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Veröffentlicht am 14.09.2022

Dark Fantasy über philippinische Mythologie

Goddess of Darkness and Shadows
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Über die philippinische Mythologie kenne ich bisher noch nichts, deswegen war ich sehr neugierig auf das Buch. Das Cover gefällt mir mit der Farbwahl richtig gut. Durch den angenehmen Schreibstil hatte ...

Über die philippinische Mythologie kenne ich bisher noch nichts, deswegen war ich sehr neugierig auf das Buch. Das Cover gefällt mir mit der Farbwahl richtig gut. Durch den angenehmen Schreibstil hatte ich keine Probleme in die Geschichte zu finden und es geht auch direkt zur Sache.

Die Geschichte handelt von den Banshee-Geschwistern Tala und Javier, die bei ihrem grausamen Onkel, dem Oberhaupt einer Mafiabande, leben. Besonders Tala leidet unter der Unterdrückung ihres Onkels. Tala hat mir richtig gut gefallen, sie war mir sofort sympathisch und ich mochte ihre Wandlung sehr. Javier, der anfangs als liebevoller Bruder rüber kam, hat schnell an Sympathie verloren. Dann gab es noch den geheimnisvollen Joaquin, der sofort mein Interesse geweckt hat.

Nach einem starken und rasanten Start, bei dem wir erstmal die Gegebenheiten und die Personen kennen lernen, wird schnell klar, dass nichts so ist wie es scheint. Es war wirklich sehr vielversprechend, aber leider hat sich aber der Mitte des Buches der rote Faden verloren. Vieles ging zu schnell und ich konnte der Handlung nicht mehr folgen. Logik Fehler und zu wenig Informationen über das Setting und die Wesen mit ihren Fähigkeiten, haben meinen Lesefluss öfter gestoppt. Dabei fand ich die philippinische Mythologie eigentlich recht interessant. Das Ende war ok, aber lässt mich auch noch mit offenen Fragen zurück.

Fazit: Eine interessante Story die stark begonnen hat, aber auch ein paar schwächen aufweist. Das Thema war für mich trotzdem interessant und ihr könnt euch gerne selbst ein Bild über die philippinischen Götter machen.

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Veröffentlicht am 14.09.2022

Spannende Fantasy Geschichte über Vampire und Feen

Bund der Krieger
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Vampirkrieger, mutige Feen und Menschen, die nichts mehr zu sagen haben. In einer Welt, in der verschiedene Wesen leben, teilweise sogar abgeschottet von den Menschen, sorgt der Bund der Krieger für die ...

Vampirkrieger, mutige Feen und Menschen, die nichts mehr zu sagen haben. In einer Welt, in der verschiedene Wesen leben, teilweise sogar abgeschottet von den Menschen, sorgt der Bund der Krieger für die Sicherheit der Vampire. Die Feen leben für sich, bis sich ihre Wege mit den Vampiren kreuzen...

Mir hat der Auftakt gut gefallen. Ich kenne schon einige Bücher über Vampire, aber in dieser Art war vieles Neu. Ich habe Anfangs etwas gebraucht um in die Geschichte zu finden, was aber nicht an dem Schreibstil lag, denn der war sehr flüssig. Es waren zu Beginn sehr viele Informationen, die teilweise sehr ausführlich geschildert wurden, wodurch ich mich erstmal zurecht finden musste. Nachdem ich aber angekommen war, fühlte ich mich sehr wohl.

Die Geschichte war sehr interessant und weil die Handlung nicht vorhersehbar war, blieb es auch immer spannend. Die Liebesgeschichte war auch genau richtig und lag nicht im Vordergrund. Talas der Anführer des Bundes der Krieger hat mir richtig gut gefallen. Er war mir von Anfang an sehr sympathisch. Besonder fasziniert haben mich hier aber die Feen. Das Feen Volk hat mich sofort begeistert, vor allem Milou. Das Ende war für mich auch überraschend, denn damit habe ich nicht gerechnet.

Fazit: Ein gelungener Auftakt dieser düsteren Fantasy Geschichte über Vampire und Feen, die mit einer spannenden Story punkten kann.

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Veröffentlicht am 14.09.2022

Romantasy Geschichte mit kleinen Schwächen

Dark Fate - Wenn Atlantis fällt
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Geschichten über Atlantis finde ich sehr interessant und kenne bisher auch wenige. Deswegen hat mich dieses Buch sehr neugierig gemacht. Allein das wunderschöne Cover hat meine Aufmerksamkeit erregt. Der ...

Geschichten über Atlantis finde ich sehr interessant und kenne bisher auch wenige. Deswegen hat mich dieses Buch sehr neugierig gemacht. Allein das wunderschöne Cover hat meine Aufmerksamkeit erregt. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, wodurch ein flüssiger Lesefluss gegeben war.

Die Story über Lineyra, die den Sohn von Poseidon heiraten soll, beginnt sehr ruhig. Wir lernen erstmal die Welt und die Charaktere kennen und es hört sich alles sehr vielversprechend an. Lin hat mir gut gefallen. Ihr innerer Kampf um ihr Schicksal die Braut von Atlas zu werden und den Drang nach Freiheit, kam sehr gut rüber. Atlas hat mir leider etwas weniger gefallen. Der Typ "Harte Schale - Weicher Kern" hat sich öfter widersprochen. In der ersten Hälfte war die Lovestory der beiden sehr präsent.

Im Gegenteil zur ruhigeren ersten Hälfte des Buches, war die zweite Hälfte überfüllt an Ereignissen. Die Handlung fühlte sich sehr gehetzt an, einige wichtige Szenen kamen zu kurz und auch die Charaktere und ihre Entwicklung blieben eher im Hintergrund. Dafür tauchten ständig neue Charaktere auf und ohne das Glossar am Ende, hätte ich den Überblick verloren. Das Ende war leider auch sehr lieblos auf ein paar Seiten abgearbeitet.

Fazit: Die Grundgeschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen, aber so viel Handlung auf nur knapp 380 Seiten zu packen, war etwas schwierig. Dennoch, er auf Göttergeschichten die nicht so viel tiefe hat, dafür viel Lovestory bietet, steht, dem kann ich das Buch trotzdem empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.09.2022

Eine gelungene Fortsetzung

Vergiss mich nicht Oder Der erste Schachzug des Heerführers
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"Dieser Mythos um den Jungen, der aus dem Nichts auftaucht und das Gleichgewicht wiederherstellt. Ein gerechter Retter, ein Dämon mit der Seele eines Engels, geschaffen, um die Welten unter sich zu vereinen."

Nachdem ...

"Dieser Mythos um den Jungen, der aus dem Nichts auftaucht und das Gleichgewicht wiederherstellt. Ein gerechter Retter, ein Dämon mit der Seele eines Engels, geschaffen, um die Welten unter sich zu vereinen."

Nachdem mir Band 1 schon so gut gefallen hat, war ich sehr neugierig, wie es mit dem Heerführer Raysiel weiter geht. Das Cover ist wieder sehr schön geworden und gefällt mir sogar noch besser als das erste. Ich habe ein paar Kapitel gebraucht um wieder rein zu kommen, da die Geschichte und der Schreibstil sehr komplex sind. Man sollte sehr Aufmerksam sein beim lesen, um auch jedes Detail mitzubekommen. Aber gerade der bildhafte und leicht poetische Schreibstil macht die Geschichte zu etwas besonderem.

Raysiels kampf geht weiter, doch wird er oft von Zweifel und Ängsten geplagt. An seiner Seite sind Casper und Adriana um ihn zu unterstützen. Auch wenn ich mich mit Raysiel noch etwas schwer tue, finde ich dieses Dreiergespann einfach toll. Sie zeigen was Freundschaft zwischen Dämonen und Engel bedeutet. Es tauchen aber auch neue Charaktere auf, unter anderem ein paar bekannte Erzengel. Manche werden zu Verbündeten, anderen sollte man lieber aus dem Weg gehen. Auch einen kleinen Einblick in den Himmel und der Hölle bekommen wir geboten.

Die ganze Story war wieder eine Achterbahn an Emotionen. Schmerz, Wut und Hass, aber auch Liebe, Vertrauen und Freundschaft kamen hier nicht zu kurz. Die Handlung war nicht vorhersehbar und auch wenn ich während dem lesen kurz den roten Faden verloren hatte, blieb es spannend bis zum Schluss. Mit dem Ende hätte ich nie gerechnet und ich freue mich schon aufs Finale.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung. Ich kann euch diese besondere und einzigartige Geschichte über Engel und Dämonen sehr ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 29.08.2022

Spannende und düstere Dark Fantasy

Die Bürde des Zerfalls
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Bei dem Buch handelt es sich um eine Dark Fantasy Geschichte über einen Rekrut der Todeswache, einen Vampir und einen Werwolf, die gemeinsam im Ghulwald unterwegs sind um einen bestialischen Mörder zu ...

Bei dem Buch handelt es sich um eine Dark Fantasy Geschichte über einen Rekrut der Todeswache, einen Vampir und einen Werwolf, die gemeinsam im Ghulwald unterwegs sind um einen bestialischen Mörder zu finden. So düster wie das Cover aussieht, so düster und brutal ist auch diese Geschichte. Hier gibt es keine glitzer Vampire, nein, hier gibt es Untote, Monster und jede Menge Blut und Gedärme.

Der Auftakt ist wirklich sehr gelungen und durch den flüssigen und bildlichen Schreibstil war ich sofort mitten im Ghulwald. Natürlich nicht alleine, denn mich haben drei tolle Charaktere begleitet, die alle auf ihre Art faszinierend sind. Boris, der Rekrut der Todeswache hatte es nicht immer leicht. Seine Entwicklung hat mir sehr gefallen. An seiner Seite war der Vampir Festus, der kein Blatt vor den Mund nimmt und der junge Werwolf, der nur Wolf genannt wird. Die Dialoge der drei waren teilweise sehr amüsant und haben die düstere Atmosphäre etwas aufgelockert.

Wo wir gerade von kein Blatt vor den Mund nehmen sind. Das macht der Autor auch nicht wenn es um Kampfszenen etc. geht. Hier wird alles ganz genau beschrieben, egal wie abstoßend, brutal und blutig es wird. Für Zartbesaitete eher nicht zu empfehlen. Aber genau das macht den Charme der Geschichte aus, genau wie das düstere Setting. Spannung war von Anfang an vorhanden und die Handlung war für mich nie Vorhersehbar. Auch das Ende kam etwas unerwartet und lässt uns mit ein paar offenen Fragen zurück.

Fazit: Wer eine spannende Dark Fantasy Geschichte sucht, die auch gerne mal etwas brutaler sein darf, der kommt hier voll und ganz auf seine kosten. Dazu gibt es noch tolle Charaktere und ein düsteres Setting. Traut ihr euch in den Ghulwald? Ich kanns euch empfehlen.

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