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Veröffentlicht am 11.02.2026

- bösartiger, dämonischer und okkulter Mystery-Horror-Klassiker -

Der Exorzist
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William Peter Blatty - Der Exorzist
(Festa Verlag)

- bösartiger, dämonischer und okkulter Mystery-Horror-Klassiker -

Georgetown, Washington, D. C., in den frühen 1970er Jahren. In einem efeuumrankten ...

William Peter Blatty - Der Exorzist
(Festa Verlag)

- bösartiger, dämonischer und okkulter Mystery-Horror-Klassiker -

Georgetown, Washington, D. C., in den frühen 1970er Jahren. In einem efeuumrankten Ziegelbau im Kolonialstil lebt die erfolgreiche Schauspielerin Chris MacNeil, gemeinsam mit ihrer Tochter Regan und den beiden Hausangestellten Willie und Karl Engstrom. Mitten in der Nacht von pochenden Lauten aufgeschreckt, betritt Chris das Zimmer ihrer zwölfjährigen Tochter, die tief und fest zu schlafen scheint. Chris bemerkt sogleich die eisige Kälte, obwohl das Fenster geschlossen und die Heizung warm ist. Das dumpfe Klopfen tut sie als Rattenkolonie auf dem Dachboden ab. Fortan verschwinden Dinge im Haus und tauchen andernorts wieder auf, Möbel werden verrückt und Fenster geöffnet. Etwas infiltriert den Geist der kleinen Regan und mischt sich in ihre Träume. Als Chris signifikante Verhaltens- und Gemütsveränderungen bei ihrer Tochter feststellt und sich die Jugendliche fortlaufend ausfälliger, respektloser und vulgärer benimmt, konsultiert Chris Dr. Klein. Eine Koryphäe auf seinem Gebiet. Nachdem selbiger diverse Tests an dem Mädchen durchgeführt hat, kann Dr. Klein ihr jedoch lediglich eine hyperkinetische Verhaltensstörung attestieren. Als Chris wenige Tage später eine Hausparty gibt, bei der neben dem britischen Regisseur Burke Dennings, der Wahrsagerin Mary Joe Perrin und Regans Privatlehrerin Sharon Spencer auch zwei Priester der Jesuitengemeinde anwesend sind, artet Regan erstmals aus. Die Zwölfjährige kann sich nach den denkwürdigen Vorfällen des Abends allerdings an nichts mehr erinnern.

Obschon im Jahre 1971 erschienen, macht "Der Exorzist", des US-amerikanischen Schriftstellers, Drehbuchautors und Regisseurs William Peter Blatty einen recht modernen und legeren Eindruck. Dies könnte durchaus der Neuübersetzung des Festa Verlags durch Patrick Baumann geschuldet sein. Tröpfelt der Plot zu Beginn noch in schauderhaften Belanglosigkeiten vor sich hin, nimmt die, wie aus dem Leben gegriffene Handlung, im Folgenden ordentlich Fahrt auf und zieht den Leser nachhaltig in seinen Bann. Um dem anfänglichen Spannungsaufbau und dem sinistren Milieukolorit Rechnung zu tragen, macht sich der 1928 in New York geborene und 2017 im Alter von 89 Jahren in Bethesda, Maryland verstorbene Autor eine umgarnende und einnehmende Erzählweise zunutze. Der christlich erzogene Sohn libanesischer Eltern spielt hierbei mit lebensnahen, schlichten bis exzentrischen Figuren, die seine paranormale Niederschrift authentisch und glaubhaft erscheinen lassen. In diesem Zusammenhang beschwört Blatty unkontrollierbare Mächte herauf. Die Situationen werden immer bedrohlicher, abgründiger und abartiger. Dem bösartigen, dämonischen und okkulten Knistern, welches William Peter Blatty exponentiell intensiviert und forciert, wohnt ein verstörender Sound inne, der sich nur allzu gerne auf den Leser zu übertragen scheint.

Als sich Lieutenant of Detectives William F. Kinderman von der Mordkommission in die Angelegenheit um Hexerei, Blasphemie, Mord, schwarze Messen, Kirchenschändungen, Perversitäten und parapsychologische Ereignisse einbringt, bekommen die übersinnlichen Begebenheiten, neben den psychologischen Aspekten, zusätzlich einen investigativen Anstrich. Dr. Klein und sein Kollege Dr. Coleman, die sich bei einem akuten Hausbesuch von dem immer absurderen, furchteinflößenderen und abnormeren Verhalten der kleinen Regan überzeugen können, weisen sie stationär in eine Klinik ein. Dort rät man Chris dazu, einen Exorzisten zu konsultieren. Ein ungleiches Machtverhältnis tut sich auf, dessen perfidem Verwirrspiel der Priester der Jesuitengemeinde Damien Karras anfänglich wenig entgegenzusetzen hat. Erst als es mit Regan augenscheinlich dem Ende zu geht und Pater Lankester Merrin das Zwiegespräch mit dem Dämon übernimmt, scheint sich das Blatt zu wenden.

