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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2025

Ein neues Abenteuer aus der Welt von Elias & Laia

Heir
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Meine Meinung

Das Cover ist schlicht gehalten, hat dabei aber wunderschöne Goldakzente. Es sticht mir nicht sofort ins Auge, aber man kann es auch nicht übersehen. Außerdem ist die Innengestaltung auch ...

Meine Meinung

Das Cover ist schlicht gehalten, hat dabei aber wunderschöne Goldakzente. Es sticht mir nicht sofort ins Auge, aber man kann es auch nicht übersehen. Außerdem ist die Innengestaltung auch sehr schön gewählt.

Der Schreibstil der Autorin ist detailreich, flüssig und sehr atmosphärisch, sodass man völlig in die Geschichte eintaucht. Allerdings auch sehr intensiv liest und nicht immer der Lesefluss da ist. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet die unterschiedlichen Charaktere Aiz, Sirsha und Quil.

Die Handlung spielt ein paar Jahre nach “An Amber to Ashes” oder auch genannt “Elias & Laia” von Sabaa Tahir. Um die Geschichte zu verstehen, muss man die andere Geschichte aus der Welt nicht gelesen haben, allerdings ist das Leseerlebnis einfach viel besser und verständlicher, meiner Meinung nach zumindest.

Wir lernen die drei Hauptcharaktere Aiz, Quil und Sirsha sehr intensiv kennen, denn während der Geschichte machen sie alle eine tiefe Entwicklung durch. Ich kann euch sagen, dass ich Quil am liebsten hatte und die Kapitel von Aiz manchmal am liebsten geskippt hätte, was man aber absolut nicht machen darf. Dennoch ist sie nicht mein Lieblingscharakter. Und für alle Fans, wir treffen auch Elias und Laia wieder❤️, sowie auch Helena – absolut klasse.

Der Weltenaufbau ist auch hier wieder sehr detailreich, bildgewaltig und gut ausgearbeitet, wobei die Karte schon sehr gut zur Orientierung beiträgt. Die Handlung baut sich langsam auf, sodass wir die drei unterschiedlichen Charaktere Aiz, Quil und Sirsha kennenlernt. Dabei wechseln sich ihre Kapitel immer ab. Schnell wird man neugierig, wie die Handlungen zusammenhängen und ob die Wege der Charaktere noch aufeinandertreffen. Die Spannung baut sich immer weiter auf, bis es am Ende einen kampfreichen Showdown und einige Aha-Momente gibt. Mich hat die Autorin wieder mit ihrer spannenden, nervenaufreibenden und intensiven Geschichte wieder überzeugt.

Mein Fazit

Heir spielt einige Jahre nach “An Amber to Ashes” von Sabaa Tahir, und obwohl man das vorherige Buch nicht gelesen haben muss, verbessert es das Leseerlebnis erheblich. Der Weltenaufbau ist erneut detailreich und bildgewaltig, unterstützt durch eine hilfreiche Karte. Die Handlung entfaltet sich langsam, wobei die Kapitel zwischen den Charakteren wechseln und die Spannung kontinuierlich steigt. Am Ende erwartet die Leser ein actionreicher Showdown mit einigen überraschenden Wendungen. Sabaa Tahir überzeugt erneut mit einer packenden und intensiven Geschichte.

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Veröffentlicht am 30.04.2025

Mitreißende Mischung aus Romance & Suspense

The First to Fall
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Meine Meinung

Ich mag den Stil des Covers sehr gerne, farblich sehr harmonisch und auch die Berge in dem Wasserzeichenstil. Allerdings würde man hinter dem Cover vielleicht nicht unbedingt so viel Spannung ...

Meine Meinung

Ich mag den Stil des Covers sehr gerne, farblich sehr harmonisch und auch die Berge in dem Wasserzeichenstil. Allerdings würde man hinter dem Cover vielleicht nicht unbedingt so viel Spannung erwarten.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und sehr authentisch, sodass man sich schnell in der Gefühlswelt der Charaktere wiederfinden kann. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonisten Jakob und Aurora erzählt.

Aurora mochte ich auf Anhieb sehr, denn sie ist so perfekt unperfekt. Sie liebt das Leben, Freiheit und ihren Van, wobei sie auch eine sehr große Verdrängungstaktik hat. Während sie eigentlich ein völlig neues Leben starten möchte, sie mit ihrem Van treiben und die Strände der Welt erkunden möchte, stirbt ihre Schwester und einfach alles wird auf den Kopf gestellt. Sie möchte den Ort erkunden, wo ihre Schwester gestorben ist, und landet am Felsenhimmel. Dem Ort, dem Jakob eigentlich am liebsten entfliehen möchte, aber es nicht kann.

