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Josia-Jourdan

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2018

Ein unterhaltsames Buch!

A Girls’ Night In - Audrey & Ich
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Rezension

Libbys Leben wird an nur einem einzigen Tag ziemlich auf den Kopf gestellt. Sie verliert ihren Job, blamiert sich vor dem Traummann schlechthin und ihre neue Wohnung ist plötzlich nur noch halb ...

Rezension

Libbys Leben wird an nur einem einzigen Tag ziemlich auf den Kopf gestellt. Sie verliert ihren Job, blamiert sich vor dem Traummann schlechthin und ihre neue Wohnung ist plötzlich nur noch halb so gross. Als leidenschaftliche Träumerin und Audrey Hepburn Fan beschliesst sie diesen verkorksten Tag mit «Frühstück bei Tiffany» und einer Flasche Sekt ausklingen zu lassen. Als dann plötzlich die echte Audrey Hepburn neben ihr sitzt, kann Libby ihren Augen nicht mehr trauen. Mit Audreys Hilfe entwickelt sich Libbys Leben zwar nicht unbedingt zu einem Blockbuster, aber es werden neue Wege eingeschlagen, welche Libby viele Möglichkeiten eröffnen. Audreys Tipps sind zwar teilweise ganz hilfreich, doch einige Szenen endeten auch weniger gut.

Libby ist tollpatschig, verträumt und nicht wirklich eine Aufsteigerin im harten Filmbusiness. Trotzdem ist sie mir ziemlich schnell sympathisch gewesen und so habe ich mit ihr mitgefiebert. Ich habe gehofft, dass sie ihr Glück findet und mit ihr gelitten, wenn etwas mal wieder nicht geklappt hat. Die vielen Nebencharaktere wie Libbys Bester Freund Olly, ihre famegeile Schwester Casa, der «Traummann» Dillon oder Audrey Hepburn selbst haben diesem Buch viele Facetten verliehen, so dass die einzelnen Begegnungen und Dialoge zwischen den Charakteren toll mitzuverfolgen gewesen ist. Libby Lomax ist nicht die perfekte Frau schlechthin und mag vielleicht nicht mit den Victoria’s Secrets Model mithalten (welche in diesem Buch keine unwesentliche Rolle spielen), aber mit ihrer fröhlichen Art, ihrer Kreativität und ihre Bodenständigen Art machen sie für mich zu einer leicht überspitzten dargestellten Protagonistin, welche einen Platz in meinem Leserherz verdient hat und von der ich noch mehr lesen will.

Die Geschichte wurde aus Libbys Sicht erzählt und mit vielen eingeschobenen Gedankengängen, Witzelein oder Kommentaren von ihrer Seite her hat das Lesen viel Freude bereitet. Das Buch lässt sich schnell lesen und die Zeit geht beim Lesen vergessen.

Fazit

Der erste Band der «A Girls’ Night In»-Reihe von Lucy Holliday überzeugt mit viel Humor, tollen Charakteren und einem Plot, welcher einen wunderbar unterhaltet. Der Schreibstil gibt dem Buch das gewisse etwas und die Begegnungen mit Audrey Hepburn haben die Neugierde in mir geweckt, so dass ich jetzt unbedingt «Frühstück bei Tiffanys» schauen will. Die tollen (vielleicht überspitzt dargestellten) Einblicke in die Welt der Stars hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt wie es in Band zwei der Trilogie weitergehen wird. Ich gebe diesem Buch ⭐⭐⭐⭐,5 von 5 Sterne. (So bleibt noch Luft nach oben für Band 2 & 3). Eine Empfehlung für alle Fans von Sophie Kinsella, Kerstin Gier und Petra Hülsmann.

Ich danke dem LYX-VERLAG für mein Exemplar!

Veröffentlicht am 15.01.2018

Nicht ganz so stark wie andere Bücher von Teri Terry!

Infiziert (Bd.1)
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«Infiziert» ist nun mein drittes Buch von Teri Terry und diesmal ist es eine Mischung aus Thriller, Fantasy und Übernatürlichem. Shay erinnert sich dank eines Vermissten Plakats an Kais verschollene Schwester ...

«Infiziert» ist nun mein drittes Buch von Teri Terry und diesmal ist es eine Mischung aus Thriller, Fantasy und Übernatürlichem. Shay erinnert sich dank eines Vermissten Plakats an Kais verschollene Schwester Callie. Gemeinsam mit ihm und der Polizei will sie versuchen Callie zu finden, doch ihr Unterfangen wird von einer Krankheit unterbrochen, welche sich rasend schnell ausbreitet. Tausende Menschen sterben an der Krankheit und niemand weiss woher sie kommt. Nur jemand; Callie. Oder besser gesagt der Geist von Callie. Denn Callie ist eigentlich Tod. Sie lebt als Geist weiter und bis auf die Überlebenden der Krankheit wird sie von niemandem gesehen oder gehört. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Wie lange dauert es, bis ganz Grossbritannien der Krankheit unterliegt?

Teri Terry erzählt uns die Geschichte jeweils aus der Sicht von Shay und Callie. Das hat mir grundsätzlich gut gefallen, allerdings hatte ich besonders mit Callie so Meine Schwierigkeiten. Sie ist Träger dieser schrecklichen Krankheit und so habe ich mir wirklich gewünscht, dass sie einfach verschwinden wird. Ihre egoistische Art haben sie mir dann zusätzlich unsympathisch gemacht. eBay überzeugte als selbstlose Protagonistin, welche diesem Buch durch ihre clevere Art eine interessanten Touch verliehen hat.

Die Handlung an sich gefiel mir ganz gut, konnte mich allerdings nicht vom Hocker reissen. Meiner Meinung nach verlor sich der rote Faden teilweise und das Buch wäre auch mit ein paar Seiten weniger gut ausgekommen. Trotzdem wollte ich immer wissen wie es weitergehen würde und das Buch überzeugte letzen Endes mit Spannung. Gar nicht gefallen hat mir der übernatürliche Teil am Buch. Das ist wohl Geschmackssache, aber mir hat es überhaupt nicht zugesagt.

Fazit

«Infiziert» ist düster, komplex und spannend. Die Charaktere überzeugen nur teilweise. Die Erzählweise hat mir zugesagt, da ich es mag, wenn eine Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Die Thematik rund um eine schreckliche Epidemie und ihre Folgen empfand ich als faszinierend und beängstigend zugleich. Für mich persönlich fällt dieses Buch ein wenig von den anderen Büchern von Teri Terry ab. Ich bin trotzdem gespannt auf Band 2 der Trilogie, welcher in diesem Frühjahr erscheinen wird und vergebe diesem Buch ⭐⭐⭐,5 von 5 Sterne. Eine Empfehlung für alle Fans der Gone Reihe und übernatürlichen Geschichten sowie Thriller und Mystery Romanen.

Veröffentlicht am 02.01.2018

Romantisch, galaktisch und spannend!

Constellation - Gegen alle Sterne
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Rezension

Noemi Vidal ist jung, mutig und bereit alles zu tun um ihr Land zu retten. Als sie in einem Kampf ihre beste Freundin verliert und dem Mechanische Abel begegnet, verändert sich für sie alles. ...

Rezension

Noemi Vidal ist jung, mutig und bereit alles zu tun um ihr Land zu retten. Als sie in einem Kampf ihre beste Freundin verliert und dem Mechanische Abel begegnet, verändert sich für sie alles. Plötzlich gibt es neue Wege, neue Möglichkeitet; Abel ist der Schlüssel zu all ihren Problemen, aber schafft sie es, ihn zu zerstören um ihren Planten zu retten.

Claudia Gray hat in «Constellation» eine Zukunft ausgemalt, in der die Erde dem Untergang geweiht ist. Der Mensch hat alles zerstört. Die Lösung sollen fremde Planten sein. Schon mehrere Jahrzehnte leben Menschen auf anderen Planeten; neue Religionen, Ideen und neue Lebensweisen. Einer dieser Planten ist Genesis. Noemis Heimat und der Planet, welcher von der Erde am meisten begehrt wird. Krieg beherrscht Noemis Leben und so kommt ihr die Begegnung mit Abel gerade Recht. Abel ist ein Mech, künstliche Intelligenz geschaffen von Menschenhand. Das seltsame ist, dass er im Gegensatz zu allen anderen Mechs Gefühle empfindet, seine Befehle hinterfragen kann und eigene Meinungen bilden kann. Abel hat eine Seele.

«Constellation» handelt zwar grundsätzlich von Noemis und Abels Versuch Genesis zu retten, doch eigentlich geht es um viel mehr. Einsamkeit, Freundschaft und Moralische Einstellungen werden thematisiert, so dass dieses Buch nicht nur unterhalten kann, sondern auch durchaus zum Denken anregt. Ist es richtig, dass ein Roboter etwas ähnliches wie eine Seele besitzt? Wie soll man gegen Unterdrückung vorgehen? Ist Gewalt eine Lösung?

