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Veröffentlicht am 01.08.2026

Die tragische Geschichte der Familie von Laar

Der Gott des Waldes
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Inhalt:

Die Familie von Laar besitzt und betreibt seit Jahrzehnten ein Naturreservat in den Adirondack Montains. Wie in jedem Sommer findet dort auch 1975 ein Sommercamp für Jugendliche statt. Dieses ...

Inhalt:

Die Familie von Laar besitzt und betreibt seit Jahrzehnten ein Naturreservat in den Adirondack Montains. Wie in jedem Sommer findet dort auch 1975 ein Sommercamp für Jugendliche statt. Dieses Mal will auch Barbara, die Tochter der von Laars daran teilnehmen. Eines Morgens liegt sie beim Wachappell nicht in ihrem Bett. Eine riesige Suchaktion beginnt, die Polizei wird alarmiert, doch von Barbara fehlt jede Spur. Wie vor 14 Jahren bei ihrem Bruder Bear, der nie gefunden wurde.

Meine Meinung:

Nachdem mich "Long Bright River" der Autorin schon total begeistern konnte, war ich gespannt auf ihr neues Werk. Dieses ist zu Recht als Roman deklariert, auch wenn es eine ganze Reihe von Krimimerkmalen aufweist.

Die zahlreichen Charaktere des Buches, teils mehr, teils weniger sympathisch, sind allesamt facettenreich und gut gezeichnet. Ich mochte vorallem Barbara, die mit ihrer unangepassten Art ihren Eltern das Leben schwer macht, sowie Tracy, die im Camp endlich mal aus sich herauskommt. Aufgrund der vielen verschiedenen Charaktere sowie der sehr regelmäßigen Zeitsprünge (neben den heutigen Ereignissen spielt auch die Vergangenheit der van Laars eine große Rolle ebenso wie das Verschwinden von Bear) ist es stellenweise schwer den Überblick zu behalten. Hier helfen die Jahreszahlen zu Beginn der Kapitel sehr.

Der Plot ist spannend und fesselnd. Obwohl es zum Teil unaufgeregtere Abschnitte im Buch gibt, schafft es die Autorin, den Leser in ihren Bann zu ziehen und nicht zuletzt aufgrund vieler ungeahnter, überraschender Wendungen bei der Stange zu halten. Schluss samt Auflösung sind stimmig und haben mir sehr gut gefallen.

Fazit:

Stellenweise unaufgeregter, aber nichtsdestotrotz spannender und wendungsreicher Roman, der einen in seinen Bann zieht und für unterhaltsame Lesestunden sorgt.

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Veröffentlicht am 01.08.2026

Die Nacht der alten Feuer

Die Nacht der alten Feuer
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Inhalt:

Elea und ihr Mann Otto haben ihre besten Freunde eingeladen, mit ihnen gemeinsam in ihrem Ferienhaus die alljährliche Nacht der alten Feuer zu feiern - eine Tradition, die das Ende des Sommers ...

Inhalt:

Elea und ihr Mann Otto haben ihre besten Freunde eingeladen, mit ihnen gemeinsam in ihrem Ferienhaus die alljährliche Nacht der alten Feuer zu feiern - eine Tradition, die das Ende des Sommers markiert. Dabei geht es nicht nur darum, gemeinsam Zeit zu verbringen und in Erinnerungen zu schwelgen. Elea möchte ihren Freunden von ihrer Krebsdiagnose erzählen. Doch sie ist nicht die Einzige, die etwas vor den anderen verbirgt, und so kommen an diesem Abend so einige Themen zur Sprache.

Meine Meinung:

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Elea und Otto sowie ihre langjährigen Freunde, zu denen sie eine enge Bindung haben. Ihre Freundschaft besteht seit Jahrzehnten und hat bereits viele Höhen und Tiefen durchlebt. Gemeinsam verbringen die Freunde den letzten Samstag im August damit, ein Feuer am Meer zu entzünden - ein traditioneller Brauch entlang der finnischen Schärenküste. Mir hat gefallen, dass die Freunde diese Tradition pflegen, und es war sehr interessant, etwas über diesen Brauch zu erfahren, von dem ich zuvor noch nie gehört hatte.

Die Handlung ist insgesamt eher ruhig und lebt vor allem von den zwischenmenschlichen Beziehungen. Der Schreibstil war für meinen Geschmack stellenweise etwas zu ausschweifend, was das Lesen für mich erschwert hat. Besonders gut gefallen hat mir, wie einfühlsam Eleas Diagnose und ihre Krankheit thematisiert werden. Man merkt, dass dieses Thema der Autorin persönlich sehr am Herzen liegt. Neben Eleas Erkrankung werden auch weitere Konflikte innerhalb des Freundeskreises aufgegriffen, die sich nach so vielen gemeinsamen Jahren ganz natürlich entwickelt haben. Gleichzeitig wird den Figuren an diesem Abend bewusst, wie wertvoll ihre Freundschaft ist. Diese Botschaft hat mir persönlich sehr gefallen.

Fazit:

Ein ruhiger, nachdenklicher Roman, der wichtige Themen wie Krankheit, Freundschaft und das Älterwerden sensibel behandelt. Der ausschweifende Schreibstil hat für mich zwar einige Längen verursacht, dennoch konnte mich die emotionale Geschichte insgesamt gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 01.08.2026

Wohlfühl-Fantasyroman

A Dark and Secret Magic
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Inhalt:

Kate hat sich in ihrem abgelegenen Hexenhaus gemütlich eingerichtet. Doch mit den stets gleich verlaufenden Tagen ist es vorbei, als sie eines nachts einen unheimlichen Besuch von einer sterbenden ...

Inhalt:

Kate hat sich in ihrem abgelegenen Hexenhaus gemütlich eingerichtet. Doch mit den stets gleich verlaufenden Tagen ist es vorbei, als sie eines nachts einen unheimlichen Besuch von einer sterbenden Hexe erhält. Am Tag darauf überschlagen sich die Ereignisse: Kate erhält einen Brief von ihrer Schwester, die sie um die Ausrichtung der Halloween-Feierlichkeiten ihres Zirkels bittet. Kate bleiben nur wenige Tage um alles vorzubereiten. Kurz darauf steht auch noch ein ungebetener Gast vor der Tür: Matthew Cypher, ein Magier vom Tor des Pazifiks. Als Heckenhexe kann Kate seinen Wunsch nach Zuflucht nicht abschlagen, auch wenn sie weiß, dass sie damit Magie in ihr Haus lässt, die in ihrem eigenen Zirkel verboten ist. Zu allem Überfluss feiert Kate an Halloween auch noch ihren 31. Geburtstag. Als sie bei den Vorbereitungen der Feier auch noch über ein Buch ihrer Mutter voller dunkler Magie stolpert ist das Chaos perfekt. Was hat ihre Mutter ihr bis zu ihrem Tod verheimlicht? Und was ist der wirkliche Grund für Matthews Besuch?

Meine Meinung:

Normalerweise passt dieses Buch nicht zu meinen sonstigen Lesevorlieben, doch schon nach wenigen Seiten hat es mich absolut in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und obwohl die Atmosphäre zum Ende hin immer düsterer und aufgeladener wird, kann man dieses Buch mit Fug und Recht als Wohfühlroman bezeichnen. Das liegt vorallem auch an den tollen Protagonisten, die man sehr schnell ins Herz schließt, insbesondere natürlich Kate, die eine herzensgute und intelligente junge Frau ist, deren Magie von vielen (auch von ihr selbst) unterschätzt wird. Im Laufe des Buches fördert sie einige Wahrheiten ans Licht, die ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellen, und ich habe sehr mit ihr mitgefühlt.

Der Plot ist spannend und wendungsreich. Ebenso wie Kate tappt der Leser lange Zeit im Dunkeln, sowohl was den von ihrer Mutter vorbestimmten Weg und die Hintergründe dafür angeht als auch Matthews Beweggründe. Man weiß nicht, wem überhaupt zu trauen ist, denn beinahe jeder in Kates Umfeld scheint etwas zu verheimlichen. Nach und nach kommt Kate der Wahrheit näher, alles fügt sich zu einem stimmigen Ganzen zusammen und Kate durchlebt eine wahre Achterbahn der Gefühle. Insbesondere das letzte Drittel des Buches hat es in sich und hat mir gut gefallen.

Fazit:

Ein Wohlfühl-Fantasyroman mit tollen Charakteren, spannendem Plot und einer Prise Spice. Ein tolles Buch nicht nur für gemütliche (Herbst-)Abende.

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Veröffentlicht am 31.07.2026

Ein Thriller voller Abgründe

In Zeiten des Todes
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Inhalt:

In einer eisigen Winternacht wird eine junge Prostituierte brutal ermordet. Commissario Luther Krupp übernimmt die Ermittlungen, hält jedoch wenig von den korrupten Strukturen innerhalb der örtlichen ...

Inhalt:

In einer eisigen Winternacht wird eine junge Prostituierte brutal ermordet. Commissario Luther Krupp übernimmt die Ermittlungen, hält jedoch wenig von den korrupten Strukturen innerhalb der örtlichen Polizei. Gemeinsam mit der engagierten Polizistin Arianna Lici beginnt er, im Milieu des Rotlichtviertels nach Hinweisen zu suchen. Schon bald verdichten sich die Indizien, dass der Mord kein Einzelfall ist, sondern das Werk eines Serienmörders, der bereits seit längerer Zeit unentdeckt sein Unwesen treibt.

Zeitgleich recherchiert Alex Miller, ein junger, idealistischer Reporter der Stadtzeitung, auf eigene Faust zu dem Verbrechen. Getrieben von Ehrgeiz und dem Wunsch nach der großen Story folgt er Spuren, die ihn immer tiefer in ein Geflecht aus Korruption, Gewalt und dunklen Geheimnissen führen. Während sich die Wege des Reporters und der Ermittler zunehmend kreuzen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Mörder hat sein nächstes Opfer bereits im Visier.

Meine Meinung:

Cover und Klappentext des Buches haben mich auf Anhieb angesprochen. Obwohl ich bereits einige wenige Bücher des Autors gelesen habe, tat ich mich anfangs mit dem ungewöhnlichen Schreibstil des Autors schwer und brauchte einige Seiten, um mich daran zu gewöhnen. Danach ließ sich das Buch jedoch gut lesen, auch wenn es an einigen Stellen für meinen Geschmack etwas straffer hätte erzählt werden können. Dadurch wird dem Leser zwar vermittelt, dass die Ermittler zwischenzeitlich auf der Stelle treten und einige Zeit zwischen den unterschiedlichen Ereignissen vergeht, gleichzeitig geht dies jedoch zulasten der Spannung. Der Autor versteht es jedoch, eine düstere und bedrückende Atmosphäre aufzubauen. Die allgegenwärtige Korruption, die brutalen Verbrechen und das winterliche Bozen bilden eine stimmige Kulisse für die Ermittlungen und verleihen dem Thriller eine beklemmende Grundstimmung.

Der Grundidee des Plots - die Jagd nach einem Serienmörder, der gezielt Prostituierte ins Visier nimmt und lange unentdeckt bleibt - hat mir sehr gut gefallen. Dabei konzentriert sich der Autor nicht ausschließlich auf die Suche nach dem Täter, sondern beleuchtet ebenso die Korruption innerhalb der Polizei, die Machtstrukturen im Rotlichtmilieu und die Arbeit eines ehrgeizigen Reporters, der auf der Jagd nach der großen Story sein eigenes Leben in Gefahr bringt. Die verschiedenen Handlungsstränge greifen immer wieder geschickt ineinander und sorgen dafür, dass die Geschichte abwechslungsreich bleibt. Das Finale konnte mich ebenfalls überzeugen. Die einzelnen Fäden werden schlüssig zusammengeführt und die Auflösung ist stimmig, ohne dabei konstruiert zu wirken. Zwar fehlte mir zwischendurch etwas das Tempo, insgesamt hat mich die Geschichte aber gut unterhalten.

Fazit:

Ungewöhnlicher Thriller mit einigen zwischenzeitlichen Längen, aber einem gelungenen Netz aus Korruption, Intrigen, Gewalt und menschlichen Abgründen.

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Veröffentlicht am 31.07.2026

Kein Entkommen

Die Festung
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Inhalt:

Als eine von acht Frauen und Männern nimmt Bonnie an einer Reality-TV-Show teil. Auf einer Festung auf einer abgelegenen Insel müssen die Teilnehmer gegeneinander antreten und verschiedene Rätsel ...

Inhalt:

Als eine von acht Frauen und Männern nimmt Bonnie an einer Reality-TV-Show teil. Auf einer Festung auf einer abgelegenen Insel müssen die Teilnehmer gegeneinander antreten und verschiedene Rätsel lösen. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winkt am Ende ein Preisgeld. Bonnies gibt sich als ihre Schwester Clara aus und nimmt an ihrer Stelle teil, da Clara aufgrund eines gebrochenen Beins nicht dazu in der Lage ist. Schon bald fallen ihr einige Ungereimtheiten auf und sie beginnt an der Echtheit der Show zu zweifeln. Als der erste Teilnehmer tot aufgefunden wird, wird Bonnie und den anderen Teilnehmern bewusst, in welcher Lage sie sich befinden: abgeschnitten von der Außenwelt müssen sie um ihr Überleben kämpfen. Denn in der Festung befindet sich ein Mörder, der ein perfides Spiel mit ihnen spielt. Und es gibt nur einen Ausweg: gewinnen.

Meine Meinung:

"Die Festung" war mein erstes Buch der britischen Autorin Leona Deakin, die dieses unter dem Pseudonym L.D. Smithson veröffentlichte. Der Schreibstil lässt sich sehr angenehm lesen. Schon nach wenigen Seiten ist man als Leser in die Geschichte eingetaucht und mag das Buch kaum aus der Hand legen. Dies liegt zum einen am düsteren Setting des Buches, denn die Teilnehmer werden auf eine Festungsinsel mitten in der stürmischen See gebracht, von der aus sie ohne Boot und ohne Kommunikationsmittel weder entkommen noch Hilfe rufen können. Zum anderen aber auch an den Charakteren des Buches, die mir sehr gut gefallen haben. Allen voran die Protagonistin Bonnie, eine intelligente junge Frau, die sich von ihrer Schwester zur Teilnahme an der TV-Show überreden lässt. Aber auch die anderen, sehr diversen Show-Teilnehmer sind vielschichtig und authentisch beschrieben und mal mehr, mal weniger sympathisch. Schon ihr erstes Aufeinandertreffen verspricht einiges an Konfliktpotenzial, das sich im weiteren Verlauf des Buches auch entfaltet.

Der Plot hat mir persönlich sehr gut gefallen. Zwar habe ich mich schon gefragt, wie so intelligente Leute so naiv sein können zu glauben, bei einer seriösen TV-Show mitzumachen, obwohl sie nie ein wirkliches Filmteam zu Gesicht bekommen, aber die Dynamik zwischen den Teilnehmern sowie die zu lösenden Rätsel und Fallen, in die sie tappen, haben mir sehr gut gefallen. Hierbei kommt der Autorin auch ihr beruflicher Hintergrund zugute: Sie hat Psychologie studiert und arbeitet als Profilerin. Dieses Fachwissen macht sich an vielen Stellen bemerkbar – insbesondere bei der glaubwürdigen Zeichnung der Figuren, ihren Verhaltensweisen und der psychologischen Dynamik innerhalb der Gruppe. Dank einiger ungeahnter Wendungen und überraschender Ereignisse bleibt es bis zum Ende spannend und der Ausgang zumindest zum Teil unklar. Auch die finale Auflösung aller Zusammenhänge hat mir gut gefallen. Nur schade, dass man als Leser eigentlich keine Chance hat, den Täter selbst zu entlarven.

Fazit:

Spannender, fesselnder und psychologisch vielschichtiger Escape-Room-Thriller. Eine tolle Plotidee, die bis auf wenige kleinere Schwächen gelungen umgesetzt wurde. Ich werde sicherlich noch weitere Bücher der Autorin lesen.

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