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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.11.2025

Das Buch hat seine positiven und negativen Eigenschaften

King of Envy
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>>>Rezension enthält Spoiler

>>>Rezension enthält Spoiler<<<



Ayanas und Vuks Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen. Bei der ersten Hälfte des Buches hatte ich große Freude beim Lesen verspürt, weil die beiden sich immer näher gekommen sind, es viele kleine, lustige Momente gab, Charaktere aus den vorherigen Bänden wieder gekommen sind und das Verlangen und die Sehnsucht von Vuk nach Ayana gut beschrieben wurde. Da hat es sich in erster Linie auch darum gedreht. Um das verbotene Verlangen und die heimliche Sehnsucht nach einer Person, die schon vergeben ist.

Jedoch hat die Autorin ab einem gewissen Zeitpunkt der Geschichte eine ganz andere Richtung eingeschlagen, von der ich sonst gewohnt bin von ihrer King of Sin- Reihe. Es ging nachher sehr viel um die geheime und kriminelle Bruderschaft, in der Vuk früher tätig gewesen ist. Es hat mich kaum interessiert, weshalb die Geschichte für mich langatmiger und ein bisschen uninteressant wurde. Einige Szenen waren mir ebenfalls zu absurd und zu klischeehaft. Ein Beispiel wäre, dass der Kater Shadow ein Grund ist, weshalb Vuk und Ayana am Leben sind und er immer unbemerkt auftaucht, obwohl Vuk und seine Männer ausgebildete Bodyguards/ Sicherheitsmänner sind.

Der Fokus auf sein Neid, dass sein Freund Jordan mit seiner heimlichen Obsession Ayana verlobt ist, ist zum Ende des Buches verloren gegangen und hat nicht mehr zu dem Konzept hinter der Buchreihe gepasst. Für mich waren zu viele Mafiaelemente in der Geschichte drin. Deshalb gibt es 3 Sterne für das Buch, weil der Anfang und das Erscheinen einiger Figuren aus den vorherigen Geschichten mir gut gefallen haben.

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Veröffentlicht am 05.11.2025

Ein spannender und gelungener Auftakt

House of Bane and Blood (Order and Chaos, Band 1) – Packende Rivals to Lovers Romantasy
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>>>Rezension enthält Spoiler

>>>Rezension enthält Spoiler<<<

Ich bin total begeistert von dem Buch, weil es an keiner Stelle langweilig gewesen ist. Camilla und Nico haben seit Anfang an mein Herz gewinnen können, weil sie ein dynamisches, starkes Pärchen sind. Sie mussten natürlich erstmal Hürden überwinden und ihre Skepsis dem anderen gegenüber ablegen, weil Nicos Familie die Rivalen von Camillas Familie ist. Da ist es logisch, dass Camilla Nico das Leben ein ,,wenig’‘ erschwert hat ;) Die gemeinsamen Momente zwischen den beiden waren sehr amüsant und energiegeladen, weil es beispielsweise Eifersuchtsstellen gegeben hat.

Meine absolute Lieblingsstelle ist die, in der sie Vex Veritas getrunken haben. Ein Wahrheitstrank, mit der sie nicht lügen können, ansonsten wird ihnen übel und sie müssen spucken. So kamen einige versteckte Wahrheiten indirekt ans Licht :) Ich möchte auch die Familie Attano erwähnen, weil jedes Familienmitglied Milla so herzlich aufgenommen hat. Gideon und Milla hatten eine besondere Beziehung, was Nico auch ein bisschen eifersüchtig gemacht hat.

Das Buch hat an vielen Stellen unerwartete Wendungen genommen und dafür gesorgt, dass ich oft überrascht gewesen bin. Vor allem das Ende hat einen fiesen Cliffhanger, was mich sehnsüchtig nach dem zweiten Teil warten lässt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Mafiageschichten gepaart mit Fantasy liest.

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Veröffentlicht am 18.09.2025

Ich habe mehr erwartet

Deep End – Die unausweichliche Unanständigkeit von Liebe
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>>>Rezension enthält Spoiler> 2,5 Sterne

>>>Rezension enthält Spoiler<<<


>>> 2,5 Sterne<<<

Ich habe schon von Ali Hazelwood ,,The Love Hypothesis‘‘ gelesen und ich kann mich daran erinnern, dass ich damals nicht wirklich begeistert von dem Buch gewesen bin. Es war total overhyped und dieses Buch ist meiner Meinung nach auch leider überbewertet. Ich schätze, es liegt daran, dass ich mit dem Schreibstil und mit der Erzählart der Autorin nicht klar komme. Das Buch war insgesamt für mich etwas zu langatmig und mit den Charakteren bin ich leider nicht warm geworden.