Der mitreißende, 512 Pagina umsäumende, literarische Mytery-Horror-Trip "Der Exorzist", welcher von einer unterschwelligen Nervosität und Hast gezeichnet ist, behält sich stellenweise regelrecht derbe, obszöne und vulgäre Schockmomente vor. Diese Umstände hätte ich für die damalige, doch (noch) recht prüde Zeit und in dieser expliziten Form gar nicht erwartet. Da ist es kein Wunder, dass viele von diesem mysteriösen, unbehaglichen und beklemmenden Martyrium, wie auch der zwei Jahre später in den Kinos gezeigten Filmadaption schockiert waren. William Peter Blatty, der verheiratet und Vater von sieben Kindern war, hat mit "Der Exorzist" ein entrücktes Schreckensszenario entworfen, das mit seinem philosophischen bis gotteslästerlichen Gedankengut der Kirche ein mächtiger Dorn im Auge gewesen sein dürfte. Blatty hat seinem Pageturner "Der Exorzist" einen flüssigen, zugänglichen Schreibstil aufgedrückt, der neben der eigentlichen Story auch die kleinen Exkurse in die Dämonologie, die Geisteswissenschaft, die Tiefenpsychologie, sowie die medizinische Diagnostik auflockert.

(Janko)

Brutalität/Gewalt: 34/100
Spannung: 82/100
Action: 76/100
Unterhaltung: 87/100
Anspruch: 79/100
Atmosphäre: 78/100
Emotion: 74/100
Humor: 15/100
Sex/Obszönität: 38/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Wertung: 83/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Altersempfehlung: ab 16 Jahren (aufgrund der allgemeinen Thematik, diverse Obszönitäten und der abnormen sexuellen Handlungen)

William Peter Blatty - Der Exorzist
Festa Verlag
Horror Klassiker
Buchreihe: Festa Classics - Band 4
ISBN: 978-3-98676-253-7
512 Seiten
Paperback, mit Festa-Lederoptik, Umschlagklappen und Metallfolie
Originaltitel: The Exorcist (1971)
Aus dem Amerikanischen von Patrick Baumann
Erscheinungstermin: 23.01.2026
EUR 16,99 Euro [DE] inkl. MwSt.

Weitere Formate:
ISBN eBook (epub): 978-3-98676-254-4
Erscheinungstermin: 14.01.2026
EUR 5,99 Euro [DE] inkl. MwSt.

"Der Exorzist" beim Festa Verlag: https://www.festa-verlag.de/der-exorzist-paperback.html

Leseprobe: https://www.festa-verlag.de/mpattachment/file/download/id/816/

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2026

- tiefgründige und emotionale Lebensgeschichte über einen Entführungsfall und die obsessive Suche nach einer Mitgefangenen -

In den Farben des Dunkels
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Chris Whitaker - In den Farben des Dunkels
(Piper Verlag)

- tiefgründige und emotionale Lebensgeschichte über einen Entführungsfall und die obsessive Suche nach einer Mitgefangenen -

Große Weltliteratur ...

Chris Whitaker - In den Farben des Dunkels
(Piper Verlag)

- tiefgründige und emotionale Lebensgeschichte über einen Entführungsfall und die obsessive Suche nach einer Mitgefangenen -

Große Weltliteratur versprechen die Kritiker, wenn es um den 2024 erschienenen Kriminalfall "All the Colors of the Dark" des britischen Schriftstellers Chris Whitaker geht. "In den Farben des Dunkels", wie es hierzulande betitelt wurde, ist ein herzergreifendes, in Detailfülle erzähltes und intelligent ausgearbeitetes Werk, mit tiefgehender Charakterzeichnung. Die knisternde, einnehmende und cinematische Wortwahl des ehemaligen Finanztraders erinnerte mich unmittelbar an eine Mischung aus der einnehmenden "Cozyness" des Weltbestsellers "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joël Dicker, sowie den Klassikern "Stand by me" von Stephen King und "Forrest Gump" von Winston Groom. "In den Farben des Dunkels" ist ein gefühlvolles, stilistisch gewaltiges und bemerkenswert komplexes Buch aus tausend Farben. Mit einer unglaublichen Intensität erzählt Whitaker von einem Entführungsfall und der obsessiven Suche nach einer Mitgefangenen.

