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Veröffentlicht am 22.09.2024

Familia ante omnia

Meeresfriedhof
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Die Handlung spielt in Norwegen, einmal zur Zeit während des Zweiten Weltkriegs, aber auch in der jetzigen Zeit. Ein Hurtigruten-Schiff sowohl mit deutschen Soldaten, aber auch mit Zivilisten an Bord wurde ...

Die Handlung spielt in Norwegen, einmal zur Zeit während des Zweiten Weltkriegs, aber auch in der jetzigen Zeit. Ein Hurtigruten-Schiff sowohl mit deutschen Soldaten, aber auch mit Zivilisten an Bord wurde während des Krieges von einer Mine getroffen und versenkt und Hunderte Menschen kamen ums Leben, unter ihnen der Reeder Theo Store Falck. Seine Frau, die junge Schriftstellerin Vera Falck und ihr kleiner Sohn Olav konnten gerettet werden.

Die Falcks sind in Norwegen eine bekannte und erfolgreiche Familie, teilen sich aber in einen wohlhabenden Zweig, die Falcks in Oslo und in einen Zweig, der das Leben genießt und es nimmt wie es kommt, die Falcks in Bergen. Den Osloern ist es bisher gelungen, die Bergener von den Geschäften fernzuhalten und sie auch am Erfolg so gut wie nicht teilhaben zu lassen.

Die Familie in Oslo besteht aus dem Patriarch Olav, dem Kind, das damals mit der Mutter gerettet werden konnte und seinen Kindern Sasha, Sverre und Andrea. Zu Anfang ist auch Vera noch dabei, sie begeht Selbstmord und um ihr Testament dreht sich die Handlung. Die Osloer versuchen verzweifelt, das Testament ausfindig zu machen. Vera hatte es am Tag ihres Selbstmords vom Notar abgeholt, seitdem ist es verschwunden. Außerdem geht es um das Manuskript eines Buches, das Vera geschrieben und das ihr 1970 vom Staatsschutz abgenommen worden war, während sie selbst für mehrere Jahre in eine geschlossene Anstalt wanderte.

Bei der Familie in Bergen spielt Hans Falck, ein Arzt, der viel in Krisengebieten des Nahen Ostens unterwegs war, die Hauptrolle. Er verpflichtet den Journalisten Johnny Omar Berg, seine Biografie zu schreiben. Johnnys und Sashas Wege kreuzen sich bald und sie machen sich gemeinsam auf den Weg, die Wahrheit über Vera herauszufinden.

Und so wird Veras Geschichte und ihre Rolle in der Familie immer weiter aufgerollt. Wer war sie wirklich? Und was passierte damals auf dem Schiff? Stimmen die Gerüchte, die von einem ganz anderen Ablauf berichten? Sasha vor allen anderen hat Interesse daran, der Wahrheit auf die Spur zu kommen, koste es was es wolle. Auch gegen den Willen ihres Vaters, der sie stark manipuliert und über seine Stiftung auch auf die Geschicke Norwegens einen großen Einfluss ausübt.

Ich hatte in diesem Jahr schon die Bücher von Trude Teige gelesen, die ebenfalls das Schicksal Norwegens oder von Norwegern während des Zweiten Weltkriegs thematisierten. Schon da hatte mich die starke Involviertheit der Norweger in diese Zeit verwundert.

In „Meeresfriedhof“ wird klar, dass es nicht nur die Seite der Widerstandskämpfer gab. Norwegen war von den Deutschen besetzt und natürlich gab es auch Kollaboration. Die Reeder transportierten Waffen und Soldaten in alle Teile des Landes und verdienten gut dabei. Nach dem Krieg musste diese Seite aber verschwiegen werden. Da war es schon fast hilfreich, wenn ein Kriegsgewinnler während der Zeit zu Tode gekommen war und seine unschuldigen Nachkommen die Geschäfte erfolgreich weiterführen konnten und auf dem erwirtschafteten Reichtum aufbauten.

Es verwundert dann aber doch, wie sich Reichtum, das Geschäft und damit verbunden auch öffentliche Einflussnahme auf das Verhalten von Familien auswirken können.

Das Buch wird auf der Innenseite als Thriller angekündigt, das war es für mich nicht. Es war ein spannender Roman mit vielen historischen Hintergründen und auch Einblicken in die Arbeit von Geheimdiensten in der heutigen Zeit.

Es endet mit einem Cliffhanger, der für die Fortsetzung noch einiges an Spannung erwarten lässt.

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Veröffentlicht am 06.09.2024

Ein Bild als zöge ein Sturm auf - anspruchsvoller Krimi mit viel historischem Hintergrund

Die Akte Madrid
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Aus einem Luxushotel nahe der Alhambra ist ein surrealistisches Gemälde gestohlen worden. Dieses Gemälde war lange verschollen und die, die sich dafür interessierten, hatten angenommen, dass es in den ...

Aus einem Luxushotel nahe der Alhambra ist ein surrealistisches Gemälde gestohlen worden. Dieses Gemälde war lange verschollen und die, die sich dafür interessierten, hatten angenommen, dass es in den Wirren des Zweiten Weltkrieges und der Franco-Zeit verloren gegangen war. Es zeigt die für die spanische Kultur drei sehr wichtigen frühen Freunde Dalí, Buñuel und Lorca, allesamt Meister in ihrem Metier an ihrem letzten gemeinsamen Abend in einer Bar in Granada. Alma Arras hatte das Bild gemalt, sie war sehr viel später auf der Straße in Madrid ermordet worden, ihr Bild war schon vorher verschollen.

Leonard Lomberg wird vom deutschen Verteidigungsminister Ritter mit der Suche nach dem Bild beauftragt. Seinem Vater gehörte einst ein Anteil an dem Hotel, aus dem das Bild jetzt gestohlen wurde, er war in den 50er und 60er Jahren in Spanien als Baulöwe reich geworden. Der Verteidigungsminister schickt sich gerade an, zum NATO-Generalsekretär ernannt zu werden, da kann er eine Erpressung von unbekannt nicht gebrauchen.

Wir geraten mit der Handlung in die Wirren des Spanischen Bürgerkrieges und der sich anschließenden Franco-Zeit und in ihre Verwicklungen mit dem NSDAP-Regime in Berlin. Aber damit nicht genug: die Strippenzieher der Nazi-Zeit saßen auch in der jungen Bundesrepublik noch vielfach in einflussreichen Positionen. Entweder verdienten sie sich in der Zeit eine goldene Nase oder sie sorgten für reibungslose Übergänge und dafür, dass ihre Geschäfte nicht gestört und ihre Vergangenheit nicht aufgedeckt wurden. Und selbst wenn sie mit hohen Ehren ausgezeichnet wurden, war ihre Weste nicht so weiß, wie es zunächst schien. Es bleibt nur die Frage: Kann man die Söhne oder Töchter für die Schuld ihrer Eltern verantwortlich machen? Was wissen die Kinder und spielen sie mit offenen Karten? Oder geht die Vertuschung weiter?

Alldem kommen Leonard Lomberg und seine Freundin vom BKA Sina Röhm auf die Spur.

Es handelt sich um einen anspruchsvollen Krimi mit viel historischem Hintergrund. Er spielt in verschiedenen Zeitebenen, die schon mal verwirren können. Sehr viele Personen sind involviert, die man erst einmal kennenlernen muss. Außerdem springt die Handlung auch zwischen Granada, Bonn, Südfrankreich und Mallorca hin und her, auch das erschwert den Lesefluss ein wenig.

Ich hatte Band 1 gelesen und fand mich daher schneller zurecht.

Das Buch lädt ein, sich nach einem ersten schnellen Durchgang gleich noch einmal mit der Handlung zu beschäftigen. Dann erschließt sich einem auch so einiges mehr. Ich mag die Krimis von Andreas Storm, weil sie viel Historisches mit einer fiktiven Handlung verknüpfen und empfehle den Krimi gerne weiter.

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Veröffentlicht am 06.09.2024

Niemand sollte so viel ertragen müssen!

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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Dies war mein erstes Buch von Rebecca Yarros, ich hatte den Erfolg ihrer Fantasy-Bücher verfolgt und war gespannt darauf.

Wer sehr viele Gefühle mag, ist mit diesem Buch sehr gut bedient, es ist tatsächlich ...

Dies war mein erstes Buch von Rebecca Yarros, ich hatte den Erfolg ihrer Fantasy-Bücher verfolgt und war gespannt darauf.

Wer sehr viele Gefühle mag, ist mit diesem Buch sehr gut bedient, es ist tatsächlich gefühlsbeladen. Für mich war es zu viel Pathos, von allem zu viel. Das Schicksal hatte sich eindeutig Ella ausgesucht und scheint sie mit allem zu belasten, was man sich an Schlägen so vorstellen kann. Die Eltern sterben bei einem Unfall, sie wächst bei der Großmutter auf. Knapp volljährig wird sie schwanger und ihr Partner verlässt sie und will fortan nichts mehr von ihr wissen. Sie bringt Zwillinge zur Welt, um die sie sich alleine kümmert. Die Zwillinge sind zu Beginn der Handlung 6 Jahre alt und sehr nett miteinander. Ihr Bruder geht zu den Special Forces und kommt in Afghanistan um.

