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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2017

Moers kann es deutlich besser

Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr
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"Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr" gehört zu den Büchern, auf die ich lange gewartet und auf die ich mich sehr gefreut habe, von daher habe ich das Buch auch direkt am Erscheinungstag ...

"Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr" gehört zu den Büchern, auf die ich lange gewartet und auf die ich mich sehr gefreut habe, von daher habe ich das Buch auch direkt am Erscheinungstag begonnen. Da ich die Werke von Walter Moers schon immer sehr mochte, hatte ich große Erwartungen und wurde bitterlich enttäuscht, denn die Geschichte und ich wollten so gar nicht zueinander passen.

Das wohl größte Problem war für mich, dass sich das Werk nicht wie ein typischer Moers angefühlt hat. Zwar gab es wieder skurrile und ausschweifende Momente und man hat auch wieder ein kleines Gefühl von Zamonien bekommen, allerdings wirkte auf mich vieles als zu sehr gewollt. Dies fängt schon damit an, dass die Illustrationen dieses Mal nicht von Walter Moers stammen, sondern von Lydia Rode. Zwar sind die Illustrationen schön anzusehen, allerdings fehlte mir dabei die persönliche Note, da die Illustrationen zudem auch oftmals viel zu bunt waren, was man von Moers sonst eher nicht gewohnt ist.

Auch sonst fühlt sich in "Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr" vieles unrund an. Die Handlung als auch die Figuren sind absolut belanglos und stellenweise sehr unsympathisch, sodass ich nicht einmal mehr mit ihnen mitfiebern konnte. Ganz schlimm ist dabei für mich Prinzessin Dylia, die auch als Prinzessin Insomina bekannt ist. Diese leidet an einer sehr seltenen Schlafkrankheit und kann manchmal wochenlang nicht einschlafen. Sämtliche Ärzte und Gurus haben versucht ihr zu helfen, sind allerdings allesamt gescheitert, sodass die Prinzessin Nacht für Nacht alleine mit ihren Gedanken durch das Schloss wandert. Havartius Opal ist dagegen ein Nachtmahr, der die Prinzessin u.a. mit Alpträumen in den Wahnsinn treiben möchte, ist gleichzeitig aber auch recht witzig ist, sodass er nahezu der einzige Grund war, weshalb ich das Buch nicht abgebrochen habe.

Das Cover ist düster gestaltet und hat mich direkt angesprochen, da es das typische Moers-Gefühl verbreitet hat. Schade, dass es danach immer bunter wurde und das Gefühl dadurch immer mehr verloren ging. Die Kurzbeschreibung hat mich dagegen direkt angesprochen und ist äußert gelungen, sodass ich das Buch direkt lesen wollte.

Kurz gesagt: "Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr" besitzt so viel Potential, allerdings war die Geschichte so oft so belanglos und mit einer unsympathischen Protagonistin versehen, dass ich mich zwischendurch nur noch durch das Buch gequält habe. Walter Moers kann es eindeutig besser!

Veröffentlicht am 03.05.2017

Ein absolutes Highlight

Der letzte erste Blick
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"Der letzte erste Blick" gehört zu den Büchern, auf die ich mich bereits lange vor dem Erscheinungstag gefreut habe, weil die Kurzbeschreibung einfach zu verlockend klang. Hier habe ich mir eine melancholische ...

"Der letzte erste Blick" gehört zu den Büchern, auf die ich mich bereits lange vor dem Erscheinungstag gefreut habe, weil die Kurzbeschreibung einfach zu verlockend klang. Hier habe ich mir eine melancholische und prickelnde Geschichte gewünscht und diese auch erhalten.

Die Autorin verwendet bei ihrer Geschichte einen sehr angenehmen Schreibstil, der mich direkt in den Bann ziehen konnte und dafür gesorgt hat, dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Figuren sind sehr gut gezeichnet und besitzen fast alle ausreichend Tiefe, das College selbst und die Umgebung sind detailliert beschrieben und auch die Dialoge sind sehr gelungen und triefen manchmal nur so vor Sarkasmus, was mich sehr gut unterhalten hat.

Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Emery und Dylan. Während ich mit Emery am Anfang ein paar kleinere Probleme hatte, weil ich sie und ihre oftmals viel zu abwehrende Haltung nicht verstehen konnte, wurde es mit der Zeit immer besser und ich habe sie, genau wie die anderen Charaktere, ins Herz schließen können. Dylan mochte ich dagegen von Anfang an, denn er war mal nicht der typische Bad Boy, sondern überzeugte mit Humor, Charme und Sympathie.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Emery kann ihr Studienbeginn kaum erwarten, da sie dann endlich weg aus ihrer Heimat ist und sie somit ein schweres letztes Jahr an der Highschool hinter sich lassen kann. Doch auch auf dem College gibt es ein großes Problem, denn sie muss sich ausgerechnet mit Mason ein Zimmer teilen, was für sie ein absolutes No Go ist. Gleichzeitig hat Emery auch ein leichtes Aggressionsproblem, sodass sie Mason nicht nur die Nase anknackst, sondern auch gleichzeitig negativ auffällt. Dennoch findet sie ausgerechnet durch Mason Anschluss an seine Clique und sie lässt sich immer mehr auf Freundschaften ein. Eine davon ist die Freundschaft zu Dylan.

Obwohl sie sich zunächst sehr abwehrend ihm gegenüber verhält, kommt es doch immer wieder zu mehr oder weniger ungewollter Nähe und vielen Streichen, was dafür sorgt, dass Emerys Mauer immer mehr zerbröckelt und sie sich ihm sogar öffnet. Doch viel zu spät erkennt sie, dass nicht nur sie Geheimnisse hat, sondern auch Dylan und gleichzeitig muss Emery auch erkennen, dass man vor seiner Vergangenheit nicht immer nur davon laufen kann, sondern sie einen schneller einholen kann, als einem lieb ist...

Was mir an dieser Geschichte besonders gefällt, ist der Zusammenhalt von grundlegend verschiedenen Leuten, die sich im Laufe der Zeit angefreundet haben und dennoch neue Leute, wie z.B. Emery, in ihre Gruppe hineinlassen. Dabei ist mir besonders die Offenheit und Herzlichkeit positiv aufgefallen, was in anderen Büchern doch meistens viel zu kurz kommt. Dabei merkt man auch, dass jeder der Figuren absolut interessant ist und auch das ein oder andere Geheimnis hat, sodass ich immer mehr den Eindruck bekam, dass doch nicht alles so platonisch verläuft. Diese Momente fand ich sehr gelungen, sodass ich mich bereits jetzt auf die weiteren Bände freue.

Gleichzeitig ist auch die Geschichte zwischen Emery und Dylan sehr gelungen, denn hier geht nicht alles von 0 auf 100, sondern man gibt den Figuren die nötige Zeit, was nicht nur für prickelnde Momente gesorgt hat, sondern auch die Vorfreude darauf, was aus ihnen noch werden könnte.

Das Cover ist sehr hübsch anzusehen und passt hervorragend zu Emery, die dort gut getroffen ist. Gleichzeitig ist ihr Blick dabei sehr gut getroffen, denn auch dieser passt zu ihr wie die Faust aufs Auge. Auch die Kurzbeschreibung konnte mich direkt überzeugen, sodass ich dem Buch unbedingt eine Chance geben wollte.

Kurz gesagt: "Der letzte erste Blick" gehört zu den Büchern, die mich auch lange nach Beendigung noch beschäftigt haben, da ich unbedingt noch mehr über die Figuren erfahren wollte. Wer mal wieder Lust auf eine humorvolle und gleichzeitig melancholische Geschichte mit prickelnden Momenten hat, sollte diesem Buch unbedingt eine Chance geben.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Große Enttäuschung

Halo
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Als dieses Buch zum ersten Mal auf meinem Schreibtisch lag, war ich direkt vom wunderschönen Cover beeindruckt. Da ich zu dem Zeitpunkt allerdings auch schon zahlreiche negative Kritiken dazu gelesen habe, ...

Als dieses Buch zum ersten Mal auf meinem Schreibtisch lag, war ich direkt vom wunderschönen Cover beeindruckt. Da ich zu dem Zeitpunkt allerdings auch schon zahlreiche negative Kritiken dazu gelesen habe, war ich doch mehr als skeptisch, was dieses Buch angeht. Die Kurzbeschreibung klang jedoch weiterhin sehr interessant, sodass ich mich irgendwann entschieden habe, das Buch doch noch zu lesen.

Leider bereue ich die vielen Lesestunden für den Auftakt der „Halo“-Reihe sehr, bei der Handlung und den Charakteren hat mir doch zu viel gefehlt. Dafür ist der Schreibstil allerdings recht gelungen. Zwar hatte ich auch dabei einige Startschwierigkeiten und ich kam erst nach den ersten einhundert Seiten in die Geschichte hinein, aber von da an hatte ich mit dem Schreibstil keinerlei Probleme mehr.

Die Sprache ist relativ einfach gehalten und liest sich flüssig und angenehm, allerdings ist die Geschichte auch sehr vorhersehbar, sodass ich leider so gut wie gar nicht mitfiebern konnte, was den Lesespaß enorm gehemmt hat. Dazu hat das Buch kaum Höhen und Tiefen, stellenweise habe ich das Buch in der Hand gehalten und mir gedacht, dass rein gar nichts passiert und alles nur so vor sich hinplätschert. Sehr schade, denn der Schreibstil ist wie gesagt recht gut. Wäre die Handlung an sich besser, wäre „Halo“ ein solides Jugendbuch.

Ein großer Kritikpunkt sind bei diesem Buch die Charaktere, die man in jedem zweiten bis dritten Jugendbuch vorfindet. Da gibt es zum einen die wunderschöne Bethany, die sich selbst alles andere als schön findet und sich viel zu klein hält und oftmals wahnsinnig oft naiv durch die Weltgeschichte marschiert, zum anderen gibt es da Xavier, der – wie soll es auch anders sein – ebenfalls wunderschön ist und sich sofort in Beth verliebt. Natürlich wird er dabei auch als der überaus freundliche Junge dargestellt, den jede Frau gerne als Schwiegersohn hätte. Tut mir leid, aber mich hat das alles viel zu sehr an Bella Swan und Edward Cullen aus Twilight erinnert. Die Faszination, die die Beiden auf mich während der Kurzbeschreibung ausgelöst haben, ist relativ schnell geschrumpft und Frustration machte sich breit.
Auch die Nebencharaktere konnten mich nicht überzeugen. Sie sind zum Großteil wahnsinnig oberflächlich und scheinen sich nur mit Bethany und Xavier abzugeben, weil diese einen gewissen Status haben.

Dabei ist die Idee mit den Engeln und einem Kampf zwischen Gut und Böse nicht einmal schlecht. Die Thematik wurde nur viel zu oft schon verarbeitet und wenn ich ehrlich bin, weitaus besser als bei „Halo“. Die Autorin bedient sich an sehr vielen Klischees und die Liebesgeschichte ist alles andere als romantisch, sondern konnte nur ein Augenverdrehen bei mir erzeugen.

Die Covergestaltung ist, wie oben bereits gesagt, wunderschön und strahlt eine gewisse Magie aus. Die Engelsflügel sehen großartig aus und nicht so federartig, wie man es normalerweise kennt. Der Sonnenuntergang wirkt unheimlich romantisch und strahlt eine Wärme aus, die ich in dem Buch leider oftmals vermisst habe. Die Kurzbeschreibung ist dagegen sehr gelungen und animiert zum Weiterlesen.

Insgesamt ist „Halo“ ein Buch, was man entweder liebt oder hasst. Ein Zwischending scheint es hier nicht zu geben. Leider gehöre ich eher der ‚Hassgruppe‘ an, da ich mit den Charakteren und der oftmals klischeehaften und plumpen Handlung nicht warm wurde. Wer jedoch keinerlei Erwartungen an die Handlung und seine Charaktere hat, wird dem Buch am Ende eventuell etwas versöhnter entgegentreten. Band 2 und 3 werden den Weg in mein Bücherregal definitiv nicht finden.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Klischeebeladen und vorhersehbar

Halbzeitküsse
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„Halbzeitküsse“ habe ich eher durch Zufall entdeckt und ich durfte die Geschichte bereits vor dem Erscheinungstag vorab lesen. Hier habe ich mir eine romantische, vielleicht auch humorvolle Geschichte ...

„Halbzeitküsse“ habe ich eher durch Zufall entdeckt und ich durfte die Geschichte bereits vor dem Erscheinungstag vorab lesen. Hier habe ich mir eine romantische, vielleicht auch humorvolle Geschichte erhofft, die ich zum Glück auch bekommen habe. Dennoch war ich am Ende nicht ganz glücklich mit der Geschichte, da mir letztendlich doch die Besonderheit gefehlt hat.

Man kann der Autorin hierbei wahrlich keinen Vorwurf machen, denn sie besitzt einen angenehmen Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt, dazu wurden die Figuren sowie die Dialoge gut ausgearbeitet, sodass es dabei nichts zu meckern gibt. Mein Problem ist wohl eher, dass ich bereits zu viele Bücher aus dem Genre gelesen habe und somit nur noch selten überrascht werden kann. Ich finde es zwar schön, dass die Autorin sich hierbei mit Fußball beschäftigt und nicht – wie viele andere Autorinnen – mit dem Thema American Football oder Basketball, aber dennoch hat sich die Geschichte von anderen kaum unterschieden und das ist schade, denn die Autorin hat eigentlich viel mehr Lob verdient.

„Halbzeitküsse“ ist der fünfte Band der „London City“-Reihe und kann laut Verlag unabhängig von den anderen Bücher gelesen werden. Da ich die anderen Bände noch nicht kenne, habe ich hier einfach mal auf das Urteil des Verlags vertraut und muss sagen, dass die Geschichte tatsächlich eigenständig ist und ich somit nicht das Gefühl hatte, irgendwas verpasst zu haben.

Hierbei geht es um die Reporterin Lillian, die von ihrer Chefin den Auftrag bekommt, das Fußball-Team von London City in der Champions League zu begleiten. Für Lillian, die für Fußball nichts übrig hat, ist dies zunächst ein Albtraum, da sich sich weder für das Team an sich, noch für das Privateben der Fußballer interessiert. Als sie dann auch noch auf den Fußballer Jamie trifft, für den sie so gar nichts übrig hat, scheint es erst kurz interessant zu werden, allerdings ist relativ schnell klar, in welche Richtung sich die Geschichte dabei entwickeln wird.

Da ich es sehr spannend fand, dass es hier endlich mal um Fußball geht, habe ich mir erhofft, dass das Thema dabei auch etwas mehr im Vordergrund stehen wird. Leider war dies am Ende nicht der Fall, sodass die Geschichte eine reine Liebesgeschichte ohne große Überraschungen bleibt. Hier hätte die Autorin noch weit mehr aus der Geschichte herausholen können, allerdings hat sie den Fokus zu stark auf die Liebesgeschichte gelegt. Dies kann man Alexandra Görner allerdings nur wenig verübeln, denn allein bezogen auf das Genre hat sie im Prinzip sehr vieles richtig gemacht.

