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Veröffentlicht am 29.07.2024

Habe etwas anderes erwartet

Anna O.
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"Anna O." war anders, also ich dachte. Nicht unebedingt schlecht - aber durch die starke Werbekampagne hatte ich sehr hohe Erwartungen, die nicht ganz erfüllt wurden.

Anna schläft seit 4 Jahren - seit ...

"Anna O." war anders, also ich dachte. Nicht unebedingt schlecht - aber durch die starke Werbekampagne hatte ich sehr hohe Erwartungen, die nicht ganz erfüllt wurden.

Anna schläft seit 4 Jahren - seit dem Tag, an dem sie angeblich ihre zwei besten Freunde umgebracht hat. Nun soll sie vor Gericht gestellt werden. Das geht natürlich nur, wenn sie wach ist. Also wird sie in eine Schlafklinik verlegt, in der der Psychologe Dr. Benedict Prince arbeitet. Er ist auf das sogenannte Resignationssyndrom spezialisiert. Also der Tiefschlaf nach einem traumatischen Ereignis.

Was ich ganz spannend fand, war, dass aus verschiedenen Perspektiven erzählt wurde und sich das Bild so ganz langsam zusammengesetzt hat. Auch Annas Tagebucheinträge waren interessant zu lesen.

Dafür, dass ihr langer unerklärlicher Schlaf als Hauptthema angepriesen wurde, war das "Mysterium" um Annas Schlaf und ihr Aufwachen aber dann erstaunlich unspektakulär und stand auch nicht im Fokus. Auch fand ich nicht, dass Ben eine "gewagte Theorie" hatte, wie man sie aufwecken könnte.

Der Autor wollte hier meiner Meinung nach einfach zu viel. In jedem Kapitel werden nur immer mehr Fragen aufgeworfen und man wird als Leser:in nicht geschickt auf falsche Fährten gefürt, sondern einfach maximal verwirrt.
Von Ben über seine Ex-Frau Clara über Annas Familie, Ärztinnen und Pflegerinnen ... jede:r hat irgendwas mit dem Fall zu tun.

Am Ende gab es zwar eine Aufklärung, diese war mir persönlich aber viel zu langatmig und es gab eigentlich keine Thrillerelemente. Und selbst nach der Aufklärung waren noch viele Fragen offen.

Das Buch ließ sich an sich gut lesen, man muss sich aber schon konzentrieren, , weil so viel passiert und man nie weiß, was davon noch wichtig sein könnte.

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Veröffentlicht am 26.07.2024

Absolute Leseempfehlung

Finster
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Wieder ein absolut tolles Buch von Ivar Leon Menger! (Einer meiner Lieblinsautor:innen, also ist diese Rezension vielleicht nicht ganz neutral. Das Buch ist aber wirklich klasse - versprochen!)

In dem ...

Wieder ein absolut tolles Buch von Ivar Leon Menger! (Einer meiner Lieblinsautor:innen, also ist diese Rezension vielleicht nicht ganz neutral. Das Buch ist aber wirklich klasse - versprochen!)

In dem beschaulichen Dörfchen Katzenbrunn ist eigentlich so gut wie Nichts los - außer dass alle paar Jahre Jungen verschwinden und nie wieder auftauchen. "Wer ist der Greifer?" Die Frage lässt Ex-Kommissar Stahl nicht los - und so kommt er 10 Jahre nach seiner Pensionierung zurück in das kleine Dorf, nachdem erneut ein Junge vermisst wird.

Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven der Dorfbewohner:innen. Das ist eigentlich nicht meine liebste Erzählweise, aber ich muss sagen: Hier ist es wirklich genial gemacht!

Was treibt der Leiter der Psychiatrischen Klinik? Was baut Annegrets Mann in seinem geheimen Keller? Wo hat die Gasthofwirtin Geli ihre Ohren? Was versteckt der Pfarrer in seinem Tresor? Irgendwie hat jede:r etwas zu verbergen ...

Der angenehme Schreibstil und die jeweils kurzen Kapitel lassen einen nur so durch das Buch fliegen und das Puzzle setzt sich zusammen ... oder?

Ein echter Page Turner, ich musste einfach wissen, wie es ausgeht!!

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