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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2019

Wohlfühlbuch

10 Blind Dates für die große Liebe
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Inhalt:
Dieses Jahr verbringt Sophie die Weihnachtsfeiertage bei ihren Großeltern, während ihre Eltern bei ihrer schwangeren Schwester sind. Sophie will noch ein wenig Zeit mit ihrem Freund Griffin verbringen, ...

Inhalt:
Dieses Jahr verbringt Sophie die Weihnachtsfeiertage bei ihren Großeltern, während ihre Eltern bei ihrer schwangeren Schwester sind. Sophie will noch ein wenig Zeit mit ihrem Freund Griffin verbringen, bevor sie sich auf den Weg zu ihren Großeltern macht. Doch Griffin ist sich ihrer Beziehung plötzlich nicht mehr sicher und so kommt Sophie völlig aufgelöst bei ihren Großel-tern an. Sophies Großmutter zögert nicht lange und macht den Vorschlag, das die Familie, die im Übrigen sehr groß ist, 10 Blind Dates für Sophie organisiert um sie Abzulenken. Sophie stimmt diesem zu aber auf was hat sie sich da nur eingelassen?

Meinung:
Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, dachte ich mir, dass das Buch bestimmt ganz nett wird. Da habe ich mich aber getäuscht, denn es war nicht nur nett sondern einfach wunderbar. So ein richtiges Wohlfühlbuch und definitiv eines meiner Highlights in diesem Jahr.

Schon alleine dieser Schreibstil war einfach so toll. Unglaublich leicht und flüssig zu lesen. Wenn es keine Leserunde gewesen wäre, hätte ich das Buch sicher an einem Tag lesen können. Die Autorin hat viel Gefühl, eine gute Portion Romantik und viel guten Humor mit einfließen lassen.

Es gab sehr viele unterschiedliche Charaktere. Allen voran natürlich als Hauptprotagonistin So-phie. Ein ganz sympathisches und nettes Mädchen. Vor allem hat sie viel Mut bewiesen und sich auf diese ganzen Blinddates eingelassen. Auch Sophies Großfamilie war einfach nur bezaubernd.
Ein kleines bisschen vorhersehbar war die Geschichte schon aber das hat mich überhaupt nicht gestört.

Fazit:
Ganz tolles Buch was ich gerne weiterempfehle und natürlich 5 Sterne verdient hat.

Veröffentlicht am 27.10.2019

Erschreckend!

Wann wird diese Hölle enden?
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Inhalt:

Mary Berg ist ein 15 jähriges Mädchen zu Zeiten des zweiten Weltkrieges. In ihrem Tagebuch berichtet sie über ihre Zeit im Warschauer Ghetto und deren Grauen. Durch die amerikanische Staatsbürgerschaft ...

Inhalt:

Mary Berg ist ein 15 jähriges Mädchen zu Zeiten des zweiten Weltkrieges. In ihrem Tagebuch berichtet sie über ihre Zeit im Warschauer Ghetto und deren Grauen. Durch die amerikanische Staatsbürgerschaft ihrer Mutter blieben ihr und ihrer Familie einige Privilegien vorbehalten und dadurch gelingt Ihr, ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester die Flucht. Mary schildert auch ihre Gewissensbisse, weil sie Freunde und Familienmitglieder in dieser Hölle zurücklassen muss.

Meinung:

Mittlerweile habe ich schon ein paar solche Bücher gelesen und es ist für mich immer wieder nicht vorstellbar was damals passierte. Ich glaube wer das selbst nicht erlebt hat, kann sich das auch nicht vorstellen. Wie grausam können Menschen eigentlich sein? Ich finde es auch wichtig dass dies weitergegeben wird, denn es ist und bleibt nun mal Teil unserer Geschichte.

Das Tagebuch von Mary Berg war sehr informativ und man erfährt viel über das Ghetto und die damaligen Zustände. Trotzdem habe ich mich schwer getan mit diesem Buch. Ich glaube ich bin einfach nicht mit dem Schreibstil warm geworden. Gestört haben mich die Anmerkungen wozu man immer nach hinten ins Buch blättern musste.

