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Laurin_tanzt

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.06.2026

Tyl und die Adlerreiter

Eagle Rider 1. Deine Kraft findet dich
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Gestaltung:
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Das Cover gefiel mir gut. Die Farben waren leuchtend und der Junge auf dem Adler scheint direkt auf den Betrachter zuzufliegen. Da bekommt man gleich Lust auf das Abenteuer!
Im ...

Gestaltung:
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Das Cover gefiel mir gut. Die Farben waren leuchtend und der Junge auf dem Adler scheint direkt auf den Betrachter zuzufliegen. Da bekommt man gleich Lust auf das Abenteuer!
Im Innenteil dagegen sind zwar viele Zeichnungen, aber sie sind alle in düsteren Grautönen gehalten und die Zeichenart fand ich furchtbar!

Inhalt:
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Tyl hatte schon immer das Gefühl, zu nichts gut genug zu sein. Sein älterer Bruder ist der Liebling des Vaters und wert genug, als Ritter ausgebildet zu werden. Tyl hingegen wird nach Auszug des Bruders vom Vater weggeschickt, der sich eine neue Familie sucht. Tyl ist im Wald ganz alleine und großen Gefahren ausgesetzt. Als er von Wölfen bedroht wird, naht Rettung in Form des Adlers Eylo, den er zuvor verletzt gefunden und geheilt hatte.
Eylo bringt ihn zu den Adlerreitern, die gegen den bösen Lord und seine Falkenreiter kämpfen. Wird Tyl sich mutig genug erweisen, ihnen zu helfen, das Land zu retten?

Mein Eindruck:
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"An Aufstehen war nicht zu denken. »Oh nein, bitte nicht«, flehte Tyl. Es war zwar niemand außer ihm da, aber er schickte ein Stoßgebet in den Himmel. Wenn er sich jetzt auch nicht mehr bewegen könnte, standen seine Chancen, das hier zu überleben, mehr als schlecht. Sein Vater und sein Bruder hatten mit allem recht gehabt. Er war einfach zu nichts nutze. Nach einem Tag im Wald war er bereits ausgeraubt und verletzt. Und all sein Wissen über die Natur, essbare Beeren und Nüsse konnte er nicht einsetzen, wenn er nicht mehr laufen konnte. Tyl setzte sich wütend und mutlos auf und seufzte angestrengt. Wie sehr hatte er sich eine Bestimmung gewünscht, wie Titus sie bereits gefunden hatte. Er selbst hatte nichts. Sogar weniger als nichts. Nicht mal eine dämliche Bestimmung." (S. 35)

Das Titelbild hatte mich angesprochen und auch die Beschreibung klang gut. Das Buch ist für Kinder ab 8 Jahren geschrieben. Insofern ist es in Ordnung, dass die Sätze und die Kapitel kurz gehalten werden. Dennoch habe ich bereits andere Bücher für diese Altersgruppe gelesen, die weniger hölzern geschrieben waren und in denen mehr erläutert wurde.
Dass das Ganze im Mittelalter spielt, kann man nur erahnen, denn die Zeit wird nicht explizit genannt und auch die Beschreibung lässt dies nur wenig erahnen. Dass Tyl von seinem Vater schlecht behandelt und einfach aus dem Haus geschmissen wird, ist für Kinder ebenfalls nicht nachvollziehbar. Die Handlung erläutert hier den Hintergrund und generell die Lebensweise der Menschen zu wenig, sodass man kein Verständnis für die Situationen der Figuren und ihre Motivation zu handeln, aufbringen kann.
Die Freundschaft zu dem Adler ist eine schöne Erzählung und auch das Abenteuer mit den Adlerreitern und der Feindesfigur ist gut aufgebaut. Auf diese Weise liest sich das Buch spannend von Anfang bis Ende. Allerdings waren viele Fragen am Schluss ungeklärt. Es bleibt zu hoffen, dass die Antworten in den Folgebänden erfolgen.
Die Kampfszenen sind fesselnd beschrieben, aber für zartbesaitete junge Leser schwer auszuhalten. Die Idee fand ich sehr gut, die Umsetzung konnte mich leider nicht überzeugen. Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

