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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2025

Kindheitserinnerungen, aber nur zum Teil

Die unendliche Geschichte
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Als Film gehörte diese Geschichte bereits zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen und ich kann nicht sagen, wie oft ich diesen schon angesehen habe. Als Buch konnte sie mich dann leider nicht ganz so ...

Als Film gehörte diese Geschichte bereits zu meinen schönsten Kindheitserinnerungen und ich kann nicht sagen, wie oft ich diesen schon angesehen habe. Als Buch konnte sie mich dann leider nicht ganz so sehr begeistern, auch, wenn die Buchausgabe, welche ich habe, schon ein Schmuckstück im Regal ist.

Ungefähr die erste Hälfte des Buches konnte mich auch absolut überzeugen. Ob es nun daran liegt, dass diese auch im Film viel Spielraum bekommt, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall erweckte diese die richtigen, nostalgischen Gefühle und war, obwohl ich die Handlung schon kannte, sehr spannend. Doch dann kam Bastian nach Phantásien und plötzlich zog sich die Handlung ziemlich in die Länge, während er mir, beeinflusst durch die Macht des Aurýn, immer unsympathischer wurde. Ebenso fand ich die vielen sehr ausgefallener die Kreativität und Fantasie in dieser Geschichte wirklich begeistert hat. Und auch das Ende fand ich wieder richtig schön.

Was die Charaktere angeht, so steht natürlich Bastian im Mittelpunkt, aber er war, wie man sich bereits denken kann, bei weitem nicht mein Lieblingscharakter. Trotzdem fand ich seine Entwicklung am Schluss super. Meine Lieblinge waren aber Atréju und Fuchur, denn die beiden sind für mich noch immer die wahren Hauptcharaktere dieser Geschichte, sehr mutig und liebenswert.

Alles in allem fand ich das Buch okay, allerdings gefällt mir der Film dann doch besser. Andererseits könnte es vielleicht auch anders aussehen, hätte ich das Buch zuerst gelesen und dann den Film gesehen. Vielleicht bin ich aber auch zu alt dafür. Ich weiß es nicht.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Super spannend

Phobia
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Ab und zu lese ich schon mal gern einen Thriller und oft können sie mich auch ganz gut unterhalten. So ging es mir auch mit diesem hier, denn er war nicht nur sehr flüssig und packend geschrieben, sondern ...

Ab und zu lese ich schon mal gern einen Thriller und oft können sie mich auch ganz gut unterhalten. So ging es mir auch mit diesem hier, denn er war nicht nur sehr flüssig und packend geschrieben, sondern auch absolut nicht vorhersehbar.

Zwar hatte ich immer mal wieder Theorien, was es mit dem „neuen“ Stephen auf sich hat, aber am Ende war dann doch alles anders. Immer wieder gab es spannende Wendungen und es traten neue Charaktere auf, die alles noch einmal auf den Kopf gestellt haben. Vor allem aber hat mir gefallen, dass auch die Perspektiven immer wieder gewechselt haben und dadurch noch extra Spannung aufgebaut wurde, denn die recht kurzen und prägnanten Kapitel haben oftmals mit einem kleineren oder größeren Cliffhanger geendet. So musste ich einfach weiterlesen, um zu erfahren, was als nächstes passiert. Mit der Auflösung des ganzen Falls hätte ich auch absolut nicht gerechnet, fand sie aber echt passend und logisch.

Mit den Charakteren war ich ebenso extrem zufrieden. Ich konnte Sarah wirklich gut verstehen und mochte, wie sehr sie sich entwickelt. Und auch Mark mochte ich sehr gern, wobei in diesem Buch wohl jeder seine Probleme hat und dadurch sehr menschlich wirkt. Vor allem aber hat mich der „neue“ Stephen beeindruckt, weil er so vielschichtig ist. Einerseits habe ich ihn und seine Art verabscheut, andererseits machen seine Gründe dann doch irgendwie sein Handeln zumindest zum Teil nachvollziehbar.

Alles in allem fand ich diesen Thriller echt super. Wahnsinnig spannend und mitreißend. Und auch, wenn ich noch keine anderen Bücher von Wulf Dorn gelesen habe, so schieße ich nicht aus, dass ich das noch nachholen werde.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Emotional, witzig und unterhaltsam

Was wir verloren glaubten
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Der zweite Band dieser Reihe war wieder etwas emotionaler, mit ein paar Szenen, die doch mehr oder weniger auf die Tränendrüse drücken können und doch gab es auch wieder echt witzige Stellen.

Avery und ...

