte.
* 2/5 *