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Veröffentlicht am 11.10.2019

Locker, leichte Liebesgeschichte

Wenn mein Herz nach dir ruft
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Klappentext:

„Sieben Jahre ist es her, dass die Theaterschauspielerin Diana ihr Heimatdorf betreten hat. Schuld daran sind die Erinnerungen, welche sie mit ihrer Jugendliebe Veith verbindet. Nun ist sie ...

Klappentext:

„Sieben Jahre ist es her, dass die Theaterschauspielerin Diana ihr Heimatdorf betreten hat. Schuld daran sind die Erinnerungen, welche sie mit ihrer Jugendliebe Veith verbindet. Nun ist sie wieder da, denn ihr Bruder heiratet. Allerdings ist die Braut Veiths ältere Schwester, wodurch Diana und Veith immer wieder aufeinander treffen. Dabei fliegen genug Fetzen und Funken. Denn sie haben beide Geheimnisse, die sie vor dem anderen verbergen wollen.“


Meine Meinung:

7/10 Sternen

Leider bin ich nicht so gut in die Geschichte reingekommen wie erhofft; das hat sich aber mit jeder Seite verbessert. Irgendwann hat mich der lebhafte, amüsante und leichte Schreibstil total gefangengenommen und das Buch war schneller beendet als am Anfang gedacht.

Die Charaktere haben alle ihre ganz persönlichen Eigenschaften, die sie viel lebendiger wirken lassen und sympathischer machen.
Diana ist mir in manch einer Hinsicht ähnlicher als ich gedacht hätte und auch die Beziehung zu ihren Geschwistern ist mir vertraut. Dadurch war sie sehr schnell sympathisch, auch wenn ich nicht jede ihrer Handlungen verstehen konnte.
Dianas Brüder finde ich einfach nur genial und kann mir die lustige, behütete aber auch teilweise anstrengende Kindheit sehr gut vorstellen. Die ganzen Geschwisterkabbeleien kommen mir nur allzu bekannt vor und haben mich jedes Mal zum Lachen gebracht.
Zudem hat Diana wohl mit die besten Eltern der Welt; so einfühlsam, verständnisvoll und hilfsbereit wie die Beiden sind.
Veiths Auftreten und Handeln widersprach für mich von Beginn an seinem Ruf, den er im Dorf inne hat, und dadurch hatte er gleich meine Sympathie gewonnen.

Auch das Kleinstadtfeeling, der Kitsch und die Dramatik kommt in der Geschichte nicht zu kurz.
Jeder kennt in dem Buch gefühlt jeden und alle tratschen über alle, sodass ganz schnell neue Gerüchte entstehen. Dieses heimelige Gefühl hat mich schnell eingesponnen und hat bei mir das Gefühl geweckt selber dort zu sein.

Teilweise handeln die Charaktere für mich aber ein klein wenig überstürzt und ändern zu schnell ihre Meinung. Das hätte man meiner Meinung nach ein wenig mehr ausschmücken können.

Zusammenfassend ist es ein gutes erstes Buch von Anna-Theresia Dersch und eine schöne, leichte Liebesgeschichte, die viele Ähnlichkeiten mit dem alltäglichen Leben von den meisten aufweist.

Veröffentlicht am 05.10.2019

Elfen und Orks mal ganz anders!

Elfenkuss
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Klappentext

„Durchscheinend blau und weiß sind sie und erschreckend schön, die flügelartigen Blütenblätter, die der 15-jährigen Laurel eines Morgens aus dem Rücken wachsen. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund ...

Klappentext

„Durchscheinend blau und weiß sind sie und erschreckend schön, die flügelartigen Blütenblätter, die der 15-jährigen Laurel eines Morgens aus dem Rücken wachsen. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund David versucht sie, herauszufinden, was mit ihr geschieht. Doch erst als sie in dem verwunschenen Wald hinter ihrem Elternhaus auf den faszinierenden Tamani trifft, erfährt sie die unglaubliche Wahrheit: Laurel ist eine Elfe, die als kleines Kind zu den Menschen gesandt wurde, um das Tor nach Avalon zu beschützen. Sie weiß, am Ende wird sie sich entscheiden müssen: zwischen ihrem Leben als College-Mädchen und ihrer Bestimmung, vor allem aber zwischen dem attraktiven David und dem Frühlingselfen Tamani, dessen grüne Augen sie nicht mehr loslassen …“


Meine Meinung:

Das Cover von Elfenkuss finde ich persönlich wunderschön; die strahlenden Augen und die zarten Flügeln passen für mich perfekt zusammen und ähneln in mancherlei Hinsicht auch den Beschreibungen im Buch.
Der Schreibstil ist angenehm, leicht verständlich und schnell lesbar; man fliegt gefühlt durch die Geschichte.
Aprilynne Pike beschreibt in ihrem Werk eine ganze neue Art von Elfen und Orks, von denen ich so noch nie gelesen oder gehört habe.
Im Mittelpunkt steht Laurel, die mir durch ihre offene, loyale und natürliche Art von Beginn an sympathisch war. Auch Tamani hatte sofort einen Platz in meinem Herzen sicher mit seiner charismatischen, neckenden und freundlichen Art.
Nur David fand ich persönlich ein bisschen nervig, was allerdings nicht an dem Charakter selber liegt, sondern an der Dreiecksbeziehung von ihm, Tamani und Laurel, in der ich Tamani eindeutig bevorzuge.
Es wird schnell deutlich, dass Laurel sich von den Anderen unterscheidet, wodurch die Detektivarbeit von ihr und David beginnt. Diese fand ich super ausgestaltet und stellte für mich als Naturwissenschaftsstudentin einen nachvollziehbaren Ansatz dar.
Durch Tamanis Einwirken kommen Spannung und Reibereien in die Geschichte, die das Suchtpotential enorm steigern.
Das Ende hält noch einmal ungeahnte Wendungen für einen bereit und lässt auf einen spannenden Fortgang der Tetralogie hoffen. (Kleiner Spoiler: Ich fand die nachfolgenden Teile auch wunderbar und die Reihe gehört zu meinen Lieblingen!)
Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, der auch mal Jugendfantasy liest!

Veröffentlicht am 05.10.2019

Einzigartige Dystopie!

Das verbotene Eden 1
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Klappentext:

„Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen ...

Klappentext:

„Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen.
Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der 17-jährigen Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer ...“


Meine Meinung:

„Das verbotene Eden - David und Juna“ war das erste Buch, welches ich von Thomas Thiemeyer gelesen habe und ich bin sehr begeistert von der realistischen, düsteren Zukunfstwelt, die er in seinem Roman geschaffen hat. Im Laufe der Trilogie erfährt man den Grund für die Spaltung der Geschlechter, der meiner Meinung nach tatsächlich eintreten könnte.

Man lernt in der Geschichte sowohl die Sicht von Juna als auch die von David kennen und bekommt so die Wandlung der Beiden aus verschiedenen Blickwinkel mit.
Juna und David entwickeln sich durch ihre Bekanntschaft und die Gefühle, die sie entwickeln, weiter.
Ich konnte mich super in beide hineinversetzen und ihre Gefühle nachempfinden.
Luna lernt man als starke, selbstbewusste Kämpferin kennen, die für ihre Einsichten und die der Frauen einsteht. Sie steht voll und ganz hinter dem Männerfeindlichem Bild des weiblichen Geschlechts.
Dem entgegen gibt es den friedvollen Mönch David, der ihm geheimen verbotene Liebesgeschichten liest und die Haltung der Männer nicht ganz nachvollziehen kann.
Beide erleben entgegengesetzte Entwicklungen; so lernt Luna eine weiche Seite an sich kennen und beginnt ihre Vorurteile gegenüber den Männern zu hinterfragen und David erkennt seine kämpferische Seite, um sich für das einzusetzen, was er liebt und an das er glaubt.

Die kurzen Kapitel und der angenehme Schreibstil haben es einem leicht gemacht, in die Geschichte hinein zu kommen und das Buch im Nu zu verschlingen.
Außerdem lässt die Spannung meiner Meinung nach nie nach, ob es nun durch Konflikte mit anderen, verbotene Gedanken oder Fluchten/Kämpfe der Fall ist.

Für mich war nach diesem Reihenauftakt klar, dass ich weiter lesen muss!
Ich möchte dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, denn ich finde der Autor und seine Trilogie haben viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen.
Ein grandioser Anfang!

Veröffentlicht am 29.09.2019

Märchen mal ganz anders...

Die Luna-Chroniken 1: Wie Monde so silbern
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Klappentext

„Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger ...

