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Veröffentlicht am 19.04.2022

Gaanz große Liebe!

Lady Midnight
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Cassandra Clare gehört gemeinsam mit ein paar anderen Autorinnen zu meinen absoluten Favoriten. Was sie mit dem Shadowhunter Universe erschaffen hat - mir fehlen die Worte. Sei es in New York, London, ...

Cassandra Clare gehört gemeinsam mit ein paar anderen Autorinnen zu meinen absoluten Favoriten. Was sie mit dem Shadowhunter Universe erschaffen hat - mir fehlen die Worte. Sei es in New York, London, L. A. oder Idris. Jedes Mal, wenn ich eines ihrer Bücher öffne, ist es wie nach Hause kommen, wie Magie, Freunde besuchen, zu denen man jederzeit zurückkehren kann. Genau deswegen liebe ich Fantasy, genauso deswegen liebe ich Lesen, wegen der Magie, einem Schreibstil, der mich auffängt, in den Armen hält, an die Hand nimmt, mich dazu bringt andere Welten zu besuchen, den Schattenmarkt mit großen Augen anzustarren, die Fae zu verfluchen und zu bewundern, die Schattenjäger seien es Clary/Jace, Tessa/Will/Jem oder hier Emma/Julian und die zahlreichen anderen Lieben zu begleiten, die wir lieben lernen. Nicht jeder Autor*in bekommt eine chosen family so gut hin wie Cassandra Clare. Sie spielt mit Gegensätzen, Liebe, Eifersucht, Gefühlen, Angst, aber ganz besonders zeigt sie, dass Liebe stärker ist als Hass. Sie schenkt uns Diversität, Abwechslung, Handlungen, die nicht langweilig werden, Charaktere, die eine Facette nach der anderen zeigen und sich verlieben, entlieben, auf dem Weg verloren gehen, aber sich irgendwann wieder finden. Ich liebe die Schattenjäger, die Schattenwesen, den Herzschmerz, einfach alles. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft Cassandra Clare dafür verantwortlich war, dass ich geweint, gelacht, geflucht und alles dazwischen habe.
Ich bin dankbar, dass sie uns so viel Liebe schenkt, so viele Freunde, Geschichten, ja sogar Schmerz, das Gefühl am Leben zu sein. Ich bin glücklich Emma, Julian und alle anderen kennengelernt und jetzt noch ein wenig die Möglichkeit zu haben, sie weiter kennenzulernen.
Wenn es nicht sehr offensichtlich ist, 5/5 Sterne und gaanz viel Liebe!

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Veröffentlicht am 18.04.2022

Eine schöne, klassische High Fantasy Geschichte..

A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia
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Bevor ich inhaltlich auf den Inhalt von A song of wraiths and ruins eingehen möchte, können wir zuerst das wunderschöne Cover und den Buchschnitt appreciaten? Ich bin schockverliebt und jeder einzelne ...

Bevor ich inhaltlich auf den Inhalt von A song of wraiths and ruins eingehen möchte, können wir zuerst das wunderschöne Cover und den Buchschnitt appreciaten? Ich bin schockverliebt und jeder einzelne Pixel schreit forich nach epischen Fantasy verbunden mit interessanten Spielen, vielen Bräuchen, einer wunderbar ausgearbeiteten Kultur, zwie junge Menschen begleitend, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber doch auch etwas gemeinsam haben.
Die Autorin kann mit einem tollen Schreibstil überzeugen, der die Lesenden in seinen Bann zieht und nicht mehr los lässt. Die über 500 Seiten sind sehr schnell verflogen, obwohl manchmal die Spannung ein bisschen durch die sehr vielen Informationen, Gebräuche, Sitten, Hintergrundgeschichten und fremden Begriffe herausgenommen wurde. Ein Glossar wäre wirklich prima gewesen.
Hinsichtlich der Charaktere hatte ich jedoch nichts zu meckern. Sie waren schon ausgearbeitet. Den Trope mit der rebellischen Prinzessin habe ich vielleicht schon einen Tick zu oft gelesen, besonders diesen Monat ist es bereits das dritte Buch mit diesem Trope. Ein bisschen mehr Innovation wäre schon schön gewesen, obwohl ich es gut gemacht fand, dass mental health mehr im Fokus stand. Bisher habe ich das noch nicht in High Fantasy gelesen. Schön zu sehen, dass es auch hier ankommt. Die Handlung an sich hat mir auch gut gefallen. Ich hatte vielleicht ein paar andere Erwartungen, besonders bezogen auf die Spiele. Ich habe wirklich gedacht, dass der Fokus mehr auf ihnen liegt, aber es wurde eher als Nebenschauplatz gehandelt. Ein wrnig schade, ich hatte gerne mehr von ihnen gelesen, aber das, was ich bekommen habe, war trotzdem gut gemacht. Das Ende hat keinen richtig krassen Cliffhänger, aber macht trotzdem Lust auf Band 2, der ja schon ziemlich bald ebenfalls auf Deutsch erscheint. Für mich war A song of wraiths and ruins eine solide High Fantasy, die ich mit viel Spaß gelesen habe. 4/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.04.2022