Und es geht noch weiter mit den Schicksalsschlägen. Nebenbei führt sie auch noch ein Hotel, das viel ihrer Zeit beansprucht. Wenigstens hat sie dafür auch engagierte Mitarbeiter, die sie auch manchmal mit den Kindern entlasten.
Über ihren Bruder Ryan freundet sie sich mit einem seiner Kameraden - Chaos alias Becket - in einer Brieffreundschaft an. Die beiden kennen sich nicht, aber gerade das erleichtert es beiden, sich tatsächlich über ihre Sorgen und Nöte auszutauschen und ehrlich miteiander zu sein. Als der Bruder getötet wird, hat er seinem Kameraden einen Brief hinterlassen und fordert ihn auf, sich um seine Schwester zu kümmern. Der stellt sich allerdings nicht mit seinem Spitznamen sondern mit seinem richtigen Namen bei Ella vor und so weiß sie lange nicht, dass sie ihren Brieffreund vor sich hat.

Das Problem, das die beiden nun miteinander haben, schien mir konstruiert. Es ist kein wirkliches Problem, auch wenn Ella immer wieder betont, wie sehr sie Menschen verabscheut, die sie angelogen haben.

Becket hingegen, der es bislang so gar nicht mit Menschen hatte, verwandelt sich in einen selbstlosen Übermenschen, der sich eher selbst aufgeben würde, als seinen Versprechen nicht nachzukommen. Das ist zwar toll, ich fand es aber eher unrealistisch.

Wenn in manchen Romanen schon eine Triggerwarnung aufgrund einer halben Seite gegeben wird, so wäre es hier auf jeden Fall notwendig gewesen. Das Buch ist harter Tobak und zeigt wie gemein das Leben manchmal sein kann.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, besonders die Briefe sind so lebendig verfasst, dass man das Gefühl hat, die beiden sprechen gerade miteinander.
Das ist sicherlich auch das Verdienst der Übersetzerin Michelle Landau, aber ich gehe davon aus, dass es auch im Original von Rebecca Yarros sehr schön geschrieben ist.

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Ihre Liebe gehörte dem Champagner

Madame Clicquot und das Glück der Champagne
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Auf das Buch war ich durch das neueste Buch der Autorin „Loreley“ aufmerksam geworden. Und da der Schaumwein mich schon lange beruflich begleitet, war dieses Buch natürlich ein MUSS.

Barbe-Nicole Cliquot-Ponsardin ...

Auf das Buch war ich durch das neueste Buch der Autorin „Loreley“ aufmerksam geworden. Und da der Schaumwein mich schon lange beruflich begleitet, war dieses Buch natürlich ein MUSS.

Barbe-Nicole Cliquot-Ponsardin ist gerade 27 Jahre alt, als ihr Mann Francois plötzlich verstirbt. Und so steht Barbe vor der Herausforderung ihres Lebens. Sie ist fest entschlossen, den gemeinsamen Weinhandel und die Schaumweinherstellung im Andenken an ihren Mann weiterzuführen. Dem stehen allerdings gesellschaftliche Zwänge entgegen. Nicht nur ihre Eltern, auch ihr Schwiegervater und ihr Bruder sind dagegen und trauen ihr ein solches Wagnis nicht zu. Lediglich ihre Schwester, die selbst so ganz anders gestrickt ist, bestärkt sie in ihren Plänen.

Und so sucht sie sich Mitstreiter, die sie in ihrem Vertriebsmitarbeiter Louis Bohne, einem jungen Deutschen, Georges Christian Kessler, den sie als Buchhalter anstellt, und in einem bayerischen Kellermeister findet.

Die Handlung spielt in der Zeit Napoleons zwischen 1801 und 1817. Politische Entwicklungen spielen in das Geschäftsleben hinein, besonders als Napoleon ab 1806 Krieg gegen ganz Europa führt und schließlich auch noch seinen Russland-Feldzug beginnt. Die Russen waren vormals treue Kunden des Champagnerhauses gewesen, nun beginnt eine Blockade, die viele Häuser an den Rand des Ruins treibt. Es war erhellend, die Zeit Napoleons auch einmal aus der Sicht einer französischen Kaufmannsfamilie zu erleben, mit all ihren Erfolgen aber auch mit vielen Sorgen und Nöten.

Spannend war aber auch, die Herstellung des Champagners und seine stetige Verbesserung mitzuverfolgen. Nachdem man bereits 100 Jahre vorher Schaumwein zunächst mehr zufällig hergestellt hatte, war man bei den chemischen Grundlagen noch nicht sehr viel weitergekommen. Barbe trägt mit ihren Versuchen und Experimenten viel zum Verständnis bei, z.B. wie man mit Hilfe der Rüttelpulte den Schaumwein immer besser von der Hefe trennen konnte und ihn klarer werden ließ. Auch die Rolle der Temperatur für die Gärung ist ein Thema. Überhaupt fand ich es faszinierend, wie viel technisches Interesse sie offenbar an der Herstellung hatte. Und interessant war auch, dass Champagner damals nicht brut getrunken wurde, dass er durchaus eine ganze Menge an Restzucker aufwies.

Barbe war eine faszinierende Frau. Intuitiv hatte sie begriffen, dass ihr nur als Witwe die Geschäftsleitung ihrer Firma nicht abgenommen werden konnte. Hätte sie erneut geheiratet, dann hätte sie sich ihrem Mann unterordnen müssen. Und so verliebte sie sich zwar von Zeit zu Zeit, ging aber nie so weit, ihr Herz ganz zu verlieren. Ihre ganze Liebe gehörte sowieso nur dem Champagner.

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Veröffentlicht am 30.08.2024

Vom Ringen um kulturelle Eigenständigkeit - sehr lesenswert!

Schwestern im Geiste
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Bei „Schwestern im Geiste“ handelt es sich um den zweiten Band der Reihe „Das Pensionat an der Mosel“. Die Handlung spielt in Diedenhofen, heute Thionville, in Lothringen im Jahr 1911. Seit 40 Jahren gehören ...

Bei „Schwestern im Geiste“ handelt es sich um den zweiten Band der Reihe „Das Pensionat an der Mosel“. Die Handlung spielt in Diedenhofen, heute Thionville, in Lothringen im Jahr 1911. Seit 40 Jahren gehören Elsass und Lothringen nach dem Krieg 1870 zum Deutschen Reich, aber die Herzen der Lothringer schlagen nach wie vor für Frankreich. So geht man denn subtil und manchmal auch weniger subtil gegen die deutschen Polizisten und Soldaten vor und diese haben mal mehr, mal weniger Verständnis für die Befindlichkeiten ihrer Untertanen.

Pauline Martin leitet ein Mädchenpensionat und versucht ihre Schützlinge aufs Leben vorzubereiten. Diese kommen aus allen möglichen Gesellschaftsschichten, was auch zu Schwierigkeiten führen kann. Eine neue Lehrerin aus Irland soll darüber hinaus Musik und englische Sprache unterrichten, aber auch sie entpuppt sich als geheimnisvoll.

Ein Hauptmann der preußischen Armee steht Pauline zur Seite. Sie hat ihn bereits in den Vorjahren kennen und schätzen gelernt und auch dieses Mal benötigt sie wieder seine Unterstützung. Beide fühlen sich stark zueinander hingezogen, aber für eine Lehrerin ist eine Beziehung undenkbar. Sie würde damit ihrer Arbeit nicht weiter nachgehen können.

Der zweite Band ist schon allein deshalb lesenswert, weil er die Geschichte einmal aus Sicht der Franzosen erzählt. Nachdem man im Elsass ja sowieso einen deutschen Dialekt spricht, hatte ich angenommen, dass es für die Menschen nicht so schwierig war, sich umzustellen. Offenbar war das in Lothringen ganz anders. Hier fühlte und dachte man französisch und die Ressentiments gegen die Deutschen saßen tief. Schon im Rheinland war es 1815 den Menschen schwergefallen, sich mit den Preußen abzufinden, schließlich waren sie nicht für besonderen Humor bekannt. In Lothringen war hingegen die Abneigung gegen die Besatzung noch ausgeprägter. Diese Haltung hat Marie Pierre sehr schön herausgearbeitet und in verschiedenen Szenen mit Leben gefüllt.

Ihr ist es sehr gut gelungen, Fiktion und tatsächliche Ereignisse miteinander zu verknüpfen und mit der irischen Lehrerin haben wir sogar noch einen Exkurs in die irische Geschichte machen können.

Die Charaktere der Handlung sind sehr gut gewählt, sie sind ganz unterschiedlich und decken so auch ganz verschiedene Themen ab. Mit Charlotte und ihrem Bruder spielt sogar schon sehr früh der Antisemitismus, den es auch schon vor dem 1. Weltkrieg gab, in die Handlung hinein.

Das Buch war stellenweise richtig spannend, hin und wieder fühlte ich mich in einen Krimi versetzt und zitterte mit Pauline mit. Zeitweise war ein gutes Verhältnis zu den Soldaten doch auch ganz hilfreich.

Ich kannte Band 1 nicht, habe ihn aber auch nur an ganz wenigen Stellen vermisst. Man kann das Buch ohne Vorkenntnisse wunderbar lesen und verstehen. Trotzdem werde ich mir Band 1 noch besorgen und kann dann nächstes Jahr die Reihe abschließen. Schließlich will man doch wissen, wie es in Diedenhofen weitergeht.

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