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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2021

Eine mitreißende Liebesgeschichte fernab aller Grenzen.

Tears of Light
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Was für eine Geschichte. Als ich das Buch beendet habe, musste ich erst einmal alles für mich sortieren.

Was genau habe ich jetzt gelesen? Kann es möglich sein oder ist es einfach zu viel des Guten? ...

Was für eine Geschichte. Als ich das Buch beendet habe, musste ich erst einmal alles für mich sortieren.

Was genau habe ich jetzt gelesen? Kann es möglich sein oder ist es einfach zu viel des Guten? Wie stehe ich zu diesem Thema? Was habe ich eigentlich erwartet?

Nun, erwartet habe ich Emotionen, Gefühle, einen mitreißenden und doch angenehm zu lesenden Schreibstil, wie ich ihn von der Autorin bereits kennenlernen durfte und eine Geschichte, gezeichnet von Höhen und Tiefen.

Auch wenn ich mit der Thematik und den Wendungen, die mich förmlich überrannt haben, absolut nicht gerechnet habe, wurden doch alle meine Erwartungen erfüllt.
Ich würde euch gern so viel über den Inhalt erzählen, denn ich habe absoluten Redebedarf, aber leider kann ich das nicht ohne euch zu spoilern.

Nur soviel: Seit dem Krebstod seiner Mutter ist Lennox ein Schatten seiner selbst. Die Trauer frisst ihn auf und wäre das alles nicht schon schlimm genug, quält ihn eine seltene Lichtkrankheit, die ihn fortan zu einem Leben in Dunkelheit und somit auch Einsamkeit verbannt.
Einzig seine Großmutter und sein bester Freund Cem statten ihm hin und wieder einen Besuch ab.
Durch seine sarkastische Art, quasi seinen Schutzschild, hält es keine Haushälterin lange bei ihm aus und somit verwahrlost er zusehends.
Doch sein ewig reisender Vater hat die Idee - eine Wette... So bringt er Suki von Japan nach Berlin.
Suki ist stark, sie ist schön, sie hilft wo sie nur kann und vor allem prallen Lennox Worte komplett an ihr ab. Warum? Sie ist so ganz anders als alle anderen und genau das weckt Lennox Neugier.

Lennox' Entwicklung während des gesamten Buches hat mich fasziniert. Man spürt beim Lesen seine Liebe und seinen Lebensmut, aber auch seine Angst. Er ist in seiner eigenen Bubble gefangen und hat es sehr schwer sich von seinen Gewohnheiten zu verabschieden, die er sich in seiner Zurückgezogenheit angewöhnt hat. Er ist mir in der Zeit sehr ans Herz gewachsen und ich bin froh, seine Geschichte kennengelernt zu haben.

Auch Suki war mir vom ersten Moment an sehr sympathisch und umso überraschter war ich schlussendlich über den Fortgang der Geschichte. Einerseits fand ich es absolut genial, fortschrittlich und erleuchtend, andererseits aber auch extrem gruselig.

Was mich einfach aus meiner eigenen Vergangenheit heraus, komplett aus der Bahn geworfen und emotional tief berührt hat, war der Tieranteil der Geschichte. Ich habe gelitten...

Rein optisch hat mich das Buch sofort angesprochen und in seinen Bann gezogen. Ein Cover, das zum Träumen anregt, ein Titel, der das Herz erweicht und neugierig macht.


Meine Bewertung


Alles in allem, hat mich "Tears of Light" an einigen Stellen wirklich berührt, in anderen Kapiteln ging es mir aber auch etwas zu chaotisch zu. Es gab jede Menge überraschende Wendungen, bei denen man zwischen einem AHA! und einem Warum?! hin und hergerissen war. Meistens wünsche ich mir etwas mehr Handlung, bei diesem Roman wäre ein klein wenig weniger auch schön gewesen. Nichtsdestotrotz ein wundervoll gefühlvolles Buch, das die Emotionen überfließen lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2021

Perfekt zum Wohlfühlen und Entspannen, ein Buch für den besonderen Augenblick.

Sweet at heart
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Es ist wieder einmal viel los in dem kleinen beschaulichen Ort Honey Springs.

Nachdem der Star des Ortes, die kleine süße Kupplerkatze Belle, bereits bei Cassie und Nick erfolgreich war, hat sie es sich ...

Es ist wieder einmal viel los in dem kleinen beschaulichen Ort Honey Springs.

Nachdem der Star des Ortes, die kleine süße Kupplerkatze Belle, bereits bei Cassie und Nick erfolgreich war, hat sie es sich nun bei Madison bequem gemacht und plant bereits ihr neuestes Paar.

Bereits mit Beendigung des ersten Bandes der Dilogie, konnte ich es kaum erwarten den zweiten Band in den Händen zu halten und mich wieder zurück in den kleinen, bienenliebenden Wohlfühlort zu lesen. Auch dieser hat wieder ein Cover, das die besondere Atmosphäre des Buches ganz wunderbar vermittelt. Durchatmen, runterfahren, wohlfühlen.

Wie bereits vermutet erfahren wir dieses Mal alles über Madison, die im argen Klinsch mit Patrick, dem Coffeeshopbesitzer der Kleinstadt liegt. Warum? Nun, der Laden sollte ihrer sein und das schon seit Jahren. Als dann noch Dokumente auftauchen, die alles bisher Geglaubte infrage stellen, wird aus dem Ärger ein Wettkampf und aus dem Wettkampf Erkenntnis,...

Wieder einmal lustig, bildhaft und kurzweilig geschrieben, hat sich "Sweet at Heart" einen Platz in meinem Herzen erobert. Wenngleich ich einige Handlungen der Charaktere nicht ganz nachvollziehen kann und Bea mir wirklich auf die Nerven geht, so ist die Geschichte doch wirklich süß und interessant zu lesen.

Patrick hat mir zeitweise sogar etwas Leid getan, denn ganz egal wie er sich verhalten hat, es konnte Madison gegenüber niemals richtig sein und dabei ist er ein sensibler, treuer und gerechtigkeitsliebender Mensch, der einfach nur sich selbst und seine Ideen in Ruhe verwirklichen möchte.
Madison, finde ich, ist das genaue Gegenteil von ihm. Sie wirkt irgendwie unstet, zappelig, hitzig, aber in ihrem tiefsten Inneren sehnt auch sie sich nach Liebe, Anerkennung und Geborgenheit.
Zwei Menschen, die ihre Zukunft selbst in der Hand haben, jedoch ihre Vergangenheit erst einmal verarbeiten und abschließen müssen.

Es ist schön zu lesen, wie eine ganze Stadt zusammenhält. Jeder brennt für das Wahrzeichen von Honey Springs, jeder liebt Bienen, jeder unterstützt den anderen. 'Gemeinsam' wird Großgeschrieben und dadurch entwickelt sich ein Zauber, der ganz einfach zum Wohlfühlen einlädt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2021

Für mich ein absolutes Lesehighlight, bei dem man sich vom ersten Moment an wohl fühlt!

Das kleine Cafe in den Highlands
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Diese Geschichte war alles andere, nur nicht das, was ich erwartet habe.

Einfach WOW! Wirklich wirklich gut!

Mit Raelyns Geschichte hat mich Birgit Loistl direkt abgeholt und mich mit der Protagonistin ...

Diese Geschichte war alles andere, nur nicht das, was ich erwartet habe.

Einfach WOW! Wirklich wirklich gut!

Mit Raelyns Geschichte hat mich Birgit Loistl direkt abgeholt und mich mit der Protagonistin gemeinsam ein Leben entdecken lassen, das so viele Geheimnisse birgt und Entscheidungen fordert.

