Schönes Ende, dennoch etwas schwächer als der Auftakt
Kingdom of the Black Crescent 2: Lure of DeathWie sehr ich mich schon auf den zweiten Band gefreut habe, nachdem Band eins schon so fesselnd war und mit einem fiesen Cliffhanger geendet hat. Ich musste das Buch auch sofort anfangen zu lesen. Allerdings ...
Wie sehr ich mich schon auf den zweiten Band gefreut habe, nachdem Band eins schon so fesselnd war und mit einem fiesen Cliffhanger geendet hat. Ich musste das Buch auch sofort anfangen zu lesen. Allerdings muss ich zugeben, das mir der Einstieg schwer fiel, durch den zeitlichen Release Abstand. Man wird direkt in die Story geworfen, da es quasi nahtlos weiter geht. Das hat mir etwas Schwierigkeiten bereitet, mich mit den ganzen Geschehnissen aus Band eins wieder zurecht zu finden. Nach drei Kapitel war der Damm aber gebrochen und ich wieder vollends in der Story. Dabei begleitet man wieder Kaythara, die von ihrem eigenen Vater entführt wurde. Macht spielt dabei eine große Rolle und Kaythara hat eine Gabe, die tödlich ist. Dadurch ist sie eine Waffe und soll an tödliche Wettkämpfe teilnehmen. Sie allerdings will nur für Moydera kämpfen, Vorallem an Mordans Seite. Ihr Herz schlägt aber nicht nur für Mordan, sondern auch für Danmor. Kaythara hat aber noch mehr zu bieten als nur ihre Gabe. Somit steht sie in der Entscheidung ob sie kämpft und somit einen Krieg verhindert.
Kaythara war mir im ersten Band schon sympathisch. Hier entwickelt sie sich weiter. Allerdings hatte ich sie nicht so emotional in Erinnerung. Sie wirkte etwas schwächer als in Band eins. Insgesamt nicht mehr so Sturr. Trotzdem war ihre Entwicklung interessant zu lesen, da sie noch einiges auf Lager hat. Mir schien allerdings auch ein paar Sachen an ihr zusammenhanglos. Auch für meinen Geschmack blieben Danmor und Mordan einbisschen auf der Strecke. Sie waren da, aber sie haben sich nicht wirklich weiterentwickelt und auch die Eigenschaften der beiden blieb auf der Strecke.
Der Schreibstil war wieder flüssig und spannend. Man liest das Buch aus unterschiedlichen Sichten. Darunter auch die Sicht von Lord Naython. Auch er war sehr präsent in der Story und man hat viel von seinen Plänen lesen können. Wo die Charakter Entwicklung etwas stecken bleibt, hat es an Spannung aber nicht gefehlt. Man war die ganze Zeit am mitfiebern und genau das hat es so spannend gemacht. Die Lovestory der Charakter war dabei auch wieder präsent, nur etwas emotionslos. Dafür gab es auch hier wieder einige Überraschungen und Wendungen, die man so nicht vorher gesehen hat. Die Story hatte dadurch immernoch einen Sog und der Spannungsbogen der konstant oben geblieben ist, hat dafür gesorgt das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Nur war eben der zweite und somit letzte Band der Dilogie doch schwächer als der erste Band. Dafür kann ich das Buch aber weiterempfehlen, wer schon Band eins gelesen hat. Man sollte aber wirklich aufjedenfall mit Band eins starten.