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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2026

Ein Buch aus dem Alltag von Kindern

LESEMAUS 113: Max macht Ferien
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Als Mama hat mir das Buch „Max macht Ferien“ sehr gut gefallen, weil es die besondere Zeit der Ferien aus der Perspektive eines Kindes einfängt. Die Geschichte zeigt auf schöne Weise, wie aufregend Ferien ...

Als Mama hat mir das Buch „Max macht Ferien“ sehr gut gefallen, weil es die besondere Zeit der Ferien aus der Perspektive eines Kindes einfängt. Die Geschichte zeigt auf schöne Weise, wie aufregend Ferien sein können, ganz egal ob man verreist oder die freie Zeit zu Hause verbringt. Meine Kinder haben Max mit großer Freude durch seine Ferientage begleitet und sich in vielen Situationen selbst wiedergefunden. Besonders gelungen finde ich, dass das Buch sowohl Vorfreude als auch kleine Enttäuschungen thematisiert und damit sehr nah am echten Familienleben bleibt. Die warmen Illustrationen und der gut verständliche Text machen das Vorlesen zu einem entspannten gemeinsamen Moment. „Max macht Ferien“ ist für mich ein liebevolles Buch, das Lust auf Ferien macht und gleichzeitig zeigt, wie wertvoll gemeinsame Zeit als Familie ist.

Veröffentlicht am 10.01.2026

Ein Thema, das Kinde bewegt

LESEMAUS 119: Max räumt auf
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Als Mama bin ich von dem Buch „Max räumt auf“ wirklich begeistert. Es greift ein Thema auf, das in unserem Familienalltag ständig präsent ist und verpackt es auf eine liebevolle und kindgerechte Weise. ...

Als Mama bin ich von dem Buch „Max räumt auf“ wirklich begeistert. Es greift ein Thema auf, das in unserem Familienalltag ständig präsent ist und verpackt es auf eine liebevolle und kindgerechte Weise. Meine Kinder haben sich sofort in Max wiedererkannt und hatten großen Spaß daran, seine kleinen Ausreden und Ideen zu verfolgen. Gleichzeitig vermittelt die Geschichte ganz nebenbei, wie wichtig Ordnung ist und dass Aufräumen gemeinsam viel leichter fällt. Besonders schön finde ich, dass das Buch nicht belehrend wirkt, sondern Verständnis für die Gefühlswelt der Kinder zeigt. Die klaren Bilder und der einfache Text laden zum gemeinsamen Anschauen und Vorlesen ein. Für mich ist „Max räumt auf“ ein wunderbares Buch, das nicht nur Freude macht, sondern auch im Alltag hilft und deshalb immer wieder gern aus dem Bücherregal geholt wird.

Veröffentlicht am 10.01.2026

Sehr viel Spice ohne Sympathie der Charaktere

A Million Stars Above
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Ich bin mit großen Erwartungen in mein Lesejahr 2026 gestartet: Liebesgeschichte, Zirkus Ambiente, große Gefühle - Das klang nach einem perfekten Start ins neue Lesejahr, oder? Am Ende von „A Million Stars ...

Ich bin mit großen Erwartungen in mein Lesejahr 2026 gestartet: Liebesgeschichte, Zirkus Ambiente, große Gefühle - Das klang nach einem perfekten Start ins neue Lesejahr, oder? Am Ende von „A Million Stars above“ blieb bei mir allerdings nur ein leichtes Schulterzucken mit Tendenz zu „Aber nett war es schon…“.

Der Schreibstil von Ayla Dade ist sehr fesselnd und die Kapitellängen angenehm, sodass ich leicht durch die Geschichte kam. Ich bin mir sicher, dass das nicht das letzte Buch der Autorin sein wird, denn die beschreibende Art und die Perspektivwechsel waren sehr angenehm.

Aber mal ganz an den Anfang: Worum geht es in dem Buch eigentlich? Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Heaven und Hell, deren Leben und Vergangenheit enger miteinander verknüpft sind, als es auf den ersten Blick scheint. Zwischen Auftritten, Geheimnissen und familiären Verstrickungen entwickelt sich eine intensive Liebesgeschichte mit (seeeeeeehr vielen) Spice-Momenten, aber auch Tränen und Wut. Ehrlicherweise muss ich allerdings zugeben, dass mich die Nebenhandlungen um Hills Schwester Ella und Heavens Bruder Elliot sowie die Intrigen innerhalb der Artisten deutlich mehr angesprochen haben als die eigentliche Lovestory.

Ich bin mit beiden Hauptfiguren leider bis zum Schluss nicht ganz warm geworden. Ihre inneren Konflikte wirkten zwar intensiv, für mich aber nicht immer nachvollziehbar. Dazu kam, dass emotionale Ausbrüche und leidenschaftliche Momente teilweise sehr schnell aufeinander folgten. An ein zwei Stellen habe ich kurz innegehalten und meine Vorstellung von Zeit und menschlicher Anatomie überprüft. Für alle, die das Buch gelesen haben: Die Seeszene ist meiner Vorstellung bis heute schleierhaft.

Was soll ich sagen? Es war leider nicht das Buch, das mich zu Beginn des Lesejahres umgehauen hat. Leider. Aber mir gefiel der Schreibstil von Ayla Dade, weshalb das ganze doch ein Gutes hat: Ich schau mir einfach mal eine andere Reihe von ihr an.

Veröffentlicht am 10.01.2026

Spielerische Märchenumsetzung

Guck mal, schieb mal! Meine ersten Märchen - Hänsel und Gretel
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„Guck mal, schieb mal - Meine ersten Märchen: Hänsel und Gretel“ ist ein interaktives Pappbilderbuch, das ein klassisches Märchen auf eine spielerische, kindgerechte Weise erlebbar macht. Die Geschichte ...

„Guck mal, schieb mal - Meine ersten Märchen: Hänsel und Gretel“ ist ein interaktives Pappbilderbuch, das ein klassisches Märchen auf eine spielerische, kindgerechte Weise erlebbar macht. Die Geschichte von Hänsel und Gretel wird hier nicht einfach nur erzählt, sondern mit Schiebeelementen versehen, die Kinder selbst bewegen können: Sei es, um den Weg durch den Wald zu zeigen, das Hexenhaus mit seinen Süßigkeiten zu enthüllen oder die Kinder wieder zurück nach Hause zu begleiten.

Mein Kind war sofort begeistert: Schon das gemeinsame Anschauen macht Spaß, weil man immer wieder kleine Überraschungen entdeckt, wenn man an den Schiebern zieht. Diese Elemente sind stabil gebaut und für kleine Hände gut greifbar, sodass Kinder aktiv ins Geschehen eingreifen und die Szenen visuell verändern können. Das sorgt für anhaltende Aufmerksamkeit und macht das Buch zu einem Erlebnis, das weit über passives Zuhören hinausgeht.

Die Sätze sind einfach und klar, perfekt für Kinder schon ab dem ersten Jahr. Die farbenfrohen, aber nicht überladenen Illustrationen unterstützen das Verstehen der Handlung und fangen die Stimmung des Märchens ein, ohne dabei zu gruselig zu werden. Das klassische Motiv mit dem Wald, dem Hexenhaus aus Lebkuchen und den beiden Geschwistern ist kindgerecht umgesetzt und lässt sich beim Vorlesen gut gemeinsam erleben.

Was mir besonders gut gefällt, ist, dass das Buch Vorlesen und aktives Mitmachen kombiniert. Mein Kind lauscht nicht nur der Geschichte, sondern wird selbst Teil davon: „Was passiert, wenn ich den Schieber ziehe? Wo versteckt sich der nächste Weg?“ Diese Interaktion macht das Buch auch über mehrere Vorleserunden hinweg spannend.

„Guck mal, schieb mal - Meine ersten Märchen: Hänsel und Gretel“ ist ein gelungenes Mitmachbuch für kleine Märchenfans, das spielerisch die bekannte Geschichte lebendig werden lässt. Es eignet sich hervorragend für gemeinsame Vorlese‑ und Entdeckungsmomente zu Hause.

Veröffentlicht am 10.01.2026

Spielerisches Vorlesen erster Märchen

Guck mal, schieb mal! Meine ersten Märchen - Dornröschen
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„Guck mal, schieb mal - Meine ersten Märchen: Dornröschen“ ist ein interaktives Pappbilderbuch für Kleinkinder, das klassisches Märchengefühl mit spielerischen Schiebeelementen verbindet. Auf jeder Seite ...

„Guck mal, schieb mal - Meine ersten Märchen: Dornröschen“ ist ein interaktives Pappbilderbuch für Kleinkinder, das klassisches Märchengefühl mit spielerischen Schiebeelementen verbindet. Auf jeder Seite begegnen kleine Leserinnen und Leser bekannten Figuren und Szenen aus dem Dornröschen‑Märchen und können Teile der Bilder mittels Schiebern bewegen oder verändern.

Mein Kind war sofort neugierig, weil das Buch anders ist als ein normales Bilderbuch: Es lädt aktiv ein, nicht nur zuzuschauen, sondern mitzumachen. Durch das Ziehen an den Schiebern verändern sich die Szenen: Dornröschen schläft ein, die Gäste erscheinen beim Fest oder die Hexe taucht auf. Das macht die Geschichte greifbarer und sorgt für anhaltende Aufmerksamkeit, weil beim gemeinsamen Betrachten immer wieder neue Details entdeckt werden.

Die Texte sind kurz, einfach und gut verständlich, sodass schon Kinder ab etwa zwei Jahren die Handlung verfolgen können. Die Illustrationen sind bunt und liebevoll gestaltet, ohne überladen zu wirken, und unterstützen das Verständnis der Geschichte. Die Schiebeelemente sind stabil und für kleine Hände gut bedienbar, sodass Kinder selbstständig ausprobieren und stolz eigene Entdeckungen machen können.

Besonders schön finde ich, dass das Buch Vorlesen und Mitmachen kombiniert. Mein Kind lauscht nicht nur der Geschichte, sondern wird gleichzeitig aktiv, erlebt Ursache und Wirkung und kann die Handlung selbst beeinflussen. Dadurch entsteht eine intensive, spielerische Interaktion, die klassische Vorlesemomente spannend ergänzt.

„Guck mal, schieb mal - Meine ersten Märchen: Dornröschen“ ist ein tolles interaktives Bilderbuch für kleine Kinder, die Märchen lieben und dabei gerne selbst aktiv werden. Es eignet sich perfekt für gemeinsame Entdeckungsmomente, macht die Geschichte lebendig und lädt immer wieder zum erneuten Anschauen und Schieben ein.