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Laurin_tanzt

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2026

Tierschutz mit Herz und Verstand

Streuner - von der Straße direkt ins Herz
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Gestaltung:
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Das Titelbild fällt sofort ins Auge und berührt das Herz! Die drei ehemaligen "Streuner" schauen einen an und mit der umarmenden Geste wird sofort das Mitgefühl und die ...

Gestaltung:
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Das Titelbild fällt sofort ins Auge und berührt das Herz! Die drei ehemaligen "Streuner" schauen einen an und mit der umarmenden Geste wird sofort das Mitgefühl und die Neugier geweckt. In den Klappen des Taschenbuches am Anfang und Ende sind Fotos der Autorin mit ihren Hunden abgebildet. Der Inhalt ist übersichtlich gestaltet und gut strukturiert. So weiß man gleich, was einen erwartet.

Inhalt:
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Die Autorin und ihr Mann Rafael engagieren sich schon länger im Tierschutz. Besonders setzen sie sich für herrenlose Hunde aus Portugal ein, da sie beide seit ihrer Kindheit eine enge Verbindung zu diesem Land und dem dortigen Tierleid haben.
In diesem Buch berichten sie von dem Moment, als der erste Hund Bruno von ihnen aufgenommen wurde, von vielen anderen Hunden, die sie selbst oder als Pflegestelle aufgenommen haben, erzählen von dem besonderen Projekt "Teresas Pfötchenfarm", mit dem sie eng zusammenarbeiten und was es bedeutet, seriösen Tierschutz zu betreiben.

Mein Eindruck:
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"Verpinscht bedeutet für uns: offen sein. Für schwierige Wege, für zweite Chancen, für Hunde, die nicht auf Hochglanz poliert sind. Für all die, die auf den ersten Blick zu viel sind und auf den zweiten alles." (S. 191)

Bisher kannte ich weder die Autorin noch ihren Instagram-Account „verpinscht“. Mit Tierschutz und vor allem mit dem Thema Hundeadoption musste ich mich in letzter Zeit zwangsläufig häufiger beschäftigen, da mein Nachwuchs sich intensiv mit entsprechenden Dokumentationen und Informationsmaterialien auseinandersetzt. Daher wollte ich mir selbst einen Eindruck verschaffen, wobei mich vor allem der Aspekt der Pflegestelle interessierte. Mir hat die Mischung aus persönlichen Erfahrungen und sachlicher Informationsvermittlung sehr gut gefallen. Frau Magalhaes beschreibt offen und ehrlich sowohl die positiven als auch die negativen Seiten in ihrem persönlichen Leben und im Bereich der Hunderettungen allgemein.

"Tierschutz ist keine Einheitsaufgabe, es ist ein Mosaik aus vielen verschiedenen Rollen, in denen jeder etwas beitragen kann. Jeder Beitrag, egal wie er ausfällt, hilft dabei, das Leben der Tiere zu verbessern. Auch wenn manche Aufgaben emotional herausfordernd sind, erinnere dich daran, dass du mit deiner Hilfe den Kreislauf des Leidens durchbrichst und Hoffnung schenkst. Letztlich ist Tierschutz das, was du daraus machst. Es geht nicht darum, in Konkurrenz zu anderen zu treten, sondern gemeinsam eine Welt zu schaffen, in der jedes Tier die Chance auf ein artgerechtes und glückliches Leben hat. Jeder Beitrag - ob sichtbar oder still im Hintergrund - ist ein Puzzleteil auf dem Weg dorthin. Und genau darum geht es: nicht um Perfektion oder Titel, sondern um Haltung." (S. 101)

Es wird erklärt, wie man einen seriösen Tierschutzverein erkennt, auf welche Weise man sich selbst für den Tierschutz engagieren kann und welche Voraussetzungen man als Pflegestelle mitbringen sollte. Dann werden die ersten Phasen der Aufnahme eines Hundes beschrieben und Hinweise gegeben, worauf man dabei achten sollte.
Am Ende des Buches folgt eine Danksagung an ihren Mann sowie ein umfangreicher Anhang mit Checklisten und hilfreichen Adressen, der das Buch für mich rund gemacht hat.

"Tierschutz ist nicht romantisch. Er ist nicht perfekt. Und manchmal bedeutet er, schwierige Entscheidungen zu treffen, um überhaupt eine Chance zu schaffen. [....]
Und genau deshalb mache ich weiter."(S. 151)

Vor allem schätzte ich die ehrliche Art der Autorin. Sie sagt klar und deutlich, dass man sich auch im Kleinen engagieren kann, dass Tierschutz kein Wettbewerb ist und welche Chancen, aber auch Risiken in der Tiervermittlung über Social Media liegen. Des Weiteren schildert sie ihre eigenen Gefühle, die von Glück, aber auch zeitweise von Überforderung geprägt sind. Das alles macht mir Mut, das Thema anzugehen und besser auszuloten, wo meine eigenen Grenzen sind und zu entscheiden, ob wir tatsächlich einen Hund aufnehmen.
Vielen Dank Frau Magalhaes für dieses Buch, ich werde Ihre Arbeit weiter auf Instagram verfolgen!

Fazit:
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Informativ, offen, ehrlich und mit Gefühl: Ein sehr hilfreiches Buch zum Thema Tierschutz und Hundeadoption!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.12.2025

Was geschah mit Cassandras Mutter?

Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel
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Gestaltung:
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Das Hardcoverbuch ist ein echtes Schmuckstück im Regal, dem nur noch ein Lesebändchen fehlt. Das Titelbild ist in leuchtenden Farben gestaltet und wird durch einen passenden ...

Gestaltung:
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Das Hardcoverbuch ist ein echtes Schmuckstück im Regal, dem nur noch ein Lesebändchen fehlt. Das Titelbild ist in leuchtenden Farben gestaltet und wird durch einen passenden Farbschnitt ergänzt. Zu Beginn jedes Kapitels erscheint stets dasselbe magische Wesen, wobei unklar bleibt, um welches es sich genau handelt. Alle Seiten sind mit dekorativen Schmuckornamenten umrahmt. Im Vergleich zum englischen Original wirkt die deutsche Ausgabe äußerlich deutlich ansprechender, allerdings vermisse ich die Vielfalt der schwarz-weißen Bilder im Inneren. Es wäre schön gewesen, wenn auch andere Wesen dargestellt worden wären. Dafür sind die Illustrationen im deutschen Buch liebevoller und weicher als im Original. Außerdem habe ich eine Karte von Cassies Umgebung vermisst. Insgesamt ist das Buch optisch dennoch einfach wunderschön!

Inhalt:
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Die zwölfjährige Cassandra "Cassie" Morgan lebt seit sieben Jahren in einem Londoner Internat, in dem die Kinder streng behandelt werden, sie keine Freunde hat und keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie. Ihre Mutter Rose verschwand vor ihrem Internatseintritt und hinterließ ihr als Andenken einen goldenen Schlüssel.
Als Cassie von der Internatsleiterin erfährt, dass Rose für tot erklärt wurde, will sie dies nicht glauben. Daher beschließt sie, auszubrechen und sich selbst auf die Suche nach ihr zu machen. In London wird sie dann auf einmal von seltsamen Wesen gejagt und von einem sprechenden Kater namens Montague gerettet. Dieser bringt sie zu ihrer Tante Miranda und erfährt, dass sie aus einer Hexenfamilie stammt, die die reale Welt von den bösen Kreaturen im Land Faerie (Märchenland) beschützt.
In ihrer Hexenausbildung lernt Cassandra Magie kennen, findet neue Freunde und gerät auf der Suche nach ihrer Mutter in große Gefahr.

Mein Eindruck:
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Gleich vorweg: Mir hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gut gefallen! Man steigt direkt in die Geschichte ein, lernt Cassie kennen und mögen. Ich bewunderte ihren Mut, aus dem Internat auszubrechen, sowie ihre positive Einstellung, in anderen das Gute sehen zu wollen. Das führt leider aber auch oft dazu, dass sie sich unnötig in Gefahr begibt, und ihre Naivität hat mich an manchen Stellen genervt. Bis zum Ende habe ich diesbezüglich wenig Lerneffekt bemerken können. Dennoch macht genau diese Gutgläubigkeit sie aber auch sehr sympathisch. Das hilft ihr u. a. dabei, schnell neue Freunde zu finden. Außerdem ist sie klug und kreativ, vor allem bei der Lösungsfindung in schwierigen Situationen, und sie hat einen unbezwingbaren Optimismus, lässt sich nie unterkriegen, sondern macht einfach weiter.
Die magische Welt rund um den Hag, den Cassies Tante Miranda beschützt, ist sehr gut beschrieben. Sie weist zwar einige Ähnlichkeiten mit anderen Fantasybüchern auf, aber die Mischung ist hier zwischen altbekannten und neuen Elementen gelungen, wie ich finde.
Neben der spannenden Suche nach dem Verbleib der Mutter erfährt man einiges zum Thema Hexenausbildung, wobei der Humor nicht zu kurz kommt. Vor allem Montagues trockene Kommentare haben mich immer wieder schmunzeln lassen.
Was ich mir noch gewünscht hätte: Ein Glossar aller magischen Wesen und der genannten Heilkräuter zum Nachschlagen. Vieles davon wird im Buch oft nur schnell eingeführt oder kurz beschrieben und dann als bekannt vorausgesetzt. Besonders bei den magischen Wesen wäre eine kleine Abbildung auch sehr schön gewesen.
Insgesamt war das Buch aber so fesselnd, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte und traurig war, als ich beim Ende angekommen war. Dieses war ein guter Abschluss für den ersten Band einer Reihe, dennoch sind noch einige Rätsel zu lösen. Da im Original insgesamt 5 Bände existieren, ist dieses Leseabenteuer noch lange nicht abgeschlossen. Ich freue mich schon auf Band 2, der im Frühjahr übersetzt erscheinen wird!

Fazit:
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Fesselndes Hexenabenteuer mit Humor, einem traumhaften Layout und einem tollen Setting: gerne mehr davon!

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Düsteres Fantasyabenteuer

Whisperwicks – Die Suche nach den Flüsterflammen
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Gestaltung:
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Optisch ist das Buch klasse! Das Hardcover ist sehr wertig, es fehlt nur ein Lesebändchen. Das Titelbild ist düster, aber geheimnisvoll, da die Titelschrift in goldenen Lettern ...

Gestaltung:
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Optisch ist das Buch klasse! Das Hardcover ist sehr wertig, es fehlt nur ein Lesebändchen. Das Titelbild ist düster, aber geheimnisvoll, da die Titelschrift in goldenen Lettern gestaltet ist und zwischen den dunklen Tönen die hellen Lichter hervorleuchten. Auch das Innere kann mit einer Übersichtskarte sowie liebevollen Schwarz-Weiß-Illustrationen überzeugen.

Inhalt:
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Benjamiah, auch Ben genannt, hilft in der Secondhand-Buchhandlung seiner Oma aus. Er hat keine Freunde und die Buchhandlung ist für ihn ein idealer Rückzugsort, zumal er an Wissenschaft glaubt und viele Sachbücher liest. Seine Eltern sind beruflich viel unterwegs und streiten immer häufiger. Eines Tages erhält er eine Puppe per Post, mit der seltsame Dinge vorgehen. Als er ihr eines Nachts in den Keller folgt, findet er sich plötzlich in einer anderen Welt wieder: Whisperwicks. Dort nimmt ihn Hansel zunächst unter seine Fittiche. Sein Sohn Edwid ist vor einiger Zeit verschwunden. Seitdem hat sich dessen Zwillingsschwester Elizabella in sich zurückgezogen. Auch Ben gegenüber verhält sie sich zunächst ablehnend. Das ändert sich jedoch mit der Zeit, als er sie überzeugt, ihr bei der Suche nach ihrem Bruder zu helfen.
Gemeinsam wagen sie die gefährliche Suche nach den Flüsterflammen, die wie eine Schnitzeljagd nach und nach Hinweise auf Edwids Verbleiben enthalten. Werden sie ihn finden und heil wieder zu Hause ankommen?

Mein Eindruck:
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»Wie Halfpenny gesagt hat, jeder Mensch hat eine Seelenpuppe, jede Seelenpuppe einen Menschen. Wir gehen nirgends ohne sie hin. Wenn wir sterben, dann sterben auch unsere Seelenpuppen. Umgekehrt genauso, wenn unsere Seelenpuppen im Kampf sterben, sterben wir mit ihnen. Eine Nadel durch das Herz unserer Seelenpuppe würde uns auch töten.« [...]
»Aber was ist eine Seelenpuppe?«, fragte Benjamiah. »Hat sie einen Mechanismus wie die mechanischen Tiere? Oder ... oder ...«
Ihm fiel keine andere rationale Erklärung ein. Und er wusste ganz genau, dass die Stoffpuppen nicht mechanisch waren. Die in seiner Hand bestand aus Stoff und Watte, Knöpfen und Fäden, und sie war leichter als eine Packung Zucker.
»Nein, keinen Mechanismus«, sagte Hansel. »Sie sind unsere Freunde. Und eine Möglichkeit, Magie zu wirken. [ ...] «(S. 114f)

Das Buch beginnt mit einem Prolog und einem Cliffhanger, der einen direkt in die Handlung hineinkatapultiert. Unmittelbar danach folgt ein Sprung in Bens Leben in der Buchhandlung, und man fragt sich sofort, welchen Zusammenhang sein Leben zu der ersten Szene im Roman hat. Das allein lässt einen das Buch schon nicht aus der Hand legen.
Das weitere Rätsel ist die Seelenpuppe, die Ben zugesendet bekommt. Erst nach und nach versteht man, was es damit auf sich hat und weshalb Ben sie erhalten hat.
Die magische Welt, die der Autor entwirft, ist sehr interessant, aber auch sehr düster. Auf der einen Seite ähnelt sie der realen Welt, auf der anderen Seite spielt er mit Sitten und Gebräuchen und verwandelt sie ins Gegenteil. So sind Farben (wie z. B. Augenfarben) sehr wertvoll, d. h. ärmere Menschen laufen ggf. irgendwann nur noch grau durch die Gegend, während Reiche sich alle Farben leisten können und diese sammeln und abwechselnd tragen können. Jemandem eine Münze zu geben, bedeutet ein Versprechen, das nicht gebrochen werden darf, sonst kann man nie wieder ein Versprechen geben und wird von der Gemeinschaft ausgestoßen.
Zwischen den Zeilen gab es Vieles, woran man merkte, dass der Autor sich viele Gedanken über menschliche Gefühle und Beziehungen gemacht hat.
Dafür empfand ich das Abenteuer durch die magische Welt etwas unausgegoren. Manche Szenen waren recht gruselig und die Kämpfe mit bösen Kreaturen etwas grausam für die Zielgruppe von 11 Jahren. Meine 12-jährige Tochter wollte das Buch nach dem ersten Kapitel gar nicht mehr weiterlesen, weil sie es zu unheimlich fand. So habe ich es alleine zu Ende gelesen.
Insgesamt habe ich mitgefiebert und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil es einfach so spannend war. Allerdings gab es für mich auch einige Logikfehler, besonders die Seelenpuppen betreffend. Das Ende ist zwar abgeschlossen, bietet aber Potenzial für die Fortsetzung, die hoffentlich bald ins Deutsche übersetzt wird!

Fazit:
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Spannendes Abenteuer in interessantem Fantasy-Setting, das allerdings ein paar Logikfehler aufweist und für die Zielgruppe zu gruselig ist.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Was geschah mit dem Bäcker vom Campingplatz?

Entführung im Himmelreich
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Gestaltung:
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Vom Cover her sieht das Titelbild sehr idyllisch aus. Nur der Blutfleck auf dem Schuh deutet auf ein mögliches Verbrechen hin. Eindeutig passend für einen Cosy Crime.

Mein Eindruck:
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Björn ...

Gestaltung:
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Vom Cover her sieht das Titelbild sehr idyllisch aus. Nur der Blutfleck auf dem Schuh deutet auf ein mögliches Verbrechen hin. Eindeutig passend für einen Cosy Crime.

Mein Eindruck:
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Björn Kupernikus ist ein ehemaliger Schauspieler, der nun als Dauercamper auf dem Campingplatz "Himmelreich" wohnt. Ebenso wie seine Bekannte Annabelle Schäfer.
Als der Bäcker nicht wie gewohnt seine Brötchen ausliefert, entsteht Unruhe unter den Campern. Als Kupernikus später im Wald den Bäckerwagen findet und die Schuhe des Bäckers am See, fragt sich jeder: Wo ist er und was ist mit ihm geschehen?
Teils aus Neugier, teils weil Kupernikus scheinbar immer dort auftaucht, wo etwas Verdächtiges passiert, beginnt er mit Annabelle zu ermitteln und kreuzt dabei häufig die Wege des ermittelnden Kommissars Fass, der davon wenig angetan ist.

