Profilbild von Kruschi

Kruschi

aktives Lesejury-Mitglied
offline

Kruschi ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Kruschi über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2018

Eine wundervolle Fantasy-Dystopie

Die rote Königin (Die Farben des Blutes 1)
0 0

Für alle Fans von "Tribute von Panem" die auch sehr gern Fantasy lesen: Dies hier ist Pflicht!!
Ich habe in vielen Rezensionen böse Dinge gelesen, dass der Inhalt hauptsächlich von dieser Reihe geklaut ...

Für alle Fans von "Tribute von Panem" die auch sehr gern Fantasy lesen: Dies hier ist Pflicht!!
Ich habe in vielen Rezensionen böse Dinge gelesen, dass der Inhalt hauptsächlich von dieser Reihe geklaut ist. Natürlich ist hier das Rad nicht neu erfunden worden; das Prinzip einer "Elite" und einer unterdrückten Restbevölkerung mit aufkeimender Rebellion ist nicht neu. Jedoch überzeugt dieses Buch mit vielen neuen Ideen, wie der Kombination aus Fantasy und Dystopie.
Die Story nimmt einen direkt mit und trägt einen durch Spannung, Angst, Freude und Trauer. Der Schreibstil ist einfach mitreißend und lässt nicht mehr los.
Es gibt einige unerwartete Wendungen, gerade zum Ende hin.
Wem kann Mare wirklich trauen und wer benutzt sie nur?

Ich kann es kaum abwarten bis ich Band 2 in den Händen halte!
Eine ganz klare Leseempfehlung

Veröffentlicht am 24.05.2018

Konnte mich nicht so ganz überzeugen

Rotkäppchen und der Hipster-Wolf
0 0

Zuerst einmal zum Cover:
Ich finde den Zusammenschnitt von dem klassischen Märchen mit den modernen Elementen wirklich sehr gut gelungen. Auch die Farbgebung ist wirklich sehr ansprechend.

Nun zur Story...
Bereits ...

Zuerst einmal zum Cover:
Ich finde den Zusammenschnitt von dem klassischen Märchen mit den modernen Elementen wirklich sehr gut gelungen. Auch die Farbgebung ist wirklich sehr ansprechend.

Nun zur Story...
Bereits im ersten Kapitel fiel mir auf, dass die vier Prinzessinnen eher eindimensional dargestellt waren. Bis auf, dass Rose dauernd eingeschlafen ist und Snow zu Gewaltausbrüchen neigt, sind sie komplett gleich von ihrer Persönlichkeit. Das fand ich sehr schade.
Auch dieses ewige Gerede vom Bloggen und sozialen Netzwerken fand ich ziemlich überzogen und teilweise wirklich anstengend.

Red hingegen als Protagonistin war mir sehr sympathisch. Sie hatte zwar eine sehr ausgeprägte kindliche Naivität, aber sie hat die eigentliche Aufgabe immer im Blick gehabt, im Gegensatz zu den Prinzessinnen, um deren Ehemänner es ja eigentlich ging.
Ever war mir leider die ganze Zeit etwas undurchschaubar. Er war halt immer dabei, aber bis auf seinen Fluch hatte auch er nicht viel markantes an sich.

Der Story-Verlauf selbst war wirklich nicht schlecht. Ich mochte die Idee, verschiedene Märchen und auch Geschichten zusammen zu nehmen und in Länder einzuteilen. Dadurch wurde aus bekanntem doch irgendwie etwas Neues.

Insgesamt überzeugt das Buch leider nicht.
Ich glaube, es wäre eher etwas für junge Teenager, die dieser ganze Social-Media-Hype eher anspricht und die nicht viel Wert auf individuelle Charaktergestalung legen.
Jedoch bereue ich nicht, es gelesen zu haben, da diese Idee wirklich Potential hatte.

Veröffentlicht am 07.05.2018

Anders als erwartet, aber dadurch noch besser!

Dämonenglut
0 0

Das war es, das Ende dieser Trilogie.
Ich bin ehrlich gesagt sehr traurig, dass es vorbei ist, da mich die Frau Frost hiermit um eine Lieblingsreihe reicher gemacht hat und ich gern noch so viel mehr von ...

Das war es, das Ende dieser Trilogie.
Ich bin ehrlich gesagt sehr traurig, dass es vorbei ist, da mich die Frau Frost hiermit um eine Lieblingsreihe reicher gemacht hat und ich gern noch so viel mehr von Ivy und Adrian gelesen hätte.

Das Cover passt super zu anderen beiden und ist einfach wunderrschön; düster und mysteriös also sehr passend zur Thematik.

Mit der weiterführenden Story hat mich die Autorin wirklich überrascht.
Sie hat Ivy für eine gewisse Zeit eine gewisse Schwäche zugestanden und sie damit noch so viel authentischer und menschlich gemacht.
Auch der Charakter Zach (bei dem den Leser auch noch einige Überaschungen erwarten) wurde mir immer sympathischer.
Er war zwar immer noch sehr kryptisch in sienen Aussagen und schob seine regelmäßige Passivität wieterhin auf seine "Befehle", aber nach und nach wird immer mehr klar, dass hinter allem ein gewisser Plan steckt.
Die Story bietet im Verlauf noch so viele unerwartete Wendungen und Offenbarungen, dass ich manchmal einfach nur ungläubig mit offenem Mund auf die Seite gestarrt habe.
Auch auf emotionaler Ebene lässt das Buch keine Wünsche offen.
Man fühlt richtig mit den Figuren mit, gerade weil man sich so gut in sie hinein versetzen kann, sodass ich manchmal selbst Pipi in den Augen hatte.

Jeaniene Frost schafft es einfach immer wieder mich komplett abzuholen und in ihren Bann zu ziehen.
Dieses Finale war so viel besser als ich erwartet habe und ich kann diese Trilogie nur jedem empfehlen.

Veröffentlicht am 05.05.2018

Pure Magie, die einen nicht mehr loslässt

Die Rabenkönigin
0 0

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich am Anfang des Buches Probleme hatte. Es gab unendlich lange, ausführliche Beschreibungen, die die Sache zwar anschaulich gemacht haben, jedoch die Geschichte nicht ...

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich am Anfang des Buches Probleme hatte. Es gab unendlich lange, ausführliche Beschreibungen, die die Sache zwar anschaulich gemacht haben, jedoch die Geschichte nicht voran treiben konnten. Es gab sehr viele Mysterien mit denen man sich konfrontiert sah und man war etwas überfordert.
Aber spätestens nach dem ersten Drittel, hatte mich das Buch komplett gefangen genommen.
Es ist mal wieder etwas ganz Anderes, eine wundervolle frische Idee.
Am besten haben mir die Szenen gefallen, in denen Maja und der Rabe einander geneckt haben. Das brachte noch eine kleine Prise Humor in die ganze Sache.
Etwas verwirrend wurde irgendwann leider die ganze Geschichte aus der Vergangenheit. Der Vorfahre tat dies, dieser das und irgendwie hing immer der Feenkönig mit drin. Da verlor man leicht den Überblick.
Alles in Allem ein wundervolles Märchen, was ich nur jedem empfehlen kann.

Veröffentlicht am 05.05.2018

Das Happy End, das keines ist

Die Dreizehnte Fee
0 0

Zuallererst einmal das Cover: Ich liebe es !
Es sieht zauberhaft aus und erinnert an einen Spiegel, die in der Geschichte auch immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Zur Story: Am Anfang dieses Buches hab ich ...

Zuallererst einmal das Cover: Ich liebe es !
Es sieht zauberhaft aus und erinnert an einen Spiegel, die in der Geschichte auch immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Zur Story: Am Anfang dieses Buches hab ich mich etwas schwer getan, dran zu bleiben, da es sich wie ich fand ziemlich gezogen hat. Jedoch war sehr gut zu sehen, in welchem Zwiespalt sich Lilith befand. Die Hin- & Hergerissenheit zwischen der Königin und ihrer menschlichen Seite war sowohl in ihren Gedanken, als auch in ihrem Handeln sehr gut dargestellt.
Das Ende hatte ich als solches wirklich nicht erwartet, weshalb es mir aber auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben wird.

" Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest. Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns."