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Langeweile

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.01.2020

Sehr spannend bis zum Schluss

Solothurn tanzt mit dem Teufel
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Inhalt übernommen:

Eine Serie rätselhafter Morde erschüttert die Stadt.

Am Schmutzigen Donnerstag, dem Auftakt der Solothurner Fasnacht, wird am Fuß des Krummturms die Leiche einer jungen Frau gefunden. ...

Inhalt übernommen:

Eine Serie rätselhafter Morde erschüttert die Stadt.

Am Schmutzigen Donnerstag, dem Auftakt der Solothurner Fasnacht, wird am Fuß des Krummturms die Leiche einer jungen Frau gefunden. Eine Tätowierung mit der Zahl 666 bringt Hauptmann Dominik Dornach auf eine frühere Mordserie im Rotlichtmilieu, deren Opfer das gleiche Tattoo aufwiesen. Während Dornach und seine Ermittler ersten Hinweisen nachgehen, wird seine im Irak für die UNO tätige Tochter von Terroristen ins Visier genommen, und Dornachs Welt droht in einem sich immer schneller werdenden Strudel aus Angst zu versinken.

Meine Meinung:

Es war für mich das erste Buch aus dieser Reihe und so musste ich mich erst mal mit den Protagonisten vertraut machen. Durch einige Rückblicke wurde es mir jedoch ziemlich leicht gemacht.
Im Getümmel der Fasnacht geschieht ein Mord und Hauptmann Dominik Dornach und sein Team, die alle noch etwas unter den Nachwirkungen der feucht-fröhlichen Feier zu leiden haben,beginnen mit den Ermittlungen.
Die Geschichte wechselt ständig zwischen mehreren Schauplätzen hin und her, neue Spuren tauchen auf und auch die Tochter des Hauptmanns gerät in die Fänge der Verbrecher.
Dem Autor gelingt es perfekt, ständig neue falsche Fährten zu legen und den Leser in Atem zu halten.
In einem atemberaubenden Showdown werden dann die letzten losenFäden verknüpft und es kommt zu einer überraschenden Auflösung.

Fazit:

Für Liebhaber spannender Krimis eine absolute Empfehlung.

Veröffentlicht am 24.01.2020

Gnadenlose Rache

Der Schmerz bleibt
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Inhalt übernommen:

Nichts ist vergessen – Die Zeit der Vergeltung ist gekommen

Die Frauen besitzen alle das gleiche Äußere. Doch das ist nicht das einzig Gemeinsame – sie sterben alle einen grausamen ...

Inhalt übernommen:

Nichts ist vergessen – Die Zeit der Vergeltung ist gekommen

Die Frauen besitzen alle das gleiche Äußere. Doch das ist nicht das einzig Gemeinsame – sie sterben alle einen grausamen Tod.
Der Serienmörder foltert seine Opfer bestialisch, ohne auch nur die geringste Spur zu hinterlassen. Er macht den ersten Fehler, als einem Opfer die Flucht aus dem schrecklichen Kerker gelingt. Doch die Ermittler Rita Momsen und Peter Liebig erleben eine tiefe Enttäuschung, als sie auf die Hilfe des Opfers und erste Spuren setzen. Der geheimnisvolle Mörder bleibt nicht nur weiter ein Phantom, sondern wird selbst für sie zur tödlichen Bedrohung.

Meine Meinung:

Auch im fünften und letzten Band dieser Reihe wird man gleich zu Beginn mitten in eine grausame Geschichte hineingeworfen.
Ein Serienmörder mit einer schrecklichen Kindheit, befindet sich auf einem gnadenlosen Rachefeldzug. Er sucht seine Opfer gezielt aus und die Polizei tappt lange Zeit im Dunkeln.
Als ein Opfer schwer verletzt fliehen kann, erhofft sich die Polizei Hilfe, jedoch leider vergeblich.
In ständig hin und her wechselnden Erzählsträngen wird abwechselnd aus der Sicht des Täters und der Ermittlungsarbeit der Polizei berichtet.
In kurzen Einschüben wird außerdem über die Vergangenheit des Täters und seine Motivation berichtet.
Der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende durchgehend hoch.
Mit einem dramatischen Showdown endet die beliebte Krimireihe.

Fazit:

Von mir eine absolute Empfehlung , jedoch nur für nervenstarke Leser.

Veröffentlicht am 22.01.2020

Schwerwiegende Entscheidung

Alles wird gut
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Wenn das Leben Kopf steht – wird alles gut?

Zwei Frauen und ihre Schicksale kreuzen sich am Arbeitsplatz. Beide hoffen auf denselben Posten. Beide haben Träume von Lebensglück, Liebe und Erfüllung. Beide ...

Wenn das Leben Kopf steht – wird alles gut?

Zwei Frauen und ihre Schicksale kreuzen sich am Arbeitsplatz. Beide hoffen auf denselben Posten. Beide haben Träume von Lebensglück, Liebe und Erfüllung. Beide haben hochgesteckte Ziele in Familie, Beruf und Karriere. Aber nur eine kann den angepeilten besseren Job in der Redaktion ergattern. Die beiden Journalistinnen werden zu Konkurrentinnen. Beide haben den Eindruck, ihr Chef mache ihnen konkrete Hoffnungen. Doch dann kommt alles anders. Alles! Denn da schiebt sich etwas dazwischen: ein Kind. Die Wirklichkeit verändert sich mit einem Schlag. Lisa erlebt das Gefühl, aus einem himmelhochjauchzenden Schaumbad ("Ich bin schwanger!") ins eiskalte Nordseewasser gestürzt zu sein. Denn ihr Freund, der Vater des Kindes, will dieses Kind nicht – unter gar keinen Umständen. Er setzt Lisa massiv unter Druck. Sie fühlt nur noch eines: an allen vier Seiten von Käfigwänden umschlossen zu sein. Eine Achterbahn im Kampf um das verplante Leben und die Karriere setzt ein, ein Ringen an vielen Fronten – aber es wächst auch täglich die Liebe zu diesem kleinen neuen Wesen in ihrem Bauch. Gleichzeitig wird sie scheinbar komplett alleingelassen. Ach, sie hatte doch so viele Sehnsüchte, und alles schien so wunderbar gut vereinbar (zumindest in der Theorie)! Doch das Leben spielt auf seiner eigenen Klaviatur, und darauf war die Protagonistin nicht vorbereitet. Sie muss sich entscheiden: Soll sie abtreiben, wie ihr Freund es von ihr verlangt? Oder stellt sie sich zu ihrem ureigenen Bedürfnis, dieses Kind auszutragen und zur Welt zu bringen?

Meine Meinung:

Vorausschicken möchte ich, dass dieses Buch keine leichte Kost ist.
In einem etwas gewöhnungsbedürftigen Schreibstil,es gibt ständig neue Zeitperspektiven, wird das Schicksal von zwei sehr unterschiedlichen jungen Frauen erzählt. Bei beiden steht zuerst die Karriere im Vordergrund und der Job um den beide mit harten Bandagen kämpfen. Als die eine Protagonistin (Lisa) schwanger wird und von ihrem verheirateten Freund zu einer Abtreibung gedrängt wird, begegnen sich die beiden auf einer neuen Ebene.
Ausführlich wird der Bereich Schwangerschaftsberatung mit dem Ziel der Abtreibung behandelt.
Die hier bei erwähnten Hintergründe und Machenschaften könnte man, wenn es sich nicht um eine wahre Geschichte handelt, kaum glauben.

Fazit:

Eine Geschichte, die mich nachdenklich zurück läßt und die noch Nachwirkung zeigt.



Veröffentlicht am 20.01.2020

Eindeutig der schwächste Band der Trilogie

Zeitenwende
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Inhalt übernommen:

Der fulminante Abschluss der Bestseller-Trilogie endlich im Taschenbuch. Henny Unger feiert Geburtstag, siebzig Jahre ist sie geworden. So alt wie das Jahrhundert. Beim Gartenfest an ...

Inhalt übernommen:

Der fulminante Abschluss der Bestseller-Trilogie endlich im Taschenbuch. Henny Unger feiert Geburtstag, siebzig Jahre ist sie geworden. So alt wie das Jahrhundert. Beim Gartenfest an ihrer Seite: die Freundinnen Käthe, Lina und Ida. Doch längst hat sich der Kreis der Gratulanten erweitert. Aus den vier Freundinnen sind Mütter und Großmütter geworden. Hennys Enkelin Katja träumt davon, als Fotoreporterin um die Welt zu reisen, Idas Tochter Florentine kehrt mit einer Überraschung nach Hamburg zurück. Und auch Ruth, die Adoptivtochter von Käthe, ist fester Teil des Freundschaftsbunds. Denn die nächste Generation führt die Tradition fort: Sie teilen Glück und Leid miteinander, die kleinen und die großen Momente. Vom Deutschen Herbst über die Wiedervereinigung bis zur Jahrtausendwende – anhand der vier Familien aus Uhlenhorst erzählt Carmen Korn ein Jahrhundert bewegter und bewegender deutscher Geschichte. Ihre Jahrhunderttrilogie begeistert unzählige Leser und Leserinnen.


Meine Meinung:

Ich habe die beiden vorhergehenden Bücher gelesen und war nur halbwegs zufrieden. Weil mich aber der geschichtliche Hintergrund sehr interessierte, habe ich auch dem dritten Buch eine Chance gegeben.
Leider muss ich sagen, dass dieses Buch, meiner Ansicht nach, der schwächste Band der Trilogie ist.
Schon bei dem vorigen Buch habe ich die Zeitsprünge, welche manchmal auf einer Seite mehrfach stattfanden, bemängelt. Das war in diesem Buch noch extremer, worunter der Lesefluss sehr litt.
War im ersten Buch noch so etwas wie Herzblut zu spüren, habe ich es in diesem Buch gänzlich vermisst.

Fazit:

Von mir leider keine Leseempfehlung und nur zwei Sterne.

Veröffentlicht am 16.01.2020

Erstlingswerk mit kleinen Mängeln

Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod
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Inhalt übernommen:

Wenn dein Leben eine Lüge ist, kann die Wahrheit dich töten

Als Einzige überlebt die 30-jährige Ally einen Flugzeugabsturz in den Rocky Mountains. Völlig auf sich gestellt kämpft ...

Inhalt übernommen:

Wenn dein Leben eine Lüge ist, kann die Wahrheit dich töten

Als Einzige überlebt die 30-jährige Ally einen Flugzeugabsturz in den Rocky Mountains. Völlig auf sich gestellt kämpft sie sich durch die Wildnis. Doch jemand ist ihr auf den Fersen – jemand, der sicherstellen will, dass niemand das Unglück überlebt. Tausende von Kilometern entfernt kann Allys Mutter Maggie nicht glauben, dass ihre Tochter tödlich verunglückt sein soll. Jahrelang hatte sie keinen Kontakt zu ihr, jetzt setzt sie alles daran, mehr über ihre Tochter zu erfahren: Ally führte ein glamouröses Leben – aber wie viel davon war echt? Während sie in die Vergangenheit ihrer Tochter eintaucht, gerät Maggie selbst in größte Gefahr.

Meine Meinung:

Die Autorin hält sich nicht lange mit Vorreden auf sondern wirft den Leser unmittelbar in die Handlung. Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Allison ,der Überlebenden des Flugzeugabsturzes und ihrer Mutter Maggie erzählt, die nicht glauben will, dass ihre Tochter tot ist.
Nach und nach erfährt man Einzelheiten darüber, warum Allison in dem Flugzeug saß und was in ihrer Vergangenheit passiert ist. Der Schreibstil ist kurz und knapp, teilweise fand ich ihn etwas abgehackt. Außerdem wechselten in jedem Abschnitt mehrmals die Zeiten, hier hätte ich mir eine deutlichere Abgrenzung erhofft, zum Beispiel durch ein anderes Schriftbild.
Obwohl die Geschichte nicht langweilig war,hielt sich die Spannung über weite Strecken in Grenzen. Zum Schluss überschlugen sich die Ereignisse dann förmlich und es kam zu einem überraschenden Ende.

Fazit:

Ein recht gelungenes Erstlingswerk, jedoch mit deutlich Luft nach oben. Die Bezeichnung als Thriller ist etwas hoch gegriffen.