Raelyn arbeitet als erfolgreiche Immobilienmaklerin in New York. Als ein ziemlich eindeutiges, peinliches Foto von ihr in den Medien auftaucht, kommt ihr eine Erbschaft in den schottischen Highlands gerade recht, denn man muss wissen, Raelyn wurde nach ihrer Geburt zur Adoption freigegeben. Nun begibt sie sich also das erste Mal in ihrem Leben wieder in ihr Geburtsland Schottland, in den kleinen idyllischen Ort Duncan und lernt sogleich Menschen kennen, die schon viel von ihr gehört haben, von deren Existenz Raelyn aber nie etwas geahnt hat.

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, welche Reaktionen und Gefühle all das in Raelyn auslöst. Als außerdem noch Colin in Raes Leben auftaucht und ihr Herz zum Hüpfen bringt, weiß sie überhaupt nicht mehr, was sie von all dem halten soll. Ein auf und ab der Gefühle beginnt und der Leser gerät immer tiefer in den Strudel von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Der Schreibstil der Autorin ist voller Liebe, man spürt all ihr Herzblut, das in dieser Geschichte steckt. Sie hat eine ganz wunderbare Wohlfühlatmosphäre erschaffen, einen Ort, an dem man sich gern aufhält, ja, den man tatsächlich -Zuhause- nennen kann.
Die Charaktere sind so detailreich, liebevoll und vor allem authentisch gezeichnet, dass man sie alle sofort ins Herz schließt.

Ich mag Raelyns Offenheit sehr gern. Auch wenn sie zu Beginn alle Menschen mit ihrer abweisenden, sich selbst beschützenden Art verschreckt, so ist sie doch voller Herzensgüte.
Auch Colin mag ich besonders gern. Der gut aussehende Schotte zieht jeden in seinen geheimnisvollen Bann. Das Schicksal hat ihm in der Vergangenheit übel mitgespielt, doch allmählich ist es auch für ihn Zeit nach vorn zu blicken.

"Das kleine Café in den Highlands" hat sich mit großen Schritten in mein Herz geschlichen. Es ist ein richtiges Wohlfühlbuch, von dem man sich nur sehr schwer lösen kann. Umso wundervoller ist es, dass die Geschichte weitererzählt wird. Der Folgeband "Winter im kleinen Café in den Highlands", in dem das Augenmerk auf der quirligen Marcy, einer lieb gewonnenen Freundin Raelyns liegt, erscheint bereits als eBook im Oktober und als Printausgabe pünktlich zum Nikolaus am 6. Dezember 2021.

Ich bin gespannt und neugierig auf diesen weiteren Einblick in das Leben der Bewohner von Duncan.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2021

Spannung pur, gute Laune und eine nie vergessene Liebe

Black Heart of Gold
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Einfach nur genial!

Wieder einmal hat mich ein Buch aus der Feder von Carrie A. Cullen völlig für sich vereinnahmt. Ich weiß absolut nicht, wie die Autorin das macht, aber sie hat es ein weiteres Mal ...

Einfach nur genial!

Wieder einmal hat mich ein Buch aus der Feder von Carrie A. Cullen völlig für sich vereinnahmt. Ich weiß absolut nicht, wie die Autorin das macht, aber sie hat es ein weiteres Mal geschafft mir das Gefühl zu geben, als wäre ich selbst fest in der Geschichte verankert. Ja wirklich. Ich habe es gelebt. Carries Schreibstil ist so unwahrscheinlich realistisch und fesselnd, dass mir immer wieder aufs Neue die Worte fehlen.

Der Großteil der Geschichte spielt in dem Zockerparadies schlechthin, der Spiele- und Vergnügungsstadt Las Vegas, weshalb es sicher nicht allzu verwunderlich ist, dass wir nicht nur die Sonnenseite der Stadt kennenlernen, sondern auch die wirklich bösen Typen. Ja, das Kredit- und Drogengeschäft brummt in Las Vegas und irgendwie ist Dakota ohne es zu merken, mitten hinein geraten.

