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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2026

sooo spannend

Happy Head
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Als großer Fan von YA-Dystopien, musste ich diese hier natürlich auch Lesen und es hat sich definitiv gelohnt. Ich bin jetzt schon so gespannt auf die Fortsetzung.
Grundsätzlich kann man schon mal sagen, ...

Als großer Fan von YA-Dystopien, musste ich diese hier natürlich auch Lesen und es hat sich definitiv gelohnt. Ich bin jetzt schon so gespannt auf die Fortsetzung.
Grundsätzlich kann man schon mal sagen, das Cover ist wirklich gelungen, das gefällt mir noch deutlich besser als das englische Cover. Und auch der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, da fliegt man nur so durch die Seiten.
Man begleitet Sebastian zu einem Projekt, das verspricht, Jugendlichen durch die psychische Krankheitskrise im Land zu helfen und aus ihnen resiliente und glückliche Menschen zu machen. Doch relativ schnell fällt auf, dass hier mit sehr unorthodoxen Methoden gearbeitet wird und irgendetwas ganz und gar nicht stimmt.
Wer hier einmal anfängt zu Lesen kann so schnell nicht mehr aufhören. Das war für mich eines dieser Bücher, die man am besten in einem Rutsch liest, damit man es zwischendurch nicht aus der Hand legen muss.
Kleiner Kritikpunkt von meiner Seite ist allerdings, dass das Buch fast ein wenig oberflächlich wirkt. Da kommen so viele spannende Themen auf, dass ich mir gewünscht hätte, ein paar mehr Seiten und dafür aber tiefgehendere Beschreibungen lesen zu können.
Auf jeden Fall eine absolute Empfehlung für alle Dystopie Liebhaber. Ein YA-Buch, das sicher nicht nur für Jugendliche spannend ist.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

spannende Perspektiven

Hazel sagt Nein
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Bei diesem Buch hat mich irgendwie das Cover total gefesselt und ich kann nicht mal genau sagen warum. Es hat nicht Mal unbedingt etwas mit dem Inhalt der Geschichte zu tun, aber ich finde es einfach unglaublich ...

Bei diesem Buch hat mich irgendwie das Cover total gefesselt und ich kann nicht mal genau sagen warum. Es hat nicht Mal unbedingt etwas mit dem Inhalt der Geschichte zu tun, aber ich finde es einfach unglaublich gelungen. Ich sehe es mir immer wieder gerne an
Hazel ist die Neue an ihrer Schule und wird dann auch noch an ihrem ersten Tag zum Direktor gebeten. Dieser eröffnet ihr recht schnell, dass er eine sexuelle Beziehung zu ihr möchte. Doch Hazel sagt Nein.
Besonders gefallen hat mir an dieser Geschichte, dass so viele verschiedene Perspektiven beleuchtet wurden. Es ging gar nicht so viel um den Moment an sich, sondern viel mehr um die Folgen. Und vor allem fand ich den Blickwinkel so interessant, dass dieses Nein sich auf so viele Leute in Hazels Umfeld auswirkt, und das auf die unterschiedlichsten Arten und teilweise ganz unerwartet. Diesen Teil fand ich wirklich gelungen. Da hätte ich mir nur in manchen Perspektiven mehr Tiefe gewünscht und andere waren dafür meiner Meinung nach eher unnötig für das eigentliche Thema des Buches. Das fand ich an manchen Stellen etwas zäh.
Trotzdem finde ich das Buch sehr gelungen, das Thema wirklich gut gelöst und den Schreibstil angenehm zu Lesen. Eine Empfehlung für Leser, die wie ich, absolut begeistert von Büchern wie Prima Facie sind.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

sehr fesselnd

Ich, die ich Männer nicht kannte
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Um ehrlich zu sein ist es gar nicht so leicht, dieses Buch zu beschreiben, zusammenzufassen oder zu bewerten. Vor allem weil es so anders ist als die meisten anderen und weil man beim Lesen so viele verschiedene ...

