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Veröffentlicht am 16.07.2025

Eine zarte, leuchtende Reise durch zwei Welten - einfach meisterhaft

Yumi and the Nightmare Painter
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Ich wusste, dass Brandon Sanderson mich gut unterhalten würde. Aber Yumi and the Nightmare Painter? Dieses Buch hat mich völlig überrascht und mitten ins Herz getroffen.

Ich habe es geliebt! Und zwar ...


Ich wusste, dass Brandon Sanderson mich gut unterhalten würde. Aber Yumi and the Nightmare Painter? Dieses Buch hat mich völlig überrascht und mitten ins Herz getroffen.

Ich habe es geliebt! Und zwar nicht nur, weil es voller Magie, Kreativität und fremdartiger Welten steckt, sondern weil es so tief menschlich ist. Dieses Buch erzählt von Einsamkeit und Verbindung, von Verantwortung, Angst und Mut. Es ist gleichzeitig sanft und intensiv, leichtfüßig und emotional herausfordernd. Ich habe gelächelt, gelacht, mitgefiebert und gegen Ende richtig geweint.

Die beiden Hauptfiguren, so unterschiedlich sie auch scheinen, wachsen einem schnell ans Herz. Ihre Entwicklung ist glaubwürdig und berührend. Auch wenn sie in völlig verschiedenen Realitäten leben, fühlen sich ihre Erlebnisse so nah und greifbar an. Und Sanderson, wie gewohnt, verwebt ihre Geschichten mit einer Sorgfalt und Finesse, die mich immer wieder staunen lässt.

Für alle, die sich fragen, ob dieses Buch Spoiler für andere Cosmere-Werke enthält: Nein. Null. Gar keine. Also bitte entspannt lesen und genießen. Auch ohne Vorkenntnisse funktioniert Yumi and the Nightmare Painter wunderbar, aber wer das Kosmeer kennt, wird ein paar schöne Aha-Momente erleben.

Ich habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen und denke noch immer darüber nach. Es ist nicht nur Fantasy, es ist ein kleines Kunstwerk, ein Gefühl, ein Licht in dunkleren Zeiten.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Wenn der Sommer zur Endzeit wird - packend, aber nicht perfekt

Aschesommer
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„Aschesommer“ hat mich mit seiner ungewöhnlichen Grundidee sofort gekriegt. Morde, die an das große Sterben der Erdgeschichte erinnern? Das ist definitiv nicht alltäglich. Und ja, es wird düster. Die Kombination ...

„Aschesommer“ hat mich mit seiner ungewöhnlichen Grundidee sofort gekriegt. Morde, die an das große Sterben der Erdgeschichte erinnern? Das ist definitiv nicht alltäglich. Und ja, es wird düster. Die Kombination aus Feuer, Eis, Asche und Wasser ist nicht nur kreativ, sie wirkt auch beängstigend real in einer Welt, in der wir selbst ständig Katastrophen am Horizont sehen.

Was mich besonders fasziniert hat: die konsequente Umsetzung dieser „Apokalypse im Kleinen“. Es geht nicht nur um Täter und Opfer, es geht um eine Welt, die langsam aus dem Gleichgewicht gerät. Die Ermittlungen fühlen sich wie ein Wettlauf gegen etwas Größeres an. Und obwohl früh klar ist, wer die Fäden zieht, bleibt es spannend: Wie macht er das? Wer hilft ihm? Und was treibt ihn wirklich an?

Das Ermittlerteam um Mila und Jakob wirkt menschlich und engagiert. Sie denken nicht linear, sie denken kreuz und quer, und genau das braucht es in diesem Fall. Auch wenn ich finde, dass man manche persönlichen Abgründe nicht endlos wiederholen muss. Ja, Jakob und Mila haben ihre Päckchen zu tragen. Ich habe es beim ersten Mal verstanden, beim fünften oder zehnten Mal wurde es dann aber doch etwas ermüdend.

Spannend bleibt das Buch trotzdem. Die Atmosphäre passt, die Idee mit dem „Sterben als Kreislauf“ ist bedrückend, aber wirkungsvoll. Nur bei der Wiederholung mancher Details und Formulierungen hätte ich mir etwas mehr Zurückhaltung gewünscht.

Insgesamt aber ein intelligenter Thriller mit düsterem Thema, spannender Ermittlungsarbeit und einem Hauch von Weltuntergang. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen, auch wenn ich mir beim nächsten Mal etwas mehr Vertrauen in die Aufmerksamkeit der Leser wünsche.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Stimmiger Krimiauftakt mit Atmosphäre und Tiefgang

Gerächt sein sollst du
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„Gerächt sein sollst du“ hat mich positiv überrascht, ein Kriminalroman, der nicht mit Blut und Brutalität punkten will, sondern mit Tiefe, glaubwürdigen Figuren und einer klaren Erzählweise. Für mich ...

„Gerächt sein sollst du“ hat mich positiv überrascht, ein Kriminalroman, der nicht mit Blut und Brutalität punkten will, sondern mit Tiefe, glaubwürdigen Figuren und einer klaren Erzählweise. Für mich hat hier vieles gestimmt: Die Themen sind aktuell und gesellschaftlich relevant, ohne mit dem Holzhammer präsentiert zu werden, und die Charaktere wirken angenehm bodenständig und nachvollziehbar in ihrem Handeln.

Besonders hervorheben möchte ich die gelungene Atmosphäre: Kristiinankaupunki als Schauplatz war nicht nur Kulisse, sondern fast eine eigene Figur in der Geschichte. Obwohl ich noch nie dort war, hatte ich beim Lesen klare Bilder vor Augen, das spricht für die bildhafte Sprache der Autorin. Auch die Länge fand ich genau richtig: kein überflüssiger Ballast, sondern ein konzentrierter, gut strukturierter Plot.

Klar, ein klein wenig mehr Tempo oder ein zusätzlicher Spannungsbogen hätten die Geschichte vielleicht noch intensiver gemacht, aber insgesamt ist es ein sehr gelungener Start einer Reihe, von der ich auf jeden Fall mehr lesen möchte. Ein Krimi, der leise, aber eindringlich bleibt.

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Eine Welt in Flammen, ein Team am Zerbrechen

Four Ruined Realms
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Dieses Mal liegt der Fokus viel stärker auf der Fantasy und nicht so sehr auf der Romantik. Genau mein Ding. Statt großer Gefühle im Vordergrund gibt’s Attentate, Gefängnisausbrüche, Schwertkämpfe und ...

Dieses Mal liegt der Fokus viel stärker auf der Fantasy und nicht so sehr auf der Romantik. Genau mein Ding. Statt großer Gefühle im Vordergrund gibt’s Attentate, Gefängnisausbrüche, Schwertkämpfe und durchgehend den Versuch, irgendwie lebend aus der nächsten Mission rauszukommen. Und das mit einem Team, das so unterschiedlich ist, dass es eigentlich nie funktionieren dürfte, aber es tut’s trotzdem. Irgendwie.

Was ich besonders mochte: Die Handlung nimmt richtig Fahrt auf, auch wenn ein Großteil auf der Straße, im Knast oder mitten in einem chaotischen Auftrag spielt. Es bleibt spannend, manchmal düster, oft blutig, und ich musste regelmäßig kurz durchatmen, weil ich nicht wusste, wer das nächste Kapitel überhaupt überlebt. Dazu kommt ein letzter Twist im Epilog, der mich sprachlos zurückgelassen hat. Ich will jetzt sofort wissen, wie es weitergeht.

Die Liebesgeschichten rücken in den Hintergrund, was mir entgegenkommt, einige Paare verbringen sowieso große Teile des Buchs getrennt. Es gibt trotzdem emotionale Momente, aber sie werden nicht künstlich aufgeblasen, sondern fühlen sich wie ein Teil des größeren Ganzen an. Found Family steht hier deutlich stärker im Vordergrund, und auch wenn nicht jede Figur immer logisch oder sympathisch handelt, passt das zu dieser Welt, in der Vertrauen lebensgefährlich sein kann.

Klar, nicht alles war perfekt: Einige POVs haben sich sprachlich sehr ähnlich gelesen, manchmal hatte ich das Gefühl, die inneren Monologe wiederholen sich zu oft. Und ja, ein paar Figuren haben mich auch dezent in den Wahnsinn getrieben. Aber unterm Strich war das hier genau die Art von Fantasy, die mich packt, mit dreckigen Schlachten, zwielichtigen Allianzen und der ständigen Frage, wem man überhaupt noch glauben kann.

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Atmosphärisch und verstörend, aber nicht ganz meins

Das Beste sind die Augen
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Ich bin etwas hin- und hergerissen, wie ich dieses Buch bewerten soll. Das Beste sind die Augen hat definitiv etwas Eigenes, der Schreibstil ist stark, das Tempo stimmig und die Figurenentwicklung gut ...


Ich bin etwas hin- und hergerissen, wie ich dieses Buch bewerten soll. Das Beste sind die Augen hat definitiv etwas Eigenes, der Schreibstil ist stark, das Tempo stimmig und die Figurenentwicklung gut gemacht. Monika Kim weiß, wie man eine düstere, dichte Stimmung erzeugt, und ich mochte, wie sie gesellschaftliche Themen wie Rassismus und Sexismus verarbeitet.

Trotzdem bin ich emotional nicht richtig reingekommen. Ich konnte mich weder wirklich mit der Hauptfigur noch mit der Handlung verbinden. Vieles fühlte sich für mich eher wie eine surreale Momentaufnahme an als eine durchgehende Geschichte. Es gab Stellen, die mich fesselten, aber insgesamt hat es mich nicht so berührt oder erschüttert, wie es offenbar bei vielen anderen der Fall war.

Das Ende kam mir etwas abrupt vor, als würde etwas fehlen, das ich nicht ganz benennen kann. Vielleicht wollte das Buch gar nicht alles auflösen, aber genau das hat mich mit einem eher leeren Gefühl zurückgelassen.

Unterm Strich: kein schlechtes Buch, nur nicht das Richtige für mich. Ich würde definitiv noch mal etwas von Monika Kim lesen, aber dieses hier bleibt wohl bei einem einmaligen Versuch.

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