Der zweite Band dieser Reihe war wieder etwas emotionaler, mit ein paar Szenen, die doch mehr oder weniger auf die Tränendrüse drücken können und doch gab es auch wieder echt witzige Stellen.

Avery und Nathan sind dabei ein interessantes Paar, zwischen denen es eigentlich die ganze Zeit schon ziemlich prickelt. Dennoch kann Avery Nathan anfangs überhaupt nicht ausstehen. Nicht nur, dass er ihr ihren Platz als Trainerin des Highschool Baseball Teams streitig macht, hat er sie vor Jahren auch noch seiner Kariere wegen verlassen. Dass sie ihm gegenüber dementsprechend nicht allzu gut zu sprechen ist, war absolut nachvollziehbar, brachte aber auch einige unterhaltsame Szenen mit sich. Als dann ihr Leben wieder einmal in Scherben zu liegen droht, ist genau er ihre Rettung und es kommt, wie es kommen soll. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich auch das absolut verstehen konnte, denn Nathan ist einfach nur ein wahnsinnig liebenswerter Typ. Aber nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Avery und ihm nimmt hier viel Platz ein, sondern auch ihr eingeknicktes Selbstwertgefühl und damit verbundene Depressionen. Dieses Thema ist die Autorin wirklich sehr sensibel angegangen, konnte mich aber nicht so ganz überzeugen. Ebenfalls fand ich gegen Ende den Twist etwas zu gewollt.

Ansonsten fand ich auch Avery etwas anstrengend, konnte sie teilweise jedoch dennoch ganz gut verstehen. Wer immer stark sein muss, bricht nun einmal irgendwann zusammen und ihr mangelndes Vertrauen ist bis zu einem Punkt auch verständlich. Mein Highlight am ganzen Buch war allerdings Nathan, weil er einfach perfekt ist und alles richtig macht. Dennoch wird sein Charakter manchmal nicht richtig von Avery gewürdigt. Und auch Averys Dad ist wieder großartig, ein absoluter Held.

Alles in allem fand ich diesen zweiten Band der Reihe wieder super. Teils emotional, teils witzig, aber auf jeden Fall unterhaltsam, eben ein typischer Cherry.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Süße Enemies to Lovers Kleinstadt Romance

Was wir im Stillen fühlten
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Ich muss schon sagen, im Gegensatz zu Brittainy C. Cherrys sonstigen, doch eher sehr emotionalen und tragischen Romanen, ist dieser hier schon beinahe gediegen, denn statt auf Drama setzt die Autorin eher ...

Ich muss schon sagen, im Gegensatz zu Brittainy C. Cherrys sonstigen, doch eher sehr emotionalen und tragischen Romanen, ist dieser hier schon beinahe gediegen, denn statt auf Drama setzt die Autorin eher auf den Unterhaltungsfaktor. Dennoch fehlt es natürlich nicht an wenigstens ein bisschen Alltagsdrama, wenn es auch oftmals eher flapsig zwischen den beiden Protagonisten zugeht.

Dabei handelt es sich hier um eine typische Enemies to Lovers Romance in einem gemütlichen, aber teilweise auch etwas überspitzten Kleinstadt Setting, mit einem grummeligen Alex, der schon als Kind immer wieder allein gelassen wurde und jetzt auch noch seine einzige wichtige Bezugsperson verloren hat, sowie einer sonnigen, immer freundlichen Yara, die sich nicht so richtig durchsetzen kann und deshalb immer wieder ausgenutzt wird. Von der ersten Seite an merkt man den beiden allerdings an, dass da zwischen ihnen die Funken fliegen und doch kann Alex Yara anfangs noch überhaupt nicht leiden. Warum allerdings, wird irgendwie nie klar und ich glaube, auch er selbst weiß das bis zum Ende nicht wirklich. Trotzdem geschieht natürlich, was geschehen muss und die beiden verlieben sich ineinander, wobei ich der Autorin hoch anrechne, dass die Probleme in diesem Roman mal zusammen in Angriff genommen werden, statt sich, aus falsch verstandener Rücksichtnahme, erst einmal zu trennen. Und Probleme gibt es wieder ein paar. Zum Beispiel hat Alex einige Probleme in Honey Creek anzukommen und sein neues Restaurant wird immer wieder Ziel von Vandalismus. Währenddessen muss sich Yara mit ihrem Ex-Mann auseinandersetzen, der, um es nett auszudrücken, ein richtiger Vollidiot ist. Bis hierhin gab es an der Geschichte für mich auch nichts zu meckern, doch dann gab es so einen kleinen Verkupplungsversuch, den ich zwar einerseits echt süß fand, aber gleichzeitig auch etwas seltsam. Insgesamt hat mir die Geschichte aber wirklich gut gefallen und ich wurde echt super unterhalten.

