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Kathaflauschi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2019

Starke Story

Love me lordly
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Vielen Dank an das Bloggerteam und an Katie Weber für das Rezensionsexemplar. Ich habe schon viel über das Buch gehört und wollte mal selbst in die Story wagen. Dazu muss ich sagen dass das Cover ein wirklicher ...

Vielen Dank an das Bloggerteam und an Katie Weber für das Rezensionsexemplar. Ich habe schon viel über das Buch gehört und wollte mal selbst in die Story wagen. Dazu muss ich sagen dass das Cover ein wirklicher hingucker ist und passt absolut zur Story. Am Anfang lernt man Alice kennen. Sie arbeitet hart um über die Runden zu kommen. Allerdings weiß sie nicht mehr, wie man richtig lebt. Als sie eines Tages Feierabend hatte, hat sie ausgerechnet auch noch ein Auto geschrammt. Das machte ihr umso mehr Sorgen, den woher soll sie das Geld dazu bekommen. Niemals hat sie damit gerechnet, dass sie durch diesen Unfall ein Angebot bekommt, das sie niemals ausschlagen könnte.

Alice war mir direkt symphatisch. Sie hat es nicht leicht in ihrem Leben und doch gibt sie alles, um ihr ein paar Träume zu erfüllen. Aufgeben kommt für sie nicht infrage. Anfangs wirkt sie sogar noch etwas schüchtern, doch nach und nach merkt man, dass in ihr mehr steckt. In ihr brennt ein Feuer und eine Kraft, die man sonst nicht geahnt hätte. Dabei hat sie auch so viele Eigenschaften, das man sie einfach nur symphatisch finden kann. Neben Alice steht ein männlicher Protagonist Kian. Kian lebt schon immer im Überfluss. Er weiß wie man Geschäftspartner um den Finger wickelt und wie man falsch lächelt, sollte es mal nötig sein. Dabei ist sein Leben wild und bunt. Nichts ist zu teuer für ihn. Aber auch er hat Ängste. Anfangs wirkt er perfekt, doch je näher man ihn kennenlernt, desto mehr erkennt man, das auch er scheitert und mit seinem Leben kämpft. Als er dann noch Alice kennenlernt, erkennt er, dass es auch eine andere Seite gibt. Es gibt mehr als nur Geld und das zeigt ihm Alice. Beide sind ebenbürdig und passen einfach perfekt zusammen.

Der Schreibstil der Autorin ist dabei flüssig, spannend und leicht zu lesen. Dabei kommen so viele verschiedene Emotionen hoch. Es gibt mehr als nur Liebe. Es kommt zu einem treffen eines reichen Bad Boys und einer Armen Frau. Zwei Menschen die Träume und Ziele haben, die mit ihrem Leben kämpfen und einander Lieben lernen. Dabei stellen sich auch einige Hindernisse in den Weg, die sie allerdings gemeinsam beschreiten können. Mich konnte die Story überzeugen und sogar fesseln. Die Story hatte so eine Anziehungskraft die man nicht ignorieren kann. Ich kann die Story wirklich weiterempfehlen und werde mir auch vornehmen, die nächsten Bände zu lesen.

Veröffentlicht am 28.10.2019

Vorfreude

Die Krone der Dunkelheit
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Den ersten Band der Reihe musste ich mir unbedingt kaufen und habe mich so sehr darauf gefreut, dass ich den ersten Band sogar schnell durch hatte. Deshalb war auch meine Vorfreude auf den zweiten Band ...

Den ersten Band der Reihe musste ich mir unbedingt kaufen und habe mich so sehr darauf gefreut, dass ich den ersten Band sogar schnell durch hatte. Deshalb war auch meine Vorfreude auf den zweiten Band groß. Dazu muss ich auch sagen, dass man vorher den ersten Band gelesen haben muss um mit den zweiten Band weiter zu machen. Der erste Band endet schon mit einem Cliffhanger und der zweite Band knüpft da an, wo der erste Band aufgehört hat. Freya hat mittlerweile ihre Antworten bekommen. Sie weiß was mit ihrem Bruder geschehen ist und kehrt nach Thobria zurück. Allerdings ist sie nicht mehr so zufrieden dort, wie sie es vorher war. Ihr machen die Regeln und Verbote zu schaffen, dabei sehnt sie sich doch nur danach, Magie wirken zu können. Dabei setzt sie sich ein Ziel und möchte Larkin finden. Als dann noch unter den Unseelies Unruhe ausbricht und diese auch Auswirkung auf die Menschen hat, weiß Freya, dass sie nicht einfach untätig bleiben kann. 

