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Veröffentlicht am 08.09.2025

Kleiner Vogel, ganz viel Hoffnung

Penguin Bloom
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Ich glaube, die Beschreibung zu diesem Buch sagt schon alles, denn hier bekommt man einerseits einen Ausschnitt aus dem Leben der Familie Bloom aus Australien erzählt, die gerne um die Welt reiste und ...

Ich glaube, die Beschreibung zu diesem Buch sagt schon alles, denn hier bekommt man einerseits einen Ausschnitt aus dem Leben der Familie Bloom aus Australien erzählt, die gerne um die Welt reiste und neue Eindrücke sammelte, bis ein Unfall das Leben von Sam Bloom beinahe beendet und komplett auf den Kopf stellt. Andererseits erzählt das Buch davon, wie die kleine Elster Penguin gerade im richtigen Moment auftaucht und wieder neue Hoffnung schenkt.

In diesem Buch erzählt Cameron Bloom kurz davon, wie er Sam, die eigentlich Samantha heißt, kennen und lieben gelernt hat, wie die beiden erst allein, später mit ihren drei Söhnen, durch die ganze Welt gereist sind und auch, wie sich deren Leben, durch den bereits erwähnten, schrecklichen Unfall von heute auf morgen grundlegend verändert hat. Danach kommen viele, wirklich tolle und herzallerliebste Bilder der Familie, vor allem der Söhne, mit Penguin und dazu die Geschichte der kleinen Elster, wie sie als hilfloses Küken bei der Familie landet, wie sie mit ihnen heranwächst, aber vor allem, wie sie Sam hilft, während Sam die kleine Elster aufpäppelt. Später gibt es noch einen kurzen Epilog und einen Brief von Sam an Menschen, die die gleiche Behinderung wie sie haben sowie dessen Angehörige.

Hierzu muss ich sagen, dass ich die Geschichte der Familie Bloom wahnsinnig emotional fand und ich mein Herz sofort an Penguin verloren habe. Natürlich hat mir diesbezüglich am meisten gefallen, was man über den Vogel erfährt, wie er die Familie erfreut und vor allem Sam wieder neue Lebensfreude gebracht hat. Auch die Einleitung als auch den Epilog und den Brief von Sam, die eine wirklich starke Frau ist, fand ich durchaus interessant. Allerdings hätte es hier auch ein paar Bilder geben können.

Alles in allem ist dieses Buch wirklich emotional und aufwühlend, gleichzeitig aber auch wunderschön und lebensbejahend. Penguin ist ein richtig süßer Vogel, der der Familie Bloom die Freude wieder ins Leben gebracht hat und die ganze Familie kommt wirklich sympathisch rüber.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Elijahs Liebesgeschichte - Erster Band

Coldhart - Strong & Weak
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Nachdem ich die Westwell-Reihe bereits vor drei Jahren gelesen, beziehungsweise gehört, habe, war es nun endlich Zeit für die zweite Reihe aus diesem Universum und ich muss sagen, es war vielleicht nicht ...

Nachdem ich die Westwell-Reihe bereits vor drei Jahren gelesen, beziehungsweise gehört, habe, war es nun endlich Zeit für die zweite Reihe aus diesem Universum und ich muss sagen, es war vielleicht nicht ganz so toll, aber dennoch richtig gut.

Am Anfang brauchte ich zwar etwas, um in die Geschichte hineinzukommen, aber irgendwann wurde es dann nicht nur romantisch zwischen Elijah und Felicity, sondern auch noch richtig spannend, schließlich gibt es immer mehr Hinweise auf Elijahs Entführer und sogar ein Todesopfer. Man bekommt hier also nicht nur eine typische New Adult-Geschichte geboten, sondern auch noch ein paar Thrillerelemente. Dabei geht es natürlich darum, wie sich die beiden Protagonisten immer näher kommen, es geht aber auch um Familie und Freundschaft. Dazu kommt die ganze Entführungsgeschichte aus Elijas Vergangenheit, die ihm noch immer zu schaffen macht und der er sich wieder stellen muss. Das alles ist sehr unterhaltsam geschrieben, zwar gegendert, aber auf eine Art, die noch okay ist.