Ein schöner Auftakt...

A River of Royal Blood – Rivalinnen
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"A river of royal blood" ist ein schöner Auftakt, den ich gerne gelesen habe. Nicht nur der Schreibstil ließ sich leicht lesen, sondern auch Eva habe ich gerne auf ihrem Weg begleitet.
Wir lernen nicht ...

"A river of royal blood" ist ein schöner Auftakt, den ich gerne gelesen habe. Nicht nur der Schreibstil ließ sich leicht lesen, sondern auch Eva habe ich gerne auf ihrem Weg begleitet.
Wir lernen nicht nur die Welt besser kennen, der wirklich viel Zeit und Liebe gewidmet wurde, sondern auch die Gesellschaft, das Setting, das Mindset, den Königshof, ihre Schwester und die Hintergründe, die hinter dem Wettkampf um den Thron stecken. In dieser Hinsicht hätte die Autorin gerne noch mehr auf Isa und die restlichen Nebencharaktere eingehen können. Diese kamen hin und wieder vielleicht ein bisschen zu kurz, ganz besonders, weil Eva natürlich sehr ausführlich beschrieben wird und wir sie als Erzählerin der Geschichte kennen und lieben lernen.
Ich habe all diese Aspekte mit Interesse verfolgt, besonders nach diesem schönen Anfang, der neugierig auf mehr gemacht hat, aber hin und wieder wurde es doch ein wenig zu viel "tell" statt "act".
Aber letztendlich hat es sich sehr gelohnt, die Zähne zusammenzubeißen, durchzuhalten und bis zum letzten Buchstaben gelesen zu haben. Ein erstes würdiges Finale, bei dem ich gebangt an den Lippen der Autorin gehangen habe. Es war spannend, aufregend, überraschend, aber sehr passend. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung.
Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gefallen, trotz meiner kleinen Kritikpunkte bezüglich dem Mittelteil und den Nebencharakteren, vergebe ich 4/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.04.2022

Konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen...

Die Nordlicht-Saga 1: Fate and Fire
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Es ist schwierig, für diese Rezension einen Anfang zu finden. Vorab habe ich so viele unglaublich positive Meinungen gehört, dass es eines "der" besten Debüts seit langem ist, dass Marc "der" Bookboyfriend ...