Monta Clare, Missouri, im Jahre 1975. Der 13 Jahre alte Halbwaise und einäugige Joseph "Patch" Macauley wächst mit seiner liebevollen, aber alkoholkranken Mutter Ivy in ärmlichen Verhältnissen auf. Sie beide arrangieren sich und versuchen das Beste aus ihrer Situation zu machen. Als Patch eines Tages im Frühling am Stadtrand entlang spaziert, hört er die Schreie eines Mädchens. Ein großer Mann will sich offensichtlich an der Jugendlichen, die Patch als Mitschülerin Misty Meyer erkennt, vergehen. Mutig greift er ein und wird selbst zum Gefangenen, während Misty fliehen kann. Eine groß angelegte Suchaktion verläuft im Sande und Patchs beste Freundin Saint Brown gerät allmählich an den Rand der Verzweiflung. Das gleichaltrige Mädchen macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach ihrem Freund und taucht zwischendurch immer wieder in Retrospektiven rund um ihre starke Verbundenheit ein. Am und rund um den fiktiven Schauplatz Monta Clare werden immer mehr junge Mädchen vermisst und die Recherche die Saint mit Herzblut rund um das Verschwinden Patchs anstellt, gerät für sie, sehr zum Leidwesen ihrer Großmutter Norma und Chief Nix, allmählich zur Obsession.

Chris Whitaker jongliert auf einmalige Weise mit Sprache, Kontext und Emotionen. Er gibt vielerlei Hinweise, auf die empathische, mitreißende und weitreichende Tragödie, die sich ganz allmählich zu entfalten beginnt. Der 1981 in London geborene Romancier, der heute mit seiner Ehefrau und drei Kindern in Hertfordshire lebt, hat auf diese Weise eine spannungsgeladene Lebensgeschichte voller Leidenschaft, Herz und Empathie zu Papier gebracht. In einen subtilen melancholischen Unterton getaucht, erfährt man auf 592 Seiten die Geschichte des entführten Joseph "Patch" Macauley, der in einem stockdunklen Kellerraum erwacht. Doch er ist nicht allein. Ein Mädchen namens Grace ist bei ihm, die in einer gehobenen Sprache und belesenen Rhetorik philosophiert. Das geteilte Leid schweißt Grace und Patch auf Dauer zusammen und sie bauen in dieser schweren Zeit eine innige Verbindung zueinander auf. Doch als Patch gerettet wird, stark verändert und schwer traumatisiert zurückkehrt, glaubt man ihm nicht, dass es dieses Mädchen jemals gegeben hat. Nun macht sich seinerseits Patch auf die Suche nach Grace und durchforstet dabei das ganze Land. Auch für ihn gerät die jahrelange Suche nach Grace zu einer wahnhaften und pathologischen Obsession. Dabei steht die Frage im Raum, ob sich Patch seine Mitgefangene nur ausgedacht hat, oder ob Grace tatsächlich existiert. Die entbehrungsreiche Investigation, begleitet von mannigfaltigen Umständen traumatisierender Tragödien, lässt tief in menschliche Abgründe blicken und ist an Spannung kaum zu übertreffen. Mit dem Porträt seiner fiktiven Kleinstadt Monta Clare, samt ihrer authentischen Bewohner, hat Whitaker ein lebendiges Habitat geschaffen, das seinesgleichen sucht!

Der dramatische und folgenschwere Leidensweg, den Joseph "Patch" Macauley von 1975 bis über die Jahrtausendgrenze gehen muss, ist ein steiniger, der sämtliche Akteure an ihre Grenzen und manchmal auch weit darüber hinaus führt. "In den Farben des Dunkels" ist ein herzzerreißendes, literarisch komplexes Kleinod epischen Ausmaßes, über Freiheit und Gefangenschaft, innige Freundschaft, Imaginationskraft, Obsession, Traumatisierung, unerwiderte Liebe, Schmerz, Verlust, Trauer, Hoffnung, Gewissheit und die Dämonen, die einen nicht mehr loslassen wollen. Es sind die tiefen Narben der Drangsal, die Whitaker immer wieder auf so schmerzliche Weise aufreißt, die verschiedenen Lebenswege, die sich immer wieder überschneiden und die mit der emotionalen Vehemenz von Kontinentalplatten wieder auseinanderdriften. Ein exzellenter Kriminalfall über Neubeginn, Veränderung und Vergänglichkeit, der wahrlich an die Nieren geht! Besser kann man bewegende Literatur kaum zu Papier bringen!! Ganz großes (Kopf-)Kino!!!

(Janko)

https://sites.prh.com/chriswhitaker
https://www.instagram.com/chriswhitakerauthor/

Brutalität/Gewalt: 40/100
Spannung: 92/100
Action: 70/100
Unterhaltung: 97/100
Anspruch: 96/100
Atmosphäre: 90/100
Emotion: 94/100
Humor: 18/100
Sex/Obszönität: 15/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Wertung: 95/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Altersempfehlung: ab 16 Jahren (aufgrund der enormen Komplexität)

Chris Whitaker - In den Farben des Dunkels
Piper Verlag
Kriminalroman, Thriller, Liebesgeschichte
ISBN: 978-3-492-06678-5
592 Seiten
Klappenbroschur
Originaltitel: All the Colours of the Dark (2024)
Aus dem Englischen von Conny Lösch
Erscheinungstermin: 02.01.2026
EUR 18,00 Euro [DE] inkl. MwSt.

Weitere Formate:
ISBN Hardcover: 978-3-492-07153-6
Erscheinungstermin: 27.06.2024
EUR 24,00 Euro [DE] inkl. MwSt.

ISBN eBook (epub): 978-3-492-60667-7
Erscheinungstermin: 27.06.2024
EUR 19,99 Euro [DE] inkl. MwSt.

"In den Farben des Dunkels" beim Piper Verlag: https://www.piper.de/buecher/in-den-farben-des-dunkels-isbn-978-3-492-06678-5" target="_blank">https://www.piper.de/buecher/in-den-farben-des-dunkels-isbn-978-3-492-06678-5

Leseprobe: https://www.piper.de/buecher/in-den-farben-des-dunkels-isbn-978-3-492-06678-5" target="_blank">https://www.piper.de/buecher/in-den-farben-des-dunkels-isbn-978-3-492-06678-5

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Veröffentlicht am 02.02.2026

- tiefgründige und emotionale Lebensgeschichte über einen Entführungsfall und die obsessive Suche nach einer Mitgefangenen -

In den Farben des Dunkels
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Chris Whitaker - In den Farben des Dunkels
(Piper Verlag)

- tiefgründige und emotionale Lebensgeschichte über einen Entführungsfall und die obsessive Suche nach einer Mitgefangenen -

Große Weltliteratur ...

Chris Whitaker - In den Farben des Dunkels
(Piper Verlag)

- tiefgründige und emotionale Lebensgeschichte über einen Entführungsfall und die obsessive Suche nach einer Mitgefangenen -

Große Weltliteratur versprechen die Kritiker, wenn es um den 2024 erschienenen Kriminalfall "All the Colors of the Dark" des britischen Schriftstellers Chris Whitaker geht. "In den Farben des Dunkels", wie es hierzulande betitelt wurde, ist ein herzergreifendes, in Detailfülle erzähltes und intelligent ausgearbeitetes Werk, mit tiefgehender Charakterzeichnung. Die knisternde, einnehmende und cinematische Wortwahl des ehemaligen Finanztraders erinnerte mich unmittelbar an eine Mischung aus der einnehmenden "Cozyness" des Weltbestsellers "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" von Joël Dicker, sowie den Klassikern "Stand by me" von Stephen King und "Forrest Gump" von Winston Groom. "In den Farben des Dunkels" ist ein gefühlvolles, stilistisch gewaltiges und bemerkenswert komplexes Buch aus tausend Farben. Mit einer unglaublichen Intensität erzählt Whitaker von einem Entführungsfall und der obsessiven Suche nach einer Mitgefangenen.

Monta Clare, Missouri, im Jahre 1975. Der 13 Jahre alte Halbwaise und einäugige Joseph "Patch" Macauley wächst mit seiner liebevollen, aber alkoholkranken Mutter Ivy in ärmlichen Verhältnissen auf. Sie beide arrangieren sich und versuchen das Beste aus ihrer Situation zu machen. Als Patch eines Tages im Frühling am Stadtrand entlang spaziert, hört er die Schreie eines Mädchens. Ein großer Mann will sich offensichtlich an der Jugendlichen, die Patch als Mitschülerin Misty Meyer erkennt, vergehen. Mutig greift er ein und wird selbst zum Gefangenen, während Misty fliehen kann. Eine groß angelegte Suchaktion verläuft im Sande und Patchs beste Freundin Saint Brown gerät allmählich an den Rand der Verzweiflung. Das gleichaltrige Mädchen macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach ihrem Freund und taucht zwischendurch immer wieder in Retrospektiven rund um ihre starke Verbundenheit ein. Am und rund um den fiktiven Schauplatz Monta Clare werden immer mehr junge Mädchen vermisst und die Recherche die Saint mit Herzblut rund um das Verschwinden Patchs anstellt, gerät für sie, sehr zum Leidwesen ihrer Großmutter Norma und Chief Nix, allmählich zur Obsession.