Fazit:
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Düsteres Fantasy-Mittelalter-Abenteuer mit spannender Handlung, die nichts für zartbesaitete Leser ist.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.06.2026

Weibliche Gewalt in (toxischen) Beziehungen

Gelbe Monster
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Gestaltung:
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Die Farbgestaltung mit dem Monster hatte mich zunächst an ein Kinderbuch denken lassen. Aber ein Monster als Symbol für kindliche Ängste und die Farben Lila, gelb und schwarz ...

Gestaltung:
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Die Farbgestaltung mit dem Monster hatte mich zunächst an ein Kinderbuch denken lassen. Aber ein Monster als Symbol für kindliche Ängste und die Farben Lila, gelb und schwarz für eine Gefühlsmischung aus Wut, Trauer, Neid gemischt mit einem Hauch Feminismus, sind sehr passend gewählt. Definitiv macht dieses Cover neugierig!

Inhalt:
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"Charlie war der tiefsitzenden, grundlegenden Überzeugung, dass alles an ihr falsch war. Seit der Pubertät hatte sie immer wieder den Versuch unternommen, sich zu ändern und ein besserer Mensch zu werden. Sie wollte Shakira werden, sie wollte Helene aus der 9b werden, oder die Hauptfigur aus einer Serie, die alle in der Oberstufe sich anschauten, eine unbändige, schöne Teenagerin fatale mit glorifiziertem Drogenproblem.
So blieb es auch während des Studiums: Charlie wollte nahezu alle Frauen sein, die sie sah, nur nicht sich selbst; ihr Selbst war faul, hässlich und schaffte es nicht mal, das Pfand wegzubringen."(S. 19)

Die Mathematikstudentin Charlie fühlt sich immer schon als Außenseiterin. Als sie sich in Valentin verliebt, scheint alles perfekt. Sie fühlt sich schöner und als ein besserer Mensch. Doch dann läuft irgendetwas schief und schließlich sitzt Charlie mit einer verbundenen Hand und einem blauen Auge in der U-Bahn und ist auf dem Weg zum Antiaggressionstraining. Was ist passiert? Wird es Charlie gelingen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen?

Mein Eindruck:
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"Sie sagte, von Gustav wisse sie, dass Valentin sich total als Opfer in der Beziehung darstellen würde, »Das ist so typisch« , fluchte sie, »sich verhalten wie ein komplettes Arschloch und dann mit der Wut der Freundin nicht umgehen können und sagen, sie würde immer so ausrasten und sei so manipulativ. Das ist so unmöglich, das ist so sexistisch von ihm. Als dürfe eine Frau nicht auch mal wütend werden.«" (Ella zu Charlie, S. 169)

