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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.12.2019

Zu Weihnachten darf es gerne etwas kitschig sein

Das Weihnachtslied
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Ich oute mich, ich liebe die Geschichten von Angelika Schwarzhuber. Sie sind einfach perfekt für die kuschelige Weihnachtszeit. Ihren leichten und schönen Schreibstil ist es immer zu verdanken, dass die ...

Ich oute mich, ich liebe die Geschichten von Angelika Schwarzhuber. Sie sind einfach perfekt für die kuschelige Weihnachtszeit. Ihren leichten und schönen Schreibstil ist es immer zu verdanken, dass die Geschichte an einem vorbei rauscht und das Buch plötzlich zu Ende ist.

Ja die Geschichten sind kitschig und vorhersehbar, aber sie sind auch, für mich, ein schöner literarischer Teil rund um Weihnachten. Ich kenne die beiden vorherigen Werke und mochte auch dieses.

Bewertung:

Ich mag die kitschige und vorhersehbare Art wie Angelika schreibt. Es sind Wohlfühlbücher. Auch die Rezepte immer im Anhang sind toll.

Mir gefällt es, weil sie zur Stimmung um Weihnachten passen. Daher 4,5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.12.2019

Schöne Familiengeschichte

Das Licht in deinen Augen
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Zwei 'Außenseiter', zwei Leben, eine Familie. Ich gestehe, ich mag Familiengeschichten. Dieses Buch war anspruchsvoll, weil man es nicht, wie viele Bücher, einfach runter lesen kann. Der Schreibstil ist ...

Zwei 'Außenseiter', zwei Leben, eine Familie. Ich gestehe, ich mag Familiengeschichten. Dieses Buch war anspruchsvoll, weil man es nicht, wie viele Bücher, einfach runter lesen kann. Der Schreibstil ist sehr angenehm.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Helenas und Tuomas Sicht erzählt. Wobei Helena in der ersten Person und Tuomas in der dritten Person geschrieben wurde.

Bei Helena fiebert man mit und hat größten Respekt vor ihr, wie sie ihr Leben meistert.

Tuomas gerät ein bisschen in den Hintergrund, aber dennoch gefällt mir sehr die Erzählweise. Da merkt man, wie wichtig die Perspektive ist, in der geschrieben wird.

Bewertung:

Alles in allem hat mir das Buch gefallen. Anspruchsvoll und sehr schön beschriebene Familiengeschichte über Menschen, die 'anders' sind und wie sie damit leben.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.12.2019

Definitiv nicht für jeden etwas

Schwarzer Leopard, roter Wolf
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Kennt ihr diesen Moment, wenn ihr ein Buch beendet und euch wundert, was ihr gerade gelesen habt? So ging es mir mit diesem Buch. Zugegeben, ich hab wirklich lange an dem Buch gelesen. Das lag nicht an ...

Kennt ihr diesen Moment, wenn ihr ein Buch beendet und euch wundert, was ihr gerade gelesen habt? So ging es mir mit diesem Buch. Zugegeben, ich hab wirklich lange an dem Buch gelesen. Das lag nicht an der Seitenanzahl, sondern an der Schreibweise und den teilweise wirklich harten und schwer ertragenden Ereignissen. Pädophilie, Sex mit Tieren und Blutrünstigkeit sind nur ein paar der Dinge, die einen in diesem queeren Fantasybuch erwarten.

Ich lese nicht viel Fantasy, gebe aber dem Genre immer wieder eine Chance. Die meisten Fantasybücher laufen nach Schema F ab: Taffe Charaktere erleben Abenteuer und verlieben sich ineinander. Diese Buch weicht von diesem Schema ab. Bis ungefähr der Hälfte der Geschichte wusste ich nicht wirklich was Sache war. Hier und da zog es sich auch mal (bei der Seitenanzahl kein Wunder), aber trotzdem bleibt man dran, weil man echt wissen will, wie sich alles zusammen fügt.

Der Schreibstil ist speziell, aber mir hat er gefallen. Vergleiche mit GoT kann ich nicht ziehen, da ich weder die Bücher noch die Serie wirklich kenne.

Da ich weiß, dass es eine Trilogie werden soll, bleibe ich defintiv am Ball.

Bewertung:

Interessante Geschichte, afrikanischer Einfluss, queere Charaktere und nicht wie 0815 Fantasy. Es ist hart, es ist anders, aber genau darum gefällt es mir. Ich bin gespannt wohin die Reise noch gehen wird.

Der erste Teil bekommt von mir 4 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.11.2019

Nichts für mich

Die Grisha-Trilogie
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Auf allen Kanälen liest und hört man von Leigh Bardugo und ihr Grischaverse. Ich habe mit Lied der Krähen begonnen und erst gegen Ende in diese Geschichte einigermaßen reingefunden. Natürlich war ich neugierig ...

Auf allen Kanälen liest und hört man von Leigh Bardugo und ihr Grischaverse. Ich habe mit Lied der Krähen begonnen und erst gegen Ende in diese Geschichte einigermaßen reingefunden. Natürlich war ich neugierig auf die Grischa Reihe. Einige sagen sogar, dass sie besser wäre als die Krähen-Bücher.
Fangen wir erstmal mit diesen wunderschönen Covern an. Nach dem die Hardcover Ausgabe nicht mehr erhältlich und zu Wucherpreisen aus Second Hand verkauft wurde, war der Frust groß. Ich muss ehrlich sagen, die englischen Originalcover finde ich bei weitem schöner.

Die Trilogie selbst habe ich nicht beendet. Es ging nicht. Während ich den ersten Band ganz okay fand – bei weitem und NIEMALS besser als die Krähen-Bücher – war der zweite Band eine pure Qual und ich hab aufgegeben.

Leigh Bardugo hat ein Universum erschaffen, keine Frage. Aber diese Autorin ist eine Meisterin darin unwichtige Orte, Dinge, Geschehnisse unendlich in die Länge zu ziehen und jedes kleinste Detail unnötig zu beschreiben, während die Hauptgeschichte stehen bleibt.
Ich als Leser habe immer das Gefühl, sie kämpft um Wort für Wort, damit ihre Bücher doch noch eine gewisse Länge erreichen. Daraus entsteht für mich Langeweile. Pure Langeweile.
Ab und an passiert dann etwas, ich als Leser denkt sich „Na endlich! Jetzt geht’s los!“ und zwei Seiten später: Flaute. Wieder unnötige Beschreibungen und ellenlange Monologe.
Sie packt so verdammt viele Charaktere in ihre Bücher und verbringt Kapitel für Kapitel damit die gesamte Vergangenheit zu erzählen – quasi von der Liege bis zur Barre. Soll das helfen mich mehr in die Charaktere einzufühlen? Falls ja, ging das mächtig nach hinten los. Schon sehr schnell gingen mir sämtliche Charaktere auf die Nerven.
Ich musste abbrechen.

Bewertung:


Interessantes Universum, aber definitiv nichts für mich. Ich werde die Krähen Bücher noch beenden, da sie mir etwas besser gefallen (heißt aber längst nicht, dass ich die Dilogie weiter empfehlen würde), aber danach werde ich mich aus dem Universum zurückziehen. Die Grischa Trilogie ist nichts für mich und ich würde sie auch nicht weiterempfehlen.
Für die tollen Cover gibt es 2 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 23.11.2019

Hammer!

Der unsichtbare Freund
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Holy Shit! Endlich mal ein Highlight. Dieses Buch geht rasant los, der Schreibstil ist unglaublich fesselnd und teilweise hatte ich echt Angst. Dieses Buch ist unglaublich in seiner Sogkraft und erinnert ...

Holy Shit! Endlich mal ein Highlight. Dieses Buch geht rasant los, der Schreibstil ist unglaublich fesselnd und teilweise hatte ich echt Angst. Dieses Buch ist unglaublich in seiner Sogkraft und erinnert teilweise an einen King, wie er mal gewesen ist. Es gab auch mal Längen, aber bei einem Buch mit fast 1000 Seiten lässt sich das auch nicht verhindern. Und ja, spätere Dinge haben mir nicht so gefallen (ich müsste Spoilern um sie zu nennen), aber dennoch war es eines meiner wenigen Jahreshighlights. Einfach toll, atmosphärisch geschrieben mit tollen und unheimlichen Momenten.


Bewertung:


Extrakurze Rezension, da ich keine Spoiler raushauen möchte. Ein toller Horrorthriller. Ein richtiger King ohne von einem King zu sein. Klasse. Ich würde ihn weiterempfehlen, daher 5 von 5 Sternen.