Die ersten hundert Seiten haben mir noch Spaß gemacht, weil ich mit der Sportart Turm/Brettsprung keine Berührungspunkte hatte und alles interessant gewesen ist und mir Scarlett aufgrund ihrer Verletzung und mentalen Blockade leid getan hat. Es wurde leider ab Mitte des Buches langweilig für mich. Scarlett und Lukas haben den gleichen Geschmack im Schlafzimmer, haben diese aber nicht wirklich ausgelebt. Sie haben eine Liste für den jeweils anderen erstellt, um ihre Vorlieben aufzuzeigen, welche aber nicht umgesetzt worden sind. Es ist sinnlos, bestimmte Vorlieben in der Triggerwarnung aufzuzählen.

Scarlett hat mich ab einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich nur noch genervt. Ebenso wie ihre angeblich beste Freundin Pen. Scarlett ist in Lukas verliebt, gesteht sich das aber nicht ein, nur weil sie die Gefühle ihrer Freundin nicht verletzen möchte, welche vorher mit Lukas zusammen gewesen ist. Auf eine Art kann ich das verstehen, aber bis zum Ende hin sollte Scarlett doch den Mut haben, Pen über ihre wahren Gefühle in Kenntnis zu setzen, da sie seit längerer Zeit getrennt sind und Lukas offensichtlich keine romantische Gefühle mehr für Pen hat. Scarlett hat sich und Lukas nur noch unnötigerweise verletzt. Pen ist mir auch von Anfang unsympathisch gewesen, weil sie ihren Exfreund und ihre Freudin dazu ,,gedrängt‘‘ hat, miteinander zu schlafen, nur weil sie die selben Vorlieben teilen. Sie hat sich am Ende sehr kindisch verhalten, als sie gesehen hat, dass ihr Ex und ihre Freundin sich lieben, welche SIE selber die beiden zusammengebracht hat und sie währenddessen mit anderen Männern etwas am Laufen hatte. Von Lukas bin ich auch nicht wirklich begeistert gewesen. Er hat sich viel zu oft von Pen beeinflussen lassen und hat auch dabei Scarlett verletzt. Er ist mir zu perfekt, weil er keine Makel hat und keine wirkliche Charakterentwicklung stattgefunden hat. Was ich mir noch wünsche, ist ein anderer Epilog mit mehr emotionaler Tiefe, da das eigentliche Ende nichts sagend ist und leider langweilig ist. Ich werde in der Zukunft keine Bücher mehr von Ali Hazelwood lesen, weil ich mit ihren Büchern leider nicht warm werde.

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Veröffentlicht am 14.09.2025

Man muss für seine Liebe kämpfen!

Die unpassende Braut des Herzogs
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>>>Rezension enthält Spoiler

>>>Rezension enthält Spoiler<<<



Da dieses Buch der erste Teil der Reihe ,,Unpredictable Brides’‘ ist, rate ich dazu, die Reihenfolge einzuhalten, weil ich den zweiten Teil vorgezogen habe und ich mich tatsächlich ein wenig gespoilert habe.

Was für eine süße Geschichte! Ich hatte große Freude beim Lesen und bin mit dem Buch in einem Rutsch fertig geworden, sosehr flogen die Seiten dahin. Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen, was für einen angenehmen Lesefluss gesorgt hat. Ich mag Emma total gerne, weil sie eine bodenständige, liebenswerte Frau ist, die sich nicht unter ihrem Wert verkauft. Das hat sie total sympathisch gemacht. Was sie für mich realer gemacht hat, sind ihre zwiegespaltene Gefühle für ihre Zwillingsschwester. In vielen Büchern wird die Liebe zwischen Geschwistern immer unkompliziert dargestellt, was in der realen Welt nicht der Fall ist. Emma liebt Violet, aber sie hätte ihre Schwester auch gerne geschüttelt und sie zurecht gewiesen, weil sie in einigen Situationen sehr egoistisch und unbesonnen gehandelt hat. Deswegen mag ich die Zwillingsschwester nicht, weil sie ihre Familie in eine ungünstige Lage gebracht hat und Emma indirekt zu einer Ehe mit ihrem ehemaligen Verlobten gezwungen hat. Auch wenn die Vernunftehe gut ausgegangen ist, war der Grundbaustein das Gegenteil.

Vaughan ist ein introvertierter und ruhiger Herzog, der nur eine Ehefrau sucht, um einen Erben zu zeugen und keine Liebesheirat möchte. Ich musste erst mit ihm warm werden, weil er durch seine Kommunikation anfangs kaltherzig wirkte und mit seinem Verhalten Emma oft (ungewollt) verletzt hat. Aber ich habe mit der Zeit gemerkt, dass er ein ganz lieber und fürsorglicher Mann ist und sich mehr und mehr zu Emma hingezogen fühlt, bis er am Ende seine Liebe zu ihr eingestehen konnte. Es ist total süß von ihm, wie er zum Schluss Emma umworben hat mit Ball,- und Theaterbesuchen sowie mit Naschereien und Blumensträuße, wie sie das von Anfang an eigentlich verdient hat. Diese Taten und viele mehr zeigen, dass er seine Ehefrau liebt und sie nicht als selbstverständlich ansieht. Ich habe schöne Lesestunden mit Emma und Vaughan gehabt und kann dieses Buch mit Freuden weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Eine Geschichte in der Regency-Ära, dir für Schmetterlinge im Bauch sorgt

Die büchersüchtige Braut des Earls
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>>>Rezension kann Spoiler enthalten

>>>Rezension kann Spoiler enthalten<<<

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe ,,Unpredictable Brides’‘. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und ich hatte einen riesigen Spaß beim Lesen gehabt. Ich bin ein großer Fan der Regency- Ära und die Autorin hat es geschafft, mich mit der Geschichte von Amelia und Andrew zu verzaubern. Ich war froh, als ich bemerkt habe, dass Amelia eine pragmatische und kluge junge Frau ist, die sich nicht leicht von romantischen Gefühle beeinflussen lässt. So war sie also Andrew immer skeptisch gegenüber gewesen und hat seine Annäherungsversuche die meiste Zeit hinterfragt. Und als sie den wahren Grund herausgefunden hat, hat sie dies tatsächlich als Chance für sich genutzt, endlich wahre Freiheit zu erleben und ihre Träume als Autorin verwirklichen zu können, wenn sie mit einem Mann verheiratet ist, der sie nicht als Eigentum behandelt, sondern als eine eigenständige Frau, die ihre Ziele verfolgen möchte. Daher mag ich Andrew umso mehr, weil er die Bedingungen von Amelia erfüllt hat und ihre Träume unterstützt. Auch wenn der anfängliche Grund, sie zu umwerben, die hohe Mitgift gewesen ist, weil er kurz vor dem Bankrott stand, haben die beiden zum Schluss ein schönes Happy End bekommen mit vielen Auf‘s und Ab‘s.

Die Nebencharaktere Lady Drake und Kate mag ich auch gerne, weil die beiden liebenswürdige und hilfsbereite Frauen gewesen sind, die in harten Zeiten an Amelias Seite standen. Ich habe mich gefreut, dass Amelia in Lady Drake eine neue Mutter finden konnte, da ihre leibliche eine egozentrische und snobistische Drachenmutter gewesen ist. Mrs. Hart hat sich nur für den gesellschaftlichen Aufstieg interessiert und Amelia dafür instrumentalisiert, um als ein vollwertiges Mitglied des Ton anerkannt zu werden. Es gab noch andere Nebencharaktere, die mich mehr als nur gestört haben mit ihrem demütigenden Verhalten wie Florence.

Was mich jedoch an der Geschichte nicht gefallen hat, war die Misskommunikation zwischen den beiden Hauptfiguren. Andrew hat vieles verheimlicht, was zu verletzten Gefühlen bei Amelia geführt hat und sie hat nie ihre Sorgen, Ängste und Selbstzweifel geäußert. Es hätte vieles vermieden werden können, wenn die beiden nur miteinander gesprochen hätten. Und im letzten Abschnitt befanden sich einige Rechtschreibfehler, die ein bisschen den Lesefluss gestört haben. Insgesamt hat mich das Buch begeistern können und es ist eine klare Leseempfehlung von mir :)

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