Freya und die anderen Charakter kennt man schon aus den ersten Band und alle waren mir symphatisch. Ceylan und Freya waren mir allerdings etwas symphatischer. Beide sind unglaublich stark und selbstbewusst. Sie setzen sich ihr Ziel und folgen diesen auch und lassen sich nicht vom Weg abbringen. Aber auch die anderen Charakter haben ihre eigene Ecken und Kanten, die sie so authentisch machen. Die Story ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, wodurch man die Charakter besser kennenlernen kann. Man bekommt ihre Gefühle und Gedanken besser zu verstehen.

Der Schreibstil der Autorin Laura Kneidl ist dabei leicht und flüssig zu lesen. Der Einstieg in die Story war spannend, doch nach und nach lässt alles etwas nach und es zieht sich ab der Mitte hin etwas in die Länge. Dadurch wirkt es zäh und man kämpft sich durch. Man merkt also schnell, dass dieser Band etwas schwächer ist als der erste Band. Allerdings liebe ich die Welt, die Laura Kneidl hier geschaffen hat. Faes und Magie spielen eine große Rolle und macht es zu einem tollen Fantasy Buch. Am Ende nimmt alles dann nochmal etwas an fahrt auf und wird doch wieder spannender. Man wird also belohnt wen man durchhält und die Story weiter liest. Auch hier endet das Buch mit einem Cliffhanger und bringt Vorfreude auf den nächsten Band. Laura Kneidl schafft es aber auch immer wieder so emotional und bildlich zu schreiben. Auch einige Überraschungen und unvorhersehbare Wendungen, geben das ganze noch einen spannenden Touch. Ich freue mich wirklich auf den nächsten Band der Story und kann die Reihe nur weiter empfehlen.

Veröffentlicht am 18.10.2019

Zu viel des Guten

Midnight Blue
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Rockstar Romanze, klang spannend und ich habe mich direkt in das Buch gestürzt. Ich war einfach neugierig und bin zurzeit total im LYX Wahn, dass ich es einfach kaufen musste und lesen musste. Allerdings ...

Rockstar Romanze, klang spannend und ich habe mich direkt in das Buch gestürzt. Ich war einfach neugierig und bin zurzeit total im LYX Wahn, dass ich es einfach kaufen musste und lesen musste. Allerdings hat es meine Meinung ziemlich gespaltet. Ich habe mich hierbei auf eine wirklich wahnsinnig tolle Geschichte gefreut, mit dramatischen Inhalt, so wie es bei Rockstars so ist. Aber fehlgeschlagen. Drama war da aber viel zu viel und viel zu viel Klischee. Der Anfang war noch interessant. Man lernt Indie kennen, die mit ihrem Bruder, seiner Frau und deren Sohn in einer kleinen, heruntergekommenen Wohnung leben. Indies Eltern sind vor Jahren gestorben. Sie wurden angefahren und keiner der beiden hat es überlebt. Sie selbst versucht alles um an Geld heran zu kommen. Dabei nimmt sie ein Job an, der ihr sogar mehr Geld als nötig einbringt. Allerdings weiß sie nicht, dass das alles ein abgekartertes Spiel ist und sie einfach nur als Babysitterin für ein Rockstar eingestellt wird. Sie muss nur aufpassen, das Alex Winslow nicht mehr Rückfällig wird und wieder zu Drogen und Alkohol greift. Klingt einfach, allerdings nicht mit Alex.

Indie war ein warmherziger Mensch. Sie hatte ihr Herz am rechten Fleck. Dennoch war sie in gewissen Dingen wirklich Naiv und Sturrköpfig. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich aber weiter und wird sogar erwachsener. Alex hingegen war undurchschauber und launisch. Er war arrogant, viel zu selbstsicher und dachte die ganze Zeit, er wäre der König in seiner Band. Bis zum Ende hin musste ich mit ihm kämpfen und so richtig konnte ich auch nicht mit ihm warm werden. Die Nebencharakter waren wirklich nur Nebencharakter und haben nicht so viel Platz eingenommen. So waren auch sie undurchschaubar und nicht wirklich einzuschätzen. Alex war seine Band quasi egal, auch wen sie Freunde waren. Er behaarte immer darauf, das er auch ohne sie klarkommen würde.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen und man hatte sogar die Chance aus der Sicht von Alex und Indie zu lesen. Die Story war erfrischend, aber konnte mich nicht wirklich beeindrucken. Wie oben schon geschrieben war der Anfang interessant, der Mittelteil strotzte nur so vor Klischees und Drama und das Ende wurde dann auch wieder dramatisch. Es war zu viel des guten. Man erhält einen Einblick, wie ein ehemals Drogensüchtiger Rockstar lebt, dem sein Herz immernoch seiner Ex gehört, die ihn in den Abgrund stürzte. Nach und nach gelingt es Indie, ihn von seiner Ex abzubringen. Dadurch entsteht eine Liebesgeschichte, die Schwierigkeiten mit sich bringt. Alex wird dadurch auch etwas gefühlvoller und wie ein liebeswütiger Welpe. Das Ende bewies es, dass er sogar bereit wäre, sich bis zum Tod prügeln zu lassen nur um seine Liebe zu beweisen. Immerhin wird er vernünftiger und lernt endlich, Konsequenzen zu übernehmen. Das Ende endete auch so abprubt, das etwas fehlte. Der Epilog konnte zwar etwas zufriedenstellen, aber ich hätte mir da mehr gewünscht. Dazu muss ich noch sagen das der Mittelteil etwas langatmig war, wo ich mir am Ende etwas mehr gewünscht hätte. Ich weiß echt nicht, wie ich das Buch bewerte und geschmäcker sind ja verschieden. Aber ich gebe dem Buch 3 Herzchen, für die erfrischende Geschichte und Indie, die trotz allem, standhaft blieb.

Veröffentlicht am 18.10.2019

Gegensätze ziehen sich an

The Opposite of You
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Auf dieses Buch wurde ich auf Instagram aufmerksam und schnell wurde mir klar, das muss ich haben und habe es mir auch im nachhinein gekauft. Der Klappentext hat auch dazu beigetragen und mich neugierig ...

Auf dieses Buch wurde ich auf Instagram aufmerksam und schnell wurde mir klar, das muss ich haben und habe es mir auch im nachhinein gekauft. Der Klappentext hat auch dazu beigetragen und mich neugierig gemacht. Man lernt Vera kennen, die eine schwere Zeit hinter sich hat. Zurück in ihrer Heimat, eröffnet sie einen Foodtruck namens Foodie. Ihr Traum war es immer Chefköchin zu sein, doch dieser erfüllt sich nur teilweise. Foodie kann nicht das ersetzen, was sie in einem Restaurant fühlt, in einer richtigen Küche. Noch immer träumt sie davon, von dem klimpern der Utensilien, von dem Treiben der Mitarbeiter, von den Gerüchen der verschiedensten Gewürzen und von dem Essen, das sie perfektionieren könnte. Foodie ersetzt nur einen kleinen Teil ihres Traums, auf das sie ziemlich stolz ist. Sie ist dabei was eigenes aufzubauen und das macht sie nur noch zuversichtlicher. Blöd nur, dass ihr Foodtruck genau gegenüber dem angesagtesten Restaurant in der Stadt steht. Das "Lilou" hat ihren Namen nicht nur ihrem Besitzer Ezra Baptiste zu verdanken, sondern auch dem Chefkoch Killian Quinn. Auch Vera weiß wer er ist. Killian ist einer der ehrfürchtigsten Köche und arbeitet auf Perfektion hin. Das bekommt Vera auch zu spüren. Allerdings hätte sie nie gedacht, dass er ihr sogar eine Hilfe sein könnte.

Vera mochte ich als Charakter sehr. Sie war mir sofort symphatisch, auch wen sie anfangs misstrauen in ihr vorhaben zeigte. Ich konnte sie aber gut nachvollziehen. Dabei hat sie auch eine schwere Zeit hinter sich, wodurch sie ihr Traum sogar aus den Augen verloren hat. An allem Schuld ist Derrek. Niemand, außer ihre beste Freundin Molly, weiß was er ihr angetan hat und das erfährt man als Leser auch erst später. Man bekommt immer nur Stückchenweise ihre Vergangenheit zugeworfen. Dabei bewies Vera immer Mut und bleibt sich trotz allem treu. Hinter ihr standen immerhin auch noch ihr Vater, ihr Bruder Vann und Molly. Mit Killian musste ich anfangs warm werden. Er strotze nur so vor Arroganz und Selbstsicherheit. Aber das änderte sich ganz schnell und er konnte sich mehr und mehr in mein Herz schleichen. Es schien auch erst als würde er Vera ärgern wollen mit seiner Kritik, aber insgeheim war er begeistert von ihren Kochkünsten. Er wurde sogar freundlich und hilfsbereit, ganz anders wie am Anfang. Auch die Nebencharakter wie Molly, Vann, Wyatt und Veras Dad konnten sich in mein Herz schleichen. Jeder hatte seine Eigenarten und jeder war auf seine eigene Art liebenswert.

Der Schreibstil der Autorin war dabei wunderbar leicht und schön zu lesen. Die Story liest man die ganze Zeit aus der Sicht von Vera und man bekommt ihre zweifel und Ängste förmlich zu spüren. Ängste die durchaus berechtigt sind. Aber sie gibt nicht mehr auf und hält an ihrem Traum fest. Dadurch kommt auch eine wichtige Nachricht zustande: Arbeite für deine Träume und gib niemals auf. Der Schlagabtauch zwischen Killian und Vera war wirklich ein Vergnügen zu lesen, den dieser war immer Witzig. Dabei kam auch Veras freche Seite zum vorschein. Man sollte das Buch auch definitiv nicht ohne leeren Magen lesen. Alle Gerichte die dort so lecker und bildlich beschrieben sind, machen hungrig und ich musste neben dem lesen immer etwas knabbern, damit mein Magen nicht so knurrte. Ich konnte auch förmlich die Gerichte riechen. Die nach und nach entstehende Freundschaft zwischen Vera und Killian fand ich herzerwärmend, auch die Liebesgeschichte die sich dazu entwickelte. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und konnte deswegen das Buch nicht so schnell aus der Hand legen. Eine klare Leseempfehlung von mir für diese wunderschöne Geschichte, die am Ende sogar einbisschen spannend wurde.

Veröffentlicht am 16.10.2019

Triggerwarnung?

Follow Me Back
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Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Puh ich weiß echt nicht wie ich mit dieser Rezension Anfangen soll. Das Buch hat mich schon durch den Klappentext neugierig gemacht und ich war gespannt, ...

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Puh ich weiß echt nicht wie ich mit dieser Rezension Anfangen soll. Das Buch hat mich schon durch den Klappentext neugierig gemacht und ich war gespannt, was dahinter steckt. Der Anfang beginnt mit einer Vernehmung von der Polizei, beziehungsweise mit dem Polizeibericht dazu. Danach fängt die Story erst an. Schon durch den Bericht bin ich ins Grübeln gekommen und meine neugierde stieg umso mehr. Man lernt Tessa kennen, die eine schwierige Zeit durch macht. Sie sperrt sich ins Zimmer ein und traut sich auch nicht, ihr Zimmer zu verlassen. Daran liegt ihre Phobie. Normalerweise müsste sie auf ihrem Kunstseminar sein, den sie allerdings durch einen Vorfall abgebrochen hat. Dieser Vorfall sitzt ihr noch tief in den Knochen und deshalb ist sie auch in Therapie. Einzig und allein der Popstar Eric Thorn gibt ihr noch Hoffnung und so entsteht ihr Twitter Account @TessaHeartsEric. Eric Thorn hat die Nase voll von den ganzen verrückten Fans und der eines Kollegen, der durch ein Fan ermordet wurde, bleibt ihm in Erinnerung. Auch er verspürt eine gewisse Angst gegenüber seine Fans und setzt bei jedem Konzert eine Maske auf. Was hinter dieser Maske ist, weiß niemand, nur er selbst. Ihm kommt die Idee, sich selbst auf Twitter schlecht zu stellen. Dabei lernt er Tessa kennen. Erst waren es normale Gespräche, doch nach und nach wurden diese intensiver. Schafft es Tessa endlich aus ihrem Zimmer zu kommen? Und was passiert mit Eric?