Das Thema an sich hätte mich erst gar nicht angesprochen, aber das Titelbild hatte mich neugierig gemacht und diese Neugier brachte mich dazu, mal kurz ins erste Kapitel reinzulesen. Und ab da konnte ich dann einfach nicht mehr aufhören, bis zum Ende. Das Buch hatte definitiv eine Sogwirkung auf mich!
Im Klappentext hieß es, die Autorin erzähle die Geschichte "klug und mit Witz". Den Witz konnte ich nicht feststellen, allerdings beschreibt sie alles mit einem feinen Gespür für die menschlichen Bedürfnisse und für tägliche Situationen und das hat den Reiz beim Lesen für mich ausgemacht.
Die Handlung ist in sofern fesselnd, weil sie zwischen Gegenwart und Rückblenden hin und her springt und man wissen möchte, wie Charlie in die Anfangssituation in der U-Bahn hineingeraten ist. So entfaltet sich das Geschehen erst nach und nach vor dem Leser. Da alles aus Charlies Perspektive beschrieben ist, kann man sich gut in sie hineinversetzen und ich konnte ihr Handeln dadurch größtenteils nachvollziehen. Valentins Perspektive und seine Motivation bleiben leider etwas blass. Ich kann gut verstehen, dass sein Verhalten häufig provokant auf sie gewirkt haben muss. Ich war beim Lesen auch des Öfteren versucht, ihn zu schütteln und zu sagen: "Was ist los mit Dir?" Auch wenn die Gewaltausbrüche von Charlie nicht sein dürften, so empfand ich auch sein Verhalten nicht korrekt und vermutlich hat er ebenfalls Probleme mit seinem Selbstwert. Daher entwickelt sich die Beziehung für beide leider in eine ungünstige Richtung.
Auch wenn ich Charlies Ausraster missbillige, so schwingt in der Erzählung immer wieder mit, dass manchmal Frauen durch das Verhalten von Männern dahin getrieben werden und sich nicht anders zu wehren wissen als körperlich. Diese Täter-Opfer-Umkehrung finde ich problematisch und hat mich nachdenklich zurückgelassen.
Leider wurde das Thema von Charlies problematischer Beziehung zu ihrer Mutter immer mal wieder kurz angerissen, aber nie ausgeführt, obwohl es scheinbar eine der Ursachen für Charlies Minderwertigkeitsgefühle darstellte. Hier hätte ich eine erklärende Episode gut gefunden. Das Ende hinterlässt ein mulmiges Gefühl bei mir, vor allem, weil es realistisch ist.
Insgesamt gefiel mir das Buch sehr gut und es macht auf ein wichtiges gesellschaftliches Problem aufmerksam und regt zum Nachdenken über Beziehungen und das Thema Grenzen setzen an.


Fazit:
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Fesselnd geschriebener Roman über weibliche Gewalt, toxische Beziehungen und den gesellschaftlichen Umgang zwischen den Geschlechtern

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2026

Schneewittchens gute Tat

Die Märchenponys, Band 1 - Schneewittchen hat jetzt vier Hufe
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Gestaltung:
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Wir kennen und mögen die Illustratorin Laura Bednarski bereits von der "Lichterland"-Reihe. Auch hier sind ihr im gleichen Stil wieder wundervolle Zeichnungen gelungen. Bereits das bunte ...

Gestaltung:
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Wir kennen und mögen die Illustratorin Laura Bednarski bereits von der "Lichterland"-Reihe. Auch hier sind ihr im gleichen Stil wieder wundervolle Zeichnungen gelungen. Bereits das bunte und süße Titelbild mit den Ponys vorne und den Alpakas auf der Rückseite ist sehr ansprechend. Im Innenteil befinden sich weitere Illustrationen in Schwarz-Weiß, die in die Erzählung eingestreut sind und diese auf humorvolle Weise veranschaulichen. Als Hardcover mit den goldleuchtenden Elementen auf dem Titelbild ist das Buch sehr wertig gestaltet. Zur besseren Orientierung ist auf der ersten Seite eine doppelseitige Karte des Märchenhofs eingezeichnet. Außerdem werden alle wichtigen Personen und Tiere auf der nächsten Doppelseite zeichnerisch vorgestellt: Tolle Idee!

Inhalt:
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Endora, die Oberfee des Märchenlandes, ist vereist! Deshalb treten die Bewohner in den Streik und wollen auch Urlaub! Doch Endora stellt sie vor die Wahl: Entweder im Märchenland bleiben oder aber in Gestalt von Ponys auf den Märchenhof einziehen. Während einige von ihrem Wunsch zurücktreten, beschließen Schneewittchen, Rapunzel, Dornröschen, Aschenputtel, Frido Froschkönig, die kleine Meerjungfrau Nixe sowie Hans im Glück, das Abenteuer anzugehen.
Doch das ist noch nicht alles: Endora hat jedem Pony eine magische Gabe verliehen. Welche Eigenschaft sie haben, müssen sie selbst herausfinden. Und alle dürfen erst zurück ins Märchenreich, wenn sie sieben gute Taten vollbracht haben.
Kaum auf dem Hof angekommen, begegnet Schneewittchen der ängstlichen Mila und fasst den Vorsatz, ihr zu helfen. Unterstützt wird sie dabei nicht nur von den anderen Märchenponys, sondern auch den Alpakas Erbse und Möhre, Kater Mikesch, Hahn Willi und seinen Hennen Wilma, Rosa und Adelgunde.

