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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2021

Schwieriger Anfang

Verloren sind wir nur allein
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Klappentext:
„Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht Sky mit ihrer Mutter nach Texas. Ihre Mom will endlich alles hinter sich lassen, doch Sky kann und will vor ihrem Schmerz nicht davonlaufen. Sie ...

Klappentext:
„Nach einem schweren Schicksalsschlag zieht Sky mit ihrer Mutter nach Texas. Ihre Mom will endlich alles hinter sich lassen, doch Sky kann und will vor ihrem Schmerz nicht davonlaufen. Sie fühlt sich so verloren wie nie zuvor. Doch dann trifft sie den 18-jährigen Jeff, und mit ihm stiehlt sich ganz zaghaft wieder mehr Licht in Skys Leben. Aber auch Jeff hat mit schrecklichen Erlebnissen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen. Können die beiden sich gegenseitig retten?“

Meine Meinung:
5 von 10 Sternen

Der Einstieg in die Geschichte ist mir furchtbar schwer gefallen und ich habe mich lange Zeit nur durch die Seiten gequält. Der Schreibstil war zwar wirklich gut und flüssig lesbar, aber die Charaktere haben mir das Lesen doch ziemlich schwer gemacht.
Ich verstehe durchaus, warum Sky so in ihrer Trauer und die Wut auf ihre Mutter versinkt, aber das sie aus diesem Grund auch jeden Menschen in ihrem Umfeld schlecht behandelt war für mich vollkommen unverständlich. Mich hat es sehr gestört, dass sie niemanden auch nur die Chance gibt sich zu erklären. Zudem kreisen ihre Gedanken ständig ihm Kreis und es ist keine Entwicklung spürbar. Erst deutlich später im Buch hat sich dieses geändert. Ab diesem Zeitpunkt hat mir das Lesen auch wieder deutlich mehr Spaß gemacht und ich fand die Entwicklung von ihr sehr gelungen.
Es hat auch etwas länger gedauert bis ich mit Jeff warm geworden bin, da man am Anfang nur oberflächliche Dinge von ihm erfährt. Im Laufe bekommt dieser Charakter jedoch Tiefe und ist mir ans Herz gewachsen. Im Zusammenhang mit seinem Bruder sind auch zum ersten Mal die Gefühle bei mir angekommen.
Die Verknüpfung zwischen dem Titel und der Geschichte ist ausgesprochen gut gelungen, da er die Hauptaussage der Geschichte perfekt zusammenfasst.
Abschließend kann ich sagen, dass der Anfang absolut nicht meins war, aber das Ende mir dann doch überraschend gut gefallen hat. Insgesamt war die Geschichte ganz okay für mich, aber auch nicht mehr.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.02.2020

Viel zu oberflächlich

Flirting with Fire
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Klappentext:
„Eigentlich wollte ich gar nicht an dem Ehemaligentreffen meiner Highschool teilnehmen, doch meine Freundinnen haben mich überredet. Sie waren es auch, die bei der Bachelor-Versteigerung in ...

Klappentext:
„Eigentlich wollte ich gar nicht an dem Ehemaligentreffen meiner Highschool teilnehmen, doch meine Freundinnen haben mich überredet. Sie waren es auch, die bei der Bachelor-Versteigerung in meinem Namen auf ein Date mit meinem ehemaligen Highschoolschwarm geboten haben. Ja, richtig gehört, selbst als ich „Fatty Maddie“ genannt wurde, stand ich auf den Quarterback unseres Footballteams. Nicht, dass er mich jemals beachtet hätte. Inzwischen verdient Mauro Bianco sein Geld im Kampf gegen das Feuer, aber wenn ich an ihn denke, steht mein Herz noch immer in Flammen. Ein Date, das ist alles, was ich versprochen habe. Nur ein paar Stunden, dann kann ich ihn wieder in der alten Schuhschachtel verstauen, die ganz hinten in meinem Schrank steht.

Doch wie immer hat das Universum andere Pläne. Niemals hätte ich gedacht, dass Mauro innerhalb weniger Tage von meinem Highschoolschwarm zu meinem Geschäftspartner werden würde. Und auch nicht, dass die Vergangenheit uns so schnell einholt …“

Meine Meinung:
2 von 10 Sternen

Ich war von der Leseprobe, die man auf vorablesen.de gefunden hat, sehr angetan, wurde im Fortgang der Geschichte aber sehr enttäuscht.

Der Inhalt dieser und der nächsten, angekündigten Bücher war sehr schnell vorhersehbar und hielt absolut keine Überraschungen mehr bereit. Für mich ist es eigentlich okay, wenn ich den ungefähren Ablauf der Geschichte in diesem Genre kenne, da sich die Geschichte ja oftmals doch ziemlich ähneln.
Aber ich hatte es noch nie, dass ich schon nach ein paar Kapiteln wusste, worüber die nächsten beiden Bände handeln würden. Auch der „große Konflikt“ gegen Ende hin, war schon am Anfang absehbar.

Zudem hat mich das „Zahlendenken“ super gestört. Ich kann absolut nicht verstehen, wie man die Schönheit der Menschen mit Zahlen festlegen kann und daraus auch noch Regel aufstellt, dass eine fünf nicht mit einer zehn zusammen sein kann. Meiner Meinung nach ist Schönheit etwas vollkommen subjektives und bestimmt nicht, ob man zusammen passt oder nicht.
Aus diesem Grund erschien mir das Buch ziemlich oberflächlich, da die beiden Protagonisten sich ständig mit Zahlen verglichen haben und gar nicht darauf geachtet haben, dass sie charakterlich zusammen passen.
Des Weiteren wurde in diesem Buch so ziemlich jedes Klischee, das es über italienische Jungs gibt, abgehandelt und alles vollgepackt mit Kitsch, was sogar mir zu viel des Guten war (Ich mag es, wenn es auch mal ziemlich romantisch und unrealistisch wird.).

Das einzige, was mir an diesem Buch wirklich gefallen hat, war der Einblick in die Jugendzeit auf den ersten dreißig Seiten und der flüssige, leichte Schreibstil. Der Rest konnte mich leider nicht überzeugen. Deswegen kann ich in diesem Fall auch keine Leseempfehlung aussprechen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2020

Sehr viel Ausbaupotential

Solange wir lieben
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Klappentext:
„Julia und Konstantin sind seit drei Jahren ein Paar. Doch obwohl sie sich innig lieben, drohen sie sich zu verlieren. Als dann ein Brief ihrer ersten großen Liebe eintrifft, ist Julia zutiefst ...

Klappentext:
„Julia und Konstantin sind seit drei Jahren ein Paar. Doch obwohl sie sich innig lieben, drohen sie sich zu verlieren. Als dann ein Brief ihrer ersten großen Liebe eintrifft, ist Julia zutiefst erschüttert: Tom ist todkrank und wird schon bald sterben. Ein letztes Mal möchte er die Menschen sehen, die ihm in seinem Leben wirklich wichtig waren. Das Wiedersehen berührt Julia in ihrem Innersten und macht sie zugleich tieftraurig. Sie möchte nicht, dass dies ein Abschied für immer war und beschließt, Tom seinen letzten Wunsch zu erfüllen: noch einmal nach Florenz zu reisen.

Gemeinsam mit Tom, seiner Schwester Helke und seiner Exfreundin Elsa begibt sie sich auf eine melancholische, aber auch heitere, letzte Reise. Und je näher sie Italien kommen, desto bewusster wird Julia, worauf es im Leben wirklich ankommt.“


Meine Meinung:
3 von 10 Sternen

Leider kann ich die Geschichte um Julia, Konstantin und Tom nicht besser bewerten.
Das Cover und der Klappentext haben einen hochemotionalen Roman mit einer gewissen Tiefe versprochen. Jedoch wurde dies meiner Meinung nach leider nicht erreicht.

Schon nach den ersten paar Seiten war für mich klar, dass ich mit dem Schreibstil der Autorin so gar nicht zurecht komme. Das hat sich im Fortgang auch nicht wirklich verbessert.
Ich fand diesen viel zu distanziert und abgehackt. Dadurch wirkten die Gespräche für mich persönlich ziemlich gestellt und nicht greifbar.
Auch zu den Charakteren konnte ich aus diesem Grund keine richtige Beziehung aufbauen. Sie wirkten für mich nicht sehr authentisch und nachvollziehbar.
Zudem wurde deswegen auch nicht die nötige Tiefe für so ein emotionales Thema wie die Vergänglichkeit des Lebens erreicht werden.

Des Weiteren hat es mich sehr gestört, dass der Klappentext den größten Teil der Handlung schon verrät. Ich habe die ganze Zeit auf den Brief von Tom und die angekündigte Reise nach Florenz gewartet; allerdings taucht Tom erst nach über 100 Seiten auf und die Florenzreise beschränkt sich auf das letzte Viertel. Deshalb kam für mich auch keine wirkliche Spannung auf, da ich nur auf die vorhergesagten Ereignisse gewartet habe, ohne das etwas großartig anderes passiert ist.

Für die schöne Idee, wobei es an der Umsetzung deutliches Verbesserungspotential gibt, und die wichtige „Moral“, die die Geschichte enthält, gebe ich dem Buch 3 von 10 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere