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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2017

Interessante Geschichte

Oxen. Das erste Opfer
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Inhalt:
Niels Oxen, ein ehemaliger Elitesoldat leidet nach mehreren Einsätzen unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Zusammen mit seinem Hund versucht er in den Wäldern Jütlands seinen Frieden ...

Inhalt:
Niels Oxen, ein ehemaliger Elitesoldat leidet nach mehreren Einsätzen unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Zusammen mit seinem Hund versucht er in den Wäldern Jütlands seinen Frieden zu finden. Doch nach einem nächtlichen Besuch des Schloßes Nordlund, gerät Oxen in Mordermittlungen, da in der Nacht in der Oxen das Schloß aufsucht der Schloßeigentümer unter eigenartigen Umständen ums Leben gekommen ist. Oxen hilft dem PET um seine eigene Unschuld zu beweisen und eine interessante Ermittlung mit Margarethe Franck beginnt.

Meine Meinung:
Die Geschichte ist sehr spannend und aufregend. Man wird in eine politische Tragödie mit vielen Geheimnissen gebracht wo jeder versucht seine eigene Haut zu retten. Man erfährt viel geschichtlichen Hintergrund was das Ganze sehr authentisch und realistisch macht.

Niels Oxen die Hauptfigur fand ich von der ersten Seite sehr sympatisch. Er möchte einfach seine Ruhe haben und wird gleich in eine Ermittlung gezogen weil er zur falschen Zeit am falschen Ort war. Er merkt sofort, dass er eigentlich der perfekte Täter wäre und er aufpassen muss das er nicht an den Pranger gestellt wird.

Margarethe Frank war mir anfangs etwas unsympatisch doch nach und nach habe ich ihre Vorzüge erkannt und zum Schluss war sie mir doch sehr sympatisch und ich hätte mir gewunschen das Oxen und Margarethe mehr als nur Kollegen sind. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es bei den anderen Büchern weiter geht.

Der Schreibstil ist sehr gut und man kommt sofort in die Geschichte. Es war eine grandiose Geschichte.
Fazit:
Sehr spannendes Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Wenn man eine spannende Lektüre haben möchte sollte man dieses Buch auf alle Fälle lesen. Ich werde auf jeden Fall die anderen Teile der Trilogie auch lesen.

Veröffentlicht am 18.09.2017

Wahnsinns Buch

Perfidie
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Inhalt:
Sophia kommt als kleines Mädchen zu den Söldnern und wächst dort auf. Sie wird ausgebildet und der Kampf um Leben und Tod beginnt. Sie wird als Frau erniedrigt und muss immer die Drecksarbeit machen. ...

Inhalt:
Sophia kommt als kleines Mädchen zu den Söldnern und wächst dort auf. Sie wird ausgebildet und der Kampf um Leben und Tod beginnt. Sie wird als Frau erniedrigt und muss immer die Drecksarbeit machen. Respekt muss man sich bei den Söldnern mehr als nur verdienen. Ihr Team bekommt einen neuen Operator und erst mit ihm ändert sich ihr ganzes Leben und ihre Denkweise.

Meine Meinung
Das Buch ist klasse, da es eine Trilogie ist freue ich mich schon sehr auf die Fortsetzung die ich definitiv lesen werde.
Vanessa Heintz schafft es den Leser in die Geschichte hineinzuziehen. Durch die detaillierte Beschreibung ist es nichts für zartbesaitete. Man wird mit Macht, Gewalt und Liebe konfrontiert. Ich war sehr fasziniert von den Charakteren und konnte mich sehr mit Sophia der Hauptfigur identifizieren. Oft kannte ich die Gedanken die sie hatte und die Gefühle mit denen sie sich herum geschlagen hatte. Es ist wie eine Geschichte aus dem wahren Leben.
Der Schreibstil ist flüssig und man kann ohne Probleme das Buch verschlingen. Durch eher kurz gehaltene Kapitel wird die Spannung vorangetrieben und wurde das gesamte Buch hindurch gehalten. Ich fand das Buch nie langweilig. Teilweise musste ich innehalten um das Gelesene zu überdenken, dass mag ich aber an Büchern sehr. Ich möchte über den Inhalt nachdenken können und vielleicht in den ein oder anderen Detail mich wiederfinden. Dass hat Vanessa Heintz definitiv geschafft.
Ich werde sicher weitere Bücher von ihr lesen und freue mich schon wenn das nächste Buch heraus kommt.

Fazit:
Ein Wahnsinns Buch. Ich kann es nur weiterempfehlen. Wenn man eine interessante und spannende Geschichte lesen möchte ist das Buch perfekt. Es ist ein Buch für Personen die mehr wollen als eine einfache Geschichte.

Veröffentlicht am 07.02.2017

Einfach grandios

Im Regen verbrannt
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Geschichte
Merlins Schwerster Melina wird entführt und ermordet. Merlins Familie ist sehr vermögend und er möchte den Mörder von Melina finden. So lernt er Liliana kennen, die ebenfalls in den Fängen des ...

Geschichte
Merlins Schwerster Melina wird entführt und ermordet. Merlins Familie ist sehr vermögend und er möchte den Mörder von Melina finden. So lernt er Liliana kennen, die ebenfalls in den Fängen des Mörders, dessen Namen Lavalle ist, war. Gemeinsam versuchen Merlin und Liliana, Lavalle zu Fall zu bringen. Sie werden auf eine harte Probe gestellt und es geht um Leben und Tod.

Meinung
Ich fand das Buch super. Ich bin sehr angetan von Liliana endlich einmal eine starke Frau die weiß was sie will und wie sie es bekommt. Ich finde es grandios dass sie Merlin immer wieder beschützt statt umgekehrt. Und ihre freche Sprüche machen das Bild komplett. Einfach wunderbar.

Merlin gefiel mir auch sehr gut. Ich finde sein Charakter hat sich im Laufe des Buches immer mehr entwickelt bis er zu dem wurde was er nun letztendlich ist. Er hat erst lernen müssen, dass er auf sich selbst hören muss und nicht immer alles jedem recht machen kann und sollte. Dies fand ich auch sehr schön, dass man es so mitbekommen hat wie Merlin sich ändert und merkt, dass er für sich selbst Leben muss und nicht für alle anderen.

Der Schreibstil gefiel mir ebenfalls sehr gut. Ich fand die Mischung von Gewalt, Liebe und Abendteuer grandios. Man war so im Lesen dass man gar nicht merkte wie die Zeit verging. Es war einmal rasant um dann wieder etwas abzukühlen und dann wurde es wieder rasant. Man wollte stets wissen wie es weitergeht und konnte das Buch gar nicht mehr auf die Seite legen. Einfach super und ich hoffe dass ich bald mehr lesen kann.


Fazit
Das Buch ist fantastisch. Ich kann es nur weiterempfehlen. Ich mochte die Anspielungen, die frechen Aussagen von Liliana und die etwas grausameren Beschreibungen der Folter bzw. der Morde. Da ich nicht sehr zart besaitet bin, hat mir diese Mischung echt gut gefallen und ich hoffe dass ich bald mehr lesen darf.

Veröffentlicht am 25.01.2017

Nettes Buch aber leider fehlt die Spannung

Purpurne Rache
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Inhalt:
Im Buch geht es um die Familie Morvan. Das Oberhaupt der Familie ist Gregoire dieser ist verheiratet und hat 3 Kinder. Jeder in dieser Familie hat so seine Probleme mit denen er kämpft.
Gregoire ...

Inhalt:
Im Buch geht es um die Familie Morvan. Das Oberhaupt der Familie ist Gregoire dieser ist verheiratet und hat 3 Kinder. Jeder in dieser Familie hat so seine Probleme mit denen er kämpft.
Gregoire ist ehemaliger Kommissar und sein Sohn Erwan ist ebenfalls Polizist. Gäelle die Tochter ist erfolglose Schauspielerin und Escortdame. Loic, Gregoires zweiter Sohn, ist ein Finanzgenie mit Drogenproblemen. Über Maggie, die Ehefrau von Gregoire erfährt man nicht besonders viel.
Der eigentliche Fall in dem Buch ist eine grausame Mordserie. Die Opfer werden grausam zugerichtet und es wird schnell klar dass es zusammenhänge mit einem ehemaligen Serienkiller den Nagelmann gibt.


Meine Meinung:
Der Schreibstil von Grange ist sehr gewöhnungsbedürftig. Ich konnte mich nicht wirklich damit anfreunden. Mir wurde zu oft von der Geschichte abgeschweift und unwichtiges zu langwierig beschrieben. Ich kenne mich beim Militär nicht besonders aus und die ganzen Umschreibungen und Beschreibungen der Schauplätze war die meiste zeit sehr ermüdend.

Ich fand leider auch nicht den gewünschten Thriller im Buch. Die Geschichte war an sich sehr spannend, die Umschreibungen haben es nur leider in die länge gezogen und haben mich eher gelangweilt. Wenn endlich etwas aufregendes passiert ist, war die Spannung im nächsten Moment durch die elend lange Beschreibung dahin. Man hat eigentlich mehr oder weniger auf den rasanten fortschritt der Geschichte gewartet.

Man wartet bei diesem Buch leider vergeblich auf den Thriller-Höhepunkt. Ich hatte auch nie das Gefühl dass ich das Buch nicht weglegen kann. Im Gegenteil, ich habe mir ehrlicherweise etwas schwer getan, bei dem Buch weiterzulesen. Ich hatte auch immer das Gefühl, dass nichts passiert und ich bei der Geschichte nicht weiterkomme. Das Buch hat sich sehr in die Länge gezogen. Ich habe, dass fesselnde und spannende Gefühl vermisst und das Gefühl von Gänsehaut wenn ich mich in eine Szene hineinversetzt habe.


Fazit:
Im großen und ganzen ist es ein nettes Buch, jedoch hat es mir leider nicht sehr gut gefallen. Wenn man auf Militärgeschichten steht und gerne gute und viele Ausschmückungen hat ist das Buch sicher ganz gut. Für mich war es leider nichts und somit könnte ich es auch nicht mit guten Gewissen weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 13.01.2017

Spandender Krimi

Das Lazarus-Syndrom
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Inhalt:
Joe ist exzellenter Chirurg auf dem Gebiet der Organexplantation.Durch einen Autounfall wo seine Frau und sein ungeborenes Kind gestorben sind ist er dem Alkohol verfallen. Durch den hohen Alkoholkonsum ...

Inhalt:
Joe ist exzellenter Chirurg auf dem Gebiet der Organexplantation.Durch einen Autounfall wo seine Frau und sein ungeborenes Kind gestorben sind ist er dem Alkohol verfallen. Durch den hohen Alkoholkonsum entgleitet ihm sein Leben immer mehr. Eines Tages wird ein ehemaliger Freund ermordet und Joe ist in der Nähe, der Verdacht fällt sehr schnell auf ihm. Es beginnt ein Katz und Mausspiel zwischen der Polizei, Joe und den wahren Täter.

Meinung:
Das Buch war sehr spannend und sehr gut geschrieben. Das Thema Organhandel ist ein heikles Thema wo ich mich frage wie viel missbrauch tatsächlich getrieben wird. Im Buch wird sehr gut beschrieben wie das ganze abläuft. Wenn man genug Geld hat kann man sich sehr schnell Organe besorgen und der Hirntod wird herbeigeführt. Ich finde es einfach nur Wahnsinn, dass es so etwas geben kann, muss aber gestehen, dass ich dies sehr gern glaube. Die reichen Leute können sich halt doch so einiges kaufen. Joe kommt der Organmafia auf die Schliche und muss sich bald um sein eigenes Leben fürchten. Man fragt sich immer wer ist Feind und wer ist Freund. Viele profitieren vom Organhandel und sind natürlich nicht sehr erfreut, dass hier jemand Dinge hinterfragt und in Dingen herum stochert.

Mir gefiel der Schreibstil sehr und ich konnte das Buch nach ein paar Kapitel gar nicht mehr zur Seite legen. Joe wurde sehr gut beschrieben und ich fand den griesgrämigen, meist betrunken Arzt der einen sarkastischen Humor hat sehr sympathisch. Ich kann mir vorstellen wie es ist die Schuld am Tod seines Partners bei sich selbst zu suchen. Durch die gute Beschreibung der Figur konnte man sich sehr gut in die Person hineinfinden und war schnell im Geschehen.

Da immer wieder etwas geschehen ist, wurde das Buch auch nicht langweilig. Ich habe mich bei keinem Kapitel gelangweilt und war etwas traurig, dass die Geschichte rund um Joe nun ein Ende hat.

Fazit:
Ein sehr gelungenes Buch, dass ich nur weiterempfehlen kann. Es ist ein spannendes Thema wo man sich durchaus vorstellen kann, dass die ein oder andere Wahrheit dahintersteckt.

  • Cover
  • Spannung
  • Recherche
  • Charaktere
  • Erzählstil