Eine Liebesgeschichte, die man fühlen kann. Gefühle und Emotionen die nicht explosionsartig überlaufen sondern die sanftmütig und konstant Schritt für Schritt durch eben jene führen. „Heart Story“, der ...
Eine Liebesgeschichte, die man fühlen kann. Gefühle und Emotionen die nicht explosionsartig überlaufen sondern die sanftmütig und konstant Schritt für Schritt durch eben jene führen. „Heart Story“, der dritte Band der „Kiss, Love & Heart Trilogie“ von Helen Hoang, ist weit mehr als der krönende Abschluss einer Reihe. In diesem Buch steckt so viel Liebe und ein großer Teil der eigenen Persönlichkeit der Autorin. Man spürt die Hingabe deutlich hervor, mit der jedes einzelne Wort seinen Platz auf diesen Seiten gefunden hat. Leicht und verständlich lädt der Schreibstil der Autorin den Leser ein, in das Leben von Anna Sun und Quan Diep, die sich auf eine Weise kennenlernen, die man so nicht erwartet, hineinzufühlen.
Anpassungsfähig ist sie ja, unsere Anna, nur fühlt sie sich dabei trotzdem meist komplett fehl am Platz. Sie passt nicht in das Bild der Gesellschaft, sie ist anders. Doch um sich das einzugestehen und vor allem um die Hintergründe zu erfahren, muss sie so manches über sich ergehen lassen. Sie lernt sich selbst nach und nach kennen und öffnet sich langsam und behutsam, denn für diesen großen Schritt, braucht es die passende Zeit und Person.
Quan Diep ist genau der Richtige. Er ist aufgeschlossen, sanft und liebevoll. Hört zu und vor allem, er versteht Anna, lässt sie selbst das Tempo bestimmen und gibt dadurch einem gemeinsamen Weg eine Chance.
Ich finde die beiden geben ein perfektes Paar ab und mir persönlich hat es richtig viel Freude bereitet, die beiden dabei zu begleiten und mit ihnen gemeinsam nach dem Warum zu suchen und Antworten zu finden.
„Heart Story“ ist ein Buch ohne viel Aufregung, ein Buch das mit wenig Action und Konflikten auskommt und doch tief berührt.
Die Abenteuer der Fünf Freunde George, Dick, Anne, Julian und Timmy sind neben „Tina und Tini“ und „Hanni und Nanni“ die bekannteren Werke der leider schon verstorbenen Autorin Enid Blyton. Auch mich haben ...
Die Abenteuer der Fünf Freunde George, Dick, Anne, Julian und Timmy sind neben „Tina und Tini“ und „Hanni und Nanni“ die bekannteren Werke der leider schon verstorbenen Autorin Enid Blyton. Auch mich haben sie in meiner Jugend begleitet und bis heute habe ich die Fünf gern an meiner Seite.
Mit „Fünf Freunde und der Zirkus Stern“ hat der Carlsen Verlag nun bereits den 6. Band einer Comicreihe auf den Markt gebracht, der in seiner Kurzform mit detaillierten Zeichnungen für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Es macht Spaß die Bilder Seite für Seite anzuschauen und sich in die Geschichte hineinzufinden. Die Einzelbilder sind wirklich schön illustriert, der Text leicht verständlich, allerdings fallen Handlungs- und Gedankensprünge hier extrem auf und es fehlt mir persönlich an Tiefe und Details. Man lernt die Fünf gar nicht richtig kennen, weiß nicht wirklich worum es geht und wird durch die Story förmlich katapultiert. Da ich die ursprüngliche Geschichte kenne, war ich leider von dieser Form etwas enttäuscht, denn das Buch hat den typischen Fünf Freunde Flair meiner Meinung nach nicht rüberbringen können. Die tiefe, ehrliche Freundschaft, der Zusammenhalt der Kinder inklusive des Hundes Timmy und ihr uneingeschränktes Vertrauen zueinander, lässt sich nur erahnen. Auch die typischen Beratungen, das Lösen eines Rätsels kamen viel zu kurz.
