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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2026

Handlung mit Höhen und Tiefen

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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Witch of the Wolves von Kaylee Archer hat mich schon beim Klappentext direkt in den Bann gezogen. Eine Welt voller Hexen und Werwölfen und anderen übernatürlichen Wesen und einer starken, unabhängigen ...

Witch of the Wolves von Kaylee Archer hat mich schon beim Klappentext direkt in den Bann gezogen. Eine Welt voller Hexen und Werwölfen und anderen übernatürlichen Wesen und einer starken, unabhängigen Protagonistin? Da bin ich direkt überzeugt.

Die Handlung fand ich im großen und ganzen spannend, hatte aber auch seine Höhen und Tiefen. Die beiden Hauptprotagonisten waren mir sehr sympathisch, Cordelia ist eine starke Persönlichkeit, die ganz genau weiß was sie will und lässt sich nicht unterkriegen. Bishop wirkt zunächst unnahbar und kalt, hat aber einen weichen Kern.

Es gab einige Wendungen in der Geschichte, die ich auch gar nicht habe kommen sehen, sodass sie sehr überraschend kamen aber auch meistens gut gepasst haben.
Den Spice und die Tension fand ich sehr gut umgesetzt. Dadurch, dass wir hier eher slow burn haben und es nicht von einem auf den anderen Tag passiert sondern langsam aufgebaut wird, fand ich es auch sehr nachvollziehbar und nicht so aufgesetzt oder plump.


Nicht ganz so überzeugt hat mich das world building. Das kommt hier leider viel zu kurz, denn man erfährt kaum was über die Hexen oder Dämonen oder die Konflikte untereinander. Ich habe mich nicht richtig abgeholt gefühlt.

Bishops Charakter blieb auch etwas blass neben Cordelia und man konnte ihn nicht so richtig greifen, Kapitel aus seiner Sicht hätten da gut gepasst. Vielleicht kommt das ja in Band 2?

Zum Ende hin wurde die Handlung etwas wirrer, sodass ich nicht mehr hundertprozentig folgen könnte, da so viel passiert ist und so viele Nebencharaktere beteiligt waren.

Insgesamt hat es mir ganz gut gefallen, die Handlung an sich war sehr spannend und auch die beiden Protagonisten sind mir sympathisch gewesen. Das world building hätte allerdings stärker ausgebaut sein müssen und so richtig gepackt hat es mich nicht. Ich bin noch unsicher ob ich Band 2 auch lesen werde. Für mich daher 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Wirklich enttäuschend, wer hier auf eine spannende Story mit dem Fokus auf stalking erwartet hat, wird enttäuscht.

Shadow
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Der Klappentext klang total vielversprechend, das Cover sieht richtig schön aus und ich hatte mir wirklich viel davon versprochen.
Die Protagonistin Sofia hat einen Stalker und kehrt in ihre Heimat in ...

Der Klappentext klang total vielversprechend, das Cover sieht richtig schön aus und ich hatte mir wirklich viel davon versprochen.
Die Protagonistin Sofia hat einen Stalker und kehrt in ihre Heimat in Sizilien zurück, fühlt sich aber weiterhin verfolgt und beobachtet und lernt dort im Hotel ihrer Tante den Briten Valentin kennen.

Das Thema Stalking, plus die schwarzen Seiten aus der Sicht des Stalkers waren wirklich überschaubar. Es wurde überhaupt keine Spannung erzeugt, es ging die ganze Zeit nur um Sofias Angst, ihre Gefühle zu Valentin und wie sehr sie ihren Nonno vermisst. Als ich am Ende des Buches angekommen bin, war ich so enttäuscht wie langweilig das Buch im Grunde war. Die Beziehung zwischen Sofia und Valentin war gut beschrieben, dass er sich die ganze Zeit nicht öffnet eher nervig, und erst am Ende gab's dann den großen Ausbruch. Die Wendung in seiner Familiengeschichte fand ich spannend aber das war's dann auch schon.
Empfehle es wirklich nicht weiter.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Handlung hat wenig überzeugt

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens
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Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens von Daisy Garrison klang vom Klappentext her sehr vielversprechend und nach einem Buch, dass gerade den Übergang von Schulabschluss zu Collegeanfang wiederspiegelt. ...

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens von Daisy Garrison klang vom Klappentext her sehr vielversprechend und nach einem Buch, dass gerade den Übergang von Schulabschluss zu Collegeanfang wiederspiegelt.

Vom Schreibstil und der wechselnden Perspektiven her fand ich es ganz angenehm. Die Kapitel waren nicht zu lang und es war flüssig zu lesen.

Allerdings hat mich die Handlung bzw. auch einzelne Charaktere nicht so richtig abgeholt.
Die Stellen, die aus der Vergangenheit erzählen, wo die beiden Protagonisten sich angefreundet haben und wo man mehr über Minas Vater erfahren hat, fand ich schön beschrieben.

Nicht überzeugt, hat mich die Entwicklung zwischen den Freundschaften zwischen Mina und den anderen Schülern. Gerade nachdem man aus ihrer Vergangenheit erfährt, ist es für mich vollkommen unschlüssig wie man mit diesen Menschen überhaupt Kontakt haben möchte. Dieser Unglaube zieht sich dann auch einfach durch die ganze Handlung, es ist nicht nachvollziehbar wie man dieses Verhalten vergessen und "verzeihen" kann und parallel gibt's ein hin und her zwischen Personen, die angeblich Gefühle entwickeln.

Eins der Trigger Themen fand ich beim ersten Auftauchen erstmal kaum bemerkbar, ich musste die Stelle nochmal lesen, um wirklich sicher zu sein. Das hätte anders aufgearbeitet werden müssen.

Die Handlung war insgesamt einfach nicht meins, es war ein riesen hin und her, Gefühle von anderen werden einfach die ganze Zeit verletzt, ohne darüber nachzudenken und das Mobbing Thema lese ich an sich auch nicht gerne. Dies war durch den Klappentext allerdings nicht ersichtlich.

Der Verlauf der Geschichte wurde dann zwar besser aber ich hatte wirklich das Gefühl, dass die Protagonisten eigentlich 2-3 Jahre jünger sind als hier beschrieben, weil sich teilweise doch wirklich kopflos und kindisch verhalten wird.
Ich denke die Zielgruppe dieses Buches ist aber nochmal eine andere, einfach jüngere Zielgruppe.

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Spannende und emotional packende Handlung

Liars all around me
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Liars all around me von Clara Blais ist ein Buch ganz im Stil von "A Good Girl's Guide to Murder" und hatte mich daher direkt angesprochen. Die Leseprobe fand ich schon super, Ryle war mit direkt sympathisch ...

Liars all around me von Clara Blais ist ein Buch ganz im Stil von "A Good Girl's Guide to Murder" und hatte mich daher direkt angesprochen. Die Leseprobe fand ich schon super, Ryle war mit direkt sympathisch durch seinen Humor, daher konnte ich es kaum erwarten, weiter zu lesen.

Anfangs habe ich etwas gebraucht bis ich in die Handlung rein gekommen bin. Danach allerdings habe ich es in einem Rutsch durch gelesen und konnte das Buch auch gar nicht mehr weg legen.

Die Kapitel wechseln aus der Sicht von Avery und Ryle, was ich sehr angenehm fand. Avery ist die Tochter der Bürgermeisterin und hat daher mit sehr viel Druck zu Hause und auch in der Öffentlichkeit und der Schule zu kämpfen. Sie nimmt es zwar so hin, aber während der Handlung können wir Stück für Stück hinter die aufgebaute Mauer und Fassade blicken.
Bei Ryle ist es ähnlich. Er wird für kleinkriminell gehalten und hat das typische Bad Boy Image, tut aber auch nichts dafür, um das Gegenteil zu beweisen. Auch bei ihm blicken wir nach und nach hinter die Mauern.

Ryle war mir igendwie direkt sympathisch, ich fand ihn sehr humorvoll und die Beziehung zu seinem kleinen Bruder ist sehr liebevoll und verständnisvoll, er wird als sehr empathischer Mensch dargestellt.
Auch Avery war mir sehr sympathisch, man fühlt einfach mit ihr mit wenn die Szenen mit ihren Eltern passieren.

Die Handlung hat mir gut gefallen, das langsame Annähern von Ryle und Avery, das Blicken hinter die jeweilige Fassade ist sehr schön beschrieben und es wird langsam aufgebaut, sodass es mich an den richtigen Stellen auch emotional mitgenommen hat und die Tränen gekommen sind. Hier wurde nichts übereilt oder überhastet geschrieben.

Ich fand es auch gut, dass die ganze Zeit an der Auflösung des Mordes gedacht wurde und wie die Jugendlichen versuchen es zu lösen.

Das Ende bzw. den letzten Abschnitt fand ich wirklich unvorhersehbar, man hält im Laufe des Buches wirklich jeden für verdächtig.

Das einzige was mich gestört hat, waren ein paar Grammatik- und Rechtschreibfehler.

Insgesamt kann ich das Buch wirklich weiterempfehlen. Der Spannungsaufbau war genau richtig, es wurde nichts überhastet und emotional konnte es mich auch mitnehmen, daher 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Lange im Dunkeln getappt

Beth is dead
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Beth is Dead von Katie Bernet war für mich ein fesselnder Thriller, bei dem ich nach jedem Perspektivwechsel jemand anderen als Mörder verdächtig habe.

Der Anfang war schon keine leichte Kost. Darüber ...

Beth is Dead von Katie Bernet war für mich ein fesselnder Thriller, bei dem ich nach jedem Perspektivwechsel jemand anderen als Mörder verdächtig habe.

Der Anfang war schon keine leichte Kost. Darüber zu lesen wie Beth, eine der vier Schwestern, draußen ermordet aufgefunden wird und es nicht klar ist, wer es war und was passiert ist.

Die Kapitel haben zwischen den Schwestern hin und her gewechselt, auch in der Zeit. Teilweise haben wir sogar aus der Sicht von Beth lesen können. Spannend war dabei wie unterschiedlich die Schwestern sind und welche Geheimnisse und Konflikte unter der Oberfläche brodeln. Ich habe nach jedem Kapitel immer wieder überlegt wie die jeweilige Schwester einzuschätzen ist, ob sie einen sympathisch ist, ob sie vielleicht ein Motiv hätte, weil es so unklar war, wer es getan haben könnte.

Die Spannung hat sich meiner Meinung nach die ganze Zeit konstant gehalten, es war sehr packend geschrieben und die Handlung wirklich durchdacht.

Das einzige was mir gefehlt hat, war das Trauern um Beth und auch irgendwo das Vermissen des Vaters. Ich fand, dass die Gefühle leider etwas an der Oberfläche blieben. Man hat nicht so wirklich die Trauer um die ermordete Schwester und den verschwundenen Vater gespürt. Man hatte das Gefühl sie würden "einfach" mit ihrem Leben weitermachen wie bisher.

Die Aufmachung des Buches finde ich auch sehr hübsch, das Lesezeichen, das man heraus trennen kann, fand ich super praktisch.

Das Buch hat mich wirklich sehr gut unterhalten, ich habe sehr lange im Dunkeln getappt wer es sein könnte und hatte nur Vermutungen, die ich nicht für wahrscheinlich hielt. Mit dem Ende hatte ich so nicht gerechnet. Also ein wirklich gelungener Thriller! Für mich insgesamt 4,5 Sterne.

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