Platzhalter für Profilbild

Jenny_Colditz

Lesejury Profi
offline

Jenny_Colditz ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Jenny_Colditz über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2021

spannend anders

Die Tote mit der roten Strähne
0

Das Cover besticht durch seine Schlichtheit. Und wirkt dadurch nur noch eindrücklicher,trotz der hellen Farben, düster.

Betty, die Hauptprota, ist ein angenehm neuer Typ als Ermittlerin. Durchbricht gekonnt ...

Das Cover besticht durch seine Schlichtheit. Und wirkt dadurch nur noch eindrücklicher,trotz der hellen Farben, düster.

Betty, die Hauptprota, ist ein angenehm neuer Typ als Ermittlerin. Durchbricht gekonnt typische Klischees. Dies gefällt mir sehr gut. Sie ist gut dargestellt, so dass man ihren Gedankengänge folgen kann. Auch wenn mir die Ich-Perspektive in Thrillern nicht ganz so gut gefällt.
Bei den weiteren Charakteren bin ich zwiegespalten. Einige sind recht interessant, andere bleiben blass. Im allgemeinen waren es mir persönlich zu viele, so dass ich ab und an den Überblick verloren habe.

Der Fall selber ist zu Anfang für mich verworren. Ich brauchte eine Weile um zu verstehen worauf es hinauslaufen wird. Einiges war vorhersehbar, anderes wiederum hat mich echt überrascht. Es war spannend anders.

Alles in allem wurde ich gut unterhalten und kann das Buch nur empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2021

Wie gewohnt grandios

Die Rückkehr der Zwerge 1
0

Lang, lang mussten wir Fans auf einer Fortsetzung warten.
Jetzt endlich ist sie da, zum einen bin ich sehr glücklich zum anderen sehr wehmütig.

Wer die Vorgänger wie ich mehrfach inhaliert hat, hat "Freunde" ...

Lang, lang mussten wir Fans auf einer Fortsetzung warten.
Jetzt endlich ist sie da, zum einen bin ich sehr glücklich zum anderen sehr wehmütig.

Wer die Vorgänger wie ich mehrfach inhaliert hat, hat "Freunde" zwischen den Seiten gefunden. Auf diese müssen wir nun verzichten. Es sind immerhin mehr als 1000 Zyklen vergangen, so lang überlebt kein Zwerg. Dafür lernen wir neue kennen und lieben. Die Abenteuergruppe wächst zunehmend, mit völlig neuen Figuren. Jeder wurde wieder sehr bildhaft beschrieben und ausgeleuchtet. Ich mochte die Zusammenstellung und bin gespannt wie die Gruppe sich im zweiten Teil weiterentwickelt. Die Story als solches war ziemlich gut. Viele neue Aspekte wurden dem bekannten hinzugeschrieben. Man fühlte sich von Seite 1 an wieder wie zu Hause, konnte es trotzdem neu kennen lernen. Ein neues Magiesystem wurde eingeführt, was richtig interessant ist. Man lernte neue Völker kenn, traf alte wieder, und erfuhr teilweise was in den vergangenen Zyklen passierte. Und dann das Ende... Ich habe in meinem Leben schon mehrere 100 Bücher gelesen, aber noch nie. Noch nie hatte ich so einen Cliffhanger :)
Der war / ist echt fies. und lässt mich umso neugieriger für die Fortsetzung zurück.

Auch mochte ich die größere Einbindung "der Bösen". Man bekam einen besseren Einblick in deren Gedankenwelt, als in den Vorgängerbänden. Das zu den Albae auch noch die Drachen hinzukamen ist sehr interessant. Mit dieser Reihe des Autoren hatte ich bisher keinen Kontakt, werde dies aber wohl ändern müssen. Da es schon recht interessant klingt.

Allerdings bin ich ein wenig wehmütig. Da ich die ganze Zeit auf einen Zwischenruf der alten Bekannten hoffte. Eventuell wird es ja einen Zwischenband geben, ähnlich der vergessenen Schriften der Albae. Was bisher geschah. Nachdem man die Helden über diese vielen Abenteuer begleitet hat und mit ihnen litt, können sie nicht einfach so sang und klanglos in den tiefen der Geschichten verloren gehen. Gerade der Großkönig aller Zwerge muss mindestens den Witz von dem Ork zu ende erzählen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2021

Viel Potiential, zum ened hin immer schwächer werdend

Ministry of Souls – Das Schattentor
0

Der Wechsel von Jugend- zu einem Erwachsenenbuch ist wohl nicht so einfach wie gedacht.
Der Autor war stets bemüht...
Es war okay, aber nicht herausragend gut. Es ist gute solide Low Fantasy. Ich erwarte ...

Der Wechsel von Jugend- zu einem Erwachsenenbuch ist wohl nicht so einfach wie gedacht.
Der Autor war stets bemüht...
Es war okay, aber nicht herausragend gut. Es ist gute solide Low Fantasy. Ich erwarte keinen Brandon Sanderson, oder Bernhard Hennen, der mit Bildgewalt etwas neues schafft.

