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Veröffentlicht am 10.04.2024

Humorvolle Story für groß und klein

Chaos Witches – Die falsche Auserwählte
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Das Buch konnte mich durch seinen Klappentext ansprechen. Ich fand der Klappentext klang schon amüsant und habe mich auf eine lockere Story gefreut. Ich müsste aber auch feststellen, dass die Story auch ...

Das Buch konnte mich durch seinen Klappentext ansprechen. Ich fand der Klappentext klang schon amüsant und habe mich auf eine lockere Story gefreut. Ich müsste aber auch feststellen, dass die Story auch einige spannende Momente hatte. So lernt man am Anfang Adelina Lighttower kennen. Sie ist die nächste Hexenkönigin von Oxford. Die Prophezeiung sagt, das sie die mächtigste Hexe ist, die den Fluch brechen kann, der allen anderen die Kräfte raubt. Sie soll sich dem Alchemisten gegenüberstellen und ihn besiegen. Nur gibt es ein Problem: Adelina hat überhaupt keine Kräfte. Ihre Großmutter wendet jeden möglichen Trick an, um die Illusion das Adelina Kräfte hätte aufrechtzuerhalten. Als Adelina auf die Waise Echoline trifft, beginnt ein gemeinsames Abenteuer. Auf dem Weg treffen sie noch den Alchemisten Tristan. Dieser macht Adelina ein Angebot, welches sie gut durchdenken muss. Denn es birgt eine Gefahr mit sich, wovon das Leben der Hexen abhängt.

Ich fand Adelina sowie auch Echoline direkt sympathisch. Beide haben sich schnell in mein Herz geschlichen. Mit ihnen beginnt auch das Chaos und das Abenteuer. Adelina wollte unbedingt Kräfte haben, um der Prophezeiung gerecht zu werden. Sie ist mutig und schlagfertig. Während Echoline dazu gehören wollte. Sie war tollpatschig, zappelig aber umso freundlicher und großherzig. Gerade Echoline ist bekannt für Chaos. Genau das hat die Story so amüsant gemacht und gleichzeitig spannend. Dabei steht Freundschaft ganz groß. Vorallem beweisen sie auch Mut und Zusammenhalt.
Tristan hingegen war geheimnisvoll. Ihn konnte ich nicht richtig einordnen. Er war die Gefahr und doch waren beide gebannt von ihm.

Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Adelina und Echoline. Dadurch fand ich die beiden Charakter nur noch authentischer, denn man konnte ihre Gedanken folgen, ihre Zweifel und Ängste. Vorallem aber auch die Konflikte könnte man sehr gut verfolgen, welche die Autorin auch gut rübergebracht hat. Das Setting war bildhaft beschrieben, aber auch die magischen Wesen wurden detailliert beschrieben. Es war alles so toll durchdacht und die Story hat wirklich Spaß gemacht. Es wechselt sich auch immer ab zwischen Spannung und Humor. Ich hätte ewig weiterlesen können. Deswegen erhält das Buch von mir eine klare Leseempfehlung für groß und klein.

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Veröffentlicht am 10.04.2024

Spannendes Finale

This Vicious Grace - Die Verbannten
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Ich habe mich sehr über das Buch gefreut, allerdings muss ich vorher eine kleine Warnung geben. Man sollte definitiv zuerst Band eins gelesen haben, um die Story nahtlos verfolgen zu können. Nachdem ich ...

Ich habe mich sehr über das Buch gefreut, allerdings muss ich vorher eine kleine Warnung geben. Man sollte definitiv zuerst Band eins gelesen haben, um die Story nahtlos verfolgen zu können. Nachdem ich den ersten Kapitel gelesen hatte, habe ich auch schnell bemerkt das mir die Infos aus Band eins fehlen und habe mir deshalb den ersten Band als E-Book geholt und gelesen. Es war definitiv kein Fehler, so bin ich auch nahtlos in Band zwei weitergekommen und konnte die Story flüssig verfolgen. Man lernt Alessa schon in Band eins kennen. Sie und ihre Freunde haben die Dämonenangriffe verteidigen können. Allerdings ist dabei Dante gestorben. Gemeinsam konnten sie ihn wiederbeleben, aber dies hat seinen Preis. Dante hat keine Kräfte mehr, weshalb für ihn jetzt auch Alessa gefährlich werden kann. Sie glauben auch, dass der Kampf endlich vorüber ist. Aber Dante weiß es besser. Vor seinem Tod hatte er eine Vision, wie die Angriffe erneut starteten. Niemand will ihm glauben, auch Alessa nicht. Bis sie auch die Visionen bekommt. Sie müssen einen Weg finden, die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Dafür suchen sie gemeinsam das Volk, aus dem Dante stammt: Die Ghiotte. Dante kann sich nicht mehr viel an sein Volk erinnern und er hat sie auch seit seiner Kindheit nicht mehr gesehen, geschweige denn etwas von ihnen gehört. Gemeinsam begeben sie sich auf ein weiteres gefährliches Abenteuer.

Ich mochte Alessa schon in Band eins gerne. Sie ist eine authentische und starke Person. Durch ihre Gabe musste sie einiges aushalten und fühlte sich alleine. Auch jetzt im zweiten Band hat sie wieder viel Mut bewiesen und auch eine kleine Prise Naivität. Sie hatte ihre Ecken und Kanten und das machte sie so sympathisch.
Dante war Anfangs ihr Leibwächter. Er war zunächst erst abweisend, geheimnisvoll und undurchschaubar. Doch je mehr man ihn kennenlernt, desto mehr muss man ihn einfach lieben. In diesem Band verliebt man sich nochmal etwas mehr in ihn. Ich mochte wie sich beide ergänzen und beide gut tun. Zwar ist es schwer ohne Dante's Gabe, aber sie geben nicht auf und finden einen Weg. Das einzige was mich doch etwas gestört hat, das sie nicht mehr so offen miteinander geredet haben wie in Band eins. Sie haben Fehler gemacht, hatten ihre Ängste und haben diese teilweise in sich hinein gefressen. Das fand ich schade, das gerade in der Hinsicht sich die beiden entfernt haben, aber ihre Gefühle füreinander umso stärker waren.

Der Schreibstil war durchweg flüssig und leicht zu lesen. In Band eins hat sich für mich manches etwas gezogen, was ich hier nicht wahrgenommen habe. Die Story ist fesselnd, spannend und mitreißend. Ich wollte nach jedem Kapitel unbedingt wissen wie es weitergeht. Die Handlung zieht einfach in den Bann. Bis zum Ende hin bleiben noch einige Fragen offen, bis dann die große Überraschung kommt und somit die Finale Schlacht beginnt. Das Setting wurde dabei auch bildgewaltig beschrieben und ich konnte mir jede Szene und jeden Ort bildlich vor Augen vorstellen. Das Wissen aus Band eins sollte man sich dabei aneignen, da in diesem Band nicht alles wiederholt wird. Mir hat es ein Vorteil verschafft, den ersten Band kurz davor zu lesen, dass ich alles noch im Kopf hatte und somit wirklich gut mit der Story durch kam. Die Dilogie hat auch ein gutes Ende bekommen. Für mich ist die Dilogie eine Leseempfehlung wert.

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Veröffentlicht am 08.04.2024

Süßes Buch über Ballett

Ballet School - Der Tanz deines Lebens
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Bei diesem Buch hat mich der Klappentext angesprochen. Dieser klang interessant und hat mich aufjedenfall neugierig gemacht. Das Buch ist auch nicht wirklich dick, weshalb ich es in einem Zug durchgelesen ...

Bei diesem Buch hat mich der Klappentext angesprochen. Dieser klang interessant und hat mich aufjedenfall neugierig gemacht. Das Buch ist auch nicht wirklich dick, weshalb ich es in einem Zug durchgelesen habe. Man lernt die junge April kennen, die ihre Mutter nie wirklich gekannt hat. Sie wusste nur das sie die berühmte Ballerina Lara O'Neill war. Seitdem lebt April bei ihren Großeltern. Diese geben die Schuld an den Tod von April's Mutter dem Ballett. Deswegen wird auch kein Wort darüber verloren. April's beste Freundin Mimi ist aber ebenfalls eine Ballerina und die beiden haben eine Wette abgeschlossen, die April verliert. Der Wetteinsatz war, dass April zu einer Trainingsstunde mitkommt. Dort lernt sie die Liebe zum Ballett kennen. Sie wird zu weiteren Trainingsstunden eingeladen, doch das trifft nicht auf die gemüter der Großeltern. Als Mimi ihr dann noch ihren Platz zum Vortanzen bei der Royal Ballett School in London überlässt, ist April's neu gewonnener Traum zum Greifen nah. Doch fehlen ihr eindeutig noch ein paar Jahre des Trainings.

April war mir von Anfang an sympathisch. Sie war ehrgeizig, willensstark und selbstbewusst. Sie hat nicht so schnell aufgegeben und einfach weiter gemacht. Die Liebe zum Ballett hat ihr dabei sehr geholfen oder auch die Gene ihre Mutter, die die geerbt hat. Allerdings hat mich einbisschen gestört, das sie selbst nach 2 Jahren Training schon in die Royal Ballet School aufgenommen wird. Das war mir doch etwas unrealistisch, da andere viel länger Trainiert haben. Ob es nun Glück war oder allein dem Namen ihrer Mutter zu verdanken war, man weiß es nicht wirklich. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass es an ihrem Ehrgeiz liegt.

Der Schreibstil war flüssig und leicht zu lesen. Man liest die Story nur aus der Sicht von April. Die Handlung war verständlich und definitiv für Kinder ab 11 Jahre gut geeignet. In der Story werden auch viele Informationen zum Ballett wiedergegeben und behandelt auch gleichzeitig das heranwachsen vom Kind zum Teenager. Da April nie ihre Mutter kennengelernt hat, möchte sie auch mehr über sie erfahren und begibt sich auch auf die Suche nach Informationen. Die Story war interessant, gerade in Verbindung mit Ballett. Durch die Suche nach Informationen zur Mutter, hatte es auch gleichzeitig einen emotionalen Touch. Schade nur das es so wenige Seiten hat. Allerdings handelt es sich um eine Trilogie, wodurch man definitiv noch mehr in den Lese Genuss kommt. Es war eine süße Story für mich und Informativ, da ich sonst mit Ballett nicht wirklich in Berührung komme. Ich kann es für jüngere Leser*innen definitiv weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 08.04.2024

Neue Hoffnung an dich selbst

Glaube, liebe, schreibe
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"Glaube, Liebe, Schreibe" ist ein Buch das ich in die Kategorie Ratgeber hinzufügen kann. Zuallererst hat mir das Cover beziehungsweise die ganze Aufmachung vom Buch gefallen. Es springt direkt ins Auge ...

"Glaube, Liebe, Schreibe" ist ein Buch das ich in die Kategorie Ratgeber hinzufügen kann. Zuallererst hat mir das Cover beziehungsweise die ganze Aufmachung vom Buch gefallen. Es springt direkt ins Auge und man kann nicht dran vorbeigehen. Beim Lesen des Klappentext habe ich mich dann auch sofort angesprochen gefühlt. Auch der Inhalt konnte überzeugen. Es spricht einen förmlich aus der Seele. Der Inhalt soll dabei helfen wieder Selbstbewusstsein, Selbstliebe und Freude wieder zu erlangen. Dabei hat der Titel eine besondere Bedeutung. Die Autorin lädt zu einer Reise ein, die selbstreflektierend ist. Das geht aber auch nur, wenn man selbst mitmacht. Haltet Stift und Papier bereit und begibt euch auf die Reise, zusammen mit der Autorin Johanna Kramer. Ihre Reise erzählt sie aus eigenen Erfahrungen, die einem selbst helfen sollen und auch das Gefühl geben soll, nicht alleine zu sein. Gleichzeitig gibt das Buch auch das Gefühl, als würde man aus einem Journal lesen, welches Johanna Kramer selbst geführt hat. Wer sich mit Journaling auskennt, wird wissen das man vieles Preis gibt. Sie gibt auch einige Methoden Preis, die man sofort selbst ausprobieren sollte. Auch sind darin wertvolle Fragen, die einem das Journaling leichter machen soll und gleichzeitig hilfreich sind. Es gibt einem das Gefühl, nochmal tiefer in sich hinein schauen zu können. Johanna trifft mit den Fragen genau die richtigen Punkte, die einem zum Grübeln bringen.
Dabei ist der Schreibstil auch flüssig und verständlich. Ich selbst habe mir das Buch in vielen verschiedenen Abschnitten geteilt und diese markiert. Man setzt sich mit dem gelesenen auseinander. Überdenkt das gelesene und stellt sich sichtlich mehr Fragen. Das Buch innerhalb eines Tages zu lesen, ist dadurch nicht möglich. Tatsächlich habe ich das gelesene sehr verinnerlicht, mich mit dem gelesenen verbunden gefühlt und vorallem verstanden gefühlt. Es war eine Reise, die aus meinem inneren kommen könnte. Ein Ratgeber, den ich ans Herz legen kann und der mich zur Selbstreflexion gebracht hat.

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Veröffentlicht am 29.03.2024

Reise ins Jenseits

Soul Saviors
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"Soul Saviors" hat mich durch den Klappentext sehr angesprochen. Man lernt Luna kennen, die keine Freunde hat und es auch schwer hat, sich mit anderen zu unterhalten oder gar Freunde zu finden. Deshalb ...

"Soul Saviors" hat mich durch den Klappentext sehr angesprochen. Man lernt Luna kennen, die keine Freunde hat und es auch schwer hat, sich mit anderen zu unterhalten oder gar Freunde zu finden. Deshalb hofft sie, in Berlin Freunde zu finden. Dort fängt sie ihr Physikstudium an und hat schon am ersten Tag Schwierigkeiten. Sie lernt auch den mürrischen Vincent kennen. Es stellt sich heraus, das er der einzige ist, der Luna versteht und auch der einzige, der mit ihr spricht. Allerdings ist Vincent auch nicht normal. Er hütet ein Geheimnis und andere Menschen strengen ihn an, wodurch er Migräneattacken bekommt. Nur mit Luna kann er normal reden, sodass er keine Migräne bekommt. Ihm wurde schon öfters das Herz gebrochen und seine Ängste wirken sich auch auf Luna aus. Gleichzeitig will er aber auch Luna's Geheimnis aufdecken und was es mit ihr auf sich hat.

Luna war mir direkt sympathisch. Sie wird als tollpatschig und mürrisch beschrieben. Dabei ist sie eine freundliche Person, die ihr Herz am rechten Fleck hat. Lange Zeit hat sie bei ihrer Schwester gelebt, nachdem ihre Eltern wegen eines Unfalls umgekommen sind. Sie hatte immer das Gefühl, das ihre Schwester sie dafür verantwortlich gemacht hat. Ich konnte Luna's Zweifel sehr gut verstehen und auch ihre Ängste. Dank Vincent bekommt sie etwas Klarheit darüber, warum sie keine Kontakte knüpfen kann.
Vincent ging mir Anfangs auf die Nerven. Seine Launen waren mir nicht nachvollziehbar. Auch gegenüber Luna konnte ich seine Laune nicht verstehen, dabei hatte Luna nur eine einzige Bitte. Aber auch mit ihm würde ich wärmer und er wurde mir sympathischer. Gegenüber Luna wurde er liebevoller und hat sie beschützt. Er besitzt eine magische Fähigkeit, die er lange Zeit geheim hält. Doch er weiß nicht viel darüber, nur sein Großvater kann ihm noch mehr darüber sagen.

Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Luna und Vincent. Dadurch hat man die Möglichkeit viele Hintergrund Informationen zu bekommen. Luna und Vincent hatten zuvor keine Verbindung zueinander, um dann feststellen zu müssen, das genau Luna der Schlüssel für Vincent's Suche ist. Die Story konnte mich ab der Mitte an in den Bann ziehen. Auch da fängt es richtig mit der Spannung an, die sich dann bis zum Ende hin zieht. Die Story hatte das was das Herz begehrt. Von Magie, zu Intrigen bis hin zu Geheimnisse. Zwischen Luna und Vincent knistert es auch gewaltig. Ich fand es auch Klasse, mehr über Luna's Vergangenheit zu erfahren und was sie in sich verbirgt, ohne es selbst zu wissen. Die Story nimmt definitiv an Fahrt auf und ich konnte das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. Es war wirklich spannend und das Ende hat mich Sprachlos zurück gelassen. Für mich war es ein Lesevergnügen, das ich aufjedenfall weiterempfehlen kann.

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