Die Idee des Comics an sich begrüße ich wirklich, nur hätte ich mir eine ausführlichere Version gewünscht.
Als kurzen Lesespaß ist der Comic wirklich zu empfehlen, wer jedoch mehr Inhalt und Hintergrundinformationen haben möchte, sollte dann vielleicht doch lieber bei den ursprünglichen Fassungen der Fünf Freunde bleiben und es sich in speziell diesem Fall mit „Fünf Freunde beim Wanderzirkus“ gemütlich machen.
Wie sehr habe ich es genossen in dieses Zeitreiseabenteuer einzutauchen. „#LondonWhisper - Als Zofe ist man selten online“ ist seit langem mal wieder eine Geschichte, in der das Zeitreisen wirklich Spaß ...
Wie sehr habe ich es genossen in dieses Zeitreiseabenteuer einzutauchen. „#LondonWhisper - Als Zofe ist man selten online“ ist seit langem mal wieder eine Geschichte, in der das Zeitreisen wirklich Spaß macht. Eine Geschichte zum Entspannen, zum Schmunzeln und um dem Alltag zu entfliehen. Und zwar so richtig! Auf ins Jahr 1816 …
Ob gewollt oder ungewollt, die liebe Zoe muss das Beste aus ihrer Situation machen. Als Traudelwald umgetauft, ist sie fortan die Zofe der Miss Lucie. Diese allerdings ist alles andere als zugänglich, selbstbewusst und weltoffen. Das genaue Gegenteil ist der Fall und so hat Zoe alle Hände voll zu tun, das Eis zu brechen und das Mauerblümchen Lucie auf ein Leben inmitten der Londoner High Society vorzubereiten.
Neben diesem Fulltimejob Zeit zu finden über ihre Rückreisemöglichkeiten nachzudenken, ist gar nicht so leicht, umso besser ist es für Zoe, in gleich zwei Personen Leidensgenossen zu finden.
Egal ob ein äußerst vorlauter Spitz seinen Kommentar abgibt, eine fast schon durchsichtig wirkende Frau Zoes Weg kreuzt oder ein unter Stress munter vor sich hin plappernder Franzose ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht, Zoe findet für alles eine Lösung. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen, ihren Ideenreichtum bewundert und ihre angenehme Art wirklich genossen. Nur ein klitzekleines Detail hat mich immer wieder stutzen lassen, denn Zoe passt sich extrem schnell an ihr neues Leben an, was, wenn man genauer drüber nachdenkt, ziemlich schwierig ist und vielleicht nicht ganz der Realität entspricht. Denn so plötzlich aus seiner Zeit herausgerissen, braucht man, denke ich zumindest, mit Sicherheit eine ganze Weile um sich zurechtzufinden, sich mit Redewendungen, Sitten und Gebräuchen und den neuen Aufgaben vertraut zu machen. Mir ging das alles ein klein wenig zu schnell.
Trotzdem tut es meiner Liebe zu dieser Geschichte keinen Abbruch und ich freue mich schon jetzt riesig auf den zweiten Band, denn Aniela Ley hat mich ziemlich sprachlos und mit jeder Menge Fragen zurückgelassen.
Was für ein Buch! Einmal angefangen zieht es einen in seinen Bann und lässt einen erst wieder los, wenn man beim letzten Wort angekommen ist. Obwohl … vielleicht noch nicht einmal dann …
Ich liebe Highschool-, ...
Was für ein Buch! Einmal angefangen zieht es einen in seinen Bann und lässt einen erst wieder los, wenn man beim letzten Wort angekommen ist. Obwohl … vielleicht noch nicht einmal dann …
Ich liebe Highschool-, College-, University-, Internatsgeschichten und wenn sie dann noch das gewisse Etwas in sich tragen, gibt es für mich kein Halten mehr. Genauso war es bei diesem Buch. Der Auftaktband von Four Houses of Oxford, Brich die Regeln, ist magisch und geheimnisvoll, spannend, mystisch, aber auch humorvoll, immer mit einem Hauch Nervenkitzel verbunden. Die Seiten fliegen nur so dahin, es ist fast so, als erlebt man alles selbst, als wäre man mitten unter den Studierenden. Ein paar wenige Dinge hätte ich mir näher betrachtet gewünscht, aber gut, es gibt ja noch Band 2.
Harper, bei Pflegefamilien aufgewachsen, hat es geschafft. Sie darf an der University of Oxford studieren und bekommt noch dazu das großzügige Angebot, Mitglied der sagenumwobenen Vier Farben zu werden. Ohne zu Wissen, was auf sie zukommt, tritt sie den Diamonds bei und das Spiel beginnt. Schnell merkt sie, dass etwas an dieser Studentenverbindung überhaupt nicht stimmt, doch es gibt kein Zurück mehr ohne Verlust.
Die Geschichte an sich hat mich hin und wieder an ein, von mir schon gelesenes Buch erinnert und ist von daher für mich ein wenig vorhersehbar, trotzdem finde ich die Idee der Vier Farben absolut genial! Der Aufbau der Handlung, das stetige Steigern der Spannung, der unterschiedliche Wechsel der Emotionen die in einem hervorgerufen werden, die Beschreibung der Handlungsorte, bei der man ein absolut klares Bild vor Augen bekommt, sowie die unterschiedlichen Charaktere, die aufeinander treffen, machen dieses Buch einzigartig und zu einem Gesamtwerk der Extraklasse. Ja wirklich. Ich habe mich zu jeder Zeit wunderbar unterhalten und mitgerissen gefühlt, wollte das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen und von daher gibt es von mir eine riesengroße Leseempfehlung für euch!
Dieses Buch hat sich den Titel „Jahreshighlight“ mehr als verdient, denn es hat einfach alles: Spannung, Humor, Liebe, Freundschaft, Vertrauen, ein atemberaubendes Setting, einzigartige Charaktere - ja ...
Dieses Buch hat sich den Titel „Jahreshighlight“ mehr als verdient, denn es hat einfach alles: Spannung, Humor, Liebe, Freundschaft, Vertrauen, ein atemberaubendes Setting, einzigartige Charaktere - ja die sind wirklich einzigartig! - und ein düsteres Geheimnis, dem es auf den Grund zu gehen gilt.
Das allerdings ist nicht ganz ungefährlich … aber von vorn:
Graylee ist ein bisschen anders als andere Jugendliche in ihrem Alter, man könnte fast sagen, sie fällt ein wenig aus dem Raster der lieben, emsigen Schüler und doch ist sie mir tausend Mal lieber. Graylee hat einen besten Freund, Sinclair, mit dem sie allerhand Blödsinn macht, denn die beiden sind wahre Vollprofis im Guerilla-Stricken, zum Leidwesen anderer. Außerdem hat Graylee ein weiteres Hobby, welches ihrem irgendwie ziemlich gruseligen Talent zu verschulden ist: Sie kann, sobald sie die Wände eines Zimmers berührt, vergangene Streitereien bis hin zu Todesfällen sehen, die sich an ebenjenem Ort zugetragen haben. Nun weiß jeder, wer wann und wie in seinen eigenen vier Wänden zu Tode gekommen ist, ob derjenige es wissen möchte oder nicht. Graylee ist da sehr hartnäckig.
Wieder einmal bei der Direktorin vorstellig, wird mit Mrs. Zilba eine neue Vertrauenslehrerin hinzugezogen, die für Graylee einen unmissverständlichen Plan hat: Sie wird auf die „Swanlake Academy for Special Needs“ gehen. Gesagt, getan. In Texas angekommen, traut sie ihren Augen nicht. Menschen, die mit ihrem Atem Wasser zum Kochen bringen, andere, die sich in eine Art Robben verwandeln, kleine niedliche sprechende Kolibris … nein DAS IST NICHT NORMAL! Oder doch?
Graylee versteht und lernt schnell, was es bedeutet unter Legenden, den Nachfahren der Mythen zu leben und welche Vorteile die „Legend Academy“ bringt. Eigentlich könnte alles einfach schön sein, wäre da nicht die Walküre Ornella mit ihren morgendlichen Gemeinheiten, die Sirene Vivienne mit ihren Besitzansprüchen auf den Gorgonen Hudson und ein Fluch, der alle Liebespaare trifft, der aber totgeschwiegen wird. Die Schicksalsfäden sind gesponnen, doch muss ein Schicksal endgültig sein? Oder kann man es verändern? Welcher Legendfamilie gehört Graylee an? Alles Rätsel, die gelöst werden wollen und ganz nebenbei muss sie noch sich und ihren Freunden das Leben retten.
Ja, Graylee… eine Protagonistin, die ihren ganz eigenen Kopf hat. Ich mag sie total gern und sie war mir tatsächlich vom ersten Moment an sympathisch. Graylee ist treu, mutig und tierlieb, hat das Herz am rechten Fleck und trägt es manchmal ein klein wenig zu sehr auf der Zunge. Aber das ist auch gut so. Sich an Regeln halten ist nicht so ihre Stärke, Regeln brechen dagegen schon. Hoffentlich klappt da genauso gut mit dem Fluch.
Hudson, der traurige Schönling, ist von der Vergangenheit sehr stark geprägt. Durch einen Vorfall ist er ängstlich und unsicher, versucht sein Herz nicht zu binden, sich und andere zu schützen und doch hat er einen starken Beschützerinstinkt und ist - zum Glück - meistens zur richtigen Zeit, am richtigen Ort. Ihn als Freund zu haben ist ein Privileg, welches nicht jedem zuteil werden wird.
Willow, Graylees erste Freundin an der Academy ist mir ebenfalls sofort ans Herz gewachsen. Ihre aufgeschlossene, fröhlich-lockere Art steckt an und verscheucht jeden dunklen Gedanken. Willow ist ein absoluter Herzensmensch mit jeder Menge positiver Energie.
Ich könnte nun ewig so weiter machen und euch alle Charaktere vorstellen, aber ein wenig sollt ihr ja noch selbst herausfinden, wie zum Beispiel, wer die kleinen Kolibris sind, wie sie heißen, aussehen und welche Aufgaben sie erfüllen.
Für mich waren sie ein kleines Highlight und ich habe mich regelmäßig gefragt: Kann es die bitte auch in Echt geben?
Ein weiteres Highlight, neben der Story, dem Setting und den Charakteren, ist für mich das Buch an sich. Mit Schutzumschlag versehen ist das Hardcover-Print ein richtiger Hingucker im Bücherregal. Elegant und magisch, geheimnisvoll und edel. Eine Designmischung, die Lust auf dieses Buch macht. Auch die Innengestaltung gefällt mir sehr. Die Kolibris verzieren die Kapitelanfänge, es gibt eine Playlist uuuuuuuund eine Karte! Und zwar eine wirklich detaillierte Karte. Ich liebe Karten in Büchern!
Für mich ist der Auftaktband der Dilogie ein absolutes Herzensbuch und Jahreshighlight. Ich kann es kaum erwarten Band 2 im Sommer in den Händen zu halten und hoffentlich alle meine offenen Fragen - und das sind echt viele! - endlich beantwortet zu bekommen!
Ihr Lieben: lest es, ich bin mir sicher, ihr werdet es genauso sehr lieben wie ich! Eine ganz große Empfehlung und ganz viel Liebe für dieses Buch!