Interessantes Buch
Allein mit dir in der UnendlichkeitDas Cover hatte mich direkt neugierig gemacht und es passt perfekt zu den Buch, beziehungsweise zu einigen Unterhaltungen und Themen. Mir gefällt es also sehr gut.
Bei dem Schreibstil von Olivie Blake ...
Das Cover hatte mich direkt neugierig gemacht und es passt perfekt zu den Buch, beziehungsweise zu einigen Unterhaltungen und Themen. Mir gefällt es also sehr gut.
Bei dem Schreibstil von Olivie Blake bin ich sehr unentschlossen, wie ich ihn beschreiben soll. Auf den ersten 50 Seiten wollte ich das Buch am liebsten abbrechen, weil ich mit dem Schreibstil nicht zurecht gekommen bin. Ich war aber zum Glück zu neugierig und habe weitergelesen. Danach änderte sich die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird auch. Von da an war es eine seltsame Mischung aus: ich bin gebannt und will wissen, was als nächstes passiert und einer gewissen Distanz zu den Charakteren.
Regan und Aldo sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere und doch vielleicht auch gar nicht mal so sehr. Beide haben ihre Probleme, die man als Leser:in direkt mitbekommt. Es gibt durchaus heftigere Momente, bei denen ich mir noch immer nicht ganz sicher bin, wie ich das fand. Es war aber an sich zu den Ereignissen passend. Warm geworden bin ich mit den ganzen Charakteren nicht, aber das musste man auch gar nicht unbedingt.
Insgesamt also ein Buch, bei dem ich nicht so ganz weiß, wie ich es bewerten soll. Selten habe ich ein Buch so oft abbrechen wollen und war doch irgendwie gebannt vom Inhalt. Besonders das Nachwort hat mich stark zum Nachdenken gebracht. Schaut im Buchladen vielleicht doch mal rein. Wer das Buch lesen will, weil er The Atlas Six mochte, sollte sich dessen bewusst sein, dass dieses Buch hier vom Schreibstil her und natürlich auch vom Inhalt her ganz anders sind. Obwohl es auch bei längerer Überlegung gewisse Ähnlichkeiten gibt.
3,5/5 Sterne