Genauso fand ich die Charaktere toll. Beide Protagonisten haben natürlich ihr Päckchen zu tragen und sind nicht perfekt, aber gerade diese Unzulänglichkeiten machen sie erst menschlich. So ist Alex ein echter Griesgram, der zu seinen Mitmenschen super unfreundlich ist. Dennoch hat er einen sehr liebevollen und loyalen Kern. Yara hingegen ist das absolute Gegenteil, aufgeschlossen, freundlich und sie sieht in allem nur das Gute. Allerdings wird ihr das auch fast zum Verhängnis und ich hätte sie schon ab und zu gern einmal geschüttelt, weil sie sich einfach zu viel gefallen lässt. Ansonsten gibt es noch Yaras Vater, den ich unbedingt erwähnen muss, weil er einfach ein großartiger Mensch ist, verständnisvoll und liebevoll, nicht nur seinen Töchtern gegenüber. Cole hingegen war der perfekte Antagonist und einfach nur zum Würgen.

Alles in allem mochte ich dieses Buch der Autorin echt gern, wahrscheinlich auch, weil es einmal mit einer etwas lockeren Story daher kam. Das Kleinstadt Setting fand ich großartig, die Charaktere teilweise ein bisschen überspitzt, aber dennoch lebendig und der Schreibstil ist sowieso toll. Ich kann es jedenfalls durchaus weiterempfehlen und werde auch die weiteren Bände lesen oder hören.

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Veröffentlicht am 30.05.2025

Band 1 top, Band 2 Flopp :(

To Shatter the Night (Die verfluchten Lande, Band 2)
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Den ersten Band dieser Dilogie fand ich noch richtig gut, umso mehr tut es mir leid, dass mich dieser zweite Teil so gar nicht begeistern konnte. Zwar bin ich mir sicher, dass er vielen Lesern gefallen ...

Den ersten Band dieser Dilogie fand ich noch richtig gut, umso mehr tut es mir leid, dass mich dieser zweite Teil so gar nicht begeistern konnte. Zwar bin ich mir sicher, dass er vielen Lesern gefallen wird, doch ich fand ihn leider größtenteils sehr langweilig und zum Teil fand ich auch das Setting sehr verwirrend.

Am Anfang war ich noch guter Hoffnung, doch von Seite zu Seite zog sich die Geschichte immer mehr, bis es dann zum Tempel des Mondgottes ging, den ich mir, sobald es unter die Erde ging, so gar nicht mehr bildlich vorstellen konnte. Irgendwie liegt er unterirdisch, gleichzeitig befinden sich die Charaktere unter freiem Himmel und dann gibt es wieder irgendwelche Gänge und Fallen. Dabei geschah zwar ziemlich viel, aber dann auch wieder nichts, was mich hätte fesseln können. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass sich die Reise bis zum Ziel ewig zog. Dementsprechend kam ich mit dem Lesen auch einfach nicht voran und war öfters kurz davor, das Buch abzubrechen, hätte ich nicht wissen wollen, wie die Geschichte letzten Endes ausgeht. Genauso ging es mir mit der Liebesgeschichte, die mich nicht wirklich emotional berührt hat. Doch dann gab es tatsächlich gegen Ende noch einen kleinen Lichtblick, denn damit, was es mit bestimmten Figuren auf sich hat, hätte ich echt nicht gerechnet. Die kurze Spannung, die dadurch erzeugt wurde, konnte aber dennoch nicht ganz gehalten werden. Das Ende selbst fand ich ganz okay, aber vom Hocker hat es mich nicht gerissen.

Das Einzige, was ich an diesem Buch gemocht habe, waren die Charaktere insgesamt und zum Teil die Beziehungen zueinander. Vor allem, wie sich die Beziehung zwischen Jude und seiner Mutter entwickelt, fand ich echt schön. Genauso mochte ich Kiaras Mut und Unerschütterlichkeit, ebenso Judes Wandlung zu einem etwas aufgeschlosseneren, jungen Mann. Jake sowie Liam mochte ich ebenfalls und auch Finn und Dimitri sind mir ans Herz gewachsen.

Alles in allem habe ich dieses Buch nur zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht, wer hinter dem Mondgott steckt und ob es für Kiara und Jude ein Happy End gibt. Die Antworten darauf habe ich auch bekommen. Der Weg dahin war allerdings leider sehr mühsam und konnte mich einfach nicht mitreißen. Dennoch hoffe ich, dass das Buch anderen Lesern besser gefällt als mir.

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