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Veröffentlicht am 05.02.2025

Ein fesselnder Jugendthriller voller Wendungen

A Good Girl’s Guide to Murder
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„A Good Girl’s Guide to Murder“ – Ein fesselnder Jugendthriller voller Wendungen
Inhalt (ohne Spoiler): In der Kleinstadt Fairview wurde vor fünf Jahren die beliebte Schülerin Andie Bell ermordet. Der ...

„A Good Girl’s Guide to Murder“ – Ein fesselnder Jugendthriller voller Wendungen
Inhalt (ohne Spoiler): In der Kleinstadt Fairview wurde vor fünf Jahren die beliebte Schülerin Andie Bell ermordet. Der Hauptverdächtige: Sal Singh, ihr Freund, der sich kurz nach ihrem Verschwinden das Leben nahm. Der Fall scheint abgeschlossen – doch die 17-jährige Pippa Fitz-Amobi glaubt nicht daran.

Für ihr Abschlussprojekt beginnt sie, den Fall neu aufzurollen, befragt Zeugen und durchforstet alte Beweise. Doch je weiter sie gräbt, desto mehr wird klar: Jemand in Fairview will nicht, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Und Pip selbst gerät zunehmend in Gefahr …

Cover: Das Cover ist minimalistisch, aber stimmungsvoll: Weiße Schnüre, die wie ein rotes „Mordbrett“ über die Buchstaben gespannt sind, lassen sofort an Kriminalfälle und Verschwörungen denken. Es vermittelt direkt die investigative Atmosphäre des Buches und hebt sich von klassischen Thrillern ab.

Schreibstil: Holly Jackson schreibt packend, jugendlich und leicht verständlich. Die Geschichte ist in einer Mischung aus klassischer Erzählweise und Pipps Notizen, Transkriptionen und Tagebucheinträgen aufgebaut, was einen sehr realistischen Ermittlungsstil vermittelt.

Diese Struktur macht das Buch extrem dynamisch – man fühlt sich wie ein echter Ermittler, der zusammen mit Pip Beweise sammelt. Gleichzeitig sorgt Jacksons humorvoller, schlagfertiger Tonfall dafür, dass die Geschichte trotz der düsteren Thematik nicht zu schwer wirkt.

Charaktere: Pippa Fitz-Amobi ist eine großartige Hauptfigur: Intelligent, hartnäckig und moralisch stark. Sie ist keine typische Ermittlerin, sondern eine neugierige Schülerin mit viel Empathie und klarem Gerechtigkeitssinn. Ihre Entwicklung ist glaubwürdig – sie beginnt das Projekt als idealistische Schülerin und erkennt nach und nach, wie gefährlich ihre Nachforschungen sind.

Ravi Singh, der Bruder des vermeintlichen Mörders, ist ebenfalls eine starke Figur. Er hat jahrelang mit dem Stigma des Falls gelebt und unterstützt Pip bei ihrer Suche nach der Wahrheit. Ihre Freundschaft – und die sich langsam entwickelnde Romanze – sind emotional und authentisch dargestellt.

Auch die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet, mit realistischen Motiven und dunklen Geheimnissen. Jeder könnte der wahre Täter sein, was die Spannung hochhält.

Handlung: Das Buch beginnt ruhig, steigert sich aber schnell in einen mitreißenden, clever konstruierten Thriller. Jackson platziert geschickt Hinweise und Wendungen, sodass die Leser ständig neue Theorien aufstellen können.

Besonders gelungen ist, dass Pip wie eine echte Amateur-Detektivin agiert: Sie macht Fehler, stellt falsche Annahmen auf und gerät in gefährliche Situationen. Das macht die Geschichte glaubwürdig und realistisch.

Das Finale ist packend, überraschend und emotional – ein perfekter Abschluss für den ersten Band.

Trotz der vielen Stärken gibt es ein paar kleinere Schwächen:

- Pip als „zu perfekte“ Protagonistin: Sie ist extrem klug, organisiert und selbstbewusst – fast zu perfekt für eine 17-Jährige. An manchen Stellen hätte man sie etwas menschlicher und fehlerhafter zeigen können.

- Manche Nebenfiguren bleiben blass: Während einige Charaktere toll ausgearbeitet sind, bleiben andere eher klischeehaft (z. B. die typischen „Highschool-Bösewichte“).

- Das Tempo schwankt leicht: Die Mitte des Buches hat ein paar Passagen, in denen Pip viele Theorien aufstellt, die nicht immer sofort relevant erscheinen. Das bremst die Spannung kurzzeitig.

Was habe ich aus dem Buch gelernt?

Das Buch zeigt eindrucksvoll, wie voreingenommene Ermittlungen und gesellschaftliche Vorurteile einen ganzen Fall beeinflussen können. Es wirft Fragen nach Wahrheit, Gerechtigkeit und der Macht von Gerüchten auf. Außerdem macht es deutlich, wie schwer es ist, gegen ein etabliertes Narrativ anzukämpfen.

Für wen ist das Buch geeignet?

~ Fans von True-Crime und Detektivgeschichten

~ Leser, die unvorhersehbare Wendungen lieben

~ Jugendliche & Erwachsene, die realistische Ermittlungen mögen

~ Fans von „One of Us is Lying“ oder „Pretty Little Liars“

Wer jedoch eine Geschichte mit extremer Action oder vielen Thriller-Elementen sucht, könnte das Buch als zu langsam empfinden.

Fazit: „A Good Girl’s Guide to Murder“ ist ein herausragender Jugendthriller mit einer klugen Heldin, fesselnder Handlung und echten Überraschungsmomenten. Holly Jackson hat es geschafft, einen modernen Krimi zu schreiben, der durch seinen einzigartigen Stil heraussticht.

