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Josia-Jourdan

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2017

Mein letztes Buch CoHo!

Maybe Someday
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Rezension
Sydney wird an ihrem Geburtstag von ihrem Freund und ihrer besten Freundin betrogen. Ihr Nachbar Ridge lässt sie deshalb für kurze Zeit bei ihm in seiner WG wohnen. So kann Sydney sich überlegen, ...

Rezension
Sydney wird an ihrem Geburtstag von ihrem Freund und ihrer besten Freundin betrogen. Ihr Nachbar Ridge lässt sie deshalb für kurze Zeit bei ihm in seiner WG wohnen. So kann Sydney sich überlegen, was sie nun machen will. Das Problem? Ridge ist taub, spielt Gitarre wie ein Gott, laut Sydney und sieht dazu echt noch gut aus. Gut, dass mit dem taub sein, macht das ganze nicht unbedingt einfacher, aber auch nicht komplizierter. Das grösste Problem. Sydney verliebt sich in ihn und er hat eine Freundin. Maggy scheint perfekt zu sein.
Colleen Hoover erzählt uns die Geschichte zweier junger Menschen, welche noch nicht ganz wissen, was sie in ihrem Leben erreichen wollen. Gemeinsam beginnen sie Songs zu schreiben und eine immer engere Bindung entsteht zwischen den beiden. Sydney’s einziger Wunsch? Nicht so zu enden wie ihr Freund und ihre beste Freundin. Sie weiss wie es sich anfühlt betrügt zu werden und das kann und will der sympathischen Maggy einfach nicht antun. Bis zu diesem Punkt waren mir die Protagonisten äusserst sympathisch. Sie wissen, was sich gehört und halten sich auch daran. Bis es zu einem Kuss kommt. Nicht mehr, nicht weniger. Die Geschichte ist dahin angenehm, mit ständiger leichter Spannung und tollen Szenenwechsel und Charakteren. Doch danach gibt es grosses Gefühlschaos wie wir es von CoHo kennen. Doch anstatt der Geschichte einen authentischen Touch zu verleihen, zaubert Colleen Hoover das perfekte Happy End. Für andere vielleicht eine Freude, für mich eine herbe Enttäuschung und der Beweis, dass das mein letztes Colleen Hoover für längere Zeit sein wird. Die Autorin hat es auch in Maybe Someday geschafft sympathische Charaktere, eine Spannung und viel Emotionen in die Geschichte einfliessen zu lassen, ebenso überzeugt sie mit der abwechselnden Erzählperspektive von Sydney und Ridge. Wäre da nicht ein Ende, hätte mich dieses Buch echt begeistern können. Denn wie oft lese ich schon ein Buch in dem ein Tauber Musik macht und ein Mädchen ihm hilft Songtexte zu schreiben?

Fazit
Ein berührendes Buch der Amerikanischen Bestsellerautorin Colleen Hoover. Leider hat es die Autorin nicht geschafft mich zu überraschen. Sie hat zwar auf eine wunderbare Art Musik und Liebe verbunden und einen einzigartigen Protagonisten erschaffen. Sie behandelt die Taubheit des Protagonisten mit voller Normalität und das finde ich wunderbar. Denn es weist auf, dass Liebe keine Grenzen kennt. Leider hat mich das Ende ziemlich enttäuscht, da es sowohl voraussichtlich, als auch sehr typisch für die Autorin war. Da mir die Thematik rund um Ridges Taubheit und die Tatsache, dass er trotzdem Musik machen konnte, sehr gefiel, bekommt das Buch sehr knappe ⭐⭐⭐,5 von 5 Sterne. Ich kann das Buch allen empfehlen, welche die Bücher von Petra Ivanov, Jennifer L. Armetrout und Mona Kasten mögen. Ein Buch, welches sich perfekt für zwischendurch eignet und dank dem Schreibstil der Autorin schnell weglesen lässt.

Veröffentlicht am 04.08.2017

Hübsch für zwischendurch!

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
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Rezension
Bea ist eine bodenständige junge Frau, welche ihre Heimat Braunschweig liebt und deshalb auch ihren Job bei einem grossen Verlag aufgegeben hat, um wieder in der Nähe ihrer Familie zu sein. Jetzt ...

Rezension
Bea ist eine bodenständige junge Frau, welche ihre Heimat Braunschweig liebt und deshalb auch ihren Job bei einem grossen Verlag aufgegeben hat, um wieder in der Nähe ihrer Familie zu sein. Jetzt arbeitet sie beim LOVE Books Verlag und ist für das Marketing verantwortlich. Als ihr Verlag in Finanzielle Schwierigkeiten gerät, muss sie ihren einzigen Bestsellerautor Tim Bergmann betreuen und auf Lesereise mit ihm gehen. Denn nur wenn er seine Leser von sich überzeugt, kann er den Preis gewinnen, für den er nominiert ist und so den Verlag aus der Katastrophe retten.
Die Autorin gibt uns Leser tiefe Einblicke in die Welt der Verlage und Autoren. Das gefiel mir persönlich sehr gut. Ebenso die Tatsache, dass beide Protagonisten sehr sympathisch wirkten. Was mich allerdings störte, war die Tatsache, dass Tim Bergmann einen sehr durchtrainierten Körper haben sollte, laut Bea, aber er doch eigentlich den Tag nichts anderes Tag als Schreiben. Für mich immer nicht ganz nachvollziehbar, warum jeder Protagonist direkt ein Six-pack haben muss.
Die Geschichte unterhielt wunderbar und auch wenn alles ziemlich vorhersehbar, mag ich solche Bücher für zwischendurch. Einige Szenen hätte ich gerne detaillierter gehabt, während auf mich einige Szenen auf Beas Arbeit ein wenig langfädig wirkten. Kristina Günak schreibt ansonsten wunderbar und schaffte es mich ins Geschehen hineinzuversetzen. Für einen Liebesroman ist erstaunlich selten Liebe im Vordergrund, als mehr der Arbeitsalltag, für mich perfekt, für andere könnte es zur Enttäuschung werden.

Fazit

Kristina Günak hat einen wunderbaren leichten Liebesroman geschrieben, bei dem nicht nur die Liebe im Vordergrund steht, sondern vor allem auch der Arbeitsalltag in einem Verlag. Ausserdem bekam ich ein Gefühl dafür, wie viel Liebe und Energie in einem einzelnen Buch stecken kann und was es für einen Autor bedeutet, wenn das Buch dann bewertet wird und Menschen die Geschichte nicht verstehen. Für mich als Buchblogger besonders interessant und aufschlussreich. Ebenfalls interessant, dass Tim Bergmann die Frage «Warum schreiben Sie?» bei Interviews hasst. Mich hat das Buch auf jeden Fall nicht nur unterhalten, sondern auch gezeigt, dass ich eine Verantwortung als Rezensent habe. Das Buch bekommt verdiente ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sterne. Ich empfehle das Buch allen, die einfache Lektüre für zwischendurch suchen und schon immer einmal Einblicke in den Alltag eines Autors und eines Verlags haben wollten.

Ich danke dem LYX-Verlag für mein Exemplar.

Veröffentlicht am 26.07.2017

Nicht wirklich das, was ich erwartet habe...

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel
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Rezension
Der finale Band der Juwel Reihe! Die Handlung hat sich seit Band 1 ganz anders entwickelt, als ich gedacht habe. Plötzlich wurde aus der spannenden Geschichte rund um die Leihmutterschaft, die ...

Rezension
Der finale Band der Juwel Reihe! Die Handlung hat sich seit Band 1 ganz anders entwickelt, als ich gedacht habe. Plötzlich wurde aus der spannenden Geschichte rund um die Leihmutterschaft, die Auspizien und die junge Voller zu einer typischen Dystopie inklusive Revolution, Rebellion und jeder Menge Kämpfen.
Ich war vom 2. Teil leider enttäuscht worden. Der dritte Teil entwickelte sich weiterhin stark in die Richtung einer typischen Dystopie und als Leser bekommen wir exklusive Einblicke in die Schlachthöfe der Paladinen. Violet kehrt währenddessen ins Juwel zurück um ihre Schwester zu befreien. Violet hat sich während der Trilogie stark entwickelt. Zu Beginn der Trilogie noch einer meiner Lieblingscharakteren in der Buchwelt, war sie mir in Band 3 absolut unsympathisch.
Die Haupthandlung rund um die Revolution gefiel mir ebenfalls nicht sonderlich, da ich diese einfach schon aus zu vielen Dystopien kenne. Die Nebengeschichten dagegen gefielen mir sehr gut. Was hat es mit der Herzogin vom See auf sich und wird Violet Ihre Schwester aus ihren Fängen befreien können? Das Buch liess sich dank der guten Übersetzung und dem tollen Schreibstil der Autorin flüssig lesen und so hatte ich beim Lesen trotzdem meinen Spass.
Inmitten der Handlung gab es einige wirklich starke Szenen, welche mich packten, mich berührten und bewegten. Diese Passagen haben mir sehr viel Freude bereitet und ich bin beeindruckt von der Autorin, welche sehr vieles wagte. So liess sie nicht nur Bösewichte sterben, sondern brachte auch einige sehr starke Charaktere aus den Reihen in Violet um. Diesen Mit bewundere ich und es macht die Geschichte gleich viel authentischer.

Fazit
Eine Haupthandlung, welche mich langweilt, einige starke, authentische Charaktere, aber leider eine unsympathische Protagonistin und einige spannende Szenen, welche mir gut gefiel. Alles in allem kein Überflieger. Leider. Da die Autorin allerdings toll schreibt und sie einiges gewagt hat, gebe ich dem Buch ⭐⭐⭐,5 von 5 Sterne. Ich bin nicht so zufrieden damit, wie die Reihe ausging und habe mir weitaus mehr erhofft.

Ich danke dem Fischer Verlag für mein Exemplar!

Veröffentlicht am 25.07.2017

Spannender Auftakt! Gefällt mir!

Young World - Die Clans von New York
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Geschichte
Das Buch beginnt mit dem Tod von Washington, dem Bruder von Jefferson und Anführer des Clans. Er stirbt an der Krankheit, an welcher auch die Erwachsenen sterben mussten. Dies erklärt dem Leser ...

Geschichte
Das Buch beginnt mit dem Tod von Washington, dem Bruder von Jefferson und Anführer des Clans. Er stirbt an der Krankheit, an welcher auch die Erwachsenen sterben mussten. Dies erklärt dem Leser direkt, weshalb die Jugendlichen unbedingt versuchen, ein Heilmittel gegen die Krankheit zu finden. Jefferson macht sich mit seinen Freunden auf den Weg. Um diesen zu bewältigen, müssen sie an feindlichen Clans, Gruppierungen und sogar einem Eisbären vorbei.
Die Story steckt voller Action, beinhaltet schnelle Wechsel zwischen Schiessereien, Verfolgungen und abenteuerlichen Fahrten durch New York und zeigt sehr eindrücklich, wie sich Menschen in einer Dystopie (eine zukünftig schlechte Welt) verhalten würden: Brutal, rücksichtslos und nur mit dem Ziel, in dieser aus den Fugen geratenen Welt zu überleben.

Charaktere
Die Geschichte beinhaltet ein grosses Spektrum an Charakteren; alle zu nennen, würde zu lange dauern. Deshalb beschränke ich mich auf die beiden Hauptcharakter:
Jefferson versucht mit allen Mitteln ein Gegenmittel für die Krankheit finden. Nebenbei will er Donna seine Liebe gestehen. Das Ganze wird für ihn bald kompliziert, denn es gibt kaum Momente in welchen er mit Donna alleine ist. In einer Bibliothek hat er dann endlich die Möglichkeit dazu. Ihre Reaktion jedoch verstört ihn… Er steckt voller Mut und kämpft für das was er glaubt, trotzdem kam er mir manchmal vor wie ein kleiner Junge der mit seiner Aufgabe überfordert ist. Jefferson war mir von Beginn weg sympathisch.
Donna unterstützt Jefferson bei der Suche nach dem Heilmittel. Sie ist tough und gnadenlos wenn es darum geht, ihre Freunde zu schützen. Lange ist sie sich nicht sicher, was sie für Jefferson empfindet… Sie hatte eine Art, welche mich beeindruckt hat; nicht unbedingt sympathisch, dafür cool und direkt.

