Spannender Island Krimi
Hildur – Der Schatten des NordlichtsDieses ist mein zweites Buch der Autorin und Band 3. der Hildur Reihe. Es werden noch mehr Bücher erscheinen.
Das Cover finde ich total schön, es bringt die Stimmung von Island gut rüber.
Ich mag den ...
Dieses ist mein zweites Buch der Autorin und Band 3. der Hildur Reihe. Es werden noch mehr Bücher erscheinen.
Das Cover finde ich total schön, es bringt die Stimmung von Island gut rüber.
Ich mag den Schreibstil der Autorin und konnte mich schnell in die Charaktere hineinversetzen. Hildur ist mir Mittlerweile mehr ans Herz gewachsen. Ihre Vergangenheit bewegte mich im anderen Band sehr. Dieses Buch schließt an Band 2 mit dem Privatleben von Hildur an. Ich finde es sehr toll, was es in Hildur's Leben für eine Bereicherung gibt. Allerdings würde ich spoilern, deswegen verrate ich in der Hinsicht nicht mehr.
Grausige Morde passieren, die aufgeklärt werden müssen.
Gleichzeitig geht es in der Geschichte auch um Hildur's Kollegen Jakob, der um das Sorgerecht seines Sohnes kämpfen möchte. Die Leser erfahren so einiges aus seiner Vergangenheit.
Ein sehr ernstes Thema wird behandelt, es geht um Tierschutz, den offiziellen Handel mit Stutenblut und leider das Gegenteil. Es gibt kriminelle Machenschaften bei den Blutfarmen, wo Stuten gequält werden und nicht vorschriftsmäßig unter tierärztliche Aufsicht Blut abgenommen wird. Zitat der Autorin im Nachwort:
Das Blut von trächtigen Stuten wird in Island seit Jahrzehnten gesammelt und verkauft. Ich möchte unterstreichen, dass es bei der Geschäftstätigkeit in den letzten Jahren auch Tierschutzprobleme gegeben hat, aber bei Weitem nicht in dem Ausmaß, wie es in diesem Buch geschildert wird. Übereinstimmungen zwischen der Fiktion und der Wirklichkeit sind reiner Zufall."
Für mich persönlich war das ein sehr spannendes Buch von Anfang bis Ende. Die Themen werden zum Schluss hin miteinander verflochten. So bin ich ohne Fragen, aber mit sehr viel Nachdenken aus der Geschichte rausgekommen.
Die Schönheit von Island wird oft sehr detailliert beschrieben. Das Setting gefällt mir sehr gut. Auch erfährt der Leser einiges über traditionelle Gerichte und Lebensmittel. Die Protagonistin Hildur isst sehr gerne, auch wenn es oft einfach mal nur die Pizza ist 😆