Mein Eindruck:
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Vorweg: Ich gehöre als Erwachsener schon lange nicht mehr zur Zielgruppe und daher betrachte ich einige Punkte aus einem anderen Blickwinkel. Das Buch ist von der Kürze der Sätze und der Kapitel definitiv für Kinder im Grundschulalter, die bereits lesen können, geeignet. Für Jüngere eignet es sich zum Vorlesen.
Geschichten mit abgewandelten Märchen bzw. Märchenfiguren sind nicht neu. In Form von Ponys kenne ich jedoch noch keine. Von daher sind die Autorinnen hier sehr originell vorgegangen. Allerdings hatte ich mir von der Umsetzung etwas mehr erwartet. Die verwandelten Ponys kommen von Beginn an sehr gut mit ihrer neuen Gestalt zurecht, hier hätte man sicher noch mehr humorvolle Situationen erschaffen können. Aber auch so kommt der Humor nicht zu kurz. Vor allem die Szene, in der Schneewittchen im Hühnerhaus feststeckt, hat mich sehr amüsiert.
Des Weiteren geht es um die Überwindung von Ängsten und die Entstehung von Freundschaften, was mir gefallen hat. Allerdings waren mir am Ende die Probleme zu einfach und schnell gelöst und die Kapitelübergänge waren etwas holprig. Beispielsweise sind die Ponys gerade noch im Haus und haben Angst, entdeckt zu werden. Im nächsten Kapitel befinden sie sich in einer neuen Situation, ohne dass erläutert wird, wie sie aus der letzten herausgefunden haben.
Möglicherweise empfinden das Kinder nicht so, aber meinen Lese- und Verständnisfluss haben diese Brüche leicht gestört.

Insgesamt ist dies dennoch ein schöner Reihenauftakt für junge Pferdefreunde mit Luft nach oben. Ich bin auf Band 2 gespannt, in dem wir hoffentlich mehr über die magischen Gaben erfahren.

Fazit:
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Mehr Pferde- als Märchengeschichte, die gespickt ist mit Freundschaftselementen und Humor, allerdings auch mit einigen kleinen Schwächen.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Cassie und der Fluch der Lanze

Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte
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Gestaltung:
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Auch der zweite Band ist wieder ein Schmuckstück im Regal! Das Cover ist in leuchtenden Farben mit magischen Wesen gehalten und der Farbschnitt passend dazu gestaltet. Auch im Innenteil ...

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Auch der zweite Band ist wieder ein Schmuckstück im Regal! Das Cover ist in leuchtenden Farben mit magischen Wesen gehalten und der Farbschnitt passend dazu gestaltet. Auch im Innenteil vorne und hinten ist eine wunderschöne Farbillustration von Cassie, ihren beiden Freundinnen im Hause von Lailoken. Jede einzelne Seite ist mit einem Rahmen aus Blättern und Äpfeln in schwarz-weiß umrandet und zu Beginn eines jeden Kapitels blickt einem eine Echse entgegen. Wieder ein sehr gelungenes Hardcover!

Inhalt:
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Cassandra Morgan, von allen Cassie genannt, hat sich mittlerweile im Haus ihrer Tante, der Haghexe Miranda, eingelebt. Neben der Teilnahme am Hexenzirkel sowie der Vorbereitung auf Prüfungen für Hexenabzeichen bereiten sich alle auf das große Fest Halloween vor.
Ausgerechnet jetzt kommt Cassies Cousin Sebastian zu Besuch. Er glaubt nicht an Magie und geht Cassie zunächst nur auf die Nerven. Und dann benehmen sich einige Dorfbewohner sehr merkwürdig, irgendetwas Fremdes hat sie in Besitz genommen und steuert sie. Und auch Musterschülerin Ivy verhält sich ungewöhnlich. Bald wird klar, dass der Erlkönig dahinter steckt. Er sucht ein magisches Artefakt, eine Lanze, die ihren Besitzern tödliches Unglück beschert. Cassie und ihre Freundinnen wollen ihm zuvorkommen, um das Dorf vor Unheil zu bewahren. Dabei geraten sie mehr als einmal in Gefahr.

Mein Eindruck:
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Ich hatte den ersten Band bereits mit Freuden verschlungen und war sehr gespannt auf die Fortsetzung. Meiner Ansicht nach muss man Vorgänger kennen, da viele Kenntnisse vorausgesetzt werden. Die Erzählung wird hier fast nahtlos fortgesetzt.
Während zuvor das Einleben in Hagley von Cassie im Vordergrund stand, ist sie nun bereits ein fester Teil des Dorfes und des Hexenzirkels. Sie entwickelt sich weiter, sowohl als Persönlichkeit als auch als Hexe. Das Verhältnis zu ihrer Tante Miranda hat sich ebenfalls gebessert. Daher liegt der Fokus diesmal mehr auf dem Abenteuer.
Ich mochte die Protagonistin bereits von Beginn an, aber ihre Weiterentwicklung macht sie mir noch sympathischer. Zwar stürzt sie sich trotz Verboten wieder in einige Abenteuer, diesmal jedoch mit weniger Naivität, sondern mit vorbeugenden Maßnahmen und klugem Handeln.
Die Story ist so packend erzählt, dass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe. Auch der Humor kommt wieder mal nicht zu kurz. Die Autorin hat es auch diesmal wieder geschafft, eine eigenständige, aber glaubhafte Fanatsiewelt aufzubauen, auch wenn sie sich dabei aus diversen Elementen der keltischen Mythologie und anderen Sagen bedient.
Durch den Besuch der Lehrhexe Aiofe wird das Hexenwesen auf besonder Art und Weise inspiriert: sie ermuntert ihre Schülerinnen, genauer hinzuschauen und Vorurteile zu hinterfragen, auch bei den magischen Wesen, die nicht vertrauenswürdig scheinen. Eine gute Botschaft, gerade in der heutigen Zeit!
Die titelgebende Flöte spielt keine so große Rolle wie gedacht, aber das hat der Handlung nicht geschadet. Das Buch war bis zum Ende spannend, die Auflösung unerwartet und überzeugend. Allerdings war der Konflikt mit Sebastian mir etwas zu einfach gelöst, da blieben bei mir noch ein paar Fragen offen. Aber vielleicht klärt sich das im nächsten Band.
Auch gibt es weitere Andeutungen zu Cassies Eltern und ihrem Verbleib. Hier bin ich gespannt, wie es weitergeht und kann daher den dritten Teil kaum erwarten.

Fazit:
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Fesselnde Fortsetzung mit Weiterentwicklung der Figuren, weiteren magischen Wesen und einer aktuellen Botschaft.

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Veröffentlicht am 27.05.2026

Alva und Elwin auf Mission

School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!
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Gestaltung:
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Das Titelbild ist im Stil der Ursprungsreihe "School of Talents" gestaltet. Zusätzlich prangt der "Mission"-Stempel auf dem Logo, um die neue Spinn-Off-Reihe zu kennzeichnen. ...

Gestaltung:
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Das Titelbild ist im Stil der Ursprungsreihe "School of Talents" gestaltet. Zusätzlich prangt der "Mission"-Stempel auf dem Logo, um die neue Spinn-Off-Reihe zu kennzeichnen. Das Alien mit der herausgestreckten Zunge zieht sofort die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich und wirkt witzig.
Im Innenteil befinden sich wieder einige lustige Schwarz-Weiß-Illustrationen, die die Handlung auf humorvolle Weise veranschaulichen – sehr ansprechend!

Inhalt:
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Es ist eine besondere Zeit an der School of Talents: Alle Schüler dürfen in Zweier-Teams auf eine Mission gehen. Das bedeutet, sie wohnen zwei Wochen bei ehemaligen Talentierten und unterstützen diese bei spannenden Aufgaben.
Alva bekommt zu ihrem Bedauern keinen ihrer Freunde, sondern ausgerechnet Elwin an ihre Seite gestellt. Gemeinsam sollen sie an einer Sternwarte bei einem Feriencamp für Kinder mithelfen. Doch das Programm ist langweilig, ihr Betreuer verhält sich merkwürdig und zudem verschwinden wichtige Forschungsergebnisse.
So sind die beiden dazu gezwungen, sich zusammenzuraufen, um den Saboteur zu finden und ihr eigenes Abenteuer an der Sternwarte zu kreieren.

Mein Eindruck:
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Wir (meine 12-jährige Tochter und ich) lieben die Original-Reihe "School of Talents" und haben bisher jeden Band gelesen. Um die lange Wartezeit auf Teil 9 zu überbrücken, haben wir uns sehr auf diese Spinn-off-Reihe gefreut.
Dabei möchte ich einen Kritikpunkt vorwegnehmen: Bei den ersten Bänden der Ursprungsreihe hatten wir oft bemängelt, dass viele Druck- und Rechtschreibfehler vorhanden waren. Das Lektorat war einfach mangelhaft. Doch in den späteren Teilen besserte sich das Ergebnis. Leider muss ich genau diesen Kritikpunkt auch bei diesem ersten Band der neuen Reihe anbringen. Die Autorin kann zwar nichts dafür, doch es stört den Lesefluss und gerade für die jungen Leser, die sich mit deutscher Rechtschreibung häufig schwertun, ist es besser, wenn wenigstens in Büchern alles korrekt ist.
Inhaltlich gibt es dagegen kaum etwas zu kritisieren. Durch die besonderen Talente von Alva und Elwin gibt es viele Situationen zum Schmunzeln und dass die beiden sich als Team zusammenraufen müssen, um das Rätsel der verschwundenen Forschungsergebnisse zu lösen, macht die Handlung spannend. Außerdem vermisst Alva ihre Freunde sehr und betont dies immer wieder, was Elwin verständlicherweise nervt. Offen gestanden störten uns beim Lesen diese häufigen Wiederholungen ebenfalls. Alva ist sonst eine sehr sensible, vernünftige Person. In diesem Band verhält sie sich jedoch für ihre Verhältnisse egoistisch und wenig empathisch. Elwin dagegen bleibt seinem rebellischen Charakter treu, aber auch seine gefühlvolle und empfindsame Seite wird diesmal etwas mehr beleuchtet. Das gefiel uns sehr gut.
Insgesamt ist dies ein unterhaltsamer Auftakt einer neuen Reihe, die allerdings nicht ganz mit dem Original mithalten kann. Die Ursprungsreihe lebt von den vielen außergewöhnlichen Talenten und ihrem Zusammenspiel. In diesem Band gibt es davon jedoch nur zwei. Außerdem spielt die Protagonistin Alva nur im ersten Band der Mission-Reihe eine Rolle; in den weiteren Bänden sollen andere Figuren im Fokus stehen. Als Alva-Fans sind wir skeptisch, ob uns diese ebenso gefallen werden. Dennoch werden wir die neue Reihe im Auge behalten. Aus den genannten Gründen vergeben wir 3,5 Sterne, die wir auf 4 aufrunden.

Fazit:
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Ein unterhaltsamer Spin-off-Auftakt, der mit dem Original jedoch nicht ganz mithalten kann und leider schlecht lektoriert wurde.

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