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Veröffentlicht am 09.01.2026

Wichtiges Jugendbuch

White Bird - Wie ein Vogel
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Schon vor ein paar Jahren hat mir eine Freundin von dieser Geschichte erzählt. Bereits damals war ich sofort neugierig und habe mir White Bird deswegen gekauft. Leider ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Schon vor ein paar Jahren hat mir eine Freundin von dieser Geschichte erzählt. Bereits damals war ich sofort neugierig und habe mir White Bird deswegen gekauft. Leider ist das Buch danach viel zu lange auf meinem SuB liegen geblieben,  umso schöner war es jetzt, es endlich davon zu befreien.
Hinzu kam, dass es sich um ein Spin-off zu Wunder handelt, einem Buch (in meinem Fall Film), das mich bereits sehr berührt hat. Besonders spannend fand ich den Gedanken, Julian, der dort noch als Mobber auftritt, aus einer ganz neuen Perspektive kennenzulernen.

🔎 Worum geht’s?

Julian soll für die Schule einen Aufsatz über eine besondere Person schreiben und entscheidet sich für seine Großmutter Sara. Was er von ihr erfährt, ist eine bewegende Geschichte aus ihrer Kindheit im Frankreich der 1940er-Jahre.
Als jüdisches Mädchen wächst Sara zunächst behütet auf, bis die deutsche Besatzung ihr Leben von einem Tag auf den anderen zerstört. Auf der Flucht vor den Nazis wird sie von ihren Eltern getrennt. Ausgerechnet Julien, ein Mitschüler, den sie früher wegen seiner Polio-Erkrankung und seiner Krücken mit ausgegrenzt hat, hilft ihr, sich zu verstecken. Inmitten von Angst, Verrat und Gefahr zeigt sich, was Mut, Menschlichkeit und echte Freundschaft bedeuten.

🧠 Meine Meinung:

White Bird ist für mich eine leise, aber eindringliche Geschichte, die lange nachhallt. Besonders berührt hat mich der Kontrast zwischen Saras beschämenden Verhalten Julien gegenüber und später dann seiner selbstlosen Hilfe ihr gegenüber. Die Szene, in der gezeigt wird, wie Julien gemobbt wird und Sara selbst eine Mitläuferin ist, hat mir regelrecht das Herz gebrochen. Umso stärker wirkt es, dass genau dieser Junge ihr letztlich das Leben rettet.
Julien ist für mich der wahre Herzensmensch dieser Geschichte. Seine Güte, obwohl er selbst Ausgrenzung und Schmerz erfährt, ist zutiefst beeindruckend.
Die Mischung aus Graphic Novel und Roman funktioniert gut und macht das Buch auch für jüngere Leser*innen sehr zugänglich. Gleichzeitig hätte ich mir stellenweise mehr Tiefe und Ausführlichkeit gewünscht. Manche Aspekte hätten für mich noch stärker ausgearbeitet sein dürfen. Es ist aber ja ein Jugendbuch und dafür hat es genau die richtige Intensität.
Einige Szenen sind sehr traurig, und ja, ein paar Tränen sind auch bei mir geflossen. Besonders stark finde ich, dass es sich um eine fiktive Geschichte handelt, die sich dennoch absolut real anfühlte. Das Thema Antisemitismus wird sensibel, verständlich und altersgerecht vermittelt und ist, zwar in einer anderen Erscheinung, aber immer noch erschreckend aktuell.

✅️ Fazit:

White Bird ist eine respektvolle, ehrliche und bewegende Geschichte über Menschlichkeit in dunklen Zeiten. Sie zeigt, dass Mut oft von denjenigen kommt, die selbst am meisten leiden. Trotz kleiner Wünsche nach mehr Tiefe hat mich das Buch sehr berührt und beeindruckt.
Ein wichtiges Jugendbuch, das neugierig macht, zum Nachdenken anregt und lange im Herzen bleibt.
Beide Bücher der Autorin wurden bereits verfilmt. Während ich Wunder schon im Kino gesehen habe, hat White Bird nun endgültig auch noch mein Interesse geweckt. Jetzt möchte ich mir den Film unbedingt noch anschauen. Die Geschichte hat so viele starke Bilder und Emotionen hinterlassen, dass ich sehr neugierig bin, wie sie filmisch umgesetzt wurde.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Anfang und Ende schön

Das Schneeflockenmädchen
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Schon beim ersten Blick auf das wunderschöne Cover gerät man ins Träumen. Es verspricht genau das, wonach ich mich gesehnt habe. Eine warmherzige, märchenhafte Weihnachtsgeschichte ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Schon beim ersten Blick auf das wunderschöne Cover gerät man ins Träumen. Es verspricht genau das, wonach ich mich gesehnt habe. Eine warmherzige, märchenhafte Weihnachtsgeschichte zum Wohlfühlen, irgendwo zwischen Romantik, Nostalgie und Winterzauber, ähnlich wie Drei Haselnüsse für Aschenbrödel.
Sowohl das Cover als auch der Klappentext haben mich sofort angesprochen, und so landete "Das Schneeflockenmädchen" kurzerhand auf meiner Wunschliste und wenig später als liebevolles Buchgeschenk unter dem Weihnachtsbaum.

🔎 Worum geht’s?

Im winterlichen Rothenburg ob der Tauber des Jahres 1925 zieht Marie als Märchenerzählerin mit ihrem Pferdewagen von Weihnachtsmarkt zu Weihnachtsmarkt. Sie besitzt kaum etwas, doch sie schenkt den Menschen, denen sie begegnet, etwas Wertvolles: Hoffnung, Trost und ein Lächeln. Besonders die Kinder lauschen gebannt ihren Geschichten, die wie kleine Wunder wirken.
Der junge Zuckerwatteverkäufer Carl wird neugierig auf die geheimnisvolle Frau und folgt ihr durch die verschneite Winterlandschaft und merkt dabei, dass Märchen manchmal näher an der Realität sind, als man denkt.

🧠 Meine Meinung:

Atmosphärisch ist diese Geschichte ohne Frage wunderschön. Die winterliche Kulisse ist malerisch, die Figuren warmherzig, und gerade zu Beginn hing ich förmlich an Maries Lippen, während sie den Kindern ihre Märchen erzählt. Die Bilder entstanden ganz von selbst im Kopf, und diese ruhige, fast poetische Erzählweise passt hervorragend in die Weihnachtszeit. Besonders in eine Zeit, in der wir alle nach Entschleunigung suchen.
Ein Zitat, das mir besonders im Herzen geblieben ist, lautet:
„Wer andere zum Lächeln bringt, hat bald selbst Grund zur Freude.“
Eine Erkenntnis, die ich zu 100 % unterschreibe und nach der ich selbst leben möchte.
Und dennoch möchte ich ehrlich sein. Über weite Strecken ist die Geschichte sehr ruhig, für meinen persönlichen Geschmack manchmal zu ruhig. Vor allem im mittleren Teil verlor mich die Handlung etwas. Sie wirkte auf mich stellenweise langatmig und vielleicht auch zu poetisch. Meine anfängliche Euphorie ließ dadurch leider nach.
Ich hatte sogar ein schlechtes Gewissen gegenüber der Geschichte und den Charakteren, weil ich das Gefühl hatte, ihnen nicht ganz gerecht zu werden. Denn eigentlich ist alles da, eine schöne Botschaft, eine besondere Atmosphäre, ein sanftes Märchengefühl. Doch emotional konnte mich die Geschichte nicht durchgehend halten.
Das Ende hingegen hat mir wieder besser gefallen, besonders weil die erzählten Märchen eine Brücke zur Realität schlagen und dem Ganzen einen runden Abschluss geben.

✅️ Fazit:

Das Schneeflockenmädchen ist eine ruhige, warmherzige und sehr atmosphärische Wintergeschichte, die perfekt in die Weihnachtszeit passt und zum Innehalten einlädt. Wer entschleunigende, poetische Erzählungen mit Märchenflair liebt, wird sich hier vermutlich sehr wohlfühlen.
Für mich persönlich blieb die Begeisterung jedoch verhalten, da mir die Geschichte über weite Strecken zu ruhig war. Dennoch erkenne ich ihre Schönheit, ihre Botschaft und ihre Wärme an und bin mir sicher, dass sie für viele Leserinnen und Leser genau zur richtigen Zeit genau das Richtige sein kann.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Langatmig

Sie wird dich finden
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Nach zwei packenden Teilen rund um "The Housemaid" war die Vorfreude auf Band 3 riesig. Band 1 ein absolutes Highlight, Band 2 solide, da lag die Hoffnung nahe, dass ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Nach zwei packenden Teilen rund um "The Housemaid" war die Vorfreude auf Band 3 riesig. Band 1 ein absolutes Highlight, Band 2 solide, da lag die Hoffnung nahe, dass mich der dritte Teil wieder mitten in diesen Sog aus Psychospannung und Gänsehaut zieht. Endlich wollte ich erfahren, wie Millies Geschichte weitergeht, wie sich ihr neues Leben anfühlt und natürlich erwartete ich wieder diesen typischen McFadden-Twist, der mich atemlos zurücklässt.

🔎 Worum geht’s?

Millie hat ihr altes Leben hinter sich gelassen. Keine Villen wohlhabender Familien mehr, keine Geheimnisse, keine Lügen. Jetzt lebt sie mit Enzo und den Kindern in einer ruhigen Nachbarschaft, eigentlich perfekt. Doch etwas nagt an ihr. Immer wieder hat sie das Gefühl, beobachtet zu werden. Ein schockierender Fund bringt schließlich ihre dunkle Vergangenheit zurück ans Licht. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wann ihre heile Welt zerbricht. Und Millie ist bereit, alles zu riskieren, um ihre Familie zu schützen.

🧠 Meine Meinung:

Große Vorfreude, doch die Ernüchterung kam früh. Der Start zog sich für mich überraschend zäh dahin. Viele Wiederholungen („Enzo ist attraktiv, die Kinder kommen ganz nach ihm, Millie hat Bluthochdruck, - ja, das habe ich verstanden 😅). Dazu wenig Handlung und banale Dialoge. Besonders frustrierend, Millie und Enzo reden kaum miteinander, die Kinder sind anstrengend, und echte Spannung wollte einfach nicht aufkommen.
Positiv ist der gewohnt leicht lesbare Schreibstil. Die kurzen Kapitel lassen einen schnell durch die Seiten fliegen. Doch gerade deshalb tat es weh, dass die eigentliche Spannung erst spät, wirklich sehr spät, an Fahrt aufnimmt. Die Story besteht aus 4 Teilen. Erst der 3. Teil lieferte endlich das, worauf ich hoffte. Ein Plot-Twist, der jedoch für mich nicht den erhofften „Wow-Effekt“ auslöste. Die letzten hundert Seiten waren zwar endlich packender, doch es war zu wenig, zu spät.
Was mich zusätzlich irritierte, der Titel wirkt während des Lesens lange willkürlich, erst ganz zum Schluss ergibt er Sinn. Immerhin. Trotzdem blieb ein fader Beigeschmack. Die Euphorie, die Band 1 und 2 bei mir ausgelöst haben, konnte hier leider nicht anknüpfen. Für mich persönlich hat sich die Reihe damit emotional „ausge(millie)t“.

✅️ Fazit:

Ein Abschlussband, auf den ich sehr gespannt war, der aber meinen Erwartungen nur bedingt gerecht werden konnte. Zäher Einstieg, viele Wiederholungen, Spannung erst spät. Wer treu an Millies Seite bleiben möchte, findet einen leicht lesbaren Thriller mit vertrautem Setting, sollte aber geduldig sein. Für mich leider der schwächste Band der Reihe, dennoch freue ich mich auf den

𝗞𝗶𝗻𝗼𝗳𝗶𝗹𝗺 𝘇𝘂 𝗕𝗮𝗻𝗱 𝟭 "𝗪𝗲𝗻𝗻 𝘀𝗶𝗲 𝘄ü𝘀𝘀𝘁𝗲" 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗺 𝗧𝗶𝘁𝗲𝗹 „𝗧𝗵𝗲 𝗛𝗼𝘂𝘀𝗲𝗺𝗮𝗶𝗱“, 𝗱𝗲𝗿 𝗮𝗺 𝟭𝟱. 𝗝𝗮𝗻𝘂𝗮𝗿 𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗻𝘁.
Vielleicht holt mich Millie dort ja wieder zurück.

2,5☆

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Pageturner!

Nachtfahrt
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Wenn man sich, so wie ich, regelmäßig durch die Buchbubble in den sozialen Medien scrollt, kommt man an Nachtfahrt von Annika Strauss kaum vorbei. Überall wurde darüber ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Wenn man sich, so wie ich, regelmäßig durch die Buchbubble in den sozialen Medien scrollt, kommt man an Nachtfahrt von Annika Strauss kaum vorbei. Überall wurde darüber gesprochen, empfohlen, gehypt. Meine Neugier war sofort geweckt und so landete das Buch 2024 auf meiner Wunschliste. Schließlich hielt ich es letztes Jahr Weihnachten endlich in den Händen.

🔎 Worum geht’s?

Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters kehrt Katharina widerwillig in ihre Heimat zurück, um die Fahrschule weiterzuführen und sich um ihre Nichte Ronja zu kümmern. Doch kaum ist sie angekommen, verschwindet das Mädchen spurlos und Katharina wird mit den dunklen Ereignissen ihrer Familiengeschichte konfrontiert. Während die Zeit erbarmungslos gegen sie läuft, tauchen verstörende Geheimnisse auf, Menschen sterben und irgendwo tief unter der Oberfläche geschieht etwas Unvorstellbares. Ein nervenaufreibender Psychothriller beginnt.

🧠 Meine Meinung:

Schon der Einstieg hat mich direkt gepackt. Ein Unfall, der keiner ist und die Frage, wer hat Matthias getötet und Ronja entführt? Von da an zieht Annika Strauss die Spannung stetig an. Besonders der zweite Erzählstrang der entführten Frauen  im Keller, haben mich regelrecht gefesselt. Sie waren so atmosphärisch, düster und intensiv beschrieben, dass ich mehrfach innehielt und mit Gänsehaut weiterlesen musste. Genau dieses Beklemmungsgefühl, dieses „Ich will wissen, was hier passiert, aber eigentlich will ich es gar nicht wissen“, das liebe ich an Thrillern.
Die Handlung verzweigt sich in unterschiedliche Erzählstränge, Fahrschule, Mord, Familiengeheimnisse, ein Entführer, grausame Prüfungen und alles läuft Stück für Stück zusammen. Auch wenn ich relativ früh einen Verdacht hatte, blieb immer ein Rest Unsicherheit, der mich neugierig durch die Seiten treiben ließ. Die Auflösung hat mich letztlich zufrieden zurückgelassen, auch wenn sie für mich nicht vollkommen überraschend kam.
Besonders spannend fand ich, wie sich zwei zunächst getrennt wirkende Ebenen nach und nach ineinanderfügen. Ich konnte kaum aufhören zu lesen und wollte unbedingt wissen, was im Keller vor sich geht. Für mich war Nachtfahrt ein atmosphärisch dichter und packender Thriller, der mich gut unterhalten und nicht losgelassen hat.
Ich möchte definitiv mehr von Annika Strauss lesen. Vorfreude gibt es schon jetzt auf REM, das 2026 erscheint. Das Besondere daran, eine Zusammenarbeit mit Sebastian Fitzek, der für mich in letzter Zeit eher schwierig geworden ist, weil seine Stories gegen Ende mir oft zu abgedreht waren. Aber mit Annika Strauss an Bord bin ich neugierig, ob das eine perfekte Mischung werden könnte.

✅️ Fazit:

Ein atmosphärischer Psychothriller mit dunklen Familiengeheimnissen, starken Spannungsmomenten und beklemmenden Szenen im Keller, die unter die Haut gehen. Nicht völlig unvorhersehbar, aber sehr fesselnd und definitiv ein Buch, das mich an die Autorin gebunden hat.

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Veröffentlicht am 20.12.2025

Lieblingsbuch und Jahreshighlight

Das Buch der Wünsche
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❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Auch wenn das Cover auf den ersten Blick eher unscheinbar wirkt, hatte es sofort etwas an sich, das mich nicht losgelassen hat. Ich griff also zumindest zum Klappentext ...

❓️Warum wollte ich das Buch lesen?

Auch wenn das Cover auf den ersten Blick eher unscheinbar wirkt, hatte es sofort etwas an sich, das mich nicht losgelassen hat. Ich griff also zumindest zum Klappentext und war verloren. Ein Waisenkind namens Christopher? Ein Buch im Buch? Mehr brauchte es eigentlich nicht. Solche Geschichten haben bei mir ohnehin schon gewonnen, bevor ich überhaupt richtig angefangen habe zu lesen.

🔎 Worum geht’s?

Lucy Hart ist mit Büchern groß geworden,  sie waren ihr Rückzugsort in einer von Einsamkeit geprägten Kindheit. Heute arbeitet sie als Lehrerin und versucht, diese Liebe zum Lesen an ihre Schüler weiterzugeben, besonders an dem Waisenjungen Christopher. Als ihr Lieblingsautor Jack Masterson einen Wettbewerb ausschreibt, bei dem es um das einzige Exemplar seines neuen Buches geht, sieht Lucy darin die Chance, Christophers Leben zu verändern. Doch vor Ort warten nicht nur knifflige Rätsel, sondern auch Konkurrenz, Geheimnisse und Gefühle, mit denen Lucy nicht gerechnet hat.

🧠 Meine Meinung:

Von Anfang an war ich komplett abgetaucht. In eine andere Welt, versunken in magische Bücher, die aller Augen zum Leuchten bringen. In Geschichten über Kinder, deren Eltern nicht präsent oder längst nicht mehr da sind.
Dieses Buch erzählt von Freundschaft, Liebe und Hoffnung und das auf eine so warme, besondere Art, dass man sich ihm einfach nicht entziehen kann.
Es ist keine Weihnachtsgeschichte und passt trotzdem perfekt in diese Zeit. Vielleicht gerade deshalb. Ein bisschen Peter Pan, ein bisschen Willy Wonka, ein Hauch Annie  und definitiv auch Erinnerungen an Mr. Parnassus. Dazu Clock Island, Rätsel, Magie und diese ganz besondere Atmosphäre, die sich leise ins Herz schleicht.
Ich bin immer wieder auf der Suche nach dem besonderen Buch. Manchmal wage ich mich dafür aus meiner Komfortzone heraus und greife zu Genres, die ich sonst eher meide. Doch dieses Mal habe ich gar nicht gesucht. Ich habe spontan zugegriffen und genau darin lag die Magie.
Das Buch der Wünsche war für mich eine Überraschung  und genau das Buch, das mein Herz in diesem Moment gebraucht hat.
Ich war sehr traurig, als es zu Ende war. Ich habe geweint. Wegen der Geschichte. Wegen der Charaktere. Weil ich diese Welt nicht verlassen wollte. Alles daran hat mich tief berührt und sich einfach richtig angefühlt. Es kam genau zur richtigen Zeit.

✅️ Fazit:

Das Buch der Wünsche ist kein klassisches Weihnachtsbuch  und doch erfüllt es alles, was man sich von einer warmherzigen Geschichte wünscht. Magisch, besonders und voller Gefühl.
Für mich ein absolutes Lieblingsbuch und ganz klar ein Jahreshighlight.

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