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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2025

Dem Kobold auf der Spur

Der Wunschzetteldieb
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Was gibt es nichts Schöneres in der Weihnachtszeit als Wunschzettel zu schreiben. Doch dieses Jahr war für die Zwillinge Tim und Anni, sowie noch andere Kinder aus dem kleinen Ort Snorla die Zeit sehr ...

Was gibt es nichts Schöneres in der Weihnachtszeit als Wunschzettel zu schreiben. Doch dieses Jahr war für die Zwillinge Tim und Anni, sowie noch andere Kinder aus dem kleinen Ort Snorla die Zeit sehr knapp bemessen. Es gab viel zu viel zu tun. Doch dann passierte es..... alle Wunschzettel wurden stibitzt. Die Zwillinge bildeten ein Detektiv-Team und kamen dem Wunschzetteldieb auf die Spur. Sie verfolgten ihn und fanden ihn auch in seinem Zuhause. Eine Freundschaft bahnte sich an, gegenseitiges Helfen, Vertrauen, Mut und Zuversicht retteten am Ende das Weihnachtsfest.

Die kindgerecht erzählte Geschichte ist sehr spannend, abenteuerlich und teils lustig erzählt. Es macht Spaß von Kapitel zu Kapitel mitzufiebern und detktivisch zu ermitteln. Kleine, farbige Zeichnungen sind gut in den Text eingefügt und lassen die Leser:innen innehalten. Ich hätte mir gewünscht vorne auf dem Cover, einen Hinweis zu finden, dass es sich um eine Adventsgeschichte in 24 Kapiteln handelt. Das Cover zeigt die Zwillinge am Fenster wie sie etwas beobachten und Spuren im Schnee finden. Gleich zu Beginn werden die drei Hauptakteuere vorgestellt und sie sind sehr sympathisch. Von Kapitel zu Kapitel geht es spannend, teils turbulent zu, gepaart mit einer großen Portion Weihnachtsmagie.

Das Buch ist sehr gut für Kinder zwischen 7 und 9 Jahre geeignet, aber auch Vorschulkinder werden der Geschichte beim Vorlesen sehr gerne lauschen. Meinen Lesetest- Kindern zwischen 7 und 9 Jahren hat das Buch sehr gut gefallen, zumal die Kapitel eine überschaubare Länge haben, das Schriftbild ein ermüdungsfreies Lesen zulässt und Wortwahl und Ausdruck kindgerecht gewählt sind.

Hervozuheben ist das Lesebändchen, eine kleine Aufstellfigur zum basteln und am Buchende eine ausführliche Anleitung zum Basteln eines sternfunkelnden Wunschzettels. (+ QR-Code für ein Anleitungsvideo).


  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Bilder und Illustrationen
Veröffentlicht am 28.11.2025

Paula und Johanna finden zueinandetr

Töchter der verlorenen Heimat
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Ein sehr interessanter Roman über zwei Zeitebenen. Paulas Geschichte beginnt in den 1960 Jahren, während die Geschichte ihrer Mutter Johanna in den Vor- Kriegsjahren an Bedeutung für ihrer beider Leben ...

