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Veröffentlicht am 01.10.2021

Die Artussage neu entdecken

Elayne (Band 3): Rabenschwur
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Meine Meinung

Das Cover ist wieder wunderschön und passt perfekt in die Reihe, außerdem mag ich die Goldveredelung sehr.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und dem zeitlichen Rahmen angepasst ...

Meine Meinung

Das Cover ist wieder wunderschön und passt perfekt in die Reihe, außerdem mag ich die Goldveredelung sehr.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und dem zeitlichen Rahmen angepasst ohne Übertrieben zu wirken. Dabei kann man wirklich toll in die Geschichte eintauchen und sich in die Zeit von Artus hineinversetzten. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet hauptsächlich Elayne oder Lancelot.

Auch in diesem Band treffen wir alte Bekannte wieder, denn sowohl Elayne als auch Lancelot müssen sich einer neuen Reise stellen, um ihre Lieben zu beschützen. Seit Gawains Reise in den Zauberwald sind einige Jahre ins Land gegangen, sodass auch Elayne und Lancelot gealtert sind. Jedoch sind die beiden immer noch so wunderbar, wie in den vorherigen Bänden. Immer wieder kann ich nur sagen, dass ich Elayne für ihre Stärke und ihre Selbstreflektion einfach nur bewundere. Sie ist durch ihre Vergangenheit so mutig und selbstlos, denn für ihre Kinder würde sie einfach alles machen. Aber auch Lancelot, der immer für seine Familie und seinen König einsteht, habe ich in mein Herz geschlossen.

In die Welt von Elayne zu reisen, fühlt sich immer mehr wie nach Hause kommen an. Das Setting ist einfach atmosphärisch, magische und versetzt einen in eine Zeit, in der die Menschen noch an Magie und Vorhersehung geglaubt haben. Wieder begeben sich Elayne und Lancelot auf eine Reise, die ihr Leben verändern wird, doch dieses Mal müssen ihren Weg getrennt voneinander gehen. Während Elayne endlich mehr über die Geheimnisse ihres Großvaters erfahren möchte und in dem Zusammenhang auch mit Galahads Schicksal, muss Lancelot sein Schwert noch einmal für Camelot erheben. Spannend, ruhig, atmosphärisch und voller Magie steckt auch wieder in diesem Band der Elayne Reihe. Ich freue mich sehr, dass wir uns von Artus und seinen Ritter noch nicht verabschieden müssen und warte gespannt auf den finalen Band.

Mein Fazit

Elayne: Rabenschwur punktet wieder mit einem mystischen, magischen und atmosphärischem Setting, sodass man sich schnell zwischen den Rittern der Tafelrunde wiederfindet oder mit Elayne am Bach von Cobernic sitzt. Dabei geht die Geschichte spannend weiter, denn Elayne und Lancelot müssen sich wieder auf eine Reise begeben um Geheimnisse zu lüften und Artus zur Seite zu stehen. Ich freue mich, dass wir uns von Elayne noch nicht verabschieden müssen und warte gespannt auf den finalen Band. Was wohl noch alles auf Elayne und Lancelot zukommt?

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Veröffentlicht am 23.09.2021

Berührende Coming of Age Geschichte

What to say next
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Meine Meinung

“Als wärst du eine Funkwelle und hättest deine eigene Frequenz. Was dich isoliert, weil ich nicht glaube, dass dich alle hören können.” (What to say next, S. 120)

Das Cover ist farblich ...

Meine Meinung

“Als wärst du eine Funkwelle und hättest deine eigene Frequenz. Was dich isoliert, weil ich nicht glaube, dass dich alle hören können.” (What to say next, S. 120)

Das Cover ist farblich sehr auffällig, passt dabei aber auch wirklich gut zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr liebevoll, sodass man die Charaktere wirklich gut kennenlernt. Die Geschichte wird aus der Ich – Perspektive von Kit und David erzählt, wobei vor allem Davids Perspektive äußerst spannend ist.

Die beiden Protagonisten dieser Geschichte sind sehr besonders und geben der Geschichte ein Flair von Coming-of-Age. Durch den Verlust ihres Vaters zerbricht die Welt von Kit völlig. Wie kann sie noch die alte Kit sein ohne ihren Vater? Oder macht dieser Verlust sie zu einer ganz neuen Kit? Jemanden, der es nicht mehr am Tisch ihrer Freundinnen aushält oder dem die ganze Highschool – Oberflächlichkeit nur noch nervt. Mitten in dieser Phase der Selbstfindung erleben wir Kit, die aufgrund des Verlustes ihre ganze Welt in Frage stellt. Dabei lernt sie David näher kennen, der schon ein bisschen sonderbar ist. Aber vor allem Davids Sicht ist sehr berührend und für mich als Leser auch sehr interessant gewesen.