Die Handlung spielt sich vor einer wunderschönen & atemberaubend beschriebenen Kulisse, obwohl ich doch das Meer jedem Berg vorziehen würde, wäre ich am liebsten mit Aurora im Felsenhimmel abgestiegen. Schon in ihrer Breaking Waves Reihe hat die Autorin gezeigt, dass sie Romantic & Suspense ganz hervorragend kombinieren kann und so ist es auch in Red Summer. Wow ich meine, was für ein Cliffhanger bitte und die Spannungskurve? – Ich liebe es! Die Romantik geht in Richtung Slow Burn und wie sie brennt. Es wird ordentlich heiß zwischen Aurora und Jakob.

Mein Fazit

The First to Fall hat den wohl fiesesten Cliffhanger, den ich seit langem gelesen habe – und ich liebe es! Schon mit Breaking Waves hat die Autorin bewiesen, dass sie das perfekte Zusammenspiel von Romantik und Spannung meisterhaft beherrscht. Die Leidenschaft zwischen Jakob und Aurora entfacht sich zwar langsam, aber sie lodert dafür umso heißer. Die packende Aufarbeitung der Ereignisse rund um den Tod von Auroras Schwester hält einen in Atem. Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Band in den Händen zu halten!

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Fantasy meets Suspense

All the Hidden Monsters 1: All The Hidden Monsters
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Meine Meinung

Das Cover ist sehr schlicht gehalten und passt aber auch zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, manchmal etwas emotional distanziert zu den Charakteren, was ...

Meine Meinung

Das Cover ist sehr schlicht gehalten und passt aber auch zur Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, manchmal etwas emotional distanziert zu den Charakteren, was ich etwas schade fand. Dabei wird die Geschichte aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet die Protagonisten Oren und Sage.

Ich muss sagen, dass ich durch die etwas distanziertere Erzählerperspektive doch eine Weile gebraucht habe, um mit den Charakteren richtig warm zu werden. Ich habe ehrlich lange gebraucht, um wirklich Zugang zu Oren und Sage zu bekommen. Ja die Handlung ist spannend und unterhaltsam, aber die Charaktere konnte auch alte Bekannte sein und keine besten Freunde. Und ich liebe dieses Gefühl einfach den Charakteren richtig nah zu sein. Die Liebesgeschichte zwischen Sage und Oren ist wirklich seeehr slow burn. Zwischendurch war ich mir gar nicht sicher, ob es zwischen den beiden nicht einfach auf Freundschaft hinausläuft.

Ich liebe die Mischung aus Suspense, Crime und Fantasy wirklich sehr, ich glaube magische Ermittler sind voll mein Geschmack. Auch wenn ich hier mit den Charakteren noch nicht 100% warm geworden bin, konnte mich der Handlungsstrang mitreißen. Ich mochte die Ermittlungsarbeit, die Hinweise und auch die Auflösung war sehr überraschend, denn ich muss zugeben, dass ich nicht auf die Lösung gekommen bin. Daher bin ich doch sehr gespannt, welchen Fall Oren und Sage im nächsten Band für uns bereithalten.

Mein Fazit

“All the Hidden Monsters” ist eine beeindruckende Mischung aus Spannung und Fantasy. Die Ermittlungsatmosphäre, der packende Fall und die überraschende Auflösung der Morde halten den Leser in Atem. Obwohl ich mir eine stärkere emotionale Bindung zu den Charakteren gewünscht hätte, ist die Geschichte dennoch fesselnd und lässt mich gespannt auf den nächsten Fall von Sage und Oren warten. Ein Buch, das definitiv Lust auf mehr macht!

Tropes: Found Family, Forced Proximity, Slow Burn Romance, Rivals-to-Lovers (obwohl ich eher Strangers-to-Lovers sagen würde)

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Veröffentlicht am 15.04.2025

Was für eine spannende Überraschung!

Hotel Ambrosia - Du. Entkommst. Nicht.
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Meine Meinung

Das Cover ist düster, aber auch detailreich und passt sehr gut zur Geschichte. Mich hat es direkt angesprochen.

Der Schreibstil der Autorin ist authentisch, flüssig und spannungsgeladen, ...

Meine Meinung

Das Cover ist düster, aber auch detailreich und passt sehr gut zur Geschichte. Mich hat es direkt angesprochen.

Der Schreibstil der Autorin ist authentisch, flüssig und spannungsgeladen, sodass ich direkt die Atmosphäre gefühlt habe und mit den Protagonisten mitfühlen konnte. Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive erzählt und begleitet, aber hauptsächlich die Protagonistin Robyn in ihrer Gefühls- und Gedankenwelt. Außerdem gibt es noch E-Mails, Chats und Gedächtnisprotokolle, die die Geschichte zusätzlich unterstreichen.