Fazit

Romantisch, Actionreich und Galaktisch! «Constellation» zeichnet sich nicht nur mit ganz eigenen, sympathischen Charakteren und verschiedensten aussergewöhnlichen Welten aus, auch die Handlung weiss zu überzeugen. Spannung ab der ersten Seite dank eines rasanten Einstiegs, tolle Dialoge und Gedankengänge der Protagonisten, sowie eine sehr bildhafte Sprache machen dieses Buch zu einem galaktischen Leseerlebnis. Obwohl gewisse Szenen auf einigen Zufällen zu viel basieren und es einige konstruierte Fluchtszenarien gibt, finde ich, dass dieses Buch wirklich gelungen ist. Ich gebe dem Buch verdiente ⭐⭐⭐⭐,5 von 5 Sterne. Für mich eine eindeutige Leseempfehlung für alle Fans von «Der Rat der Neun», «The 100» und «das Atlantis Gen».

Ich danke dem cbt-Verlag für mein Exemplar!

Veröffentlicht am 02.01.2018

Spannend, unterhaltsam und düster!

Rette mich nicht
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Rezension

Rahel Hefti veröffentlicht mit «Rette mich nicht» bereits ihr viertes Buch. Mit diesem Buch kehrt sie zurück zu ihren Wurzeln. «Rette mich nicht» erscheint bei der Literaturwerkstatt, bei welcher ...

Rezension

Rahel Hefti veröffentlicht mit «Rette mich nicht» bereits ihr viertes Buch. Mit diesem Buch kehrt sie zurück zu ihren Wurzeln. «Rette mich nicht» erscheint bei der Literaturwerkstatt, bei welcher sie auch schon ihr Erstlingswerk veröffentlicht hat. Ausserdem ist «Rette mich nicht» auch wieder ein Jugendbuch mit Thriller und Young-Adult Elementen. Dieses Buch handelt von fünf Jugendlichen, welche nicht nur die typischen Probleme von Jugendlichen durchmachen, sondern über die Handlung hinweg auch mit Mord, Stalking und Bedrohungen konfrontiert werden. Da hätten wir zum einen Ben aus München, welcher für einige Wochen seine Tante besucht, mir jedoch ziemlich schnell nicht mehr sympathisch war. Ellen dagegen war mir von der ersten Seite an sympathisch, sie überzeugt mit ihrer durchweg positiven Sichtweise, welche jedoch genau in den richtigen Momenten ins Wanken gerät, so dass sie sehr authentisch rüber kommt. Lara jedoch war meine absolute Favoritin. Rahel Hefti hat mit ihr nicht nur eine total heisse Protagonistin zum Leben erweckt, sondern auch eine, welche durchs ganze Buch hindurch Mit beweist und immer für ihre Freunde da ist. Darian, der angeblich böse, war mir zwar nicht unsympathisch, aber da ich nun mal kein Fan von Bad Boys bin, habe ich ihm auch nicht wirklich eine Chance gegeben. Marin, Chris und die vielen weiteren Nebencharaktere waren zwar sehr unterhaltsam, haben jedoch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Die Geschichte gefiel mir zu Beginn wahnsinnig gut und dank des atmosphärischen Schreibstils der Autorin habe ich mich auch in die Geschichte hineinversetzt gefühlt. Wer ist böse? Warum halten alle Darian für böse? Nach einigen spannenden Szenen flaut die Spannung leider ab. Zwischen Seite 150 und Seite 250 haben wir zwar tolle Dialoge und einige schöne Szenen, aber es fehlte mir persönlich einfach die Spannung und irgendwie verlor sich die Autorin teilweise auch in Momenbeschreibungen, welche mir grundsätzlich gefallen, jedoch aufgrund der mangelnden Spannung Langeweile mithinein brachten. Dann haben wir einen Teil komplett aus Darians Sicht, in welcher uns erzählt wird, was damals vor einem Jahr wirklich geschehen ist und warum Darian so ist, wie er ist. Dieser Teil gefiel mir deshalb so gut, da er mich geschocjt, aber auch fasziniert hat. Rahel Hefti schreibt wirklich toll und bildlich, so dass ich mir alles sehr genau vorstellen konnte, aber ich glaube, dass die Geschichte auch auf weniger Seiten erzählt werden hätte können. Nach dem nicht ganz so überzeugenden Mittelteil fesselten mich die letzten 100 Seiten dann jedoch wieder richtig und ich wollte einfach wissen, wer nun wirklich böse ist und was mit Ellen, Ben, Darian etc. geschehen wird.

