In „Oma Hildegard und der Spielplatz des Schreckens“ erklärt Oma Hildi, was im Leben wirklich wichtig ist und was in unserer Gesellschaft aktuell schief läuft.
Das Taschenbuch von Hildi von Henn ist 2024 ...
In „Oma Hildegard und der Spielplatz des Schreckens“ erklärt Oma Hildi, was im Leben wirklich wichtig ist und was in unserer Gesellschaft aktuell schief läuft.
Das Taschenbuch von Hildi von Henn ist 2024 im Knaur Verlag erschienen. Die Geschichte ist rund 230 Seiten lang und wird vom Verlag als „humorvolles Sachbuch“ bezeichnet.
Der Schreibstil ist locker-leicht und man kann das Buch gut in einem Rutsch lesen. An manchen Stellen sind die Monologe etwas überbordend aber das schadet dem Lesevergnügen nicht. Oma Hildi ist eine unfassbar coole Socke,deren Alter beim Lesen absolut in den Hintergrund tritt. Die Themen, die angeschnitten werden, sind oft überspitzt dargestellt, leider oft nur zu wahr und meistens zum Schreien komisch erzählt.
Fazit: Ein wahnsinnig tolles Buch, aus dem ich vor allem folgende Lebensweisheit mitgenommen habe: Leben und leben lassen. Oma Hildi beweist, dass man sein Leben in jedem Alter genießen kann.
„Unser größter Schatz: Der Boden“ ist ein Wissensbuch für Kinder, das Themen rund um den Boden, seine Schätze und Bewohner behandelt.
Das Hardcover von Karolin Küntzel ist 2024 im Beltz & Gelberg erschienen. ...
„Unser größter Schatz: Der Boden“ ist ein Wissensbuch für Kinder, das Themen rund um den Boden, seine Schätze und Bewohner behandelt.
Das Hardcover von Karolin Küntzel ist 2024 im Beltz & Gelberg erschienen. Das Buch besteht aus über 70 Seiten und enthält unzählige Illustrationen von Barbara Schulze Frenkin.
Der Text ist sehr informativ geschrieben und vermittelt eine Menge Wissen in einfacher Sprache, die auch die Jüngeren gut verstehen. Das Buch erklärt viel und regt die Kinder zum Nachfragen und Diskutieren an.
Die Illustrationen sind kindgerecht, anschaulich und passen wunderbar zum Text. Die Farben sind kräftig und die Bilder ansprechend. Sie verdeutlichen die im Text angesprochenen Dinge und machen sie so auch für jüngere Kinder verständlich.
Passend zum Thema ist das Buch so umweltschonend wie möglich produziert. Es wurde auf Recyclingpapier gedruckt, nicht in Plastik verpackt und mit mineralölfreien Druckfarben verschönert.
Gelesen habe ich das Buch mit meinem sechsjähringen Sohn und meiner achtjährigen Tochter. Mein Sohnemann kann sich noch nicht so gut über eine längere Zeit konzentrieren, lauschte aber in der Zeit, in der er zugehört hat, andächtig. Meine Tochter war fasziniert von den erklärten Fakten und hatte unzählige Fragen. Selbst ich als Mama habe sehr viel von diesem Buch gelernt und fand es wahnsinnig spannend.
Fazit: Ein unfassbar tolles Kinderbuch, das es schafft, vermeintlich langweilige Themen auf interessante und leicht verständliche Weise zu erklären. Ich empfehle es für Kinder ab sechs Jahren. Der Preis ist sehr gut, im Zusammenhang mit dem Text und den Bildern gesehen, sogar ausgezeichnet.
„Indigene Menschen aus Nordamerika erzählen“ ist eine Art erzählendes Sachuch. Es enthält sowohl Geschichten als auch Texte, in denen indigenes Wissen vermittelt und über die Geschichte der indigenen Menschen ...
„Indigene Menschen aus Nordamerika erzählen“ ist eine Art erzählendes Sachuch. Es enthält sowohl Geschichten als auch Texte, in denen indigenes Wissen vermittelt und über die Geschichte der indigenen Menschen Nordamerikas berichtet wird.
Das Hardcover umfasst 135 Seiten Inhalt und ist 2024 im Carlsen Verlag erschienen. Die englische Originalausgabe ist bereits 2022 bei Annick Press erschienen. Der Autor Eldon Yellowhorn ist Mitglied der Piikanis Nation in Kanada. Die Übersetzung stammt von Nina Reuther. Die Autorin Kathy Lowinger hat bereits Preis für ihre Bücher über Indigene Menschen und ihre Bräuche erhalten.
Das Buch ist kein abgeschlossener Roman sondern eine Sammlung kurzer Texte. Mal wird eine Geschichte erzählt, mal kommt ein Mitglied der indigenen Gemeinschaft zu Wort. Hintergründe werden erklärt und mit vielen hochwertigen Bildern aufgelockert. Zu Beginn jedes Kapitels sind Karten abgedruckt, damit der Leser sich orientieren kann. Am Ende des Buches ist ein Glossar, das wichtige Begriffe erklärt.
Die Autoren haben eine ganz wunderbare Art, Wissen in Geschichten und Texte zu verpacken. Obwohl der Leser in diesem Buch sehr viel über die Indigenen Menschen lernt, ist es kein langweiliges Sachbuch. Im Gegenteil. Es liest sich sehr leicht und gibt viele Anregungen zu Gesprächen mit den Kindern. Und nicht nur die Kleinen sondern auch die Großen können aus diese Buch wahnsinnig viel lernen. Nicht nur über die Geschichte dieser Menschen sondern auch über ihre Bräuche und ihre Kultur. Das wichtigste überhaupt ist folgender Gedanke:
Die Welt ist ein Geschenk
Dieser Gedanke wird im Buch erklärt. Wie wichtig es ist, nachhaltig zu wirtschaften, damit auch die folgenden Generationen noch in ihr leben können.
Eigentlich wollte ich das Buch mit meinen Kindern lesen. Am Schluss war allerdings mein Mann einer der interessiertesten Zuhörer. Nicht, weil es die Kinder nicht interessiert hat sondern weil das Buch so toll geschrieben ist, dass es alle Altersklassen (ab 8 Jahren etwa) anspricht. Der Verlag gibt das Alter der Zielgruppe mit 10 Jahren an. Meiner 10-jährigen Tochter hat es auch tatsächlich sehr gut gefallen. Am interessiertesten war allerdings meine 8-jährige Tochter. Die Geschichten haben sie noch Tage nach dem Lesen beschäftigt und die Informationen, die die Texte ihr vermittelt haben, haben zu einigen spannenden Gessprächen geführt. Sie hat immer wieder darum gebeten, aus dem Buch vorgelesen zu bekommen und hat 1000 Fragen dazu gestellt.
Der Preis des Buches ist nicht ohne aber das Buch ist qualitativ so hochwertig, das das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut top ist.
Fazit: Ein wunderbares Kinderbuch über eine Kultur von der die meisten von uns leider viel zu wenig wissen. Meine Meinung nach ein absolutes Must-Have für jedes Kinderbuchregal.
„Forever – Mein Wildpferd und ich“ erzählt die Geschichte von Anni und ihren Freunden, die einen neuen Lebensabschnitt im Internat beginnen. Das Internat ist keine gewöhnliche Schule sondern einen Einrichtung, ...
„Forever – Mein Wildpferd und ich“ erzählt die Geschichte von Anni und ihren Freunden, die einen neuen Lebensabschnitt im Internat beginnen. Das Internat ist keine gewöhnliche Schule sondern einen Einrichtung, die den Kindern Einfühlungsvermögen und Verantwortungsgefühl lehren will indem sie sich um das Wohl verschiedener Tiere kümmern.
Das Hardcover von Usch Luhn ist 2024 im Carlsen Verlag erschienen. Die Geschichte ist rund 150 Seiten lang und wird immer wieder aufgelockert durch tolle (Pferde)zeichnungen von Franziska Harvey und Passagen, die im Stile eines Tagebuchs geschrieben sind. Es ist der erste Teil der Forever-Reihe, die wiederum ein Ableger der Ponyherz-Reihe ist. Empfohlen wird das Buch Kindern ab 9 Jahren.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und der verwendete Wortschatz passt zum Alter der Zielgruppe. Der Inhalt der Geschichte ist nicht ganz realistisch („echte“ Wildpferde gibt es in Deutschland nicht) aber bei Kinderbüchern finde ich das ok, solange nicht übertrieben wird. Ein bisschen Fantasie ist bei Kindern kurz vor dem Übergang zur Pubertät ja ganz schön. Es hilft Ihnen, sich aus dem Alltag weg zu träumen.
Allerdings finde ich, dass die Protagonisten in solchen Büchern oft eine große Vorbildfunktion haben. Welches pferdeverrückte Mädchen in dem Alter himmelt nicht Mika und Ostwind an? Aus diesem Grund finde ich es ganz wichtig, dass den Kindern vermittelt wird, das gewisse Spielregeln wichtig sind. Zum Beispiel, dass man nicht ohne Helm auf ein Fahrrad oder ein Pferd steigt. Das fehlt mir hier aber auch bei den meisten anderen Büchern für diese Altersklasse.
Die Idee mit dem Internat finde ich super! Ich würde meine Kinder sofort alle dort anmelden. Die Umgebung ist zwar nicht zu ausschweifend beschrieben aber es reicht, um sich alles gut vorstellen zu können. Ohnehin mögen die jüngeren Leser es nicht, wenn allzu viele Wörter an die Umgebung „verschwendet“ werden. Es ist zumindest meinen Kindern schnell zu langweilig.
Ähnlich ist es mit den Charakteren. Es ist ganz klar, wer in welche Richtung geht aber tiefer gehen die Beschreibungen nicht und von den Hintergründen erfährt man nicht allzu viel.
Fazit: Ein wundervolles Buch für alle Kinder, die gerne Tiere mögen! Ich habe Ponyherz noch nie gelesen, daher kann ich nichts zum Bezug zu der Reihe sagen. Aber auch ohne diesen Bezug ist die Reihe „Forever“ für meine Kinder eine tolle Sache und wir freuen uns schon sehr auf die weiteren Bände. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist im allgemeinen Rahmen und daher eignet sich das Buch auch prima als Geschenk.
Meinung meiner 10-jährigen Tochter:
Ich finde das Buch toll. Am besten gefällt mir die Stelle mit den Wildpferden. Auch das Tagebuch finde ich cool. Ich möchte unbedingt den zweiten Teil lesen.
Unbezahlte Werbung, da mir das Rezensionsexemplar dankenswerterweise kostenlos von wasliestdu zur Verfügung gestellt wurde
„taking chances“ erzählt, wie die tierliebe Lila den tief traumatisierten Ace ...
Unbezahlte Werbung, da mir das Rezensionsexemplar dankenswerterweise kostenlos von wasliestdu zur Verfügung gestellt wurde
„taking chances“ erzählt, wie die tierliebe Lila den tief traumatisierten Ace kennen lernt. Gemeinsam versuchen sie, einem Tierquäler auf die Schliche zu kommen.
Das Taschenbuch von Kira Licht ist 2024 im Verlag Planet! erschienen und beinhaltet eine 357 Seiten lange Geschichte. Der Roman ist im New Adult Romance-Bereich angesiedelt. Die Autorin hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, für mich war es allerdings das erste, das ich gelesen habe.
Der Schreibstil der Autorin ist gut zu lesen. Die Spannungsbögen sind gut ausgearbeitet aber die Romantik kommt nicht zu kurz. Insgesamt gibt es wenig Überraschungen oder Unvorhersehbares aber das schmälert das Lesevergnügen nicht. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ich hatte es in kürzester Zeit fertig. Am Ende des Buches gibt es eine Liste mit möglichen Triggerthemen.
Handlungsort der Geschichte ist Maui. Da ich noch nie dort war, kann ich nicht beurteilen, wie authentisch die Beschreibungen der Gegend sind. Mir persönlich haben die Erzählungen über die Tier- und Pflanzenwelt der Insel sehr gut gefallen. Es gibt keine seitenlangen Beschreibungen über Landschaften sondern suptil in die Geschichte einfließende Beschreibungen über den Regenwald, die Strände und das Landesinnere. Alles in allem bestätigt es meinen Wunsch, einmal diesen Ort zu bereisen, sehr.
Die Figuren sind überwiegend nur oberflächlich charakterisiert. Lediglich die Protagonisten werden näher beleuchtet. Ihr Handeln ist authentisch und nachvollziehbar und der größte Teil der Figuren ist mir sehr sympathisch. Da die Geschichte hauptsächlich in einer Tierauffangstation spielt, kommen natürlich auch die tierischen Darsteller nicht zu kurz. Auf einfühlsame Art wird hier über den Tierschutz und die Versorgung von Wildtieren erzählt.
Lieblingszitat (Seite 293 -294): Die Zukunft ist keine gerade Linie, gepflastert und mit einem Geländer. Sie ist ein Irrgarten, der sich immer wieder verändert.
Fazit: Ein toller New Adult-Roman vor wundervollem Setting mit tierischen Nebendarstellern.