Was die Geschichte so besonders macht, ist das David ein besonderer Mensch ist. Denn er hat das Asperger-Syndrom und seine Welt unterscheidet sich doch so völlig von meiner Welt. Dabei besteht sein Leben aus Struktur, Zahlen und Einsamkeit bis Kit in sein Leben tritt und es gehörig durcheinander bringt. In der Geschichte verfolgen wir zwei junge Menschen auf dem Weg zum Erwachsenwerden, denn beide stehen eigentlich im Leben an einem Scheidepunkt. An einer Kreuzung, die ihr Leben völlig durcheinanderbringen kann. Wobei mich hier das Ende irgendwie sogar noch am meisten packen konnte, denn es ist sehr realistisch und auch so frei. Die Geschichte zwischen David und Kit ist eine andere und doch sehr berührende Coming-of-Age Geschichte.

Mein Fazit

What to say next ist eine berührende Coming-of-Age Geschichte, die mich sehr berrührt hat. Vor allem durch den Protagonisten David wird die Geschichte anders und auch seine Sichtweise auf die Welt war für mich total interessant. Dann ist da auch noch Kit für die gerade eine Welt zusammenbricht und da ist ihre die ruhige, geordnete Art von David ganz Recht. Die Liebesgeschichte ist hier eher hintergründig und doch wirklich schön.

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Veröffentlicht am 17.09.2021

Spannende Abschluss

Ada (Band 3): Die vergessenen Brüder
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Meine Meinung

Das Cover passt sehr gut in die Reihe und ich finde die Gestaltung auch richtig toll. Ich mag die Covers wirklich sehr.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht, atmosphärisch und ...

Meine Meinung

Das Cover passt sehr gut in die Reihe und ich finde die Gestaltung auch richtig toll. Ich mag die Covers wirklich sehr.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, leicht, atmosphärisch und sehr humorvoll, sodass ich gleich wieder in die Geschichte einsteigen konnte. Ich mag einfach Miriams Art zu schreiben sehr, da sie einen immer so leicht aus dem Alltag entführt. Die Geschichte wird aus der Erzählperspektive erzählt und begleitet die wichtigsten Charaktere der Geschichte.

Auch im dritten Band reisen wir mit der ganzen Truppe noch einmal zwischen die Wände, um dunkle Kreaturen zu bekämpfen und Kinder zu retten. Ich liebe einfach den bunten Haufen an Charakteren, die Miriam hier in den Ring schickt. Da haben wir zum einen Ada, die eine etwas ältere und verrückte Heldin ist oder Valerie, die ihr Leben völlig in Frage stellt und noch so viele mehr. An einigen Stellen fragt man sich immer mal wieder wie so ein durchgemischter Haufen hier überhaupt zusammenfinden konnte. Dennoch mag ich sie allesamt und sie machen die Geschichte sehr lebendig.

Ada und ihre Freunde müssen noch einmal all ihre Kräfte bündeln, um die beiden Kinder, die abhängig von der Schratluft sind, zu retten. Dabei haben wir auch in diesem Band zwei Zeitstränge und werfen noch einen Blick in Adas Vergangenheit, als sie für eine andere Familie Kindermädchen war. Und wie ihr euch denken könnt, tummeln auch in diesem Haus wieder vergessene Wesen. Auch wenn die Zeitstränge sich immer wieder abwechseln, geht die Spannung nicht verloren und man wird auch nicht zu sehr hin und her geworfen. Dabei mag ich vor allem das Feeling und die Atmosphäre die Miriams Geschichte versprüht. Ein etwas düsteres Abenteuer über humorvolle Charaktere und vergessene Kreaturen.

Mein Fazit

Ada: Die vergessenen Brüder ist ein spannendes und atmosphärisches Finale, voll mit magischen Wesen, verrückten Charakteren und einer Welt unterhalb London. Auch dieser Band ist geprägt mit Humor, Dunkelheit und Spannung, so wie wir es von Miriam Rademacher kennen und lieben. Ich werden den verrückten Haufen vermissen, dennoch freue ich mich auf neue Welten. Ich kann die Trilogie nur jedem ans Herz legen, den düstere und magische Kreaturen interessieren, der auch mal unkonventionelle Helden kennenlernen möchte und neben der düsteren Atmosphäre auch Humor liebt.

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Veröffentlicht am 09.09.2021

Lieder sehr konstruiert und wenig Spannung

Die verschwundenen Studentinnen
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Meine Meinung

Das Cover ist sehr schlicht und düster, passt also in Genre Thriller.

Der Schreibstil des Autors ist sehr atmosphärisch, flüssig, aber doch auch distanziert zu den Charakteren. Die Geschichte ...

Meine Meinung

Das Cover ist sehr schlicht und düster, passt also in Genre Thriller.

Der Schreibstil des Autors ist sehr atmosphärisch, flüssig, aber doch auch distanziert zu den Charakteren. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet hauptsächlich die Protagonistin Mariana.

