Eine traurig-schöne Geschichte über den „Regenbogen am Ende eines Unwetters“
Die Windmacherin„Es war dumm von mir, nicht mehr zu malen, überleg mal, wie viele schöne Bilder ich in all den Jahren nicht gemalt habe.“ ( Zitat S. 175 )
DIE WINDMACHERIN erzählt die berührende Geschichte eines 11-jährigen ...
„Es war dumm von mir, nicht mehr zu malen, überleg mal, wie viele schöne Bilder ich in all den Jahren nicht gemalt habe.“ ( Zitat S. 175 )
DIE WINDMACHERIN erzählt die berührende Geschichte eines 11-jährigen Jungen, der auf Wetterland eine mysteriöse Entdeckung nach der anderen macht, und damit nicht nur seine Vergangenheit, sondern auch die der Inselbewohner wieder heraufbeschwört. Was hat das alles mit der alten Sage um die Windmacherin und dem Waldhüter zu tun? Und wird Tobias auf der Insel das finden, wonach er sich insgeheim so sehr sehnt?
Das dritte Buch aus der Jahreszeiten-Quartett-Reihe ( bisher erschienen sind: die Schneeschwester und die Sonnenwächterin ) von Maja Lunde und Lisa Aisato nimmt uns auf eine bewegende Gefühlsreise durch einen besonderen Sommer mit. Wer denkt, hier handelt es sich um eine Wohlfühlgeschichte, liegt falsch. Wir erleben hautnah, welcher Schrecken Tobias nach Kriegsende noch in den Knochen sitzt. Wir spüren einen Kloß im Hals, als er sich von seinen Eltern verabschiedet und den Zug nach Wetterland nimmt. Wir tauchen ein, in die Gefühlswelt mit all den Ängsten, aber vor allem auch all der Hoffnung.
Nicht nur das Leben von Tobias hat sich nach diesem Sommer grundlegend verändert, auch für einen Teil der Inselbewohner*innen beginnt ein neues.
Mir hat die Geschichte vor Augen geführt, wie das Leben sich von einer Sekunde auf die andere verändern kann und wie kostbar es ist, niemals den Mut zu verlieren.
Die Illustrationen sind im unverkennbaren Stil der anderen der Reihe: traumhaft und so voller Leben, dass man gar nicht anders kann, als darin zu versinken.
DIE WINDMACHERIN ist eine außergewöhnliche Sommergeschichte, die noch lange nach dem Lesen Wellen schlägt.