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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2025

Ein Muss für alle Joanna Fans!

Was wir zu erzählen haben
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Schon das Cover von „Was wir zu erzählen haben“ ist ein Hingucker. Die Kombination aus pink und schwarz, die sich durch das komplette Buch zieht, finde ich sehr ansprechend. Der Schutzumschlag ist eine ...

Schon das Cover von „Was wir zu erzählen haben“ ist ein Hingucker. Die Kombination aus pink und schwarz, die sich durch das komplette Buch zieht, finde ich sehr ansprechend. Der Schutzumschlag ist eine wirklich schöne Idee. Wenn man diesen entfernt, findet man sowohl persönliche handschriftliche Notizen von Joanna als auch ein Foto von ihr als Kind vor. Sehr süß!

Ich mag ihre authentische Art und ihre angenehmen, flüssigen Schreibstil. Sie erzählt in diesem Buch offen und ehrlich aus ihrem Leben. U. a. thematisiert sie auch „Mobbing“, das sie leider in ihrer Kindheit erfahren musste oder auch „Social Media“. Ich habe mich in einigen Zeilen wiedererkannt. Wirklich bewundernswert wie sie eine 6-köpfige Familie und das Magnolia Business stemmt. Ihre Erzählungen sind inspirierend und regen zur Reflexion über das eigene Leben an. Wirklich mutig, wie sie von ihrer Angst und deren Umgang erzählt. Der Einblick in ihre Kindheit, ihr Familienleben und ihre Gefühlswelt haben mir sehr gefallen und mich in der einen oder anderen Sache motiviert oder bestärkt.

Mein einziger Kritikpunkt sind die unzähligen Rechtschreibfehler in diesem Buch! Beim Lesen habe ich mir manchmal gewünscht, ich hätte die englische Originalausgabe und empfehle deshalb eher diese zu kaufen!

An sich handelt es sich aber um ein wirklich schön erzähltes, motivierendes Buch über das Leben und den Umgang mit Herausforderungen. Für Fans von Joanna Gaines definitiv lesenswert!

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Landhausgarteninspiration vom Feinsten

Mein wunderbarer Cottage-Garten
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Isabelle van Groeningen teilt in diesem wunderschönen Ratgeber jede Menge fundiertes Wissen zum Cottage-Garten. Sie nennt Merkmale des Konzepts, zeigt die einzelnen Bereiche ihres Gartens und beschreibt ...

Isabelle van Groeningen teilt in diesem wunderschönen Ratgeber jede Menge fundiertes Wissen zum Cottage-Garten. Sie nennt Merkmale des Konzepts, zeigt die einzelnen Bereiche ihres Gartens und beschreibt wie sie diese angelegt hat. Ihre Gestaltungsideen wie Kräuter in Pflanzkübeln, einladende Sitzflächen, geschwungene Wege entsprechen genau meinem Geschmack. Viele Stauden, die sie in ihrem Buch nennt, hatte ich bereits auf meinem Merkzettel für unseren eigenen Garten. Ich finde es toll, dass die Autorin so viel Wert auf Nachhaltigkeit legt und mir gefällt ihr naturnaher, blütenreicher und insektenfreundlicher Ansatz. Die Bilder sind traumhaft schön und laden immer wieder zum Blättern ein. Für meinen Geschmack hätte das Buch noch viel mehr davon enthalten dürfen. 😉 Wer romantisch-ländliche Gärten mag und Planungshilfe oder Inspiration braucht, ist mit diesem Buch bestens bedient. Ich selbst nehme einige hilfreiche Tipps und Anregungen mit, die ich gerne in meinem Garten umsetzen möchte.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Sich entschuldigen kann so leicht sein

Entschuldigung!
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Die zwei süßen Hauptfiguren auf dem ansprechenden Cover lassen schon erkennen, worum es in dem Buch geht. Sie sehen schuldbewusst aus, als hätten sie etwas getan, dass ihnen leid täte. Und so war es. :) ...