Das Cover sieht sehr hübsch aus, der Titel ist ebenfalls gut mit verpackt, allerdings muss ich sagen, dass es trotz des stimmigen Covers in dem Genre leicht untergeht, da es mittlerweile einfach zu viele Cover von der Sorte gibt. Die Kurzbeschreibung liest sich sehr gut und war für mich ausschlaggebend, um das Buch lesen zu wollen.

Kurz gesagt: „Halbzeitküsse“ ist insgesamt eine nette Geschichte, die mich zwar unterhalten, allerdings nicht in den Bann ziehen konnte. Wer das Genre nicht allzu häufig liest, wird mit dieser Geschichte sicherlich sehr viel Spaß haben und gut unterhalten werden, wenn man allerdings wie ich sehr viele Bücher aus dem Genre liest, wird man hier nur wenig entdecken, was noch nicht bekannt ist. Schade eigentlich…

Veröffentlicht am 17.05.2018

Nette Geschichte für zwischendurch

Mr Undateable
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Geschichten, in denen unglaublich reiche, schöne und unnahbare Männer die Hauptfigur spielen, gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, von daher ist es da besonders schwer, die wahren Perlen herauszufischen. ...

Geschichten, in denen unglaublich reiche, schöne und unnahbare Männer die Hauptfigur spielen, gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, von daher ist es da besonders schwer, die wahren Perlen herauszufischen. nun, "Mr. Undateable" war jetzt vielleicht nicht der ganz große Kracher, aber immerhin eine nette Geschichte für zwischendurch.

Der Schreibstil liest sich flüssig, ist angenehm leicht, allerdings nicht anspruchslos, sodass man hier eine gut erzählte Geschichte mit liebevoll ausgearbeiteten Figuren erhält. An sich kann man der Autorin hier auch nicht viel vorwerfen, das Problem an "Mr. Undateable" ist für mich nur, dass ich bereits zu viele Bücher aus dem Genre gelesen habe und ich somit hierbei nicht großartig überrascht werden konnte und die ganz große Besonderheit fehlt, um mich vollends an die Geschichte zu fesseln.

Erzählt wird hierbei die Geschichte von Blake und Andrea. Während Blake, steinreich und unglaublich sexy, fast schon fieberhaft nach der Frau fürs Leben sucht, ist Andrea seine sogenannte "Matchmakerin", die für ihn Frauen sucht, die zu ihm passen könnten und die Dates organisiert. Da Blake sich jedoch bei Dates alles andere als geschickt anstellt, verlaufen diese meistens im Sand oder in einer Katastrophe, sodass Andrea immer wieder bei ihm vorbeischauen und neue Treffen organisieren muss - bis Blake merkt, dass Andrea möglicherweise auch die Frau fürs Leben sein könnte...

An sich ist die Geschichte wirklich interessant und bietet mit Andrea als sogenannte Matchmakerin mal ein Element, das man in anderen Büchern nicht allzu häufig liest. Das Problem ist jedoch, dass die Geschichte dennoch auf weite Strecken sehr vorhersehbar ist und leider auch nicht auf typische Klischees verzichtet, sodass die Geschichte zwar an sich vollkommen in Ordnung und auch unterhaltsam ist, sich allerdings von anderen Büchern aus dem Genre leider nicht unterscheidet.

Die Covergestaltung gefällt mir dagegen mit seinen Quadraten sehr gut, auch das Model passt perfekt zu Blake Donovan, da ich ihn mir fast genauso vorgestellt habe. Die Kurzbeschreibung konnte mich ebenfalls direkt überzeugen, sodass ich dem Buch sehr gerne eine Chance gegeben habe.

Kurz gesagt: "Mr. Undateable" ist zwar nicht der von mir erhoffte Kracher, konnte mich aber aufgrund interessanter Figuren und einem gelungenen Schreibstil überzeugen, sodass es für mich ein nettes Buch für zwischendurch ist.