Das vorliegende wurde für mich interessant da es nach Sherlock Holmes klang, mit Orient Flair. Das klang ziemlich interessant, mal was neues. Die Story war abwechslungsreich und spannend erzählt. Der Charakter war gut gezeichnet, auch wenn er nicht sympathisch war. Er war arrogant und überheblich, hatte somit für mich manchmal nicht nachvollziehbare Handlungen. Aber auch Sherlock war kein sympathischer Mensch, weswegen ich auch dies hier nicht erwartet hatte. Und ich mag das, wenn Charaktere aus der Norm ausbrechen und nicht immer die strahlender Helden sind.
Allerdings verliert die Geschichte zunehmend an Spannung. Der Autor konnte diesen Bogen nicht aufrechterhalten. Sehr schade, denn die Story hatte viel Potential.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.09.2021

Langweilig, vorhersehbar und klischeehaft

Tale of Magic: Die Legende der Magie 1 – Eine geheime Akademie
0

Puhhh, das wird schwierig.
Es war ja "nur" ein Jugend- und Kinderbuch. Ich habe gerade noch einmal nachgeschaut, der Verlag empfiehlt es ab 11 Jahren. Ich persönlich hätte es ab 0 Jahre gemacht, alleine ...

Puhhh, das wird schwierig.
Es war ja "nur" ein Jugend- und Kinderbuch. Ich habe gerade noch einmal nachgeschaut, der Verlag empfiehlt es ab 11 Jahren. Ich persönlich hätte es ab 0 Jahre gemacht, alleine vom Verhalten der Protagonisten.
Diese sollen angeblich 14 Jahre alt sein, haben jeder viel erlebt. Verhalten sich aber wie verwöhnte 4 jährige. Oh Gott waren die nervig, wie trotzige Kinder welche heulend auf dem Boden liegen und mit den Füßen aufstampfen.
Und dann passiert nicht besonders viel Spannendes. zu Anfang zieht es sich, bis man überhaupt einmal eine Ahnung erhält worum es überhaupt geht. Man begleitet die Hauptprota (welche so langweilig war das ich 5 Minuten nach beenden des Buches den Namen schon wieder vergessen habe) durch ihr langweiliges und behütetes Leben. Und dann ratz Fatz ist sie ein sehr sehr mächtige Fee, jaaa klar total logisch.
Wer sein kleines Kind am Abend ein wenig unterhalten will, ist hier gut aufgehoben.
Wer dieses Buch wirklich verstehen und interessiert lesen will, sollte sich etwas anderes suchen.
Die Story ist so lahm, Klischees dutzendweise vorhanden. Die Charaktere sämtlichst blass und nur grob gezeichnet. Jeder ist ausschließlich lieb und gut, keiner hat Ecken und Kanten, und es gelingt alles ohne irgendwelche Probleme oder Hindernisse. So rutscht man durch das Buch, ohne irgendwo anzustoßen. Spannung fehlt komplett, das Ende ist vorhersehbar.

Ich weiß das der Sprecher Rufus Beck von vielen hoch gelobt wird. Ich persönlich kannte ihn als Sprecher bis dato noch nicht. Dies war das erste Buch mit ihm, und wahrscheinlich auch das letzte. Die so schon sehr kindlich handelnden Personen wurden durch eine völlig übertriebene Änderung der Stimmlage zu schreienden jammernden Kleinkindern, das tat in den Ohren weh. Laut dem Sprecher haben die handelnden Figuren ausschließlich gejammert, was mMn unlogisch ist. Mir gefielen die unterschiedlichen Stimmen für die Figuren nicht, viele wurden dadurch ins lächerliche gezogen, was dem Buch mMn noch mehr geschadet hat als so schon.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.09.2021

Interessanter Charakter, langweilig erzählt

Mörderfinder – Die Spur der Mädchen
0

Der Ermittler Max stellt sich interessant dar, auch wenn er nicht greifbar wird und keinerlei Tiefgang bekommt. So wie sämtlich andere Charaktere.

Die Story hingegen war zu Anfang recht interessant, wird ...

Der Ermittler Max stellt sich interessant dar, auch wenn er nicht greifbar wird und keinerlei Tiefgang bekommt. So wie sämtlich andere Charaktere.

Die Story hingegen war zu Anfang recht interessant, wird aber zunehmend absurder und gipfelt in einem Ende was mich nur den Kopf schütteln ließ. Vorhersehbar, abgedroschen, klischeebehaftet. Nichts neues oder interessantes. Und dabei auch noch recht langweilig beschrieben. Es kam für mich zu keinem Zeitpunkt Spannung auf, da alles nur so dahintröpfelte. Ein mit fiebern blieb ebenso weg, denn mit wem? Die Charaktere blieben sämtlichst blass zurück. Außer von Max weiß ich von keinem mehr den Namen, wobei es nicht einmal 12h her ist das ich es beendet habe, da keiner der Figuren irgendwie besonders war. Herausgestochen hatte oder ähnliches. Sehr schaden denn Potential hatte zum Beispiel die Beziehung von Max und dem ersten Kriminalkommisar sehr. Ein Fortsetzung wie sich zwischenzeitlich gezeichnet wurde, hätte mir gut gefallen.

Es ist mittlerweile mein zweiter Roman des Autors, und auch nun der letzte. Wenn die Charaktere immer so blass bleiben und die Geschichte vorhersehbar, finde ich bestimmt andere Autoren, welche es besser können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere