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Veröffentlicht am 05.07.2025

Harlan Coben: Nichts ruht für immer

Nichts ruht für immer
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Nichts ruht für immer von Harlan Coben ist ein Thriller, der mich zwiegespalten zurückgelassen hat – ich würde ihm 3 von 5 Sternen geben. Der Roman startet ziemlich temporeich: In New York wird ein grausamer ...

Nichts ruht für immer von Harlan Coben ist ein Thriller, der mich zwiegespalten zurückgelassen hat – ich würde ihm 3 von 5 Sternen geben. Der Roman startet ziemlich temporeich: In New York wird ein grausamer Doppelmord begangen, und das FBI präsentiert schnell einen Verdächtigen, den berühmten Ex-Basketball-Profi Greg Downing. Für mich wird es richtig kurios, als ich erfahre, dass Greg – ein guter Freund und ehemaliger Klient von privatem Ermittler Myron Bolitar – bereits seit drei Jahren tot ist. Myron stürzt sich daraufhin in die Ermittlungen, um den Namen seines Freundes reinzuwaschen, und gräbt dabei tief in die Vergangenheit, was ihn in ein Netz aus Rache und Intrigen führt.

Obwohl der Plot mit seinen falschen Fährten und überraschenden Wendungen einige spannende Momente bietet, konnte ich leider keinen echten Zugang zu den Protagonisten herstellen. Myron, der eigentlich immer mit einer guten Portion Ironie und flapsigen Sprüchen auftritt, kam mir diesmal irgendwie blass und distanziert vor – als hätte er die nötige emotionale Tiefe verloren. Das hat mir das Gefühl gegeben, dass man zwar von der Geschichte mitgerissen wird, aber die Figuren bleiben auf der Strecke und wirken fast wie seelenlose Konstrukte, denen es an Persönlichkeit fehlt.

Zugegeben, der Schreibstil von Coben ist weiterhin flüssig und unterhaltsam, und ich konnte die Spannung an manchen Stellen durchaus spüren. Aber insgesamt war es so, als ob der Autor diesmal nicht so richtig an den Charakteren gearbeitet hat, die sonst immer einen besonderen Charme haben. Die zahlreichen Perspektiven und Erzählstränge haben zwar ihren Zweck, aber sie haben es mir schwer gemacht, mich mit jemandem wirklich zu identifizieren oder mitzufiebern.

Letztlich fühlt sich der Thriller daher etwas unpersönlich und oberflächlich an – obwohl die Handlung und die Wendungen durchaus ihr Potenzial haben. Für mich war Nichts ruht für immer ein solider Thriller, der jedoch nicht ganz an die Standards herankommt, die ich von Harlan Coben gewohnt bin.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Harlan Coben: Nichts ruht für immer

Nichts ruht für immer
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Nichts ruht für immer von Harlan Coben ist ein Thriller, der mich zwiegespalten zurückgelassen hat – ich würde ihm 3 von 5 Sternen geben. Der Roman startet ziemlich temporeich: In New York wird ein grausamer ...

Nichts ruht für immer von Harlan Coben ist ein Thriller, der mich zwiegespalten zurückgelassen hat – ich würde ihm 3 von 5 Sternen geben. Der Roman startet ziemlich temporeich: In New York wird ein grausamer Doppelmord begangen, und das FBI präsentiert schnell einen Verdächtigen, den berühmten Ex-Basketball-Profi Greg Downing. Für mich wird es richtig kurios, als ich erfahre, dass Greg – ein guter Freund und ehemaliger Klient von privatem Ermittler Myron Bolitar – bereits seit drei Jahren tot ist. Myron stürzt sich daraufhin in die Ermittlungen, um den Namen seines Freundes reinzuwaschen, und gräbt dabei tief in die Vergangenheit, was ihn in ein Netz aus Rache und Intrigen führt.

Obwohl der Plot mit seinen falschen Fährten und überraschenden Wendungen einige spannende Momente bietet, konnte ich leider keinen echten Zugang zu den Protagonisten herstellen. Myron, der eigentlich immer mit einer guten Portion Ironie und flapsigen Sprüchen auftritt, kam mir diesmal irgendwie blass und distanziert vor – als hätte er die nötige emotionale Tiefe verloren. Das hat mir das Gefühl gegeben, dass man zwar von der Geschichte mitgerissen wird, aber die Figuren bleiben auf der Strecke und wirken fast wie seelenlose Konstrukte, denen es an Persönlichkeit fehlt.

Zugegeben, der Schreibstil von Coben ist weiterhin flüssig und unterhaltsam, und ich konnte die Spannung an manchen Stellen durchaus spüren. Aber insgesamt war es so, als ob der Autor diesmal nicht so richtig an den Charakteren gearbeitet hat, die sonst immer einen besonderen Charme haben. Die zahlreichen Perspektiven und Erzählstränge haben zwar ihren Zweck, aber sie haben es mir schwer gemacht, mich mit jemandem wirklich zu identifizieren oder mitzufiebern.

Letztlich fühlt sich der Thriller daher etwas unpersönlich und oberflächlich an – obwohl die Handlung und die Wendungen durchaus ihr Potenzial haben. Für mich war Nichts ruht für immer ein solider Thriller, der jedoch nicht ganz an die Standards herankommt, die ich von Harlan Coben gewohnt bin.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Harlan Coben: Nichts ruht für immer

Nichts ruht für immer
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Nichts ruht für immer von Harlan Coben ist ein Thriller, der mich zwiegespalten zurückgelassen hat – ich würde ihm 3 von 5 Sternen geben. Der Roman startet ziemlich temporeich: In New York wird ein grausamer ...

Nichts ruht für immer von Harlan Coben ist ein Thriller, der mich zwiegespalten zurückgelassen hat – ich würde ihm 3 von 5 Sternen geben. Der Roman startet ziemlich temporeich: In New York wird ein grausamer Doppelmord begangen, und das FBI präsentiert schnell einen Verdächtigen, den berühmten Ex-Basketball-Profi Greg Downing. Für mich wird es richtig kurios, als ich erfahre, dass Greg – ein guter Freund und ehemaliger Klient von privatem Ermittler Myron Bolitar – bereits seit drei Jahren tot ist. Myron stürzt sich daraufhin in die Ermittlungen, um den Namen seines Freundes reinzuwaschen, und gräbt dabei tief in die Vergangenheit, was ihn in ein Netz aus Rache und Intrigen führt.

Obwohl der Plot mit seinen falschen Fährten und überraschenden Wendungen einige spannende Momente bietet, konnte ich leider keinen echten Zugang zu den Protagonisten herstellen. Myron, der eigentlich immer mit einer guten Portion Ironie und flapsigen Sprüchen auftritt, kam mir diesmal irgendwie blass und distanziert vor – als hätte er die nötige emotionale Tiefe verloren. Das hat mir das Gefühl gegeben, dass man zwar von der Geschichte mitgerissen wird, aber die Figuren bleiben auf der Strecke und wirken fast wie seelenlose Konstrukte, denen es an Persönlichkeit fehlt.

Zugegeben, der Schreibstil von Coben ist weiterhin flüssig und unterhaltsam, und ich konnte die Spannung an manchen Stellen durchaus spüren. Aber insgesamt war es so, als ob der Autor diesmal nicht so richtig an den Charakteren gearbeitet hat, die sonst immer einen besonderen Charme haben. Die zahlreichen Perspektiven und Erzählstränge haben zwar ihren Zweck, aber sie haben es mir schwer gemacht, mich mit jemandem wirklich zu identifizieren oder mitzufiebern.

Letztlich fühlt sich der Thriller daher etwas unpersönlich und oberflächlich an – obwohl die Handlung und die Wendungen durchaus ihr Potenzial haben. Für mich war Nichts ruht für immer ein solider Thriller, der jedoch nicht ganz an die Standards herankommt, die ich von Harlan Coben gewohnt bin.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Harlan Coben: Nichts ruht für immer

Nichts ruht für immer
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Nichts ruht für immer von Harlan Coben ist ein Thriller, der mich zwiegespalten zurückgelassen hat – ich würde ihm 3 von 5 Sternen geben. Der Roman startet ziemlich temporeich: In New York wird ein grausamer ...

Nichts ruht für immer von Harlan Coben ist ein Thriller, der mich zwiegespalten zurückgelassen hat – ich würde ihm 3 von 5 Sternen geben. Der Roman startet ziemlich temporeich: In New York wird ein grausamer Doppelmord begangen, und das FBI präsentiert schnell einen Verdächtigen, den berühmten Ex-Basketball-Profi Greg Downing. Für mich wird es richtig kurios, als ich erfahre, dass Greg – ein guter Freund und ehemaliger Klient von privatem Ermittler Myron Bolitar – bereits seit drei Jahren tot ist. Myron stürzt sich daraufhin in die Ermittlungen, um den Namen seines Freundes reinzuwaschen, und gräbt dabei tief in die Vergangenheit, was ihn in ein Netz aus Rache und Intrigen führt.

Obwohl der Plot mit seinen falschen Fährten und überraschenden Wendungen einige spannende Momente bietet, konnte ich leider keinen echten Zugang zu den Protagonisten herstellen. Myron, der eigentlich immer mit einer guten Portion Ironie und flapsigen Sprüchen auftritt, kam mir diesmal irgendwie blass und distanziert vor – als hätte er die nötige emotionale Tiefe verloren. Das hat mir das Gefühl gegeben, dass man zwar von der Geschichte mitgerissen wird, aber die Figuren bleiben auf der Strecke und wirken fast wie seelenlose Konstrukte, denen es an Persönlichkeit fehlt.

Zugegeben, der Schreibstil von Coben ist weiterhin flüssig und unterhaltsam, und ich konnte die Spannung an manchen Stellen durchaus spüren. Aber insgesamt war es so, als ob der Autor diesmal nicht so richtig an den Charakteren gearbeitet hat, die sonst immer einen besonderen Charme haben. Die zahlreichen Perspektiven und Erzählstränge haben zwar ihren Zweck, aber sie haben es mir schwer gemacht, mich mit jemandem wirklich zu identifizieren oder mitzufiebern.

Letztlich fühlt sich der Thriller daher etwas unpersönlich und oberflächlich an – obwohl die Handlung und die Wendungen durchaus ihr Potenzial haben. Für mich war Nichts ruht für immer ein solider Thriller, der jedoch nicht ganz an die Standards herankommt, die ich von Harlan Coben gewohnt bin.

Veröffentlicht am 05.07.2025

Anna Claire: Die Glücksfrauen – Das Geheimnis der Rosen

Die Glücksfrauen – Das Geheimnis der Rosen
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Die Glücksfrauen – Das Geheimnis der Rosen von Anna Claire bringt die Trilogie rund um die drei Freundinnen Anni, Luise und Maria zu einem emotionalen Abschluss. Und was für ein Finale! Die Geschichte ...

Die Glücksfrauen – Das Geheimnis der Rosen von Anna Claire bringt die Trilogie rund um die drei Freundinnen Anni, Luise und Maria zu einem emotionalen Abschluss. Und was für ein Finale! Die Geschichte springt erneut zwischen Vergangenheit und Gegenwart – diesmal von Deutschland 1938 nach Tansania 2024 – und verwebt Geheimnisse, Tragödien und eine ordentliche Portion Familiengeschichte zu einem fesselnden Leseerlebnis.

Anni muss sich in Nazi-Deutschland ihrer naiven Sichtweise stellen, als sie merkt, dass ihr Verlobter Siegfried vielleicht doch nicht der Gutmensch ist, den sie in ihm sehen wollte. Ein Betrug zwingt sie zur Flucht, und ihre Reise führt sie letztlich nach Tansania, wo sie sich ein neues Leben aufbaut. In der Gegenwart folgen ihre Enkelin Wendy sowie June und Sandra, die Nachkommen von Luise und Maria, den Spuren der Vergangenheit. Während sie das Rätsel um Luises vermeintliche Schuld zu lösen versuchen, stehen sie gleichzeitig vor ihren eigenen Herausforderungen.

Was Die Glücksfrauen besonders macht, ist die Art, wie Claire historische Details mit einer warmherzigen Familiengeschichte verbindet. Der Schauplatz Tansania verleiht dem Buch eine besondere Atmosphäre – man kann die Rosenfelder fast riechen! Auch wenn die Geschichte manchmal etwas ausschweifend erzählt wird und das Tempo an manchen Stellen nachlässt, bleibt der Roman insgesamt fesselnd. Die Charaktere, insbesondere Anni, machen eine beeindruckende Entwicklung durch, und der Erzählstil sorgt dafür, dass man bis zur letzten Seite mitfiebert.

Natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen – und ja, es gibt hier und da ein paar kitschige Momente, aber genau das macht die Geschichte so charmant. Wer dramatische Familiengeheimnisse, historische Hintergründe und starke Frauenfiguren mag, wird mit Das Geheimnis der Rosen seine Freude haben. Ein gelungener Abschluss einer berührenden Trilogie, die sich perfekt für gemütliche Lesestunden eignet!