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Veröffentlicht am 22.02.2026

faszierendes Magiesystem

Tale of Sun and Night (Tale of Sun and Night 1)
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Bisher habe ich noch kein Buch der Autorin gelesen, aber ich kann jetzt schon sagen, dass es nicht das letzte bleiben wird. Besonders gut hat mir der bildhafte Schreibstil gefallen.



Das Buch hat es ...

Bisher habe ich noch kein Buch der Autorin gelesen, aber ich kann jetzt schon sagen, dass es nicht das letzte bleiben wird. Besonders gut hat mir der bildhafte Schreibstil gefallen.



Das Buch hat es durch Lios Situation geschafft, mich direkt in seinen Bann zu ziehen. Das komplexe Magiesystem mit den Mandalas und dem Traumstaub ist sehr einzigartig und faszinierend. Auch die Wesen sind sehr besonders und bringen einen interessanten Aspekt in die Geschichte. Insgesamt ist es der Autorin gelungen, eine tolle Atmosphäre zu schaffen. Dennoch hatte ich leider ein wenig Probleme mit dem Einstieg in die Welt. Ich hätte mir teilweise detailliertere und genauere Erklärungen gewünscht. Am Ende ist mir jedoch aufgefallen, dass sich im Buch ein Glossar befindet. Das hätte meiner zeitweiligen Verwirrung deutlich geholfen. Das ist mir schon mehrmals passiert und ich würde mir wünschen, dass das Glossar am Buchanfang steht oder zumindest angekündigt wird. So könnte es beim Lesen genutzt werden.



Lio mochte ich als Protagonistin sehr, da sie eine kämpferische Natur hat und sich von negativen Erlebnissen nicht unterkriegen lässt. Auch die anderen Charaktere im Buch fand ich auf unterschiedlichste Art und Weise toll. Manche für ihre Brutalität, andere für ihren Sinn für Humor. Die Liebesgeschichte fand ich oft richtig süß, aber leider konnte ich sie nicht so ganz nachempfinden. Für meinen Geschmack ging es etwas zu schnell, auch wenn ich nachvollziehen kann, wieso es so abläuft.

Das Ende dachte ich, könnte ich vorhersehen, aber es konnte mich trotzdem überraschen, wodurch ich große Lust auf den Folgeband bekommen habe.



Fazit: Eine Geschichte, die besonders durch ihr einzigartiges Magiesystem begeistert.

Veröffentlicht am 09.02.2026

hervorragende Grundlage für die Fortsetzung

Von Blut & Magie
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Spoilerfreie Rezension zu Band 1 einer 6-teiligen Reihe
Ich wollte diese Reihe schon unfassbar lange lesen und habe so das Gefühl, dass ich es damit enden wird, dass ich mir denke: „Wieso zur Hölle habe ...

Spoilerfreie Rezension zu Band 1 einer 6-teiligen Reihe
Ich wollte diese Reihe schon unfassbar lange lesen und habe so das Gefühl, dass ich es damit enden wird, dass ich mir denke: „Wieso zur Hölle habe ich sie noch nicht früher gelesen?“
Die Autorin hat es in kürzester Zeit geschafft, mich zu fesseln, sodass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Das liegt einerseits es daran, dass ich unfassbar schnell einen Bezug zur Protagonistin Lilly aufbauen konnte. Sie ist unglaublich sympathisch und hat eine so starke Persönlichkeit. Sie wird in eine neue und gefährliche Welt geworfen, versucht sich aber anzupassen. Stattdessen bleibt sie sich selbst treu und versucht etwas zu verändern. Zum anderen lag es bestimmt auch am bildgewaltigen Schreibstil, der mich nur noch tiefer in diese Welt eintauchen ließ.
Das gesamte Konzept der Anderswelt und ihrer Magien hat mich fasziniert. Auch die Einführung in diese Welt fand ich sehr gelungen, da man als Leser direkt viele Details erfährt. Das Beste ist, dass dies passiert, ohne das künstlich Spannung aufgebaut wird, indem Informationen zurückgehalten werden. Stattdessen wird die Neugier geweckt, mehr zu erfahren. Die Geschichte ist nicht durchgehend spannend und actionreich, was sie aber auch nicht nötig hat, denn allein die Einführung in die Welt ist schon interessant genug. Ich fand es auch toll, wie die Autorin wichtige Themen auf authentische Weise in die Geschichte eingewoben hat. Oftmals wirkt so etwas ziemlich aufgesetzt.
Hinzu kommt noch eine geniale Umsetzung des Found Family Tropes. Besonders die Beziehung zwischen Lilly und Duncan liebe ich abgöttisch. Allerdings hätte ich mir gewünscht hätte, dass die Entwicklung der Beziehungen nicht so viel „off page“ stattgefunden hätte.

Fazit: Ein grandioser Auftakt, der mit seinem fantastischen Worldbuilding überzeugt und eine hervorragende Grundlage für die Fortsetzung schafft.

Veröffentlicht am 04.02.2026

gelungene Fortsetzung

A Kingdom of Shadows
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Spoilerfreie Rezension zu Band 2 einer Trilogie

Die Optik von Band 2 passt super zum ersten Band und auch wieder toll zur Handlung des Buches.



Die Geschichte wird weiterhin aus der Sicht von Nara ...

Spoilerfreie Rezension zu Band 2 einer Trilogie

Die Optik von Band 2 passt super zum ersten Band und auch wieder toll zur Handlung des Buches.



Die Geschichte wird weiterhin aus der Sicht von Nara erzählt und setzt nahezu nahtlos an das Ende von Band 1 an. So konnte ich wieder richtig schnell und ohne Verwirrung in die Welt eintauchen.



Die Dynamik zwischen Nara und Darius ist wie in Band 1 wieder großartig. Ihre Schlagabtausche sorgen für großartige Unterhaltung. Den Rest übernimmt dann der süße, fluffige Sidekick Tibith mit seiner Art, in ungünstigen Momenten aufzutauchen und unabsichtlich Informationen preiszugeben. Das ist einfach herrlich. Es kommen einige neue interessante Charaktere hinzu, aber auch bekannte Gesichter sind wieder dabei. Bei den Charakteren aus Band 1 hätte ich mir teilweise eine Erklärung gewünscht, da ich die Namen nicht mehr richtig zuordnen konnte.



Die Handlung ist wieder spannend und durch die unterschiedlichen Wesen und Kreaturen lernt man immer mehr von der Welt kennen. Das Ende war einerseits vorhersehbar, andererseits aber auch absolut überraschend, sodass ich mich jetzt wahnsinnig auf Band 3 freue.

In diesem Band liegt der Fokus jedoch stark auf der Liebesgeschichte. So lernt man die beiden Hauptcharaktere zwar besser kennen und ihre Beziehung zueinander wird gefestigt. Allerdings hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass die restliche Handlung etwas auf der Strecke bleibt. Zudem mochte ich die Wortwahl in den „spicy“ Szenen überhaupt nicht. Bei Worten wie „Möse“ finde ich das allerdings nicht verwunderlich.



Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die in meinen Augen etwas schwächer als der Auftakt ist, aber auf ein potenziell grandioses Finale hinarbeitet.

Veröffentlicht am 26.01.2026

teilweise einfach nicht meins

Dance of Stars and Ashes
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„Dance of Stars and Ashes“ ist der zweite Band des Nachfeuer-Quartetts. Nach dem ersten Band war ich unschlüssig, ob ich die Reihe weiterverfolgen soll, da es mir durch die komplexe Welt und die dritte ...

„Dance of Stars and Ashes“ ist der zweite Band des Nachfeuer-Quartetts. Nach dem ersten Band war ich unschlüssig, ob ich die Reihe weiterverfolgen soll, da es mir durch die komplexe Welt und die dritte Person als Erzählperspektive erschwert wurde in die Geschichte einzufinden. Dieses Problem hatte ich beim Folgeband nicht mehr. Der spannende Einstieg hat mir unglaublich gut gefallen, weshalb ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Generell mag ich die Welt und das Magiesystem sehr gerne. Es ist zwar teilweise kurios, aber absolut einzigartig. Auch wennich teils durch die Wesen verwirrt, aber das Glossar am Ende des Buches konnte da gut weiterhelfen. Gerade Yasen ist mit seiner Persönlichkeit eine absolute Bereicherung für die Geschichte. Dadurch ist er mir auch immer weiter ans Herz gewachsen.

Im Mittelteil hat mich die Geschichte dann etwas verloren, da sich der Fokus dort besonders auf die Liebesgeschichte richtet. Diese trifft meinen Geschmack nämlich überhaupt nicht. Zum einen, weil Rabin mir unsympathisch ist und teilweise toxisch wirkt, zum anderen, weil die Beziehung sich für mich mehr wie Lust als wie eine Liebe anfühlt. Zarya konnte gefühlt nur daran denken, wie gut Rabin aussieht... Zudem hat der Spice mir auch nicht wirklich zugesagt.

Gegen Ende wurde es dann wieder richtig spannend und überraschend. Zudem sieht man nicht nur bei Zarya sondern auch bei Nebencharakteren eine großartige Charakterentwicklung (die teilweise auch ins Negative ging...). Letztendlich sorgt der Cliffhanger für einen interessanten Ausblick auf Band 3, sodass ich doch wieder Lust habe, weiterzulesen.



Fazit: Leider konnte mich auch dieser Teil wieder nicht vollständig überzeugen. Ich bin wieder unschlüssig, ob es sich lohnt die Geschichte weiterzuverfolgen.

Veröffentlicht am 26.01.2026

gute Fortsetzung, die einem mit dem Wunsch nach Band 4 zurücklässt

A Spark of Time - Ein Treffen in den Highlands
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Da mir die ersten beiden Bände der atmosphärischen Reihe so gut gefallen haben, habe ich mich dementsprechend auch auf Band 3 gefreut. Großartig fand ich, dass es zu Beginn eine Zusammenfassung der bisherigen ...

Da mir die ersten beiden Bände der atmosphärischen Reihe so gut gefallen haben, habe ich mich dementsprechend auch auf Band 3 gefreut. Großartig fand ich, dass es zu Beginn eine Zusammenfassung der bisherigen Handlung gab.


Der Schreibstil der Autorin ist auch hier wieder sehr angenehm und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen.

Auch dieses Buch ist wieder abwechselnd aus der Sicht von Lilly und Damien geschrieben. Neben den beiden bekommen wir in diesem Band mit Collin auch noch einen neuen wichtigen Charakter. Während ich Lilly und Damien schon sehr ins Herz geschlossen habe, bringt Collin eine neue Dynamik in das Charaktergefüge. Ich kann ihn noch überhaupt nicht einschätzen und durchschauen. Das Drama zwischen den dreien war mir teilweise etwas zu viel. Ich hätte mir generell mehr Momente zwischen Lilly und Damien gewünscht. Etwas mehr offene Kommunikation hätte bei deren definitiv nicht geschadet. Hierbei hat man eindeutig gemerkt, dass die Reihe als Dilogie geplant war.


In meinen Augen lebt die Reihe durch ihre historische Atmosphäre. Man merkt immer wieder, wie gut die Zeitreisen recherchiert und durchdacht sind. Ich mochte die Beschreibungen der Highlands und die spannende Suche nach der Perle. Es macht immer wieder Spaß zu sehen, wie sich die Protagonisten in die Vergangenheit einfügen. Das Buch endet abrupt und lässt mich mit dem Verlangen nach Band 4 zurück. Auch wenn ich die Reise nach Salem nicht ganz nachvollziehen kann, freue ich mich darauf.


Fazit: Eine gute Fortsetzung, die erneut eine aufregende Reise in die Vergangenheit ermöglicht.