Fazit

«Rette mich nicht» überzeugt mit vielschichtigen Protagonisten, einer tollen Grundidee und einem ganz wunderbaren Schreibstil. Die Handlung überzeugte mich zwar zu Beginn nicht wirklich, aber das Ende hat alles nochmals rausgerissen. Rahel Hefti beschreibt auf geniale Weise, wie klein der Grad zwischen Gut und Böse ist und schafft es auf eindrückliche Weise uns die Gefühle der einzelnen Personen näher zu bringen. «Rette mich nicht» ist ein spannender Young-Adult Thriller, welcher mir Spass beim Lesen bereitet hat, der aber meiner Meinung nach einfach einige Seiten zu viel hat. Ich gebe dem Buch verdiente ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sterne und kann das Buch allen Fans von Jennifer L. Armentrout, Alice Gabathuler und Mona Kasten empfehlen. Lest das Buch!

Danke an die Literaturwerkstatt für mein Exemplar!

Veröffentlicht am 02.01.2018

Spannend, unterhaltsam und düster!

Weißzeit
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Rezension

Wie verschwiegen ist ein schwedisches Kleindorf? Wie viele Geheimnisse gibt es wirklich? Vega ist jung, aber keinesfalls dumm. Sie weiss, dass es Geheimnisse gibt, welche man ihr nur verraten ...

Rezension

Wie verschwiegen ist ein schwedisches Kleindorf? Wie viele Geheimnisse gibt es wirklich? Vega ist jung, aber keinesfalls dumm. Sie weiss, dass es Geheimnisse gibt, welche man ihr nur verraten wird, wenn sie nachforscht. Ist ihr Bruder schuldig? Warum wurde Lars Hellmann ermordet?

Die Geschichte beginnt ziemlich rasant und ich habe mich sofort in den kalten Wäldern von Schweden wohlgefühlt. Auf knapp zweihundert Seiten wird uns eine düstere Geschichte rund um Geld, Mord und Familiengeheimnisse erzählt. Die Spannung war ständig vorhanden, aber nie so übermässig, dass ich fast geplatzt wäre vor Neugierde und das machte es für mich angenehm zu lesen, da ich zwar wissen wollte, wer der Mörder ist, aber die Handlung liess mir auch genug Freiheiten um in die wunderschöne Atmosphäre dieses Buches abtauchen zu können. Leider muss ich sagen, dass es schwierig ist auf zweihundert Seiten eine ausgeklügelte Geschichte zu schreiben und es hat mir doch einiges gefehlt. Das Ende war viel zu schnell da und ich hätte gerne alles noch ein bisschen ausgebaut gehabt und noch mehr über die einzelnen Personen erfahren. Zum Beispiel die Frage ob Vega und Tom zusammen kommen werden? Im Gegensatz zu den Charakteren, welche mich zwar mit ihrer authentischen Art überzeugen konnten, dafür nicht gerade mit Sympathie punkteten, gefiel mir die ungefilterte Sprache. Die Dialoge überzeugten mit ihrer direkten Art. Die Übersetzung ist wahrlich gelungen, da die raue Sprache des Autors beibehalten worden ist und so ganz klar gezeigt wurde, wie kalt und düster Schweden sein kann, aber auch wie schön.

Fazit

Das Debüt von Christoffer Carlsson hat mich von der ersten Seite weg gepackt. Die düstere Atmosphäre gefiel mir wahnsinnig gut und ich will jetzt auf jeden Fall mehr Thriller lesen, die in Schweden spielen. Die Charaktere waren alle sehr eigen, aber irgendwie haben sie zur Geschichte gepackt und besonders Vega fand ich ziemlich cool. Die Handlung überzeugte, stach jedoch nicht wirklich raus, was ich bei knapp zweihundert Seiten auch nicht erwartet habe. Ich muss hier auch anmerken, dass ich es toll finde, dass das Buch perfekt geeignet für Leser ist, welche gerne kürzere Bücher haben, welche auch eine tolle Geschichte beinhalten, das findet man leider auch nicht mehr all zu oft. Meine Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt und ich finde «Weisszeit» kann man sich auf jeden Fall zu Weihnachten wünschen. Das Buch bekommt von mir ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sterne und ich empfehle es allen, die auf der Suche nach kurzer spannender Lektüre sind, Schwedische Thriller mögen oder Fans von Alice Gabathuler sind.