Chris Whitaker jongliert auf einmalige Weise mit Sprache, Kontext und Emotionen. Er gibt vielerlei Hinweise, auf die empathische, mitreißende und weitreichende Tragödie, die sich ganz allmählich zu entfalten beginnt. Der 1981 in London geborene Romancier, der heute mit seiner Ehefrau und drei Kindern in Hertfordshire lebt, hat auf diese Weise eine spannungsgeladene Lebensgeschichte voller Leidenschaft, Herz und Empathie zu Papier gebracht. In einen subtilen melancholischen Unterton getaucht, erfährt man auf 592 Seiten die Geschichte des entführten Joseph "Patch" Macauley, der in einem stockdunklen Kellerraum erwacht. Doch er ist nicht allein. Ein Mädchen namens Grace ist bei ihm, die in einer gehobenen Sprache und belesenen Rhetorik philosophiert. Das geteilte Leid schweißt Grace und Patch auf Dauer zusammen und sie bauen in dieser schweren Zeit eine innige Verbindung zueinander auf. Doch als Patch gerettet wird, stark verändert und schwer traumatisiert zurückkehrt, glaubt man ihm nicht, dass es dieses Mädchen jemals gegeben hat. Nun macht sich seinerseits Patch auf die Suche nach Grace und durchforstet dabei das ganze Land. Auch für ihn gerät die jahrelange Suche nach Grace zu einer wahnhaften und pathologischen Obsession. Dabei steht die Frage im Raum, ob sich Patch seine Mitgefangene nur ausgedacht hat, oder ob Grace tatsächlich existiert. Die entbehrungsreiche Investigation, begleitet von mannigfaltigen Umständen traumatisierender Tragödien, lässt tief in menschliche Abgründe blicken und ist an Spannung kaum zu übertreffen. Mit dem Porträt seiner fiktiven Kleinstadt Monta Clare, samt ihrer authentischen Bewohner, hat Whitaker ein lebendiges Habitat geschaffen, das seinesgleichen sucht!

Der dramatische und folgenschwere Leidensweg, den Joseph "Patch" Macauley von 1975 bis über die Jahrtausendgrenze gehen muss, ist ein steiniger, der sämtliche Akteure an ihre Grenzen und manchmal auch weit darüber hinaus führt. "In den Farben des Dunkels" ist ein herzzerreißendes, literarisch komplexes Kleinod epischen Ausmaßes, über Freiheit und Gefangenschaft, innige Freundschaft, Imaginationskraft, Obsession, Traumatisierung, unerwiderte Liebe, Schmerz, Verlust, Trauer, Hoffnung, Gewissheit und die Dämonen, die einen nicht mehr loslassen wollen. Es sind die tiefen Narben der Drangsal, die Whitaker immer wieder auf so schmerzliche Weise aufreißt, die verschiedenen Lebenswege, die sich immer wieder überschneiden und die mit der emotionalen Vehemenz von Kontinentalplatten wieder auseinanderdriften. Ein exzellenter Kriminalfall über Neubeginn, Veränderung und Vergänglichkeit, der wahrlich an die Nieren geht! Besser kann man bewegende Literatur kaum zu Papier bringen!! Ganz großes (Kopf-)Kino!!!

(Janko)

https://sites.prh.com/chriswhitaker
https://www.instagram.com/chriswhitakerauthor/

Brutalität/Gewalt: 40/100
Spannung: 92/100
Action: 70/100
Unterhaltung: 97/100
Anspruch: 96/100
Atmosphäre: 90/100
Emotion: 94/100
Humor: 18/100
Sex/Obszönität: 15/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Wertung: 95/100

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Chris Whitaker - In den Farben des Dunkels
Piper Verlag
Kriminalroman, Thriller, Liebesgeschichte
ISBN: 978-3-492-06678-5
592 Seiten
Klappenbroschur
Originaltitel: All the Colours of the Dark (2024)
Aus dem Englischen von Conny Lösch
Erscheinungstermin: 02.01.2026
EUR 18,00 Euro [DE] inkl. MwSt.

Weitere Formate:
ISBN Hardcover: 978-3-492-07153-6
Erscheinungstermin: 27.06.2024
EUR 24,00 Euro [DE] inkl. MwSt.

ISBN eBook (epub): 978-3-492-60667-7
Erscheinungstermin: 27.06.2024
EUR 19,99 Euro [DE] inkl. MwSt.

"In den Farben des Dunkels" beim Piper Verlag: https://www.piper.de/buecher/in-den-farben-des-dunkels-isbn-978-3-492-06678-5" target="_blank">https://www.piper.de/buecher/in-den-farben-des-dunkels-isbn-978-3-492-06678-5

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Veröffentlicht am 06.12.2025

- interessantes, theoretisches, bis abstraktes HardSF-Abenteuer -

Transport 8: Zukunft
0

Phillip P. Peterson - Transport 8: Zukunft
(BoD – Books on Demand)

- interessantes, theoretisches, bis abstraktes HardSF-Abenteuer -

Über die "Transport"-Reihe, des Ingenieurs für Luftfahrt- und Raumfahrttechnik ...

Phillip P. Peterson - Transport 8: Zukunft
(BoD – Books on Demand)

- interessantes, theoretisches, bis abstraktes HardSF-Abenteuer -

Über die "Transport"-Reihe, des Ingenieurs für Luftfahrt- und Raumfahrttechnik Phillip P. Peterson, bin ich in der Vergangenheit bereits des Öfteren gestolpert. Da diese mit dem aktuellen 8. Teil jedoch bereits weit fortgeschritten ist (den 9. Band hat der Autor die Tage fertiggestellt), habe ich die Standalones des deutschen HardSF-Schriftstellers bislang vorgezogen. Nun liegt mir mit "Transport 8: Zukunft" ebendieser 8. Teil der Reihe zur Besprechung vor, den mir der Verfasser persönlich zugesandt hat. Ich bin gespannt, ob und wie mir der Einstieg in diese Reihe, so ganz ohne Vorkenntnisse, gelingen wird. Dass Peterson mit seinen fantasiegeschwängerten, wissenschaftlich anspruchsvollen und komplexen Plots seiner Zeit oftmals weit voraus ist, dürfte jedem seiner Leser bewusst sein. So auch dieses Mal...

Das erste Zeitexperiment in der Geschichte der Menschheit scheint gelungen. Ein Transporter (eine Art Stargate) wurde von Nanomaschinen auf dem bewohnten Mond aufgebaut. Fünf Jahre in der Zukunft. Man hatte es tatsächlich geschafft, eine allererste Zeitbrücke zu erschaffen. Audiovisuelle Einblicke in die fernsten Zeiten, Reisen in selbige, ja sogar Bilder des Zusammenbruchs des Universums dürften künftig im Bereich des Möglichen liegen. Doch, was sich da von der anderen Seite aus durch den Transporter, nun also fünf Jahre in die Vergangenheit begibt, ist der Vorbote einer existenziellen Gefahr für die gesamte Menschheit. Die Raumfahrer Jim Harris und sein Vater Russel versuchen die nahende Katastrophe abzuwenden.

In seinem neuesten HardSF-Abenteuer "Transport 8: Zukunft" wirft Phillip P. Peterson technische, wie physikalische Größen und Begrifflichkeiten ein, die schon mal über das übliche Allgemeinwissen hinausgehen können. Das ist schon alles sehr theoretisch, beinahe nerdig und durchaus abstrakt, was der 1977 in Waldbröl (Nordrhein-Westfalen) geborene Autor hier zu Papier bringt. Wer sich jedoch für physikalische Themen wie die Relativitätstheorie oder das Zeitreise-Paradoxon und den damit einhergehenden Realitäten- und Zeitlinienkonflikt interessiert, dürfte mit den Ausführungen des fachlich versierten Erzählers gut zurechtkommen. Das 316 Pagina umfassende Werk kann als Standalone gelesen werden, gewisse Vorkenntnisse sind aber sicherlich von Vorteil. Die Transporter sind Raum-Zeit-Portale, die Personen, Gegenstände oder ganze Containerladungen voller Rohstoffe durch Wurmlöcher zu einem jeweiligen Gegenstück innerhalb eines bestimmten Netzwerks bringen können. Über sie kann man also in fremde Welten gelangen. Es ist eine außerirdische, noch nicht zur Gänze verstandene und daher brandgefährliche Technik. Peterson geht in seinen Werken generell auf die multiplen und existenziellen Gefahren unserer Wissenschaft und deren unvorhersehbaren Konsequenzen ein, die der Mensch gerne außer Acht oder auf die er es eben ankommen lässt. Dabei schießt der Vollzeit-Autor schon mal die eine oder andere Spitze gegen die USA und ihr machtpolitisches Überlegenheitsgehabe.

Die interessanten Ideen und Fragestellungen sind zwar sicherlich nicht neu, aber stark und spannungsvoll integriert. Mir fehlt bei "Transport 8: Zukunft" allerdings ein bisschen die Seele. Die Akteure bleiben emotions- und farblos. Lokalkolorit bleibt weitestgehend Fehlanzeige. Phillip P. Peterson legt seinen Hauptfokus auf die rasante Handlung und weniger auf das Drumherum. Es kommt einem so vor, als wollte der HardSF-Schriftsteller all seine Ideen auf einmal in seinem Plot platzieren, das Ganze aber nicht zu sehr aufplustern. Das ist mir persönlich zu nüchtern, zu emotionslos und zu "hoppla-die-hopp", was den einen oder anderen Leser schon mal überfordern kann. Es ist alles sehr speziell skizziert, worunter die ohnehin nur rudimentär angerissene Handlung der spannenden Ideen leidet. Mir ist das Ganze zu sprunghaft und zu ungelenk konstituiert. Einfach zu viel faseriger roter Faden und viel zu viel Whisky an solch einer verantwortungsvollen Wirkungsstätte! Kleinere anachronistische Fauxpas in der Zukunft (Neonröhren werden zerstört und Glassplitter fallen herab) inklusive. Aber das ist alles Meckern auf höchstem Niveau, denn die "Transport"-Reihe würde nicht bereits in die neunte Runde gehen, wenn sie keine Daseinsberechtigung hätte!

(Janko)

http://petersonauthor.com/
http://raumvektor.de/
https://www.facebook.com/PetersonAutor/
https://www.instagram.com/petersonauthor/

Brutalität/Gewalt: 17/100
Spannung: 63/100
Action: 55/100
Unterhaltung: 75/100
Anspruch: 74/100
Atmosphäre: 57/100
Emotion: 37/100
Humor: 03/100
Sex/Obszönität: 07/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Wertung: 78/100

https://www.lackoflies.com" target="_blank">https://www.lackoflies.com - Altersempfehlung: ab 25 Jahren (aufgrund des technischen und physikalischen Verständnisses, sowie der Fähigkeit abstrakte Sachverhalte zu verstehen)

Phillip P. Peterson - Transport 8: Zukunft
BoD – Books on Demand
HardSF-Thriller
Buchreihe: Transport Reihe – Band 8
ISBN: 978-3-695-14391-7
316 Seiten
Paperback
Erscheinungstermin: 31.10.2025
EUR 13,99 Euro [DE] inkl. MwSt.

Weitere Formate:
ASIN:‎ Book (Kindle Ausgabe): B0FSF1N3ZX
Erscheinungstermin: 31.10.2025
EUR 6,99 Euro [DE] inkl. MwSt.

"Transport 8: Zukunft" bei BoD – Books on Demand: https://buchshop.bod.de/transport-8-zukunft-phillip-p-peterson-9783695143917

Leseprobe: https://bookview.libreka.de/preview/100339/9783695143917?session=c5fedcee172e74b4952f0c11ca0516a15031cd0d

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.11.2025

- mitreißender und technisch versierter Near-Future-Space-Thriller -

Luna
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Phillip P. Peterson - Luna
(FISCHER Tor)

- mitreißender und technisch versierter Near-Future-Space-Thriller -

Mondschiff "Taurus", in naher Zukunft. Pilot Grant Torben, Copilotin Elly Washington, Selfmade-Milliardär ...

Phillip P. Peterson - Luna
(FISCHER Tor)

- mitreißender und technisch versierter Near-Future-Space-Thriller -

Mondschiff "Taurus", in naher Zukunft. Pilot Grant Torben, Copilotin Elly Washington, Selfmade-Milliardär Max Dekker, sowie die Lehrerin und "Greencard-Gewinnerin" Luna Patel, sind im Namen der Raumfahrtfirma FrontierTech, auf dem Weg zur kürzlich installierten Mondstation. Bei der Landung in einem weiten Tal inmitten des Taurus-Littrow-Gebirges, nur knapp hundert Meter von der Station entfernt, kommt es zu katastrophalen Komplikationen, infolgedessen die unbedarfte Schullehrerin mit einem Mal komplett auf sich alleine gestellt ist. Mit ausreichend Wasser-, Lebensmittel- und Sauerstoffvorräten für knapp zwei Wochen und Kontakt zur Bodenkontrolle auf der Erde, ist Luna Patel offensichtlich dazu verdammt, bis zu ihrer Rettung in der Taurus-Mondstation auszuharren. Doch ist eine Rettung in dieser kurzen Zeitspanne überhaupt möglich? Der Chef der Astronautengruppe von FrontierTech Blake Simmons weiß es eigentlich besser, doch sie müssen alle Hebel in Bewegung setzen, um zumindest Luna wieder sicher nach Hause zu bringen.

"Sie war der einsamste Mensch im Universum." Zitat S. 22

Der deutsche HardSF-Schriftsteller Phillip P. Peterson, beschreitet in seinem 2024 erschienenen Near-Future-Space-Thriller "Luna", einen spannungsgeladenen Pfad voller bedrohlicher Vorkommnisse. Dabei pflegt der, unter Pseudonym schreibende Autor, einen zugänglichen Schreibstil, der es der geneigten Leserschaft ein Leichtes macht, in seinen 416 Seiten starken HardSF-Edutainment-Thriller einzutauchen. Als ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter für Luftfahrt-, Raumfahrt und Nukleartechnik und Ingenieur für Trägerraketenkonzepte, bewegt sich Phillip P. Peterson nahezu im Mittelpunkt seines vormaligen Metiers. Das merkt man den technischen Ausführungen, des 1977 in Waldbröl (Nordrhein-Westfalen) geborenen Autors, die zumeist jedoch selbsterklärend sind, deutlich an. Bereits im September 2024 erschienen, stellt "Luna" sicherlich auch einen gewissen Seitenhieb und eine Warnung an Raumfahrtunternehmen wie SpaceX oder Blue Origin, sowie deren "Partner-", bzw. Subunternehmen dar, die es zahlungskräftigen Touristen ermöglichen wollen, auf äußerst frivole Art den Weltraum zu erkunden. Vom Grundkonstrukt her gesehen, hat mich "Luna" sofort an "Der Marsianer" von Andy Weir erinnert.

"...aber erste Politiker äußerten schon ihren Unmut über den milliardenteuren Privattrip zum Mond, der nun dazu geführt hatte, dass der Staat in Form der NASA womöglich eine Lehrerin in einer milliardenteuren Rettungsaktion zur Erde zurückbringen musste." Zitat S. 41

Ein zweiter Handlungsstrang dreht sich um die Mitarbeiterin der US-Luftaufsichtsbehörde FAA Charlie Ross. Sie hat die undankbare Aufgabe zu untersuchen, ob die FrontierTech-Rakete "Taurus 2" in der Lage wäre, eine Rettungsaktion zum Mond anzutreten. Falls Charlie zu der Auffassung kam, dass man FrontierTech die Startgenehmigung verweigern müsse, würde man ihr die Schuld am Tod der Lehrerin Luna Patel geben. Eine unangenehme Zwickmühle für die leitende Sachbearbeiterin der FAA. Ein strategisches und machtpolitisches Tauziehen um Genehmigungen beginnt. Die Nerven liegen nicht nur bei Luna und im Kontrollzentrum blank, sondern auch beim Leser. Und allen Beteiligten läuft die Zeit davon. In erster Linie die Luna Patels.

Was sein Personal anbetrifft, fährt Phillip P. Peterson in "Luna" ein reichhaltiges Buffet auf. Da er jedoch gesteigerten Wert auf Charakterzeichnung legt, verleiht er seinem Roman zusätzlich Tiefe. Peterson geht auf die schwer zu nehmenden Hürden der Bürokratie, sowie wirtschaftliche und finanzielle Interessen ein, die sich der Rettungsmission entgegenstellen. Er lässt seine nüchternen, konservativen und theoretischen Betrachtungen in seinen interessanten, spannenden und technisch versierten Plot (inklusive Beziehungsdrama) einfließen. Bittere Fehlschläge geraten zum Politikum und die psychische wie physische Verfassung Luna Patels sinkt in den Keller. Der Plot, der sich ebenfalls um Moral, Ethik und Umweltverschmutzung, samt Sabotage- und Industrie Spionageverdacht dreht, steigert sich in seinem weiteren Verlauf zu einer mitreißenden Tragödie. Eine lange und intensive Fehler-, wie Ursachensuche beginnt. Ein Schicksalsschlag nach dem anderen vereitelt den Versuch Luna zu retten. Das nimmt der Autor nebenbei mit, um auf die kaum von der Hand zu weisenden Gefahren des Weltraumtourismus hinzuweisen. Starker HardSF mit Gänsehautgarantie!

(Janko)

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Brutalität/Gewalt: 17/100
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Anspruch: 74/100
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Humor: 06/100
Sex/Obszönität: 02/100

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Phillip P. Peterson - Luna
FISCHER Tor
Near-Future-Space-Thriller
ISBN: 978-3-596-70893-2
416 Seiten
Klappenbroschur
Erscheinungstermin: 25.09.2024
EUR 18,00 Euro [DE] inkl. MwSt.

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"Luna" bei FISCHER Tor: https://www.fischerverlage.de/buch/phillip-p-peterson-luna-9783596708932

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