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Langeweile

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2020

Teilweise gewöhnungsbedürftig

Das schräge Haus
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Inhalt übernommen:

Wäre Ella ein Haus, dann eins mit schrägem Giebel.
Findet zumindest Mina, in deren Ruhrpott-Schrebergarten-Welt Ella aufwächst. Dort, wo die Sommer golden sind und Glühwürmchen Wünsche ...

Inhalt übernommen:

Wäre Ella ein Haus, dann eins mit schrägem Giebel.
Findet zumindest Mina, in deren Ruhrpott-Schrebergarten-Welt Ella aufwächst. Dort, wo die Sommer golden sind und Glühwürmchen Wünsche erfüllen, oder manchmal auch nicht. Schön und wundersam ist es hier – bis zu jenem Sonntag im Juni, nach dem nichts mehr sein wird, wie zuvor …

26 Jahre später sind die Sommer nur noch heiß, die Glühwürmchen verschwunden und Ellas Haus schiefer denn je. Aber damit ist sie nicht allein, denn in ihrer psychologischen Praxis geben sich Menschen die Klinke in die Hand, die alle mit ihren eigenen Schrägheiten zu kämpfen haben. Auch Herr Oebing, der gern Krümelmonster-T-Shirts trägt und seine Frau Traurigkeit pflegt.

Ein Roman voller liebenswert verschrobener Figuren, der zeigt: Egal wie schräg – irgendwie wird es schon gehen, im Leben. Das tut es immer. Und manchmal wird es sogar richtig schön.

Meine Meinung:

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert und beginnt in der Kindheit von Ella, die unbeschwert hauptsächlich im Schrebergarten ihrer Oma aufwächst. Sie ist ein etwas anderes Kind, sieht die Welt zusammen mit ihrer Freundin mit anderen Augen. In ihrem Umfeld gibt es einige, etwas verschrobene Typen, die jedoch auf ihre Art liebenswert sind.
Dann gibt es einen Cut und man erlebt die Protagonistin 26 Jahre später. Sie betreibt eine psychologische Praxis und hat mit sehr skurrilen Typen zu tun. Auch sie selbst ist ihrer Linie treu geblieben und hebt sich immer noch auf angenehme Weise vom Rest der Gesellschaft ab.
Obwohl das Buch angenehm zu lesen war, konnte ich mich nicht so richtig mit ihm anfreunden. Es gab zu viele Szenen, die mich etwas befremdet haben. Von daher leider von mir nur drei Sterne.

Veröffentlicht am 05.04.2020

Spannende Geschichte

Tödliche Rezeptur
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Inhalt übernommen:

Nach einem brutalen Mord in der Kleinstadt Nordsum erkennt er seinen Großvater auf dem Fahndungsvideo der Nachrichtensendung wieder. Er will ihn zur Rede stellen, aber sein Verwandter ...

Inhalt übernommen:

Nach einem brutalen Mord in der Kleinstadt Nordsum erkennt er seinen Großvater auf dem Fahndungsvideo der Nachrichtensendung wieder. Er will ihn zur Rede stellen, aber sein Verwandter ist wie vom Erdboden verschluckt. Bei seiner Suche stößt er auf ein dunkles Kapitel der Familiengeschichte und gerät selbst in den Fokus der Ermittler.
Er muss sich beeilen.
Denn außer ihm und der Polizei ist noch jemand auf der Jagd.
Jemand, der das Geheimnis kennt.
Und keine Gnade!

Meine Meinung:

Schon in dem kurzen Prolog baute sich Spannung auf, die sich auch durchgehend fortsetzte.
Als Krister sich auf die Suche nach seinem verschwundenen Großvater begibt, ahnt er nicht,dass er sich schon bald auf der Flucht vor der Polizei, sowie einem skrupellosen Mörder befindet.
Im Verlauf der Geschichte begleitet man abwechselnd sowohl den Protagonisten, als auch die Polizei bei den Ermittlungen. Es gab mehrere falsche Fährten und reichlich Gelegenheit zum Miträtseln, bevor die Geschichte mit einem rasanten Show-down endete.

Fazit:

Ein Buch, was auch ohne viel Blutvergießen durchgehend spannend war und mich gut unterhalten hat.

Veröffentlicht am 03.04.2020

Die Geschichte einer Freundschaft

Meine fremde Freundin
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Inhalt übernommen:

Ihr ganzes Leben haben Josephine und Inken als beste Freundinnen im Ruhrgebiet verbracht. Doch nun, mit Anfang dreißig, macht sich Josephine mit nichts als einem Rucksack und einem ...

Inhalt übernommen:

Ihr ganzes Leben haben Josephine und Inken als beste Freundinnen im Ruhrgebiet verbracht. Doch nun, mit Anfang dreißig, macht sich Josephine mit nichts als einem Rucksack und einem Aldi-Zelt auf, um in den Gärten wildfremder Menschen zu kampieren – sie kann einfach nicht mehr in geschlossenen Räumen sein. Etwas ist geschehen, das Josephine und Inken endgültig auseinandergetrieben hat. ›Meine fremde Freundin‹ erzählt von der tiefen Zuneigung zweier Frauen, von zwei Familien, einer Region und ihren Menschen und von der Unmöglichkeit, jemanden ganz und gar zu kennen.

Meine Meinung:

Auch wenn das Thema Freundschaft im Mittelpunkt des Roman steht,geht es nicht nur darum. Es werden viele Themenbereiche mehr oder weniger ausführlich behandelt. Krankheit, der Verlust eines geliebten Menschen, Ehekrisen, Fehlgeburt und vieles mehr.
Die Autorin wechselt ständig zwischen verschiedenen Zeiten und Erzählebenen hin und her, was das Lesen nicht gerade einfach macht. Trotzdem hat mich die Geschichte gefesselt, ich habe sie in relativ kurzer Zeit beendet.
Der Abschluss des Buches lässt mich jedoch etwas ratlos zurück.
Ein Buch, was mir noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben wird.

Veröffentlicht am 02.04.2020

Gefährliche Sauna

Mordseeluft
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Inhalt:

Für ihren Krimi entführt und die Autorin auf die wunderschöne Nordseeinsel Borkum. Die Protagonistin Caro,deren Welt, nach der Trennung von ihrem Mann und einem unschönen Rosenkrieg, gerade in ...

Inhalt:

Für ihren Krimi entführt und die Autorin auf die wunderschöne Nordseeinsel Borkum. Die Protagonistin Caro,deren Welt, nach der Trennung von ihrem Mann und einem unschönen Rosenkrieg, gerade in Trümmern liegt, begibt sich dorthin zu einer Mutter und Kind Kur mit ihrem neunjährigen Sohn Justus. Bereits am zweiten Tag findet sie bei einem Strandspaziergang mit ihrem Hund, die Leiche des Klinikchefs in der Sauna.
War es ein Unfall? Der Meinung scheint die Polizei zu sein,aber Caros Spürsinn ist geweckt. Zusammen mit Jan, einem Privatdetektiv, beginnt sie zu ermitteln und entdeckt einige gut gehütete Geheimnisse.

Meine Meinung:

Durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil fliegen die Seiten nur so dahin.
Neben dem ungeklärten Todesfall, geht es auch um den Klinikalltag ,sowie die verschiedenen Schicksale der Kurgäste. Natürlich wird auch das besondere Flair der Insel gewürdigt.
Auch die Inselbewohner, mit ihren kleinen Macken und Besonderheiten wurden gut dargestellt. Nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse ans Tageslicht und die beiden Hobby Ermittler müssen weit in die Vergangenheit zurückgehen, um den Fall letztendlich zu lösen.
Die Autorin schaffte es,die Spannung von Anfang an ,ohne viel Blutvergießen,hoch zu halten(von der durchgegarten Leiche einmal abgesehen).
Geschickt legt sie mehrere falsche Fährten, so blieb man beim Lesen immer neugierig.

Fazit:

Ein gut durchdachter Krimi mit sympathischen Protagonisten. Ich freue mich auf weitere Fälle.

Veröffentlicht am 01.04.2020

Mörderischer Spreewald

Vermisst
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Inhalt übernommen:

Als ihr nachts in der Nähe von Lübbenau ein unbeleuchtetes Auto die Vorfahrt nimmt, kann Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner im letzten Moment ausweichen. Doch dabei überfährt sie ...

Inhalt übernommen:

Als ihr nachts in der Nähe von Lübbenau ein unbeleuchtetes Auto die Vorfahrt nimmt, kann Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner im letzten Moment ausweichen. Doch dabei überfährt sie eine Frau. Klaudia ist am Boden zerstört. Dann die Überraschung: Die Frau galt bereits als tot. In einem Indizienprozess wurde ein Mann als ihr Mörder schuldig gesprochen. Wo aber ist Jennifer Böseke in den letzten zwei Jahren gewesen? Klaudia beginnt zu ermitteln und gerät an eine Frau, die als Spreewaldhexe gilt und die seit der Unglücksnacht einen jungen Mann vermisst, der in ihrem Haus gewohnt hat.

Meine Meinung:

Mit der Figur der Klaudia Wagner hat die Autorin eine Figur geschaffen,die sich angenehm von der breiten Masse abhebt.Sie ermittelt auf ihre eigene Art und stört sich wenig an die Anweisungen ihres Vorgesetzten. Dabei bringt sie sich selber, das ein oder andere Mal in Gefahr.

Der Roman war von Anfang an spannend,ohne allzu blutrünstig zu sein.Neben den Ermittlungen, erfährt man auch einiges über das Privatleben der sympathischen Kommissarin. Ich hatte zwar mehrere Verdächtige auf dem Schirm, habe jedoch bis kurz vor Schluss nicht die richtige Idee gehabt, so soll ein Krimi sein.

neben den Ermittlungen, erfährt man auch einiges über das Privatleben der sympathischen Kommissarin. Ich hatte zwar mehrere Verdächtige auf dem Schirm, habe jedoch bis kurz vor Schluss nicht die richtige Idee gehabt, so soll ein Krimi sein.