Für mich war dieser Band der erste Fall im Himmelreich. Zwar konnte ich mich zurechtfinden, aber die Andeutungen auf den ersten Teil machen einen neugierig und vermutlich kann man die Beziehungsebenen der Charaktere mit Vorkenntnissen besser nachvollziehen.
Der Fall ist sehr spannend aufgebaut. Jedes Mal, wenn man einer Sache auf die Spur gekommen ist, ergibt sich eine neue Ungereimtheit. Erst gegen Ende versteht man den gesamten Zusammenhang. Es macht Spaß, den beiden Hobbydetektiven zu folgen. Sie meistern ihre Nachforschungen mit Witz, Charme und einem klugen Geist. Zwischendurch gibt es auch etwas zu lernen, da Annabelle als ehemalige Lehrerin immer wieder Funfacts verteilt. Und der "Fun" kommt ebenfalls nicht zu kurz, dafür sorgen bereits die etwas schrulligen Charaktere sowie einige Situationskomik.
Am Ende des Buches gibt es sogar die Rezepte aus dem Roman. Das fand ich als Abschluss besonders gelungen.
Ich habe diesen Fall sehr genossen und werde nun definitiv Band 1 bald nachholen und hoffe auf weitere Folgen mit den beiden.

Fazit:
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Kupernikus und Annabelle sind ein sympathisches Hobbydetektiv-Duo mit Charme und Humor, die hier einen spannenden Fall lösen: Klasse!

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Umfassender als erwartet

Ausgesorgt - Finanztipps und Vermögensaufbau, mit praktischen Planungshilfen
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Das Titelbild ist sehr schlicht, aber mit dynamischen Farben in roten, gelben und rosa Tönen. Dazu ein kleines Foto der Autorin sowie der Titel und das Logo der Stiftung Warentest. ...

Gestaltung:
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Das Titelbild ist sehr schlicht, aber mit dynamischen Farben in roten, gelben und rosa Tönen. Dazu ein kleines Foto der Autorin sowie der Titel und das Logo der Stiftung Warentest. Dadurch sieht man gleich, worum es sich handelt. Gute Grafiken in den gleichen Farben wie das Titelbild veranschaulichen das Erklärte optimal.

Mein Eindruck:
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Frauen und Geld ist scheinbar immer ein schwieriges Thema gewesen. Sei es, dass die Frau wegen Care-Arbeit nicht arbeitet oder für ihre Arbeit weniger Lohn erhält als ein Mann. Oder weil Frauen weniger Risiken eingehen beim Thema Geldanlage oder sich mit steuerlichen Tricks nicht so gut auskennen oder, oder, oder ....
All diese Facetten werden hier behandelt.
Dabei bot das Buch mehr, als ich erwartet hatte. Ich hatte vor allem mit Geldanlagetipps gerechnet. Dass hier aber auch Ratschläge zum Sparen, Haushaltsbuchführen oder die Wahl der richtigen Steuerklasse enthalten sind, hat mich überrascht. Die meisten Tipps waren für mich nicht neu und werden schon immer so umgesetzt. Ich hätte auch gedacht, dass man mit gesundem Menschenverstand selbst darauf kommen könnte. Aber die Informationen zu Fonds und Aktien konnte ich gut gebrauchen.
Wie bei allen Werken von Stiftung Warentest wird man immer wieder auf das entsprechende Internetangebot hingewiesen, das in den meisten Fällen leider kostenpflichtig ist. Natürlich kann man bei Vergleichen zu aktuellen Konditionen diese nicht in ein Buch direkt einarbeiten, da diese Informationen schnell veralten. Aber man hätte auf andere, kostenlose Vergleichsportale hinweisen können.
Um in die Tiefe zu gehen, gibt es leider zu wenige Seiten. Aber für Neueinsteiger in Sachen Finanzen oder Menschen, die es nicht gewohnt sind, sich mit dem Thema Geld zu beschäftigen, ist dieses Buch ein guter Einstieg.

Fazit:
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Guter Rundum-Ersteinstieg rund um das Thema Geldumgang und Finanzen, aber leider nicht so sehr in die Tiefe gehend wie erhofft.

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