Es ist sowieso immer schwer so ein Buch zu bewerten, denn ich kann schließlich keine Erfahrungsberichte beurteilen.

Fazit:

Ich fand das Marys Bericht sehr interessant und ein wichtiges Zeitzeugnis. Solche Bücher sollten meiner Meinung nach zur Pflichtlektüre gehören.

Veröffentlicht am 19.09.2019

Leider nicht so stark wie Teil 1!

Die Charité. Aufbruch und Entscheidung
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Kurzbeschreibung:

1903 ist Rahel Hirsch eine der ersten Ärztinnen an der Charité. Gleichberechtigung gibt es leider für sie und viele andere Frauen nicht. Rahel muss sich nicht nur gegen ihre männlichen ...

Kurzbeschreibung:

1903 ist Rahel Hirsch eine der ersten Ärztinnen an der Charité. Gleichberechtigung gibt es leider für sie und viele andere Frauen nicht. Rahel muss sich nicht nur gegen ihre männlichen Kollegen durchsetzt, auch ein Gehalt wird ihr nicht gezahlt. Auch die junge Barbara erlebt was es bedeutet, wenn Männer von Frauen besitz ergreifen. Nachdem ihre Tante vergewaltigt wird, schließt sie sich der Frauenbewegung an. Als die beiden Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, zusammentreffen werden sie gute Freundinnen. Doch dann kommt der 1. Weltkrieg, der alles verändert.

Meinung:

Nachdem der erste Teil für mich ein echtes Highlight war, hatte ich natürlich hohe Erwartung und war sehr gespannt auf Teil 2. Leider muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht war. Ulrike Schweikert hat hier wieder tollte Recherchearbeit geleistet und viele historische, medizinische und politische Fakten geliefert. Allerdings sind dadurch die Charaktere in den Hintergrund gerutscht und es wirkt nicht wie ein Roman sondern eher wie ein geschichtliches Sachbuch.

Trotz dessen war es sehr interessant zu lesen, wie sich die Medizin entwickelt hat bzw. wie sich die Stellung der Frauen verändert hat. Ulrike Schweikert hat einen sehr unkomplizierten Schreibstil, wodurch sich das Buch trotz des vielen Faktenwissens schnell lesen lässt.

Im ersten Teil des Buches fiel es mir schwer mit den Protagonisten Rahel und Barbara warm zu werden, da sie mir wie Randfiguren erschienen. Erst ab der zweiten Hälfte änderte sich dies und man kann für beide nur Bewunderung empfinden. Denn beide sind sehr starke Frauen. Egal ob Rahel die als eine der ersten Ärztinnen an der Charité arbeitete oder Barbara die sich für die Gleichberechtigung der Frauen einsetzt. Gut fand ich auch, dass diese beiden Frauen die unterschiedlicher nicht hätten sein können, so eine gute Freundschaft aufbauen.

Ein positiver Punkt ist noch, dass man den zweiten Teil unabhängig vom ersten lesen kann.

Fazit:

Nicht so stark wie der erste Teil aber trotzdem sehr interessant. Über einen dritten Teil würde ich mich sehr freuen.

Veröffentlicht am 31.07.2019

Toller Reihenauftakt!

Show me the Stars
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Inhalt:

Nach ihrem Journalismusstudium wollte Liv eigentlich durchstarten. Doch ein angeblich verpatztes Interview kostet sie ihren Job. Liv braucht dringend eine Auszeit. Daher kommt ihr die Anzeige ...

Inhalt:

Nach ihrem Journalismusstudium wollte Liv eigentlich durchstarten. Doch ein angeblich verpatztes Interview kostet sie ihren Job. Liv braucht dringend eine Auszeit. Daher kommt ihr die Anzeige als Hosusitterin eines Leuchtturms auf Irland genau richtig. Ein halbes Jahr alleine auf einer Insel gibt ihr genau die Zeit um neue Pläne zu schmieden. Doch sie hat nicht mit dem gutaussehenden Kjer gerechnet der sie während ihrer Zeit auf Irland versorgt.

Meinung:

Das Cover von „Show me the stars“ ist wirklich traumhaft schön. Auch wenn nicht viel zu sehen ist, finde ich es mit dem Wasser und der Schrift extrem ansprechend.

Kira Mohn konnte mich auf jeden Fall mit ihrem tollem Schreibstil überzeugen. Die Beschreibungen des Leuchtturms und der Umgebung waren so bildhaft, dass man alles gut vor Augen hat. Auch der Lesefluss war sehr gut. Genauso wurden Emotionen, Gefühle und Humor gut rübergebracht.

Auch die ganze Story mit dem Housssitting des Leuchturms und die sich daraus entwickelte Liebesgeschichte war sehr interesant und für mich mal was neues. Mir hat es viel Spass gemacht diese Geschichte zu lesen.

Trotzdessen hab ich ein paar Kritikpunkte die mir aber das Lesevergnügen nicht genommen haben. Zum einen fand ich das die Charaktere leider etwas oberflächlich geblieben sind und mir einfach der Tiefgang etwas gefehlt hat. Ich finde es auch immer schön, wenn man so ein bisschen Personenbeschreibung hat, um sich die Chraktere besser vorstellen zu können. Von Kjer hatte ich z.B. gar keine wirkliche Vorstellung. Was mich noch etwas gestört hat, das Livs Gedanken ständig um Kjer gedreht sind. Das war teilweise etwas nervig.

Fazit:

Mich hat die Geschichte gut unterhalten und ich freuen mich schon auf die weiteren Teile. Ich kann hier eine klare Leseempfehlung und 4 Sterne geben.

Veröffentlicht am 24.06.2019

Genauso berührend wie Teil 1!

Für immer Rabbit Hayes
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Inhalt:
Der Tod von Rabbit Hayes hinterlässt in ihrer Familie eine große Lücke. Nichts ist mehr wie es war und jeder geht auf seine Weise mit dem Verlust um. Rabbits Mutter verliert ihren unerschütterlichen ...

Inhalt:
Der Tod von Rabbit Hayes hinterlässt in ihrer Familie eine große Lücke. Nichts ist mehr wie es war und jeder geht auf seine Weise mit dem Verlust um. Rabbits Mutter verliert ihren unerschütterlichen Glauben und dabei auch fast die Liebe zu ihrem Mann. Davy, Rabbit Bruder, muss plötzlich mit der Vaterrolle zurechtkommen. Grace, Rabbits Schwester, erfährt dass sie das Gen hat, was Krebs auslösen könnte und muss eine schwere Entscheidung treffen. Und dann ist da noch Juliet, Rabbits 12-jährige Tochter, die ihre Mutter umso mehr gebrauchen könnte, da sie sich zum ersten Mal verliebt hat.

Meinung:
Als ich gesehen habe, dass es einen 2. Teil um Rabbit Hayes gibt, war ich ganz aus dem Häuschen. „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ hatte mich emotional sehr berührt und ich wollte wirklich gerne wissen, wie die Familie und Freunde mit Rabbits Verlust umgehen.
Die Autorin hat es wieder geschafft mich mit ihrem berührenden aber gleichzeitig auch witzigen Schreibstil zu packen.

Gerne war ich wieder ein Teil der Familie Hayes und habe mit ihnen die Höhen und Tiefen nach Rabbits Tod durchlebt. Jeder Charakter ist auf seine Weise mit dem Verlust umgegangen. Die erste Zeit ist natürlich durch viel Trauer und Schmerz geprägt aber nach und nach gibt es auch wieder Licht am Ende des Tunnels. Besonders wie es Juliet erging wollte ich unbedingt wissen, denn der Verlust der Mutter in so jungen Jahren ist ein ziemlich schlimmer Einschnitt.

Am Ende kann ich nur sagen, dass das Buch mir wieder einige Tränen abgefordert hat aber mich trotzdem auch immer wieder zu lachen bringen konnte. Für mich war es eine gute Fortsetzung.