Frittenwerk hat sich in der Lesezeit gefreut...
Magical Fries – Der Geschmack des LebensSeit dem ich Marie auf Tiktok entdecke, stand ich schon öfter kurz davor, mir ein Buch von ihr anzuschauen, konnte mich bisher aber nie ganz durchringen, da ich dachte, dass mir ihre Bücher am Ende des ...
Seit dem ich Marie auf Tiktok entdecke, stand ich schon öfter kurz davor, mir ein Buch von ihr anzuschauen, konnte mich bisher aber nie ganz durchringen, da ich dachte, dass mir ihre Bücher am Ende des Tages doch zu abgedreht wären. Wie habe ich mich nur geirrt! Die Eigenartigkeits-Hürde ist, zumindest in diesem Exemplar, wirklich gering. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass der Protagonist des Buches selbst diese Dinge als merkwürdig erachtet, sich aber zugleich nicht an ihnen aufhängt. Dennoch merkt man den Einfluss, den unsere heutige Popkultur auf die Autorin hat (bezüglich Animes und Videospielen), sehr deutlich, was aber in meinen Augen ein durchweg positiver Punkt ist. Da ich ebenfalls aus dieser Ecke komme, habe ich mich in ihrem Werk Zuhause gefühlt. Außerdem sind alle Charaktere unheimlich sympathisch und nachvollziehbar (selbst die Antagonisten), was ebenfalls ein dicker Pluspunkt ist. Die Liebesgeschichte wirkte zudem nicht erzwungen und auch nicht übereilt, was leider häufig der Fall ist - insbesondere, wenn es sich um mehr oder weniger Einzelbände handelt. Lachen musste ich, als ich das Nachwort las. Während der Lektüre hatte nämlich Frittenwerk gut an mir verdient und dann teilte Marie uns mit, dass sie während des Schreibens ebenfalls häufig dort anzutreffen war. Unglaublich sympathische Frau!