Ausgerechnet der Mann, der ihr Jahre zuvor das Herz gebrochen hat, taucht plötzlich wieder auf und rettet Dakota aus einigen brenzligen Situationen.
Ist er ihr Schutzengel oder doch der Teufel höchstpersönlich? Man weiß es nicht. Nur eins steht ganz sicher fest: Benjamin Rockwell liebt Dakota aus tiefsten Herzen.
Eine Gewissheit, auf der man ganz bestimmt aufbauen kann.

Spannung, Humor und jede Menge Überraschungen sind typisch für die Bücher von Carrie A. Cullen und auch dieses Mal konnte ich des Öfteren herzhaft lachen oder habe vor Spannung beinahe vergessen zu atmen.

Wer also ein Buch sucht, das man definitiv, einmal begonnen, nicht mehr aus der Hand legen und bei dem man schon über Kleinigkeiten lachen kann, wer liebevolle Momente und unvorhersehbare Wendungen in Büchern nicht missen möchte, eigentlich sogar erwartet, der sollte es unbedingt mit "Black Heart of Gold" versuchen!

Aber Vorsicht ... es macht süchtig!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2021

Berauschend, komplex, unvorhersehbar. Ein emotionsgeladenes, fesselndes Spektakel.

The Run. Die Prüfung der Götter
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Schon bevor ich "The Run" von Dana Müller-Braun in den Händen halten durfte, war ich vollkommen verliebt in das Buch. Allein die schwarz goldene Farbkombination des Covers hat es mir angetan. Als ich dann ...

Schon bevor ich "The Run" von Dana Müller-Braun in den Händen halten durfte, war ich vollkommen verliebt in das Buch. Allein die schwarz goldene Farbkombination des Covers hat es mir angetan. Als ich dann auch endlich einen Blick hineinwerfen durfte und diese wundervolle Karte gleich zu Beginn entdeckt habe, war es um mich geschehen. Was soll da noch schief gehen?

Und tatsächlich.

Diese High-Fantasy Geschichte lebt.
Bildhaft und absolut komplex beschrieben, nimmt sie den Leser mit in eine Welt, die den Menschen, die in ihr leben, ziemlich viel abverlangt. Bis zu ihrem 18. Geburtstag gelten die Bewohner als namenlose Phantome, verhüllt bis zur Unkenntlichkeit, gezeichnet durch Klassenunterschiede und Unterdrückung. Genauer gesagt, bis zum "The Run", dem Lauf der Götter. Dort müssen sie Mut, Stärke, Durchhaltevermögen und noch so viel mehr beweisen. Ein Lauf um Leben und Tod, ein Kampf für die Aufnahme in die Gesellschaft.

Saris Geschichte fesselt und ergreift. Man geht mit ihr auf eine Reise, die man wirklich nicht erwartet. Die unglaubliche Stärke des Mädchens, ihr Wille und Ehrgeiz haben mich vom ersten Moment an fasziniert. Sie erleidet so viele Rückschläge, muss so viel Leid ertragen und doch ist Aufgeben für sie keine Option.
Sari ist ein perfektes Beispiel dafür, was man durch innere Stärke und Liebe alles erreichen kann.

Dann wäre da noch ein Mann namens Keeran. Ein Schattenbringer mit unglaublichen Gaben. Ein Mann, der nicht so leicht zu durchschauen ist. Jemand, der verdammt gut täuschen kann. Doch wer ist am Ende der Getäuschte?

Die komplette Geschichte ist emotional so tiefgreifend geschrieben, der Lauf eine einzige Tortur, die ihr euch absolut nicht vorstellen könnt. Ich war wie gebannt von der Handlung und doch auch unendlich schockiert über die Grausamkeit, Intrigen und Machtspielchen, die sich während des Verlaufes offenbart haben. Häufig war die Verwirrung perfekt und unvorhersehbare Wendungen haben die Spannung höher und höher getragen.

Wirklich, ich bin begeistert und kann euch "The Run" mit Kusshand empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere