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Veröffentlicht am 08.06.2017

Schöner Liebesroman mit Witz und Tiefgang

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
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„Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ ist nicht der erste Roman von Kristina Günak, aber für mich war es das erste Buch der Autorin. Erschienen ist es Ende April im LYX-Verlag.

Inhalt:
Bea Weidemann ...

„Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt“ ist nicht der erste Roman von Kristina Günak, aber für mich war es das erste Buch der Autorin. Erschienen ist es Ende April im LYX-Verlag.

Inhalt:
Bea Weidemann arbeitet bei einem kleinen Verlag in Braunschweig, dem das Wasser bis zum Hals steht. Die einzige Hoffnung den Verlag zu retten, ist der Autor Tim Bergmann, der mit seinem Roman einen wichtigen Leserpreis gewinnen soll. Leider ist er bei der Pressearbeit ein recht schwieriger Kandidat, deshalb soll Bea bei einer Lesereise auf ihn aufpassen, damit nichts schief geht. Dies gefällt ihr erst überhaupt nicht, da sie mit solcher Art Männer nichts anfangen kann. Aber da sie nicht „Nein“ sagen kann, muss sie sich mit ihrer Situation abfinden.

Meinung:
Das Cover des Buches finde ich sehr ansprechend. Die blaue Schrift passt sehr gut zu dem weißen Hintergrund und die goldenen Pailletten bilden das i-Tüpfelchen.
Ich bin ein Mensch, der bei Buchtiteln mit dem Wort „Liebe“ erstmal vorsichtig ist, da sich dahinter doch irgendwelche Liebesschnulzen verbergen könnten, was ich leider nicht so mag. Diesem Roman habe ich aufgrund einer Leseprobe eine Chance gegeben, da mir hier gleich der tolle Schreibstil und der Witz aufgefallen sind. Und ich wurde nicht endtäuscht. Durch die Vergangenheiten der beiden Hauptfiguren erhält diese Geschichte Tiefgang. Das hat mir richtig gut gefallen.

Die Personen werden sehr gut beschrieben, somit konnte ich sie mir sehr gut vorstellen. Dies trifft auch auf die Nebenrollen zu.

Das Ende fand ich etwas zu plötzlich und es hat doch einige offene Fragen zurück gelassen. Vielleicht werden diese ja in einer Fortsetzung geklärt.

Fazit:
Der Roman ist ein schöner Liebesroman mit Tiefgang, der einen sehr schönen Schreibstil und viel Humor hat. Ich vergebe hierfür 4 Sterne.

  • Charaktere
  • Handlung
  • Humor
  • Gefühl
  • Cover
Veröffentlicht am 23.04.2017

Gutes Buch trotz schwachem Anfang

Nur ein kleiner Gefallen - A Simple Favor
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Stephanies Freundin Emilie verschwindet, nachdem sie sie um eine kleinen Gefallen gebeten hat. Stephanie soll sich um Emilies Sohn Nick kümmern, solange diese weg ist. Leider bleibt Emilie verschwunden. ...

Stephanies Freundin Emilie verschwindet, nachdem sie sie um eine kleinen Gefallen gebeten hat. Stephanie soll sich um Emilies Sohn Nick kümmern, solange diese weg ist. Leider bleibt Emilie verschwunden.

Stephanie nutzt ihren Blog dazu, um ihre Freundin wieder zufinden. Außerdem entwickelt sie Gefühle für Emilies Ehemann Sean.

Mehr möchte ich gar nicht zum Inhalt schreiben, da es sonst zu viel verraten könnte.

An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, da die ersten Kapitel aus dem Blog sind und natürlich auch dem angepasst ist. Glücklicherweise ändert sich irgendwann die Erzählweise, sonst hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht zu Ende gelesen, was dann doch recht schade gewesen wäre.

Nach dem anstrengenden Anfang hat mir dieses Buch dann doch noch gut gefallen. Es gibt einige Wendungen, die das Buch recht spannend machen. Mich hat dieses Buch erschüttert, im Bezug auf das Verhalten der Menschen untereinander. Man sieht seine Mitmenschen mit anderen Augen.

Veröffentlicht am 12.04.2017

Guter Thriller, der zum Ende hin leicht schwächelt

Ragdoll - Dein letzter Tag
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Bei Ragdoll handelt es sich um den Debutroman von Daniel Cole. Es ist das erste Buch einer Trilogie.
In London wird eine Leiche gefunden, die aus mehreren Personen zusammen "geflickt" wurde. Deshalb auch ...

Bei Ragdoll handelt es sich um den Debutroman von Daniel Cole. Es ist das erste Buch einer Trilogie.
In London wird eine Leiche gefunden, die aus mehreren Personen zusammen "geflickt" wurde. Deshalb auch der Name Ragdoll, was übersetzt Flickenpuppe heißt. Der Täter leitet eine Liste mit Namen von zukünftigen Opfern mit Todestag weiter. Darunter auch einer der Detectives.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da hier von Anfang an Spannung aufgebaut wird, die sich auch bis zum Ende hält. Jedoch schwächt sie zum Ende etwas ab. Bei der Auflösung des Falls hat mir etwas gefehlt.
Bis zum Ende war mir nicht klar, wer der Mörder ist. Hier hat der Autor geschickt verschiedene Fährten eingebaut.

Bei diesem Buch handelt es sich um einen guten Pageturner. Innerhalb kürzester Zeit habe ich dieses Buch verschlungen.

Die Charaktere und deren "Laster" werden gut beschrieben, die sehr typisch sind für Polizisten, die viele unschöne Dinge sehen und erleben.

Fazit:
Guter Pageturner der zum Ende leicht schwächelt. Das Buch ist aber trotzdem lesenwert, deshalb erhält es von mir eine Leseempfehlung. Ich bin auf die weiteren Teile gespannt.

Veröffentlicht am 14.03.2018

Spannend geschrieben, doch leider nichts Neues

The Woman in the Window - Was hat sie wirklich gesehen?
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"The woman in the Window" ist der Debütroman von A. J. Finn. Es handelt von einer Frau, Anna Fox, die durch ein traumatisches Erlebnis in ihrem Haus gefesselt ist. Eine Verbindung nach draußen ist ihre ...

"The woman in the Window" ist der Debütroman von A. J. Finn. Es handelt von einer Frau, Anna Fox, die durch ein traumatisches Erlebnis in ihrem Haus gefesselt ist. Eine Verbindung nach draußen ist ihre Kamera, mit der Sie ihre Nachbarn und damit die Lebensgeschichten beobachtet. Irgendwann ziehen die Russels in der Nachbarschaft ein und dann beobachtet sie einen Mord...

Zum Einstieg hat es mir der Schreibstil nicht einfach gemacht. Er kam mir irgendwie verworren vor. Da hier Anna selber erzählt und sie psychische Probleme hat, ist dies aber nachvollziehbar und wird nach den ersten Kapiteln besser. Insgesamt hat mir der Schreibstil dann gut gefallen.

Die Geschichte von Anna erfahren wir erst nach und nach neben der eigentlichen Story. Hier gibt es immer mal wieder eingeschobene Kapitel. Leider fand ich die Geschichte sehr voraussehbar und mich hat weder die Vergangenheit von Anna noch die Auflösung der Geschichte sehr überrascht. Ich glaube das liegt auch daran, dass es zurzeit wahnsinnig viel Roman in dieser Richtung gibt und es nichts Neues ist. Im Vergleich zu "Woman in Cabin 10" ist sogar der Titel ähnlich. Und "Girl on the train" kann man hier auch noch erwähnen.
Trotzdem hat mir die Nebenerzählung von der Vergangenheit von Anna sehr gut gefallen. Dem Leser wird immer mal wieder ein Häppchen vorgeworfen und dann geht es wieder in die Gegenwart. Der Spannungsbogen wird hierdurch sehr hoch gehalten und ich wollte unbedingt wissen, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege.

Die Charaktere sind gut beschrieben, jedoch nicht sonderlich sympathisch. Aber ich glaube, dass ist für dieses Buch auch nicht notwendig. Dann gibt es noch zwei klassische Polizisten, einer gut und einer böse. Leider auch wieder nichts Neues.

Was mich wirklich am meisten gestört hat, dass es wieder um eine schwache Frau geht, die alleine ist, psychische Probleme und daraus resultierend dem Alkohol verfallen ist. Das gab es in letzter Zeit zu genüge. Bei den beiden Büchern die ich oben erwähnt habe, war genau dies auch der Fall. Und gerade die Sache mit dem Alkohol stört mich da schon wahnsinnig. Es kommt fast schon so rüber, als würden alle ihre Problem mit Alkohol lösen.

Fazit:
Es ist ein spannend geschrieben Buch, doch leider nichts wirklich Neues. Trotz der Vorhersehbarkeit hat es mir gut gefallen. Hätte ich nicht kurz vorher "Woman in Cabin 10" gelesen, hätte es mir vielleicht sogar noch besser gefallen.

Veröffentlicht am 10.12.2017

Mir fehlt Spannung und Magie

Wolkenschloss
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Das Buch ist sehr zauberhaft gestaltet. Auf dem Cover finden sich kleine goldene Details, die sehr gut zur Vorweihnachtszeit und somit zu dem Buch passen. Man findet auch jeden einzelnen Charakter des ...

Das Buch ist sehr zauberhaft gestaltet. Auf dem Cover finden sich kleine goldene Details, die sehr gut zur Vorweihnachtszeit und somit zu dem Buch passen. Man findet auch jeden einzelnen Charakter des Buches auf den Bildern, alleine deshalb sollte man auch die äußere Gestaltung des Buches genauer betrachten.

Der Schreibstil ist sehr einfach. Für meinen Geschmack auch schon teilweise zu einfach. Vielleicht bin ich auch einfach mit Mitte 30 die falsche Zielgruppe, aber ich finde selbst für 16 jährige fehlt mir hier ein wenig Tiefe und Pepp. Sehr schön fand ich die winterliche und sehr bildhafte Beschreibung des Hotels und der winterlichen Umgebung. Auch die weihnachtliche Atmosphäre ist gut rüber gekommen.
Durch den Klappentext habe ich mir mehr Magie bzw. Übersinnliches erhofft. Dies wurde für meinen Geschmack zu kurz angerissen. Auch ein wenig mehr Spannung, und vor allem früher im Buch, hätte ich mir gewünscht.

Ich finde es ist ein gutes Buch für Mädchen, was sehr gut in die Vorweihnachtszeit passt. Für mich als Erwachsene Frau fehlt mir leider einiges in dem Buch, deshalb würde ich es auch nur mit Einschränkungen empfehlen.