Ein sehr interessanter Roman über zwei Zeitebenen. Paulas Geschichte beginnt in den 1960 Jahren, während die Geschichte ihrer Mutter Johanna in den Vor- Kriegsjahren an Bedeutung für ihrer beider Leben bestimmend ist.
Paula, emanziepiert und schon immer ehrgeizig hat es als Ärztinzur damaligen Zeit nicht einfach sich in einer von der Männerwelt dominiertenFachschaft zu behaupten. Da kommt die Nachricht, dass ihr Großvater in Sürtirol verstorben ist gerade recht. So beschließt sie zur Beerdigung zu fahren und auch um ihre Verwandten kennenzulernen. Für Johanna ist es eine schwere Entscheidung Paula zu begleiten und sich ihrer Vergangenheit zu stellen.
Das Erzählen der Geschichte zwischen den beiden Zeitschienen ist gut gelungen und man erfährt rückblickend immer mehr über Johannas Leben in der Familie, als Kind, Jugendliche und junge Frau, welches in den Kriegsjahren in Südtirol und Italien nicht so leicht war. Sehr interessante und historische Hintergründe ergeben Einblicke in die politische Lage und das Geschehen Südtirols, die sehr gut mit der Handlung verwoben sind. Paula begibt sich auf eine gefährliche Reise um endlich ihren Vater ausfindig zu machen. Dabei erfährt sie eine drastische Neuigkeit, die ihr bisheriges Leben ins Wanken bringt. Mich selbst hat diese emotional sehr berührt, aber damit hatte ich nicht gerechnet.
Schade dass das Ende der Geschichte etwas abrupt endete, da kam vieles zu kurz. Aufgefallen ist mir hierbei auch, dass Namen verwechselt wurden oder die Handlung nicht ganz stimmig war.
Dennoch kann ich den Roman allen empfehlen, die Familiengeschichten, gekoppelt mit historischen Wissen gerne lesen.

https://www.amazon.de/review/R28AADLLC5F24B/ref=cmcrsrpdrdp_perm?ie=UTF8

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 11.11.2025

Weihnachtsstimmung in Cornwell

Winterzauber in der kleinen Stofftierklinik
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Einen Besuch in so einer kleinen liebevoll geführten Stofftierklinik wünsche ich mir auch. Da werden kleine Stofftiere geheilt und vor dem Wegwerfen bewahrt, um anderen Kindern eine Freude zu Weihnachten ...

Einen Besuch in so einer kleinen liebevoll geführten Stofftierklinik wünsche ich mir auch. Da werden kleine Stofftiere geheilt und vor dem Wegwerfen bewahrt, um anderen Kindern eine Freude zu Weihnachten zu bereiten. Ein toller Gedanke und sehr gut in die Geschichte um Ruby, ihre Großmutter, Nicole mit ihrem Sohn und Harper, einem reizenden Mädchen ihrer Freundin Sophie und vielen anderen Protagonisten. Nicht zu vergessen Dylan, der eine wichtige Rolle in den Beziehungen besonders zu Ruby spielt. Eine sehr schöne Geschichte für einen kuscheligen Winterabend, bei dem man bereits beim Lesen das Kaminfeuer prasseln und seine Wärme spürt. Die Autorin beschreibt mit einem sehr gut gewählten Ausdruckund flüssigen Schreibstil die verschiedensten Situationen, die manchmal zum schmunzeln, aber auch zum mitfiebern und Aha- Momenten einladen.
Letztendlich wird alles gut und die Familie trifft sich zum gemeinsamen Weihnachtsfest, wo es noch einige überraschende Ereignisse gibt.Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe und längere Episoden gewünscht. Auch Rubys schnelles neu- verliebtsein kam ein wenig zu schnell. Dylan war anfangs ziemlich undurchsichtig, etwas verstockt und das lockerte sich überraschend schnell.
Das HappyEnd schreit förmlich nach einer Fortsetzung im Leben von Ruby, Dylan, Daisy und auch Sophie.... hoffen wir mal.

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Veröffentlicht am 31.10.2025

Streiten und Versöhnen - wie geht das

Die Streitsaurier
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Das hochwertig verarbeitete und gut in der Hand liegende Buch "Streitsaurier" von Annette Langen und illustriert von Gloria Jasionwski, erschienen im Baumhaus-Verlag hatte aufgrund des Klappentextes unser ...