Klappentext

„Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …“

Meine Meinung:

Allein das Cover ist schon ein wahrer Blickfang und gefällt mir ausgesprochen gut; doch der Inhalt hat das alles noch einmal um Längen getoppt! In dem Buch werden Fantasy, Science Fiction und Märchen auf geniale Weise miteinander verwoben und dabei heraus kam eine wunderschöne Geschichte.
Marissa Meyer hat mich mit ihrem flüssigen, angenehmen Schreibstil nach den ersten Seiten gefesselt, sodass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte.
Cinder war mir von Anfang an total sympathisch mit ihrem Sarkasmus und ihrer starken Persönlichkeit. Auch mit ihrer liebevollen Art ihrer Stiefschwester Peony gegenüber hat sie mich sehr von sich überzeugt. Ich habe mich mit Cinder verbunden gefüllt und könnte sie mir sehr gut als Freundin vorstellen.
Bei Kai erging es mir nicht anders, mit seiner aufopfernden und freundlichen Art hat er mich vom ersten Moment an in seinen Bann gezogen. Ich kann seine Sorgen und Wünsche ausgezeichnet nachvollziehen und mich in seine Lage versetzten.
Im Gegensatz zum Märchen Cinderella ist die Geschichte von Cinder und Kai von Action und Spannung durchzogen; dazu kommt noch das Geheimnis um Cinders Herkunft. Es wir also keine Sekunde lang langweilig!
Das Ende hat mich mit einer Antwort und unendlich vielen Fragen allein zurückgelassen, weshalb ich mir nächsten Bände sofort bestellt habe und darauf hoffe, dass sie mich genauso umhauen wie der Anfang der Reihe.

Ich möchte diese Reihe wirklich jedem ans Herz legen, der Fantasy und Science Fiction mag bzw. kennenlernen möchte, denn die Luna Chroniken verdienen definitiv mehr Aufmerksamkeit!

Veröffentlicht am 25.09.2019

Musicalliebe und tiefgründige Themen

Broken Strings
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Klappentext:

„Abigail träumt davon, wie ihre Schwester Ava auf den großen Musicalbühnen des Broadways zu stehen. Sie hat die besten Voraussetzungen dafür, denn ihre Stimme ist einzigartig. Aber leider ...

Klappentext:

„Abigail träumt davon, wie ihre Schwester Ava auf den großen Musicalbühnen des Broadways zu stehen. Sie hat die besten Voraussetzungen dafür, denn ihre Stimme ist einzigartig. Aber leider hat sie furchtbares Lampenfieber und bringt vor anderen keinen Ton heraus. Deshalb vergeigt sie auch das Vorsingen an der New Yorker Musicalakademie. Doch zum Glück hat Abi einen Plan B: Sie beginnt eine Ausbildung zum Make-up Artist und bekommt so die Möglichkeit, hinter den Kulissen zu arbeiten. Dabei lernt sie Liam kennen, den Stardarsteller ihrer aktuellen Produktion. Die beiden kommen sich näher, doch Abi hält ihn auf Abstand. Sie hat Angst, er könnte von ihrem Geheimnis erfahren. Denn es gibt einen Grund, warum sie immer wieder versagt …“

Meine Meinung:

"Broken Strings" hat mich schnell in seinen Bann gezogen und ich hatte das Buch im Nu durch. Auf Grund des angenehmen, amüsanten Schreibstil und die hinreißenden Charaktere bin ich super in die Geschichte reingekommen.
Ich konnte sehr gut mit Abi mitfühlen, da ihre Sorgen, Ängste und Sehnsüchte wunderbar dargestellt werden und ich diese auch nachvollziehen kann. Ich finde es klasse, dass sie mal mit einem ganz anderen Päckchen kämpfen muss, als viele andere Protagonistinnen in diesem Genre. Liam ist super charismatisch und hat mich mit seiner Hilfsbereitschaft direkt auf seine Seite gezogen. Auch Leila und Zayne sind super sympathisch und unterhaltsam. Das Zusammenspiel von diesen Vieren hat mich das ein oder anders Mal zum lachen gebracht!
Ich fand es super, dass Abi ihre Probleme größtenteils selber in den Griff bekommen hat und nur den Anstoß von Liam benötigt hat.
Es gefällt mir auch, dass Abi und Liam am Ende des Buches weiter an sich arbeiten müssen und nicht alle Probleme aus Welt geschafft sind; das erscheint mir deutlich realistischer als ein perfektes Friede-Freude-Eierkuchen Ende.
Außerdem bekommt man immer wieder Einblicke hinter die Kulissen eines Theaters und die Leben von Darstellern.
Manchmal hätte ich mir eine ausführliche Darstellung gewünscht, weshalb ich nur 4 von 5 Sternen vergebe, aber insgesamt war es ein tolles Buch!
Ich kann euch diese Liebesgeschichte nur ans Herz legen!