Schreibstil
Der Schreibstil ist genial. Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Donna und Jefferson erzählt. So erlebt man die Story aus zwei verschiedenen Perspektiven und die Erzählung gewinnt an Vielfalt. Die beiden Hauptpersonen sprechen den Leser manchmal auch direkt an, und geben das Gefühl, als würde nicht der Autor, sondern sie selbst die Geschichte erzählen.

Fazit
Das Buch hat mich komplett in seinen Bann gezogen und ich bin vom Schreibstil des Autors begeistert. Die Charaktere waren vielseitig und witzig. Aus diesen Gründen gebe ich dieser wahnsinnig spannenden Geschichte ⭐️⭐️⭐️⭐️ von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 25.07.2017

Ganz plausibles Buch!

Die 100 - Heimkehr
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Geschichte
Clarke, Bellamy, Wells und Glass versuchen ihre Gemeinschaft der 100 zu bewahren. Doch Vize-Kanzler Rhodes hat andere Pläne. Bellamy flüchtet mit Clarke zu den Eingeborenen und ein Krieg zwischen ...

Geschichte
Clarke, Bellamy, Wells und Glass versuchen ihre Gemeinschaft der 100 zu bewahren. Doch Vize-Kanzler Rhodes hat andere Pläne. Bellamy flüchtet mit Clarke zu den Eingeborenen und ein Krieg zwischen Rhodes Männern und den Eingeborenen bricht aus. Wells flüchtet ebenfalls zu den Eingeborenen, er will in der Nähe von Sasha sein. Glass versucht mit Luke zu fliehen, doch kaum sind sie geflohen, werden sie von feindseligen Eingeborenen angegriffen. Die Geschichte war sehr spanend und Actionreich. Leider war das Ende zu perfekt und ich fand man hätte die Storys der einzelnen Charakter noch besser abbauen können.

Charakter
Clarke hat sich sehr entwickelt. Sie war mir immer noch unsympathisch, aber ich fand sie hat endlich mal ein wenig Stärke bewiesen. Sie geht davon aus, das ihre Eltern auf der Erde noch leben und deshalb handelt sie im Buch manchmal sehr eigennützig und nich gerade selbstlos. Ganz im Gegensatz zu Wells, welcher immer noch versucht die 100 zu leiten und gleichzeitig seine Liebesbeziehung mit Sasha hat. Ich fand ihn sehr viel sympathischer, als in den zwei ersten Bänden und eigentlich ist er zu meinem Lieblingscharakter geworden. Bellamy hingegen hat bei mir keine Sympathiepunkte mehr gesammelt. Er hat versucht Clarke zu beschützen, aber immer wenn etwas schlimmes passierte, dachte er an seine Schwester Octavia. Glass war in Ordnung und ich fand sie ganz okay. Allerdings hatte sie ihre eigene Geschichte, welche nichts mit den 100 zutun hatte und das hat mich als Leser manchmal gelangweilt. Ausserdem hat sich ihr Charakter manchmal wiedersprochen. Teilweise wurde sie als sehr mutig und stark beschrieben und im nächsten Moment hat sie sich versteckt anstatt zu kämpfen.

Schreibstil
Ich fand den Schreibstil immer noch sehr angenehm und der Wechsel der Erzählperson hat dem Leser Abwechslung geliefert, trotzdem finde ich, dass man die Geschichte noch ausbauen hätte können und das Ende anders hätte schreiben sollen, aber ich fand ansonsten hat die Autorin gute Arbeit geleistet und durch ihren Schreibstil tolle Lesestunden geben können.

Fazit
Ich fand das Buch war ein gelungener Abschluss der Reihe. Die Charaktere haben sich nochmals entwickelt und es gab einige überraschende Momente. Ich fand einfach das Ende zu perfekt, aber ich denke ich kann dem Buch trotzdem ⭐️⭐️⭐️,5 von 5 Sternen geben.