Und es gibt echt liebenswerte Charaktere, die nicht unbedingt wahnsinnig eigenartig und neu sind, aber trotzdem sympathisch. Felicity mochte ich vor allem, weil sie Kunst studiert, Elijah, weil er ein netter Kerl ist, der viel durchgemacht hat und dennoch nicht zum Ekel mutiert ist. Außerdem habe ich mich gefreut, wieder auf Helena und Jess zu treffen. Vor allem aber mochte ich an den Charakteren, dass sie sehr greifbar und realistisch gezeichnet sind.

Alles in allem kann ich sagen, dass es sich auf jeden Fall für mich gelohnt hat, diese Trilogie zu beginnen und dass ich sie auch unmittelbar weiterlesen, beziehungsweise hören, werde. Dafür hat nicht nur der Cliffhanger am Ende von Band eins gesorgt, sondern die echt interessante Geschichte und die tollen Charaktere.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Sofia + Maximilian = Traumpaar

Broken Prince
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Was im ersten Band aufgebaut wurde, geht hier, nach einer actionreichen Flucht, noch spannender weiter, wobei Sofia der Wahrheit immer näher kommt. Aber auch die Liebesgeschichte intensiviert sich, doch ...

Was im ersten Band aufgebaut wurde, geht hier, nach einer actionreichen Flucht, noch spannender weiter, wobei Sofia der Wahrheit immer näher kommt. Aber auch die Liebesgeschichte intensiviert sich, doch kommen auch hier Wahrheiten ans Licht, welche die Beziehung zwischen Sofia und Maximilian gefährden könnten.

Das alles hat die Autorin sehr rasant verpackt, aber auch mit viel Romantik und auf jeden Fall auch mehr Spice als noch im ersten Band. Die Liebesgeschichte ist wirklich süß und gefühlvoll, muss aber geheim bleiben, was für alle Beteiligten nicht leicht ist. Dann findet Maximilian auch noch Dinge über sich heraus, die ich so nicht erwartet hätte und natürlich löst sich zum Glück auch das Rätsel rund um Alva auf. Auch hier hätte ich bis zu einem gewissen Punkt nicht unbedingt damit gerechnet, was tatsächlich passiert ist und vor allem auch, was Alva mit der königlichen Familie verbindet. Diesbezüglich tritt auch ein neuer Antagonist auf die Bühne, der es echt in sich hat. Richtig schön fand ich auch hier wieder die liebevolle Beziehung zwischen Sofia und ihrer Oma Edda und auf emotionale Weise erzählt Sofia Maximilian zudem davon, was mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester Nora geschehen ist. Und auch von Maximilian erfährt man neue Dinge, die vorher noch nicht angesprochen wurden.

Schade fand ich ein bisschen, dass auch hier wieder gegendert wurde, aber das war klar und zum Glück weiterhin nicht zu schlimm. Auch ein bisschen Aufklärung durfte natürlich nicht fehlen. Und leider wurde nicht so richtig aufgelöst, warum Linnea zu Drogen gegriffen hat. Dafür hat aber auch sie ansatzweise ihr Glück gefunden.

Alles in allem fand ich diesen Band echt gut, auf jeden Fall besser noch als Band eins. Er war spannender, noch romantischer und hat die Geschichte passend abgeschlossen, ohne, dass er vorhersehbar gewesen wäre. Damit kann ich die Dilogie durchaus empfehlen, so man den ersten Band schon gemocht hat.

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Veröffentlicht am 03.09.2025

Interessanter Anfang ...

Dark Cinderella
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Ich muss sagen, ich mag eigentlich royale Liebesgeschichten und im Grunde ist auch diese hier wirklich toll, allerdings mag ich dieses teilweise woke angehauchte Möchtegern Aufklärerische nicht so ganz, ...

Ich muss sagen, ich mag eigentlich royale Liebesgeschichten und im Grunde ist auch diese hier wirklich toll, allerdings mag ich dieses teilweise woke angehauchte Möchtegern Aufklärerische nicht so ganz, auch, wenn ich verstehe, dass die Autorin auf gewisse Umstände aufmerksam machen möchte. Dennoch hätte ich nicht gebraucht, dass die Protagonistin immer wieder darauf hinweist, was für eine unabhängige Frau sie ist, die niemandem gehört. Ebenfalls kann ich absolut nicht leiden, wenn in Romanen gegendert wird. Zum Glück war das in diesem Roman aber nicht allzu schlimm und auffallend.