Die Charakter waren dabei wirklich authentisch. Jeder konnte seine Gefühle gut rüberbringen und man konnte diese sogar nachvollziehen. Tessa hatte ein traumtisches Erlebnis und sperrt sich deshalb in ihr Zimmer ein. Dabei begleitet sie immer die Gewissheit, dass sie sich beobachtet und sogar verfolgt fühlt. Ich konnte ihre Angst wirklich gut nachvollziehen. Das sie dabei genervt von ihrer Therapeutin ist, konnte ich auch gut verstehen. Ihr tut es in der Seele weh, ihre Mutter und ihren Freund Scott so zu verletzen. Dabei ist sie ein herzensguter Mensch und immer freundlich. Aber sie hat einen Zwang entwickelt, der Zwang ständig auf ihr Handy zu schauen und sicher zu gehen, dass sie von Eric Thorn nichts verpasst hat. Auch Eric konnte sich in mein Herz schleichen. Er hatte auch mit Ängsten zu kämpfen, die er einfach nicht los werden konnte. Seine Plattenfirma verlangt von ihm, halb nackte Fotos zu posten, was ihm aber gegen den Strich geht. Leider ist er aber an den Vertrag gebunden und so muss er diesen nachgehen. Dabei versteht er nicht, warum so viele darauf reinfallen und sogar Liebesgeständnisse machen. Durch seine Idee lernt er Tessa kennen, die ihm sogar gut tut. Es waren auch Nebencharakter vorhanden, die allerdings mehr in den Hintergrund rückten. Etwas schade war das schon, aber auch nicht so schlimm, da man sich voll und ganz auf Tessa und Eric konzentriert.

Der Schreibstil der Autorin war leicht und flüssig zu lesen, sogar an manchen Stellen ziemlich spannend. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Tessa und Eric, geschmückt mit den Polizeiberichten. Anfangs war ich etwas verwirrt was es mit den Berichten auf sich hat, aber nach und nach lichtete sich das ganze und ich verstand auch, was es damit auf sich hat. Zu der ganzen Geschichte von Tessa müsste ich tatsächlich sagen, dass mir so eine kleine Trigger Warnung gefehlt hat. Ich kann zwar nich nachvollziehen was Tessa durchmachen musste, aber die ganze Sache wie sie sich in ihr Zimmer eingeschlossen hat, hat mich psychisch etwas zurück geworfen. Jemand der sich selbst eine Zeit lang in seine vier Wände verkrochen hat, wird dabei ein Trigger erleben. Ich habe noch schnell die Kurve bekommen und konnte auch weiterhin die Story genießen. Das Ende hat mir dabei völlig die Sprache verschlagen. Es Endet mit einem letzten Polizeibericht der einen riesen Cliffhanger hinterlässt. Trotz das es zwischen Tessa und Eric so schön ablief, kam aufeinmal so ein riesen offenes Ende, das mehr Fragen aufgeworfen hat. Man kann sich zwar denken, was dahintersteckt, aber man ist dennoch gespannt wie es weiter geht. Für mich war die Geschichte ein Highlight, eine emotionale Reise, die sogar spannend wurde. Man hat mit den Protagonisten mitgefühlt und konnte sogar ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen. Am liebsten hätte ich jetzt direkt Band 2 in den Händen, damit ich weiter lesen kann und meine stetig kreisende Gedanken um Eric und Tessa beruhigen kann. Aufjedenfall bin ich gespannt wie es weiter geht und freue mich schon sehr auf Band 2. Den ersten Band kann ich auch weiterempfehlen, für mich war es ein absolutes Lesevergnügen und sogar ein Highlight.