Die zwei süßen Hauptfiguren auf dem ansprechenden Cover lassen schon erkennen, worum es in dem Buch geht. Sie sehen schuldbewusst aus, als hätten sie etwas getan, dass ihnen leid täte. Und so war es. :) Sibel und Theo wohnen im gleichen Haus und sind allerbeste Freunde. Als sie ihr Fußballspiel im Treppenhaus fortsetzen, passieren ihnen ein paar Missgeschicke: eine prall gefüllte Einkaufstüte wird umgeworfen, das Treppenhaus beschmutzt, eine Milchflasche geht zu Bruch...und nun ist es an der Zeit, sich bei den Nachbarn zu entschuldigen. Kindgerecht und mit Witz wird hier aufgezeigt, wie einfach es sein kann um Verzeihung zu bitten. Das Buch regt dazu an, über Verhaltensweisen und Gefühle nachzudenken. Die schönen, realitätsnahen Illustrationen unterstützen die Botschaft. Die bunte Mischung der Charaktere (Großvater mit Enkel, Menschen türkischer Abstammung, eine junge Familie mit Baby, ein lesbisches Pärchen…) finde ich sehr gelungen. Zudem ist erkennbar, dass Theo ein Hörgerät trägt, was jedoch nicht thematisiert wird. Positiv aufgefallen ist mir außerdem das Bild des Hauses und seiner Bewohner am Anfang der Geschichte. So werden alle Figuren vorher eingeführt. Offiziell handelt es sich um ein Buch für Kinder ab 3 Jahren. Der saloppe Schreibstil ist allerdings, wie ich finde, für Dreijährige gar nicht so leicht verständlich. Beispiele: „allernahst“, „eins unten“, „bis in die Puppen“. Teilweise hat man beim Lesen das Gefühl, jemand spricht mit sich selbst oder bringt seine Gedanken unsortiert zu Papier. Die verwendeten lautmalerischen Wörter („Wumms“, „Rumms“, „Dong“) passen gut in die Geschichte und machen sie noch lebendiger. Der Drache kam etwas überraschend und empfand ich als etwas albern. Mein Sohn hingegen fand den Auftritt des Drachen richtig witzig. Dieses Element wird in Form von verwandten Adjektiven (z. B. „drachenriesig“, „drachenstark“) im Fortgang der Geschichte immer wieder aufgegriffen. Insgesamt eine schöne Geschichte, die ein bedeutendes Thema für Kinder nachvollziehbar behandelt.

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Veröffentlicht am 03.03.2025

Süßes österliches Mitmachbuch für Kinder ab 2 Jahren

Mister O'Lui und die große Eiersuche
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Das ansprechende Cover gibt bereits einen Vorgeschmack auf eine wirklich schöne Geschichte mit niedlichen Hauptdarstellern. Die Illustrationen sind in matten gedämpften Farben gehalten und gefallen uns ...

Das ansprechende Cover gibt bereits einen Vorgeschmack auf eine wirklich schöne Geschichte mit niedlichen Hauptdarstellern. Die Illustrationen sind in matten gedämpften Farben gehalten und gefallen uns sehr! Auf der zweiten Seite werden die Freunde von Mister O’Lui vorgestellt – ein tolles und nützliches Detail! Kleinkinder dürfen in der Geschichte dem kleinen Schweinchen bei den Vorbereitungen für das Osterpicknick helfen. Mal müssen Ostereier bemalt und kräftig trocken gepustet werden, ein anders Mal darf man Ruperts verlorengegangene Eier wieder einsammeln. Die interaktiven Elemente lassen kleine Leser aktiv werden. Konzentration wird gefördert und zudem bringt es einfach großen Spaß! Mein Sohn liebt es Rupert bei seiner Arbeit zu unterstützen! Der Schreibstil ist verständlich und auch die Textlänge ist für die Zielgruppe von Kindern ab 2 Jahren angemessen. Für uns ist es das erste Buch über den Biberbären Mister O’Lui und seine Freunde und wir sind hellauf begeistert! Dieses entzückende Pappbilderbuch wird meinem Sohn die Zeit bis Ostern versüßen.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Knallig bunt, laut und herzerwärmend

Die laute Hedda
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Schon das Cover von "Hedda" kommt sehr bunt und schrill daher und gibt einen Vorgeschmack auf die Geschichte. Ich finde es macht sofort gute Laune. :) Die Hauptfigur, das Mädchen Hedda, wirkt temperamentvoll ...

Schon das Cover von "Hedda" kommt sehr bunt und schrill daher und gibt einen Vorgeschmack auf die Geschichte. Ich finde es macht sofort gute Laune. :) Die Hauptfigur, das Mädchen Hedda, wirkt temperamentvoll und fröhlich. Es macht Spaß sie bei dem Schabernack, den sie treibt, zu begleiten. Hedda ist wild und hat viel Energie, die sie loswerden muss, u. a. beim Fußball oder Trompete spielen. Nur leider ist das mit Papas Arbeit im Home Office schwer vereinbar. Papa ist genervt von Heddas lautem Zeitvertreib, doch Hedda nerven ganz andere Dinge, die wie sie findet, viel mehr Lärm produzieren als sie. Bellende Hunde oder röhrende Motorräder zum Beispiel. In dieser wirklich schönen Geschichte wird vermittelt, dass man manchmal Kompromisse eingehen und Rücksicht nehmen muss, wenn man mit anderen Menschen zusammenlebt.
Die zeitgemäßen Abbildungen zeigen einen Vater mit Tattoos und lackierten Fingernägeln, der zwar im Home Office arbeitet, doch auch nebenbei die Wäsche macht. :) Die knalligen Illustrationen passen zur Thematik wie die Faust aufs Auge. Der Schreibstil ist lebendig und klar. Lautmalerische Wörter („Peeeeng“, „Knaaarz“, „Knall“) sowie manche Aussagen Heddas („Aaaaaggghh“) werden mit besonders großer und auffälliger Schrift hervorgehoben, was dem Buch noch mehr Leben einhaucht.
Insgesamt muss ich sagen, dass uns "Die laute Hedda" wirklich gut gefällt! Vor allem das Ende der Geschichte ist herzerwärmend und einfach schön!

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