Robyn ist durch ihre Krankheit in der Wohnung, durch ihren Körper gefesselt. Freunde hat sie nur im Internet und ihre größte Leidenschaft ist ein True-Crime Podcast. Ich war mir zuerst nicht ganz sicher, wie das funktioniert eine Protagonistin ans Haus gefesselt auf der Jagd nach Spuren im Hotel gegenüber. Aber durch die tollen Ideen der Autorin mit Chats, Telefonaten und Gedächtnisprotokollen ist man einfach immer Up to Date, aber es bleibt auch ganz vieles noch geheim und im Spannungsbereich. Ich war absolut positiv geflasht.

Und erst die Geschichte, unglaublich unterhaltsam, spannend und faszinierend. Das Hotel Ambrosia ist einfache eine unerwartet spannende Kulisse mit einigen Cold Cases und einem aktuellen Fall der Robyn ganz schön auf Trab hält. Denn sie beobachtet, wie eine Freundin von ihr gegenüber im Hotel betäubt und entführt wird. Zusammen mit A.J., einem Jungen, den sie auf sehr lustige Weise kennenlernt, ermittelt sie im Ambrosia und enthüllt einige Geheimnisse. Die Geschichte hat sowohl Holly Jackson, als auch Only murders in the building – Vibes, allerdings bleibt es eine ganz eigene Geschichte. Robyn und ihr Fall haben mich positiv überrascht und konnte mich absolut unterhalten, bitte mehr davon.

Mein Fazit

Hotel Ambrosia hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Die geheimnisvolle und spannungsgeladene Atmosphäre, das heruntergekommene Setting und die facettenreichen Protagonisten haben eine fesselnde Geschichte geschaffen. Anfangs war ich skeptisch, wie eine Protagonistin, die an ihr Zimmer gefesselt ist, eine spannende Handlung tragen könnte. Doch die Autorin hat mich vollkommen überrascht und eine packende Erzählung geliefert. Die “Only Murders in the Building”-Vibes haben mir besonders gut gefallen. Dieses Buch hat mich voll und ganz überzeugt und ich kann es empfehlen.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Die Suche nach Unsterblichkeit

If We Were Gods
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Meine Meinung

Das Cover ist absolut edel und passt einfach auch sehr gut zur Geschichte – ich liebe es.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, detailreich und sehr atmosphärisch, sodass man sich wunderbar ...

Meine Meinung

Das Cover ist absolut edel und passt einfach auch sehr gut zur Geschichte – ich liebe es.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, detailreich und sehr atmosphärisch, sodass man sich wunderbar in die Geschichte einfinden kann, sie fühlen kann, allerdings ist das Lesen dadurch auch sehr intensiv. Wer was Leichtes zum Durchrutschen sucht, sollte das Buch erstmal auf später verschieben. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Olivia erzählt.

Wir erfahren die Geschichte aus der Perspektive von Olivia, aber die gesamte Gruppe ist von einer wichtigen Bedeutung und haucht der Geschichte Leben ein. Aber lernt sie besser selbst kennen. Die Charaktere haben eine authentische tiefe und unterscheiden sich voneinander. Wobei sich neben Freundschaft zwischen Olivia und Milo noch mehr entwickelt, sodass ihr euch auch auf eine kleine Liebesgeschichte freuen könnt. Olivia ist eine junge Frau, die anfängt über ihr Leben zu lügen, damit sie mit den ganzen reichen Freunden mithalten kann. Sie ist fleißig, neugierig und intelligent, aber vor allem möchte sie einfach nur dazugehören.

Die gesamte Handlung ist sehr faszinierend, vor allem die Magie, die Arkanen Ebene, die magische Zirkel, aber auch die Handlung rundum Olivia und den verbotenen Ebenen. Die Magie oder die Zirkel sind sehr komplex, sodass man hier beim Lesen schon ordentlich aufpassen muss. Dabei fand ich dann die unterschiedlichen Arkanen Ebenen sehr cool gestaltet und freue mich, dass hier auch der Fokus liegt. Die Frage nach dem ewigen Leben und die Suche der Gruppe danach gestaltet sich spannend, sodass man schnell mit den Charakteren mitfiebert. Alles in allem ein richtiges Highlight an Weltenaufbau, Charakteren und Magie.

Mein Fazit

“If we were Gods” fasziniert durch seine komplexe Magie, den beeindruckenden Weltenentwurf und die packende Handlung. Olivia und ihre Freunde wagen sich auf die verbotenen Ebenen, getrieben von der Hoffnung, dort das Geheimnis des ewigen Lebens zu finden. Doch die Suche nach Unsterblichkeit birgt ungeahnte Gefahren und stellt sie vor die Frage: Ist der Preis, den sie zahlen müssen, es wirklich wert? Ein spannendes Abenteuer, das den Leser bis zur letzten Seite fesselt und zum Nachdenken anregt.

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