Um ehrlich zu sein ist es gar nicht so leicht, dieses Buch zu beschreiben, zusammenzufassen oder zu bewerten. Vor allem weil es so anders ist als die meisten anderen und weil man beim Lesen so viele verschiedene Gedanken oder Gefühlszustände durchmacht, wie man es selten hat.
Die Geschichte folgt dem Leben eines Mädchens, das mit 39 anderen Frauen in einem Käfig groß wird, in dem jeder Tag dem letzten gleicht und sogar Berührungen verboten sind. Doch sie unterscheidet sich von den anderen und genau deshalb, oder auch durch Zufall verändert das das Leben aller.
Mich hat dieses Buch beim Lesen wirklich unglaublich gefesselt. Ich hatte von Anfang an so viele Fragen und ich musste unbedingt eine Antwort bekommen, deshalb konnte ich das Buch einfach nicht weglegen.
Leider wurde es zum Ende hin zunehmend frustrierend zum Lesen und auch wenn der Aufbau der Geschichte Sinn macht, finde ich es fast zu einfach. Irgendwie hat mir da die realistische Psychologie des Menschen gefehlt.
Auch wenn mein Kopf immer noch so voll mit sehr vielen Fragen ist, kann ich das Buch weiterempfehlen, da es mich Tage später immer noch zum Nachdenken gebracht hat und das ist meiner Meinung nach meist ein gutes Zeichen.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

interessante Psychologie

Tödliches Angebot
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Wenn die Haussuche nach zu vielen gescheiterten Versuchen irgendwann zur Obsession wird. Was würdest du für dein Traumhaus tun? Ein Thema, das ziemlich aktuell ist und bei dem man sich vielleicht denkt, ...

Wenn die Haussuche nach zu vielen gescheiterten Versuchen irgendwann zur Obsession wird. Was würdest du für dein Traumhaus tun? Ein Thema, das ziemlich aktuell ist und bei dem man sich vielleicht denkt, ach ein bisschen nachhelfen kann nicht schaden.
Das Cover gefällt mir leider so gar nicht, die Farben beißen sich total, das finde ich nicht besonders schön anzusehen. Außerdem fehlt mir da ein bisschen die Aussagekraft.
Inhaltlich fand ich es ganz interessant zu lesen, wie schnell da die Grenzen verschwimmen zwischen ach was ist da schon dabei bis hin zu dem Punkt, an dem die Protagonistin völlig in ihrer Obsession versinkt und jegliche Grenzen überschreitet. Also wirklich spannend, was da psychologisch passiert. Und was hier wirklich gut gelungen ist, ist wie mit der Sympathie und dem Verständnis, das man für die Protagonistin hat, gespielt wird.
An manchen Stellen waren es mir aber ein bisschen zu viele Wiederholungen und ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass man sich thematisch im Kreis dreht. Ein wenig Kürzung hätte da nicht geschadet.
Auf jeden Fall mal was Spannendes für zwischendurch. Und vor allem geeignet für Leser, die sich für die Psychologie der Charaktere interessieren. Da gibt es bei dieser Protagonistin wirklich einiges zu holen.

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Hogwarts und Panem Vibes

The Ordeals
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„The Ordeals“ war ein ganz nettes Fantasy Buch für zwischendurch, wo ich mich fast wieder ein bisschen nach Hogwarts zurück versetzt gefühlt hab.
Was mir besonders gut gefallen hat war, dass einige Fantasy ...

„The Ordeals“ war ein ganz nettes Fantasy Buch für zwischendurch, wo ich mich fast wieder ein bisschen nach Hogwarts zurück versetzt gefühlt hab.
Was mir besonders gut gefallen hat war, dass einige Fantasy Elemente eingebaut wurden, die ich so noch nie oder nur selten gelesen habe. Das war ein wirklich schönes und gut durchdachtes Worldbuilding. Und natürlich hat mir der Spiele und Prüfungscharakter sehr gefallen. Seit der Panem Era bin ich immer auf der Suche nach Büchern, die diesen Trope gut umsetzen können und das ist hier meiner Meinung nach gut gelungen.
Mein Kritikpunkt war aber ganz klar, dass es mir vorkam, als wäre Plot mäßig ein bisschen viel gewollt und das war einfach zu viel für die Umsetzung. Manche Details haben mir das Gefühl gegeben, nicht wirklich zu wissen, wo es jetzt eigentlich hingehen soll und als wären manche Themen auf Teufel komm raus noch mit rein gepresst worden. Das ist etwas, das mich beim Lesen immer eher irritiert.
Wer den Spiele/Prüfungscharakter solcher Bücher gerne mag und Dark Academia Fan ist, dem könnte "The Ordeals" auf jeden Fall gefallen.

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