Trotz kleiner Schwächen in der Figurenzeichnung bleibt das Buch durchgehend spannend und ist ein Muss für alle, die gut konstruierte Krimis lieben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.02.2025

Eine sanfte Lovestory mit kleinen Längen

When We Dream
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Inhalt (ohne Spoiler):

Ella führt ein ruhiges Leben zwischen Büchern, ihrer Arbeit und ihren Schwestern. Partys oder große Abenteuer interessieren sie nicht-bis sie auf einer Veranstaltung zufällig Jae-yong ...

Inhalt (ohne Spoiler):

Ella führt ein ruhiges Leben zwischen Büchern, ihrer Arbeit und ihren Schwestern. Partys oder große Abenteuer interessieren sie nicht-bis sie auf einer Veranstaltung zufällig Jae-yong trifft, einen der größten K-Pop-Stars der Welt. Trotz ihrer unterschiedlichen Welten fühlen sich die beiden zueinander hingezogen. Doch eine Beziehung mit einem Idol bringt Herausforderungen mit sich: Geheimhaltung, Medienrummel und die Frage, ob ihre Gefühle all dem standhalten können.

Cover:

Das Cover ist in sanften Pastellfarben gehalten und wirkt schlicht, aber elegant. Es transportiert eine verträumte Atmosphäre, die gut zum Inhalt passt. Allerdings hebt es sich nicht stark von anderen New-Adult-Romanen ab und bleibt eher unauffällig.

Schreibstil:

Anne Pätzold schreibt sehr gefühlvoll und atmosphärisch. Ihre Sprache ist sanft, fast poetisch, und besonders die inneren Gedanken der Protagonistin werden detailliert beschrieben. Dadurch taucht man tief in Ellas Gefühlswelt ein, aber genau das sorgt auch für einige Längen. Viele Szenen ziehen sich, weil Ella viel über ihre Emotionen reflektiert, ohne dass die Handlung wirklich voranschreitet. Wer poetische, ruhige Erzählstile mag, wird sich hier wohlfühlen-wer Tempo und Spannung sucht, könnte ungeduldig werden.

Charaktere:

Ella, die Protagonistin, ist introvertiert, verantwortungsbewusst und bodenständig. Ihre ruhige Art macht sie sympathisch, aber manchmal wirkt sie auch etwas zu passiv. Ihre Entwicklung bleibt im ersten Band noch zurückhaltend, doch ihr innerer Konflikt-zwischen ihrem normalen Leben und den Gefühlen für Jae-yong-ist glaubwürdig dargestellt.



Jae-yong ist charmant, humorvoll und geheimnisvoll. Seine Rolle als K-Pop-Star bringt eine faszinierende Dynamik in die Geschichte, doch er bleibt über weite Strecken schwer greifbar. Die Szenen mit ihm sind zwar spannend, aber man erfÄhre nur wenig über seine Gedanken und Gefühle.

Die Nebencharaktere, insbesondere Ellas Schwestern, bringen Lebendigkeit in die Geschichte. Ihre Beziehungen wirken realistisch und verleihen dem Buch Tiefe.

Handlung:

Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam, was sie authentisch macht, aber auch dazu führt, dass manche Passagen sich ziehen. Besonders in der ersten Hälfte passiert wenig, da viel Fokus auf Ellas Gedanken und ihre Unsicherheiten gelegt wird.

Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Handlung mehr Fahrt auf. Die Herausforderungen, die eine Beziehung mit einem weltberühmten Idol mit sich bringt, sind interessant dargestellt. Die Einblicke in die K-Pop-Welt sind spannend und realistisch, was das Buch besonders für Fans dieses Genres reizvoll macht.

Die Geschichte ist weniger dramatisch als erwartet, sondern eher ruhig und nachdenklich. Es gibt berührende Momente, aber keine großen Wendungen oder Schockmomente.

Was hat mir gefallen?

+ Der gefühlvolle, sanfte Schreibstil

+ Die authentische Darstellung der K-Pop-Welt

+ Die realistischen Beziehungen zwischen den Figuren

+ Die ruhige, atmosphärische Liebesgeschichte

Was hat mir weniger gefallen?

- Einige Szenen waren zu langatmig

- Jae-yong blieb als Charakter teilweise zu blass

- Die Spannung hätte an manchen Stellen höher sein können

Was habe ich aus dem Buch gelernt?

Das Buch zeigt auf einfühlsame Weise, wie schwierig es sein kann, sich in einer Welt zurechtzufinden, die nicht für einen gemacht ist-sei es die schillernde K-Pop-Industrie oder eine Beziehung, die im Verborgenen bleiben muss. Es thematisiert Selbstzweifel, den Mut, aus der eigenen Komfortzone herauszutreten, und die Bedeutung von Vertrauen.

Für wen ist das Buch geeignet?

~ Fans von ruhigen, gefühlvollen Liebesgeschichten

~ Leser*innen, die poetische, sanfte Schreibstile mögen

~ K-Pop-Fans, die sich fü die Hintergründe der Industrie interessieren

~ Alle, die New Adult-Romane ohne großes Drama bevorzugen

Wer jedoch eine rasante, wendungsreiche Geschichte mit viel Spannung sucht, könnte sich an den ruhigen Passagen und der langsamen Entwicklung stören.

Fazit:

„When We Dream” ist ein gefühlvoller New-Adult-Roman, der mit seinem sanften Schreibstil und authentischen Einblicken in die K-Pop-Welt überzeugt. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und realistisch, doch einige Passagen sind zu langatmig. Wer emotionale, ruhige Romane mag, wird hier fündig-wer auf Spannung und Drama hofft, könnte sich jedoch schwerer tun.

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