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Kathaflauschi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2018

Scherben der Dunkelheit

Scherben der Dunkelheit
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Das Cover dieses Buchs ist mir richtig ins Auge gestochen. Es sieht so mysteriös aus und auch so düster. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Einteiler. In diesem Buch geht es auch im großen und ganzen ...

Das Cover dieses Buchs ist mir richtig ins Auge gestochen. Es sieht so mysteriös aus und auch so düster. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Einteiler. In diesem Buch geht es auch im großen und ganzen um Magie. Man wird hier auch sofort in eine Fantasywelt telepotiert, aus der man sehr schwer wieder herauskommt. Nicht nur das Cover wirkt so düster, auch die Story wirkt düster, melancholisch und geheimnisvoll. Hier wird das Thema gruseliger Zirkus hervorgehoben und wird auch sehr gut umgesetzt. Es gibt aber auch eine Verbindung zur realen Welt. Es geht auch hier um das Schicksal der Protagonisten und das macht das Buch nur umso spannender. Selbst das Ende war sehr überraschend und es bringt einen noch dazu, über das Buch nachzudenken.
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Man lernt gleich am Anfang die Protagonistin Anouk kennen, die einen mit in den Dark Circus nimmt. Durch ihre Augen lernt man die Welt des Dark Circus kennen und auch deren Gefahren, die so einige Überraschungen mit sich bringt. Ich fand Anouk gleich symphatisch. Sie wirkt als 16 Jährige wie eine erwachsene, was aber auch daran liegt, das sie schon eine schwierige Vergangenheit hatte. Sie ist verantwortungsbewusst und beweist auch Mut. Man begleitet Anouk in viele schwierige Situationen und sie lernt auch Freund und Feind kennen.
Im Laufe der Geschichte lernt man viele andere Charakter kennen, die zum einen Interessant sind und zum anderen mit ihrer eigenen Art einzigartig sind. Manche mag man, manche hasst man, so erkennt man auch schnell wer Freund und wer Feind ist.

Der Schreibstil der Autorin ist spannend und flüssig zu lesen. Sie scheut sich auch nicht davor, schwierige Themen mit in die Geschichte zu bauen. Diese Themen haben keineswegs etwas von der Spannung genommen, sondern haben die Geschichte noch spannender gemacht. Man verfolgt die Geschichte aus Anouks Sicht in der Ich-Perspektive. Als Leser bekommt man sehr gut ihre Gedanken und ihre Handlungen mit. Aus ihrer Sicht lernt man auch den Dark Circus besser kennen. Ich habe das Buch gerne gelesen und hatte auch spannende Stunden mit der Geschichte. Das Buch zieht einen einfach in den Bann und verleiht einen auch ab und zu ein Gänsehaut feeling.

Veröffentlicht am 08.01.2018

Verlangen

Die Wellington-Saga - Verlangen
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Ich habe schon die ersten beiden Teile der Reihe gelesen und da musste auch der dritte Band her. Bisher haben mich die Storys gefesselt, dabei war sogar der zweite Band besser als der erste. Dieser Band ...

Ich habe schon die ersten beiden Teile der Reihe gelesen und da musste auch der dritte Band her. Bisher haben mich die Storys gefesselt, dabei war sogar der zweite Band besser als der erste. Dieser Band war aber ein wenig schwächer, trotzdem hatte ich unterhaltsame Stunden mit der Story. Auch hier liest man wieder ganz viel vom Polosport und der Familie Del Campo. Diesesmal geht es aber um die Halbschwester Antonia. In den ersten beiden Bänder ging es um die Brüder der Del Campo Familie. Bisher hat man nicht viel über die Halbschwester gelesen, was nun hier geändert wird. Alejandro hat sie gefunden und mit zur Familie gebracht, den sie ist aus einem Verhältniss hervor gegangen. Die Mutter war natürlich nicht einverstanden und gekränkt, auch Antonia spürt immer wieder die Abneigung gegen sie. Mir hat hier besonders gut ihre Berufswahl gefallen. Man erfährt auch, warum sie diesen Beruf ausgewählt hat und man wird langsam in die Aufgaben hinein geführt. Auch über ihre Vergangenheit erfährt man mehr und mehr.

Antonia war mir auch gleich schon symphatisch. Teilweise tat sie mir sogar leid, was sie alles durchmachen musste. Sie zeig aber stärke und lässt sich nicht unterkriegen, auch wen sie im inneren mehr und mehr zerbricht und darunter leidet. Antonia wird auch als tierliebe beschrieben und auch als hübsche sexy Frau. Dadurch das sie sich nicht unterkriegen lässt, war sie mir symphatisch. Ich konnte mich auch sehr gut in sie hineinversetzen und sie wirkte mir auch authentisch.
Lorenzo hat schon lange Gefühle für Antonia, doch da er ein Angestellter der Del Campo ist, wagt er es nicht, mehr zuzulassen. Er ist liebevoll, leidenschaftlich, treu und rücksichtsvoll, das waren punkte die ihn mir symphatisch gemacht hat. Zwar wurde er nicht stark detailreich ausgearbeitet und sein Charakter war nicht gerade die meisterklasse, dennoch hatte ich ihn gerne und ich hab auch gerne über ihn gelesen. Er hat wirklich gut zu Antonia gepasst.
Auch die anderen Charakter haben hier gut zu der Geschichte gepasst. Das ich die Mutter nicht wirklich leiden kann, muss ich ja nicht sagen. Manche Charakter kennt man schon aus den vorgänger Bücher der Reihe.

Der Schreibstil des Autors ist auch hier wieder locker und leicht zu lesen. Da ich unbedingt wissen wollte, wie die Reihe zu Ende geht, habe ich dieses Buch verschlungen. Ein paar Einzelheiten, die man hätte besser machen können, waren in diesem Buch und trotzdem hat die Reihe einen guten Abschluss genommen. Am besten ist es, wen man die zwei vorherigen Bücher liest, um richtig in die Geschichte reinzukommen und um nichts zu verpassen.

Veröffentlicht am 08.01.2018

Ein Reif von Eisen

Ein Reif von Eisen
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Stephan M. Rother hat hier eine wirklich komplexe Geschichte erschaffen. Mich hat hier dabei der Klappentext angesprochen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir schwer, den nach dem ersten Kapitel musste ...

Stephan M. Rother hat hier eine wirklich komplexe Geschichte erschaffen. Mich hat hier dabei der Klappentext angesprochen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir schwer, den nach dem ersten Kapitel musste ich erstmal überlegen, was ich da gelesen habe. Ich hatte nicht wirklich verstanden um was es ging. Nach dem zweiten Anlauf, fiel es mir dann doch leichter das Buch zu lesen und irgendwann verstand ich auch um was es ging. Man muss wirklich Aufmerksam in das Buch gehen um wirklich zu verstehen, um was es in der Geschichte geht. Ich habe für dieses Buch lange gebraucht, den meiner Meinung nach, erfordert es
Konzentration. Als Leser merkt man auch schnell, das man hier in einer High Fantasy Geschichte ist, den die Geschichte wirkt düster und blutiger. Die Verbindung zwischen bekannten Fantasywesen und elementen und neu erfundene wurde hier sehr schön gemischt. Als Leser lernt man auch erstmal die Welt und die Charakter kennen, bevor es wirklich mit der Geschichte losgeht. Man liest auch als dritte Person aus verschiedenen Sichten. Es gibt hier nicht wirklich einen Protagonisten, sondern es sind gleich mehrere, die die Geschichte und ihre Sicht erzählen. Sie sind es auch, die ihre Welt vorstellen. Die Charakter der Geschichte sind zahlreich aber mit vielen Facetten und detailreich gehalten. Alle Charakter dieser Geschichte verfolgen ihre Ziele und sind vielschichtig. Aber man merkt auch schnell das es wichtige Personen in der Geschichte gibt, sowie Sölva, Leyken, die ihre Schwester sucht, und auch Pol. Sie kommen durchaus öfters in der Geschichte vor. Ich muss auch zugeben, das es erst nach und nach spannender mit der Geschichte wird. Und die Spannung hält bis zum Ende hin. Das Buch endet hier mit einem Cliffhanger, den es ist der Auftakt einer Reihe. Ich bin auch schon ganz gespannt wie die Geschichte weiter geht.

Der Schreibstil des Autors ist komplex und Anspruchsvoll. Ich musste mich erstmal daran gewöhnen. Er schreibt aber allerdings auch sehr bildhaft und detailreich. Dadurch das es in der dritten Person geschrieben ist, bekommt man auch mehr das Setting der Geschichte mit. Man ist sprachlich auch in einer anderen Zeit, die aber gerecht ist. Als Leser muss man wirklich Aufmerksam das Buch angehen und es auch verfolgen. Es ist kein Buch, das man innerhalb eines Tages lesen kann. Es braucht seine Zeit. Ich musste auch öfters mal eine Pause machen, um die Geschichte erstmal zu verdauen. Ich bin schon wirklich gespannt, wie der zweite Band wird und ob es genauso weiter geht, wie in diesem Band.

Veröffentlicht am 08.01.2018

Kurzgeschichten mit Gefühl

Kleine Fluchten
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Jojo Moyes hat hier hinreißende Kurzgeschichte kreiert, die mal traurig, mal lustig und aufbauend sind. Doch alle Kurzgeschichten haben in meinen Augen ein Ziel: Träume verwirklichen und Hoffnung zu haben. ...

Jojo Moyes hat hier hinreißende Kurzgeschichte kreiert, die mal traurig, mal lustig und aufbauend sind. Doch alle Kurzgeschichten haben in meinen Augen ein Ziel: Träume verwirklichen und Hoffnung zu haben. Ich habe das Buch verschlungen und in kurzer Zeit durch gelesen. Es war wirklich ein schönes Buch und manchmal habe ich mit den Protagonisten mitgefiebert und mitgelitten. Ich weiß auch nicht wirklich wie ich die Rezension gestalten kann, ohne zu viel zu Spoilern. Aber wer ein Jojo Moyes Fan ist, der muss einfach das Buch haben. Jede Kurzgeschichte ist eine eigene und hat auch ein Ende. Die Illustrationen die in den Kurzgeschichten auftauchen, geben auch die Kurzgeschichte und eine Szene darin wieder. Ich finde das Buch ist wirklich was, für schöne entspannte Leseabende. Jede Kurzgeschichte hat auch ihre eigene Protagonistin und ich sage deshalb Protagonistin, weil es wirklich nur aus der Sicht einer Frau ist. Es gibt aber auch andere Charakter in dem Buch, die man entweder mag oder nicht. Ich habe die meisten gemocht, bis auf den ein oder anderen Ehemann, der nur an sich denkt. Aber im großen und ganzen waren auch die Protagonistinen sehr symphatisch und sie haben auch Mut bewiesen. Alle haben Träume, Wünsche und Hoffnungen, die sie sich nie trauten zu verwirklichen. Ich möchte aber nicht weiter darauf eingehen, den sonst Spoiler ich zu viel.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen und zieht einen in den Bann. Am liebsten würde ich selbst mehr von den Kurzgeschichten lesen. Es waren wirklich wundervolle kurzgeschichten, die mir selbst schöne Stunden bescherrt haben.

Veröffentlicht am 08.01.2018

Radio an

Zoe und die Liebe
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Der Klappentext hat mich hier angesprochen und auch das Cover. Ich war so neugierig was sich dahinter verbirgt und meine neugierde wurde belohnt. Die Story war witzig und so Gefühlvoll, das ich das Buch ...

Der Klappentext hat mich hier angesprochen und auch das Cover. Ich war so neugierig was sich dahinter verbirgt und meine neugierde wurde belohnt. Die Story war witzig und so Gefühlvoll, das ich das Buch einfach nicht weglegen konnte. Mein Highlight hierbei waren die Live Radiosendungen, die man als Leser mitverfolgen konnte und damit auch die verbundene Anrufe. Hauptsächlich dreht es sich um die Liebe, die Zoe eigentlich aufgegeben hat, dennoch findet. Aber es dreht sich auch um ihre Arbeit als Moderatorin in der Radiosendung "London Calling". Man liest zwar öfters von so einer Liebesgeschichte wie diese hier, aber ich finde, diese Story ist spannend und man möchte einfach wissen wie es weiter geht. Ab und zu bekommt man auch Rückblicke in die Vergangenheit von Zoe, die erzählen warum Zoe eigentlich keine Liebe haben möchte.

Zoe war mir gleich von Anfang an eine symphatische Protagonistin. Sie weiß was sie will und setzt sich auch
öfters durch. Durch die Rückblicke konnte ich verstehen, warum sie keinen Freund haben wollte. Doch manchmal wollte ich sie einfach nur schütteln. Durch ihre Flüche, die sie manchmal raus gelassen hat, hatte sie sich in mein Herz geschlichen. Es waren keine böse Flüche, sondern lustige, die man kennt. Tatsächlich wird in dem Buch auch gesagt, das man sowas heutzutage nicht mehr sagt und da muss ich recht geben. Trotzdem habe ich jedesmal gelacht, als Zoe mal wieder geflucht hat. Es gab aber mehr von Humorvolle Szenen in dem Buch, wo man einfach nur Herzhaft lachen musste. Sie kommt auch gut mit ihren Zuhörer klar und versucht zu Helfen wo es nur geht, doch manchmal geht ihr das gesagte Nahe und das bringt sie öfters zum Nachdenken und Zweifeln. Zoe bleibt aber immer stark, sodass niemand auf die Idee kommt, das sie im Inneren doch zerbrechlich ist. Das sie ausgerechnet mit ihrem Chef einen One Night Stand hat, kam ihr gerade ungünstig. Ihr Chef will mehr, doch sie lässt keine Gefühle zu. Nach und nach ändert es sich und die beiden kommen sich immer näher. Ich fand die Dialoge der beiden immer herzlich.

Der Schreibstil der Autorin war flüssig, leicht und locker zu lesen. Es war wirklich spannend zu lesen, wie es mit Zoe weiter geht. Durch den lockeren Schreibstil, hatte ich wirklich schöne lesestunde. Wie oben schon geschrieben, hat es sich die Autorin nicht nehmen lassen die Live Sendungen hier mit reinzubauen. Das erfrischt nochmal die Story. Die ganze Story wird aus der Sicht von Zoe in der Ich-Perspektive gelesen. Ich finde es hier wirklich Amüsant wie die Autorin hier die "alt deutsche" Flüche mit eingebaut hat wie Herrschaftszeiten. Am liebsten hätte ich noch mehr von der Autorin und von Zoe gelesen. Ich hoffe sehr, das da noch kommen wird. Es ist wirklich eine Kaufempfehlung für entspannte Stunden.