Nicht ganz überzeugt
SchlafSehr schön finde ich die Gestaltung des Buchcovers, auch sehr passend zu dem Beginn des Buches- der in der Sonne liegende verträumte Garten, die Stimmung, die hier erzeugt wird.
Nachdem ich die Leseprobe ...
Sehr schön finde ich die Gestaltung des Buchcovers, auch sehr passend zu dem Beginn des Buches- der in der Sonne liegende verträumte Garten, die Stimmung, die hier erzeugt wird.
Nachdem ich die Leseprobe interessant gefunden hatte und mich der Fortgang der Geschichte interessierte, hat mich das weitere Lesen nicht überzeugt.
Die schwierige Beziehung der zehnjährigen Margaret zu ihrer kontrollierenden und wenig empathischen Mutter fand ich noch recht gut gelungen. Wie das heranwachsende Mädchen Stimmungen und Geschehnisse aufnimmt und zu verstehen sucht, lässt sich gut nachempfinden. Auch wie Margaret die verstörenden Erlebnisse ganz auf sich gestellt ohne Unterstützung durch ihre Mutter verarbeiten muss, berührt sehr.
Zu wenig stringent ist für mein Empfinden der folgende Teil, in dem Margaret als Erwachsene, zunächst verheiratete, dann geschiedene Frau geschildert wird, die ein neues Verhältnis zu ihrer Mutter und zu sich selbst gewinnen will. Das liest sich für mich zu langatmig und verliert sich zu sehr in Nebensträngen und Unbestimmtheit.
Wer auf Handlung setzt, kommt hier nicht auf seine Kosten. Der Leser - die Leserin- sollte bereit sein, sich auf die atmosphärischen Schilderungen einzulassen, die das Buch durchziehen.
Ich finde gut, dass die Autorin diese Art des Erzählens gewählt hat, die sich so grundsätzlich von dem meisten Geschriebenen unterscheidet.