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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.05.2026

schonungslos aufwühlend

Mit beiden Händen den Himmel stützen
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Das hier ist wirklich kein leichtes Buch. Die Autorin berichtet schonungslos von einer Kindheit, zwischen zu vielen Freiheiten, Straftaten und meiner Meinung nach ziemlichen Abgründen. Ich habe mir nicht ...

Das hier ist wirklich kein leichtes Buch. Die Autorin berichtet schonungslos von einer Kindheit, zwischen zu vielen Freiheiten, Straftaten und meiner Meinung nach ziemlichen Abgründen. Ich habe mir nicht leicht getan an diesem Buch dranzubleiben, weil es mich beim Lesen doch sehr mitgenommen hat. Lilli Tollkien schafft es durch ihre eindringliche Erzählweise aufzuwühlen und zu verstören. Gerade, dass es eine autobiografische Erzählung ist, verhindert, dass man einfach abschaltet und es nur als ausgedachte Geschichte abtut.

Eine sehr authentische und verletzliche Erzählung, die einem Bilder in den Kopf setzt, die man nicht so schnell wieder loswerden wird. Mir haben nach dem Lesen ein bisschen die Worte gefehlt. Auf der einen Seite bin ich beeindruckt von der Autorin, aber eben auch verstört und ich war froh, als ich es weglegen konnte. Ganz losgelassen hat es mich aber nicht. Wenn man mit diesen Themen umgehen kann, sollte man sich auf jeden Fall selbst ein Bild davon machen.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

herzerwärmend

Eine Maus namens Merlin
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Genau so eine Geschichte habe ich schon ewig mal wieder gesucht. Wie süß kann ein Buch eigentlich sein?
Eine Erzählung über Einsamkeit, das zurück ins Leben Finden, Freundschaft und Gemeinschaft. Solche ...

Genau so eine Geschichte habe ich schon ewig mal wieder gesucht. Wie süß kann ein Buch eigentlich sein?
Eine Erzählung über Einsamkeit, das zurück ins Leben Finden, Freundschaft und Gemeinschaft. Solche Bücher erinnern mich immer wieder daran, wie wichtig Community ist und wie schön es eigentlich wäre, wenn wir alle wieder ein bisschen näher zusammenrücken. Irgendwas an diesem Buch hat mich inspiriert.
Das Cover ist super süß gewählt, genau dieses Bild hatte ich beim Lesen auch die meiste Zeit vor Augen. Die Charaktere haben mir gut gefallen, sie hatten genau die richtige Tiefe und man hat einen wirklich guten Einblick in das Innenleben der Protagonistin bekommen, als sie einmal begonnen hat sich zu öffnen. Es war wirklich schön, miterleben zu können, wie sie wieder ihren Weg ins Leben zurück findet.
Falls jemand "Meredith alone" gelesen und genauso geliebt hat wie ich, dieser Titel hat mich total daran erinnert. Ich kann ihn auf jeden Fall allen empfehlen, die Geschichten über selbst gewählte Familien und mal wieder was Ruhigeres lesen möchten.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

interessanter Blickwinkel

Gelbe Monster
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Mal ein Buch, das aus einem ganz anderen und sehr ungewohnten Blickwinkel erzählt wird und einem beim Lesen dazu bringt, sich mit einigen kritischen Fragen und seiner eigenen Definition von Gewalt auseinander ...

Mal ein Buch, das aus einem ganz anderen und sehr ungewohnten Blickwinkel erzählt wird und einem beim Lesen dazu bringt, sich mit einigen kritischen Fragen und seiner eigenen Definition von Gewalt auseinander zu setzen.
Das Cover hat mich leider fast davon abgehalten dieses Buch zu lesen, das fand ich nicht besonders schön gewählt, aber ich bin froh, dass ich es doch gelesen habe. Es hat mich wirklich lange zum Nachdenken angeregt.
Der Schreibstil ist unglaublich angenehm und man kann gerade dem inneren Monolog gut folgen. Hier zeigt sich finde ich auch wirklich, wie gut dieses Buch geschrieben ist. Es ist wahnsinnig schwer, den Leser interessiert zu halten, wenn man bewusst eine so unsympathische Protagonistin schreibt. Das kann schnell abschreckend wirken, hat bei mir aber noch mehr das Interesse an ihrer Geschichte geweckt.
Gestört hat mich manchmal das Narrativ von sexualisierter Gewalt in dieser Geschichte, aber das ist wohl ein Teil, wo sich jeder seine ganz eigene Meinung bilden muss.
Auch wenn das Thema nicht leicht ist, möchte ich den Titel empfehlen, es ist mal wieder was Schwereres und Tiefgründiges. Sehr gut aufgearbeitetes Thema.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

sehr informativ

Das Gemüsegarten 1 x 1
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Ein wirklich schöner Gartenratgeber, der zum direkt ausprobieren motiviert. Man bekommt super wertvolle Informationen, gerade als Anfänger fand ich das Buch sehr hilfreich und nicht zu kompliziert.

Die ...

Ein wirklich schöner Gartenratgeber, der zum direkt ausprobieren motiviert. Man bekommt super wertvolle Informationen, gerade als Anfänger fand ich das Buch sehr hilfreich und nicht zu kompliziert.

Die Bilder und die farbliche Gestaltung dazu sind ein wirklich schönes Extra, wodurch es gleich noch mehr Freude macht, in das Buch rein zu schmökern. Und dazu noch diese wunderschönen und so präzisen Illustrationen, die sind etwas ganz besonderes. Die Gestaltung finde ich also wirklich gelungen.

Inhaltlich wird sich auf die wichtigsten Informationen beschränkt, was ich sehr angenehm fand, da man nicht direkt mit zu viel überladen wird, aber dennoch allen wichtigen Input bekommt, den man braucht um direkt loszulegen.

Auch die Aufteilung und Gliederung finde ich sehr gut gelöst. Man findet sich thematisch schnell zurecht und hat dabei jederzeit die Möglichkeit, bei einzelnen Fragen sofort wieder die richtige Stelle zu finden.

Also für mich eine absolute Empfehlung, ganz besonders für die Gartenanfänger. Das ist ein Ratgeber, der nicht nur informiert, sondern auch wirklich Spaß macht.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

sooo spannend

Happy Head
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Als großer Fan von YA-Dystopien, musste ich diese hier natürlich auch Lesen und es hat sich definitiv gelohnt. Ich bin jetzt schon so gespannt auf die Fortsetzung.
Grundsätzlich kann man schon mal sagen, ...

Als großer Fan von YA-Dystopien, musste ich diese hier natürlich auch Lesen und es hat sich definitiv gelohnt. Ich bin jetzt schon so gespannt auf die Fortsetzung.
Grundsätzlich kann man schon mal sagen, das Cover ist wirklich gelungen, das gefällt mir noch deutlich besser als das englische Cover. Und auch der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, da fliegt man nur so durch die Seiten.
Man begleitet Sebastian zu einem Projekt, das verspricht, Jugendlichen durch die psychische Krankheitskrise im Land zu helfen und aus ihnen resiliente und glückliche Menschen zu machen. Doch relativ schnell fällt auf, dass hier mit sehr unorthodoxen Methoden gearbeitet wird und irgendetwas ganz und gar nicht stimmt.
Wer hier einmal anfängt zu Lesen kann so schnell nicht mehr aufhören. Das war für mich eines dieser Bücher, die man am besten in einem Rutsch liest, damit man es zwischendurch nicht aus der Hand legen muss.
Kleiner Kritikpunkt von meiner Seite ist allerdings, dass das Buch fast ein wenig oberflächlich wirkt. Da kommen so viele spannende Themen auf, dass ich mir gewünscht hätte, ein paar mehr Seiten und dafür aber tiefgehendere Beschreibungen lesen zu können.
Auf jeden Fall eine absolute Empfehlung für alle Dystopie Liebhaber. Ein YA-Buch, das sicher nicht nur für Jugendliche spannend ist.

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