Mariana ist eine Protagonistin, die schon mit einem großen Koffer eigener Probleme daherkommt. Vor etwa einem Jahr hat sie ihren Ehemann verloren und ist, aus dem Loch in das sie gefallen ist, bisher nicht wieder herausgekommen. Zwar arbeitet sie als Gruppentherapeut, aber häufig habe ich das Gefühl, dass sie ihre Ratschläge selber nicht wirklich beherzigt. Daher ist sie in ihren Ermittlungsversuchen auch sehr festgefahren. Die anderen Charaktere sind durchaus interessant gestaltet, leider schneiden wir sie immer nur an und gehen nicht ganz in die Tiefe. Wahrscheinlich da sie geheimnisvoll wirken sollen.

Die Geschichte ist für einen Thriller doch recht ruhig und legt den Fokus mehr auf die Täterentwicklung. Obwohl der Autor hier sehr viele Charaktere ins Spiel bringt, die vermeintlich der Täter sein können, hatte ich schon von Anfang an eine Ahnung. Auch wenn das Ende schon etwas anders war als erwartet und auch die Motivation, war es für mich doch schon recht schnell zu durchschauen. Außerdem wirkt der Fall am Ende auch für mich nicht sehr stimmig. Viel wirkt konstruiert und es kommt für mich auch nicht wirklich Spannung auf. Sehr schade, weil doch das erste Buch auch so sehr gelobt wird. Ich denke, dass ich dem ersten Buch trotzdem noch eine Chance geben werde. Jedoch hat mir Die verschwundenen Studentinnen bis auf das Setting und die lyrischen Verweise nicht so sehr zugesagt.

Mein Fazit

Die verschwundenen Studentinnen punktet vor allem durch sein tolles Setting und den psychologischen Einblick in die Charaktere. Jedoch fehlte hier für mich der Spannungsaufbau und auch den ganzen Fall fand ich sehr konstruiert. Irgendwie wirkte es für mich nicht wirklich stimmig und doch auch etwas vorhersehbar. Auch wenn mich das Motiv der Morde doch sehr überrascht hat.

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Veröffentlicht am 03.09.2021

Ein letztes Abenteuer auf der Conch

Die Kristallelemente (Band 4): Die blaue Unendlichkeit der Berge
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Meine Meinung

“»Mögen die Winde euch stets sicher nach Hause bringen«, flüsterte ich. »Und eure Herzen immer stark und voller Liebe sein. […]«” (Die blaue Unendlichkeit der Berge, Kapitel 33)

Das Cover ...

Meine Meinung

“»Mögen die Winde euch stets sicher nach Hause bringen«, flüsterte ich. »Und eure Herzen immer stark und voller Liebe sein. […]«” (Die blaue Unendlichkeit der Berge, Kapitel 33)

Das Cover passt wieder sehr gut zur Reihe und zu dem Element der Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, sodass man wieder wunderbar in die Geschichte eintauchen kann. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Roya erzählt.

Neben Amara gehört Roya zu meiner Lieblingsprotagonistin der Reihe, denn sie war mir sofort sympathisch. Denn sie klammert sich nicht an Hass oder an festgefahrene Gefühle, sondern entwickelt sich weiter und das nicht erst zum Schluss, sondern über die Geschichte hinaus. Auch wenn ihr Leben durch viel Schmerz und Dunkelheit geprägt wurde, lässt sie sich auf neue Wege ein und macht gerade durch die Besatzung der Conch eine tolle Entwicklung. Heron hat es mir schon im vorherigen Buch angetan und ich freue mich, dass er hier sein eigenes Glück findet. Jedoch hatte ich irgendwie das Gefühl, dass er im vorherigen Band irgendwie präsenter war, dem Leser näher.

Die blaue Unendlichkeit der Berge war ein schöner Abschluss der Reihe, nachdem ich mit Nyneves Geschichte nicht wirklich zurechtgekommen bin, freue ich mich, dass Royas Geschichte mich doch voll und ganz abholen konnte. Da es auch zum Showdown kommt, verspricht die Geschichte viel Spannung und Nervenkitzel. Es war schön alle Mitglieder der Conch auf ihrer Reise zu begleiten und mit ihnen das Böse zu bekämpfen. Dabei muss ich zugeben, dass ich wirklich lange gerätselt habe, an welches Märchen die Geschichte von Roya angelehnt ist. Ehrlich gesagt bin ich erst durchs Nachwort der Autorin darauf gekommen, aber im Nachhinein muss ich sagen, wie genial die Autorin die Märchenelemente miteingewebt hat. Wirklich sehr cool und hat mir auch sehr gefallen.

Mein Fazit

Die Kristallelemente: Die blaue Unendlichkeit der Berge ist ein schöner und spannender Abschluss der Kristallelemente Reihe. Besonders mochte ich die Protagonistin Roya, ihre Rolle in der Geschichte und auch die Art, wie die Autorin hier das Märchen miteinwebt. Noch ein letztes Mal stechen wir mit der Besatzung der Conch in See und retten Callisto.

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