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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.01.2020

Kitschig und seelenlos

180 Seconds - Und meine Welt ist deine
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Da ich bereits vor einigen Jahren ein Buch von Jessica Park gelesen habe und mich dieses grundsätzlich überzeugen konnte, waren meine Erwartungen an "180 Seconds - Und meine Welt ist deine" relativ hoch ...

Da ich bereits vor einigen Jahren ein Buch von Jessica Park gelesen habe und mich dieses grundsätzlich überzeugen konnte, waren meine Erwartungen an "180 Seconds - Und meine Welt ist deine" relativ hoch und ich musste es direkt am Erscheinungstag kaufen. Leider entpuppte sich das Buch jedoch als sehr seelenlose und kitschige Geschichte, die mich wirklich an meine Grenzen gebracht hat, sodass ich das Buch nach etwas mehr als die Hälfte abgebrochen habe.

Schuld daran ist noch nicht einmal der eigentliche Schreibstil, denn "180 Seconds - Und meine Welt ist deine" liest sich relativ flüssig und zügig und die Autorin besitzt auch eigentlich das nötige Können, um ein richtig gutes Buch zu schreiben. Mein ganz großes Problem sind hierbei eher die Figuren, die ich nicht nur stellenweise sehr unsympathisch und aufgesetzt finde, sondern auch die dringend benötigte Tiefe vermisst habe. Die Figuren sind zu austauschbar, stellenweise sehr oberflächlich und triefen nur so vor Klischees.

Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass viele Leser, besonderes mit Alison als Figur mitfühlen und sich in sie hineinversetzen können, da sie keine leichte Vergangenheit und ihr Leben oftmals nur aus Angst besteht, allerdings haben mir bei sämtlichen Figuren alle nötigen Ecken und Kanten gefehlt, um letztendlich interessant zu sein.

Auch die Liebesgeschichte trieft nur so vor Kitsch und Klischees und ist fast schon vergleichbar mit Groschenromanen. Das muss nicht zwingend schlecht sein und es gibt sicherlich auch einige Perlen in der Sparte, allerdings wirkt "180 Seconds - Und meine Welt ist deine" zu kitschig, oberflächlich und klischeehaft, dass es schon fast weh tut.

Somit habe ich das Buch letztendlich abgebrochen, da ich immer mehr das Interesse an den Figuren und dem Verlauf der Geschichte verloren habe.

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Veröffentlicht am 15.01.2020

Hier wäre mehr drin gewesen

River of Violence
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Von "River of Violence" habe ich mir anfänglich eine ganze Menge versprochen, da die Kurzbeschreibung wirklich gut klang und ich mich somit auf eine interessante und spannende Geschichte eingestellt habe. ...

Von "River of Violence" habe ich mir anfänglich eine ganze Menge versprochen, da die Kurzbeschreibung wirklich gut klang und ich mich somit auf eine interessante und spannende Geschichte eingestellt habe. Nun, interessant ist diese definitiv, allerdings ließ mich die Geschichte letztendlich doch ein wenig enttäuscht zurück.

Dabei ist "River of Violence" sicherlich nicht schlecht, allerdings habe ich leider sehr lange gebraucht, bis ich vollends in der Geschichte drin war, was ein wenig schade ist. Die Figuren sind an sich gut ausgearbeitet und man lernt diese auch halbwegs gut kennen, allerdings fand ich niemanden hierbei wirklich sympathisch, sodass ich weder mit Harley und ihrer Familie, noch mit den Springfields wirklich mitfiebern konnte.

Die Idee, dass man hierbei eine stellenweise sehr brutale und rohe Fehde zwischen zwei Familien geschaffen hat, die unter anderem mit Drogen und Waffen handeln, ist zwar an sich ganz gut, allerdings hat mir stellenweise die Tiefe gänzlich gefehlt. Gleichzeitig wurde die Geschichte immer wieder aufgrund von langatmigen Dialogen und Wiederholungen ausgebremst, sodass für mich kein wirklich Leserfluss entstand.

Dennoch ist die Geschichte nicht schlecht, wenn man sich wirklich auf die Familienfehden und die Brutalität einlassen kann und dabei weniger Wert auf Tiefe oder Sympathie gegenüber Figuren legt. Mir war es persönlich oftmals zu oberflächlich und ich hätte mir gerne eine detailliertere und ausgearbeitete Geschichte gewünscht.

Kurz gesagt: "River of Violence" ist eine oftmals brutale und rohe Geschichte, die zwar an sich ganz gut unterhält, aber noch deutlich Luft nach oben aufzeigt, sodass es mir hierbei oftmals an Tiefe gefehlt hat. Wer sich jedoch für Familiendramen interessiert, sollte dem Buch definitiv eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 15.01.2020

Spannend

The Wrong Girl – Die perfekte Täuschung
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Auf "The Wrong Girl: Die perfekte Täuschung" war ich schon sehr gespannt, da ich schon sehr viel Gutes über das Buch gehört habe. Hier habe ich mir eine temporeiche und spannende Geschichte gewünscht und ...

Auf "The Wrong Girl: Die perfekte Täuschung" war ich schon sehr gespannt, da ich schon sehr viel Gutes über das Buch gehört habe. Hier habe ich mir eine temporeiche und spannende Geschichte gewünscht und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte liest sich spannend und flüssig und oftmals unvorhersehbar. Die Geschichte wird dabei abwechselnd aus der Sicht von Julie und Meg erzählt, was mir sehr gut gefällt, da die beiden Frauen sehr unterschiedlich sind und man somit mal eine sehr emotionale und mal eine eher kühle Sicht auf die Geschichte erlebt.

Julie ist oftmals sehr emotional und wirkt stellenweise sehr durcheinander, rastlos und orientierungslos, was man anhand ihrer Gedanken und ihrer Gefühlslage gut erkennen kann. Sie denkt, dass ihr Mann sie betrügt und steigert sich immer mehr in ihre Gedanken hinein, was zwar anstrengend, aber durchaus authentisch ist. Bei ihr ist man sich oft unsicher, was wahr ist und was sie sich einbildet, was aus Sicht des Lesers doch sehr interessant ist. Bei Meg dagegen, einer Ermittlerin, sind die Gedankengänge eher kühl und klar, was weniger anstrengend ist und mir ebenfalls sehr gefällt.

Als Julie unter Mordverdacht gerät und eine Frauenleiche entdeckt wird, die höchstwahrscheinlich die Ex-Frau von Julies Mann Matt ist, wird die Geschichte noch einmal spannender und packender, gleichzeitig aber auch verwirrender, denn anhand von Julies Gedanken weiß man selbst nicht mehr, was sie sich einbildet und was tatsächlich geschehen ist.

Somit habe ich mich auch sehr auf die Auflösung gefreut, die jedoch das Einzige an der Geschichte ist, die mich ein wenig enttäuscht hat, denn das Ende kam viel zu schnell und hätte meiner Meinung nach noch etwas mehr Zeit gebraucht, um wirklich alles aufzuklären.

Somit ist "The Wrong Girl: Die perfekte Täuschung" insgesamt eine spannende, temporeiche Geschichte mit interessanten Figuren und unerwarteten Momenten, die dafür gesorgt haben, dass ich das Buch kaum aus den Händen legen konnte. Bitte mehr davon!

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Veröffentlicht am 15.01.2020

Es war nicht meins....

Er wird dich jagen
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Da ich bislang noch kein Buch von Alexandra Ivy gelesen, aber schon so viel Gutes über die Autorin gehört habe, wurde es nun endlich an der Zeit, ihr eine Chance zu geben. Meine Wahl fiel dabei auf "Er ...

Da ich bislang noch kein Buch von Alexandra Ivy gelesen, aber schon so viel Gutes über die Autorin gehört habe, wurde es nun endlich an der Zeit, ihr eine Chance zu geben. Meine Wahl fiel dabei auf "Er wird dich jagen" - und war direkt denn ein Fehlgriff, denn leider konnte mich das Buch nicht so überzeugen, wie ich es mir erhofft habe.

Man muss zwar sagen, dass Alexandra Ivy einen sehr interessanten Schreibstil hat, der dafür sorgt, dass das Kopfkino angeregt wird, allerdings wollte für mich nicht so viel Spannung aufkommen, wie ich es mir gerne gewünscht hätte. So bin ich als Beispiel nicht mit den Figuren warm geworden, obwohl diese von der Autorin an sich gut ausgearbeitet wurden. Das Problem war einfach, dass sie nicht nach meinem Geschmack waren, was man der Autorin allerdings nicht zum Vorwurf machen kann.

Auch die Idee, dass sich die Journalistin und Autorin Carmen nach ihrem Serienkiller-Buch in eine Hütte zurückzieht, um zur Ruhe zu kommen und dann Fotos von Frauenleichen erhält, die brutal ermordet wurden, ist gut durchdacht und stimmig. Was jedoch alles danach passiert, nämlich die eigenständige Suche nach dem Mörder, da die Polizei die Fotos nicht ernst nimmt, war mir ein bisschen too much und auch die Chemie zwischen ihr und dem Computerexperten Griffin, der ihr bei der Suche des Mörders helfen möchte, wollte für mich nicht so funktionieren, wie ich es mir erhofft habe.

Somit ist "Er wird dich jagen" zwar an sich meistens gut durchdacht und auch hier und da spannend, konnte mich aber nicht so sehr überzeugen, wie ich es im Vorfeld erhofft habe. Sehr schade. Dennoch werde ich der Autorin wohl in Zukunft noch einmal eine Chance geben.

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Veröffentlicht am 14.01.2020

Lesen lernen war nie einfacher

Quer durch die 1. Klasse, Lesen üben - Übungsblock
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Bereits seit Jahren verwende ich für den Nachhilfeunterricht die kleinen Helferlein aus dem Hauschka Verlag, die nicht nur gut zum Üben sind, sondern auch bestens auf Klausuren oder Tests vorbereiten.

So ...

Bereits seit Jahren verwende ich für den Nachhilfeunterricht die kleinen Helferlein aus dem Hauschka Verlag, die nicht nur gut zum Üben sind, sondern auch bestens auf Klausuren oder Tests vorbereiten.

So auch "Quer durch die 1. Klasse, Lesen üben", was als eine Lernzielkontrolle für das erste Schuljahr dient. Hierbei werden nicht nur ganze Wörter gelernt, sondern auch einzelne Silben, aber auch ganze Sätze werden gebildet, was sehr sinnvoll ist, da man hier direkt aus den erlernten Wörtern einen ganzen Sazt schreiben kann.

Die Tests sind abwechslungsreich, nicht zu trocken und sorgen mit vielen bunten Illustrationen dafür, dass es hierbei auch einiges zu entdecken gibt. Somit ist "Quer durch die 1. Klasse, Lesen üben" perfekt für Schulanfänger geeignet.