Ansonsten fand ich die Geschichte rund um die Suche nach Sofias bester Freundin Alva relativ spannend, wenn es auch erst gegen Ende so richtig Action diesbezüglich gab. Auch die zarten Annäherungen zwischen Sofia und Maximilian waren richtig süß und nicht überhastet. Dementsprechend gibt es hier auch noch nicht allzu viel Spice, was auch in Ordnung ist. Dann ist da noch Maximilians Schwester Linnea, die ihre eigenen Probleme hat und gegen jede Erwartung eine echt liebe Person ist. Dafür scheint es im Königreich Skønien einige Geheimnisse zu geben, die aber in diesem Band noch nur eher angekratzt werden. Diesbezüglich bin ich gespannt auf den zweiten Band.

Richtig toll fand ich die Charaktere, denn diese sind vielseitig, sehr natürlich und nachvollziehbar geschrieben. Sofia ist dabei eine echt mutige, junge Frau, die für ihre beste Freundin alle Gefahren auf sich nimmt. Dennoch geht sie manchmal auch zu große Risiken ein. Noch mehr mochte ich allerdings Maximilian, denn er ist wirklich ein Traummann, der trotz seines Standes absolut bodenständig ist, liebevoll und hilfsbereit. Am liebsten war mir aber Sofias Oma Edda, obwohl sie nur eine Nebenfigur ist. Sie ist aber einfach nur eine richtig tolle alte Dame, die sich aufopferungsvoll um ihre Enkelin kümmert und die man sich selbst nur als Oma wünschen könnte.

Alles in allem war dieser erste Band der Northern-Royal-Dilogie wirklich in Ordnung und auch, wenn mich ein paar Dinge gestört haben, so hat mich die Geschichte durchaus gut unterhalten. Es ist aber dennoch keine Geschichte, die mir auf ewig im Gedächtnis bleiben wird, trotzdem habe ich auf jeden Fall Lust auf Band zwei.

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Veröffentlicht am 02.09.2025

Ein tolles Fantasybuch mit großartigem Setting

Bellona
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Mit diesem Buch begibt man sich, nach einer kurzen Zeit in der Realität, in eine wirklich außergewöhnliche Fantasy Traumwelt, mit verschiedenen Aspekten aus magischem Surrealismus und modernen Annehmlichkeiten. ...

Mit diesem Buch begibt man sich, nach einer kurzen Zeit in der Realität, in eine wirklich außergewöhnliche Fantasy Traumwelt, mit verschiedenen Aspekten aus magischem Surrealismus und modernen Annehmlichkeiten. So trifft man hier auf verschiedene fantastische Wesen, es gibt Drachen und magische Fähigkeiten, gleichzeitig aber auch einen Bus, der dank Magie von allein fährt oder auch Motorräder. Ebenfalls gibt es eine verfallene Stadt, die eher an ein dystopisches Setting erinnert, mit gefährlichen, albtraumhaften Wesen und sogar auf Zombies trifft man. Überhaupt ist das ganze Setting ziemlich bunt zusammengewürfelt, was ich irgendwie echt cool fand und wovon auch die Geschichte im Großen und Ganzen lebt. Aber auch diese ist recht kreativ und erfrischend anders.

Hauptsächlich geht es in diesem Buch eigentlich für die Protagonistin Dasha darum, in die Hauptstadt Bellonas zu gelingen, um dort den Bastardprinzen zu töten. Auf ihrem Weg begleiten sie dabei der etwas hochnäsige, mürrische Söldner Cael, sowie dessen Freunde, Nika, Keir und Mohair, welche keine normalen Menschen sind, was ich auch wieder richtig toll fand, da sie alle vier ganz individuelle Charaktere sind, die allesamt echt sympathisch rüberkommen, aber auch für ein paar Überraschungen sorgen. Auch die vielen verschiedenen Abenteuer dieses Teams fand ich super spannend, denn es geschieht doch einiges, was sie von ihrem Weg abbringen könnte. So gibt es ganz unterschiedliche Gefahren, Intrigen, Verrat und einen Feind, den ich ebenfalls richtig gut geschrieben fand, weil ich ihn nicht so richtig einschätzen konnte. Und natürlich gibt es auch eine kleine Liebesgeschichte, die aber durchaus für das empfohlene Alter geeignet ist.

Alles in allem mochte ich dieses Buch wirklich gern und habe die Geschichte auch absolut genossen, wobei hier das Setting das Interessanteste für mich war, da es so kreativ und anders ist, als in anderen Fantasyromanen. Genauso mochte ich aber auch die Geschichte selbst und die Charaktere waren ebenfalls super.

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