Das hochwertig verarbeitete und gut in der Hand liegende Buch "Streitsaurier" von Annette Langen und illustriert von Gloria Jasionwski, erschienen im Baumhaus-Verlag hatte aufgrund des Klappentextes unser Interesse geweckt. Leider hat es uns ein wenig enttäuscht, da ich viele Bücher von der Autorin kenne, die pädagogisch wertvoller sind. Worum geht es: Zwei Saurier treffen sich auf einer plötzlich auftauchenden vermeintlichen winzig kleinen Insel, die sogar bewachsen ist. Jeder stellt Besitzansprüche und es kommt zu Reibereien und Meinungsverschiedenheiten. Diese tragen sie in einem anundfürsich friedlichen Wettbewerb aus, indem sie ihre Kräfte messen, wer höher, schneller, besser ist. Die Aufgaben dazu animieren die Kinder mitzumachen. Aber als Streit sehen sie das nicht an, schließlich kommen so kleine Wettbewerbe tagtäglich zwischen Kindern vor. Ih hätte mir gewünscht aufzuzeigen wie man sich richtig toll streieten kann und danach eine Strategie zur Versöhnung.
Das ist zwar mit uten Absichten hier im Buch versucht worden, aber als Erwachsener sieht man die Dinge sicher etwas anders.
Meine Enkelin (knapp 3 Jahre und sehr wissbegierig, hinterfragt alles) hat das Buch gefallen,hat sogar versucht die Sauriersprache nachzuahmen. Was selbst mir kaum gelungen ist. Auch die Bilder hat sie immer wieder betrachtet, stets neues entdeckt und konnte mit manchen Dingen, die aus dem Meer schauten gar nichts anfangen. Das war auch bei meiner Lesegruppe (zwischen 4 und 6 Jahre) so. Die Geschichte fanden sie lustig, das Ende mit der Versöhnung und der wieder verschwundenen vermeintlichen Insel erfassten sie erst nach Gesprächen.
Dennoch ist das Buch für Saurierfans eine amüsant zu lesende Geschichte, die auch zum Mitmachen und erzählen einlädt.

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Lucys Reise nach Japan- Rettung der Kosmetikfirma

Das Kamelienhaus
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Die Geschichte um das Kamelienhaus spielt sich in der Bretagne und in Japan auf der japanischen Kamelien- Insel statt. Es gehört zu der Buchreihe um die bretagnische Kamelininsel.
Lucy kehrt nach ihrem ...

Die Geschichte um das Kamelienhaus spielt sich in der Bretagne und in Japan auf der japanischen Kamelien- Insel statt. Es gehört zu der Buchreihe um die bretagnische Kamelininsel.
Lucy kehrt nach ihrem Studium in die heimatlichen Gefilde der bretagnischen KamelieInsel zurück, um dort in die Kosmetikfirma ihrer Mutter einzusteigen. Doch bald gerät diese in Produktionsschwierigkeiten, weil das wertvolle Kamelien-Öl von der japanischen Kamelieninsel zur Neige geht und Nachlieferungen ausbleiben. Lucy möchte der Sache auf den Grund gehen und fliegt nach Japan, wo sie sich in Tokio auch mit einer sehr engen Freundin treffen möchte. Doch es kommt anders. Stattdessen verbringt sie eine wunderschöne kurze Zeit mit Finn, den sie bereits im Flugzeug kennenlernte, aber nicht viel von ihm weiß.
Erst auf der Insel trifft sie ihn wieder und erfährt den wahren Grund seiner Japan-Reise.
Die Firma, die das wertvolle Kamelienöl produziert steht kurz vor dem Ruin, der Firmenchef verstorben. So werden aus Finn und Lucy Gegner. Jeder will die marode Firma auf seine Art retten.

Tabea Bach ist es gelungen mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Sie beschreibt die Handlungen, Handlungsorte und Protagonisten sehr bildhaft und in einem wunderschönen Schreibstil. Ebenso erfährt man vieles über die Menschen der japanischen Insel, ihre Lebenskultur, Traditionen, Sitten und Rituale. Man spürt förmlich das Flair von Japan, insbesondere die Liebe zu den Kamelien und die Verbundenheit der Menschen.
Es ist ein echter Wohlfühlroman, als Auftakt einer mitreißenden Reihe um Liebe, Familie, Mut und eine Kamelienölmanufaktur in Japan .
Ich freue mich auf die Fortsetzung.


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