Es ist schwierig, für diese Rezension einen Anfang zu finden. Vorab habe ich so viele unglaublich positive Meinungen gehört, dass es eines "der" besten Debüts seit langem ist, dass Marc "der" Bookboyfriend und die Geschichte so besonders bzw. nostalgisch ist, weil es so sehr an Twilight erinnert.
Vielleicht steigen wir genau an dieser Stelle direkt ein. Es erinnert nicht nur Twilight oder die Lux Reihe, sondern ist es an manchen Stellen beinahe 1:1. Ich liebe Twilight/die Lux Reihe, aber ich bin leider absolut kein Fan davon, wenn die Szenen einem die Inspirationsquellen förmlich ins Gesicht schreien.
Genauso wie das "unauffällige auffällige" Übernatürliche, das aber natürlich nichts Übernatürliches ist und Emma sich das alles einbildet. Ist okay...
Das i - Tüpfelchen stellte für mich das dauernde Hin und Her zwischen Emma und Marc dar, dass ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte, scheinbar genauso wie Emma, die sich selbst nicht entscheiden konnte, wie sie handeln soll bzw. warum sie so handelt, wie sie handelt. Klingt verwirrend, ist es auch.
Bis zu dieser Stelle hört sich das alles super negativ an, aber an sich war die Geschichte nicht schlecht. Ich mochte den Schreibstil, mit dem ich, anders als die meisten in meiner Leserunde, sehr gut klargekommen bin. Er war locker leicht, genauso wie die witzigen Überschriften (erinnert an Crave). Emma und Marc waren auch eigentlich ganz nett, als das unnötige Hin und Her endlich vorbei war, genauso wie das herbstliche Setting, die Mythen und die Grundidee. Letzteres werde ich natürlich nicht verraten.
Insgesamt wurden meine Erwartungen ein wenig enttäuscht, besonders weil es so oft als "das" Highlight verkauft wird. Es erinnert mich zu sehr an Twilight und die Lux Reihe (lest lieber die beiden Reihen!) und es war jetzt auch nicht so etwas innovativ Neues.
Es war nett für Zwischendurch, als jüngere Leserin hätte es mir auf jeden Fall besser gefallen. Band 2 werde ich wahrscheinlich trotzdem lesen, einfach, weil ich wissen will, wie die Dilogie abgeschlossen wird. 3/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 16.04.2022

Sarkastisch, derb und sehr cool für Zwischendurch...

Höllendämmerung
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Ihr habt Lust auf derb erzählte, sarkastische und leichte Urban Fantasy in L. A. mit einem starken (Wortwitz) Protagonisten, der 11 Jahre in der Hölle überlebt hat und jetzt mit seiner Vergangenheit konfrontiert ...

Ihr habt Lust auf derb erzählte, sarkastische und leichte Urban Fantasy in L. A. mit einem starken (Wortwitz) Protagonisten, der 11 Jahre in der Hölle überlebt hat und jetzt mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird?
Dann schaut euch die Geschichte rund um Stark ein wenig genauer an.
Positiv ist mir auf jeden Fall der Schreibstil aufgefallen. Ich glaube nicht, dass ihn jeder mag, weil er schon sehr derb ist, aber ich bin wunderbar durch die Seiten geflogen, hatte sehr viel Spaß und mochte es natürlich sehr, dass er auch zu Stark als sarkastischen Protagonisten gepasst hat, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Stark und seine alten und neuen Freunde sind toll. Sehr unterschiedlich, aber alle sind ein bisschen verrückt, monströs, gefährlich und keine strahlenden Helden. Gehasst und gemieden vom Himmel und der Hölle - Antihelden. Besonders Stark, der auf den ersten Blick hart, unnachgiebig und wie ein gefährliches Monster wirkt, erhält seine sanften Seiten, die ihn, aber nicht davon abhalten zu handeln wie er es richtig findet, auch wenn es heißt seine Knarren auszupacken und ohne zu zögern loszulegen. Er und seine Impulskontrolle sind nicht immer beste Freunde...
Die Handlung ist vielleicht der wunde Punkt. Am Anfang hat es ein wenig gebraucht, bis die Handlung in Fahrt bekommen ist. Die Lesenden sind ein wenig lost, verwirrt, aber nach knapp 70/80 Seiten hat es richtig angefangen. Viel ist passiert, vieles wurde wahrscheinlich auch zu leicht abgehandelt, aber ich hatte trotzdem Spaß. Es ist nichts, was ich jetzt für immer in meinem Gedächtnis behalten werde, aber es ist perfekt für Zwischendurch, neben Klausuren, Hausarbeiten, Unisachen, wenn man abends schon relativ erledigt ist. Kapitelleser*innen sollten jedoch wissen, dass es keine Kapitel an sich gibt, sondern nur kurze Lücken, die die Sinnabschnitte trennen.
Insgesamt eine interessante, leichte Geschichte mit derber, sarkastischer Sprache, einem starken Protagonisten und viel Spaß im Gepäck. Ich vergebe 3,5/5 Sterne und freue mich schon auf Band 2, der auch bald erscheint und wahrscheinlich noch besser wird, nachdem der Background jetzt herausgestellt wurde.

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