Empfehlenswert!
The Night We Met„The Night We Met“ von Abby Jimemez startet unglaublich stark und zieht einen sofort in seinen Bann. Die Geschichte entfaltet von Beginn an eine intensive, emotionale Atmosphäre, die sich durch das gesamte ...
„The Night We Met“ von Abby Jimemez startet unglaublich stark und zieht einen sofort in seinen Bann. Die Geschichte entfaltet von Beginn an eine intensive, emotionale Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zieht – auch wenn sie zum Ende hin leider etwas an Kraft verliert.
Besonders gelungen fand ich die wechselnde Erzählperspektive aus Larissas und Chris’ Sicht. Diese sorgt für Abwechslung und gibt einen tiefen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Figuren. Dadurch wirken die Charaktere insgesamt sehr authentisch, auch wenn manches Verhalten nicht immer ganz nachvollziehbar ist. Gleichzeitig ist es spannend zu beobachten, wie alle drei Hauptfiguren (Mike eingeschlossen) im Laufe der Geschichte weiterentwickeln.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sehr bildhaft, sodass man sich die Szenen gut vorstellen kann. Die Handlung bleibt dynamisch und wird zu keiner Zeit langweilig, da immer wieder neue emotionale und dramatische Impulse gesetzt werden.
Allerdings gibt es auch einen Kritikpunkt: Einige „Red Flags“ im Verhalten der Figuren werden stellenweise romantisiert. Gerade für jüngere, beeinflussbare Leserinnen hätte ich mir gewünscht, dass bestimmte Aspekte kritischer hinterfragt oder klarer eingeordnet werden.
Die Geschichte bietet einen gelungenen Mix aus Romantik, berührenden Momenten und Drama, hat aber auch immer wieder bedrückende Untertöne, die dem Ganzen zusätzliche Tiefe verleihen.
Fazit: Eine emotionale und abwechslungsreiche Liebesgeschichte mit authentischen Figuren und starker Entwicklung – trotz kleiner Schwächen, besonders im Umgang mit problematischen Verhaltensweisen, definitiv lesenswert!