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Veröffentlicht am 13.11.2021

Liebe, Schnee und Schokolade - gibt es etwas Schöneres?

Das kleine Chalet in der Schweiz
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Ich liebe dieses Buch - wirklich, es war mein Jahreshighlight bisher. Warum? Weil es genau das Richtige ist, um sich an kalten, verregneten Tagen (oder Abenden) auf das Sofa zu kuscheln und die Welt um ...

Ich liebe dieses Buch - wirklich, es war mein Jahreshighlight bisher. Warum? Weil es genau das Richtige ist, um sich an kalten, verregneten Tagen (oder Abenden) auf das Sofa zu kuscheln und die Welt um sich rum zu vergessen. Die Geschichte ist einfach wunderschön- sie nimmt einen mit auf eine Reise in eine verschneite Winterlandschaft und zu viel gutem Essen und süßer Schokolade. Und sie hat diesen Zauber, den es bei der „Liebe auf den ersten Blick“ gibt, diese Süße, dieses leichte Lächeln wenn man nicht weiß wie der Andere reagiert - und dieses Warten auf den nächsten Schritt.

Ich habe das Buch heute fertig gelesen und bin immer noch hin und weg. Es war mein erstes Buch der „Romantic Escapes“-Reihe von Julie Caplin und hat bei mir auf jeden Fall Lust auf mehr geweckt.

„Romantic Escapes“ passt hier auch wirklich sehr gut, denn die Reise in die Schweiz ist für Mina eine Flucht - vor einer gescheiterten Beziehung, vor der Arbeit die sie nicht wirklich glücklich macht und ein Anfang auf der Suche nach sich selbst. Keine Frage, dass die Abgelegenheit in einem kleinen Schweizer Dorf genau der richtige Ort zum Nachdenken ist. Offen wie Mina ist, findet sie in dem kleinen Chalet ihrer Patentante nicht nur viele neue Freunde sondern auch tolle Rezepte von Schweizer Klassikern, die sie begeistern. Und sowohl auf dem Weg in die Schweiz als auch während ihres Aufenthalts stellt sie sich eigentlich nur eine Frage: „Gibt es wirklich glückliche Zufälle - sowas wie Fügung?“.

Was mich an diesem Buch in seinen Bann gezogen hat war glaube ich die Leichtigkeit mit der die Geschichte erzählt wird, die lockere und offene Art, mit der Mina die Welt erkundet und auf andere Menschen zugeht. Sie ist spontan, abenteuerlustig und geht mit guter Laune durch’s Leben. Ich glaube wenn jeder so durchs Leben gehen würde - würden wir uns alle viel leichter tun, neue Menschen kennenzulernen. Und natürlich haben mir auch die vielen Rezepte gut gefallen - ich werde bestimmt, das ein oder andere Kuchenrezept einmal ausprobieren . Auch die Atmosphäre im Chalet war für mich ein großer Pluspunkt. Dieses warme Miteinander, der Wunsch, verschiedene Leute zusammenzubringen - ich fand’s toll.

Dieses Buch ist ein absolutes Wohlfühlbuch - ein Buch um zu träumen und das Außenrum zu vergessen. Genau das richtige, für die dunkle Jahreszeit. Sich mit einer heißen Schokolade auf’s Sofa kuscheln -dafür ist „Das kleine Chalet in der Schweiz“ genau das Richtige!

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Veröffentlicht am 16.10.2021

Unerwartet aber schön

Du hast mir gerade noch gefehlt
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„Du hast mir gerade noch gefehlt“ ist ein Buch, dessen Handlung für mich absolut unerwartet war, das aber wirklich schön ist und an mehreren Stellen zum Nachdenken anregt. Wer aufgrund des Titels „einfach ...

„Du hast mir gerade noch gefehlt“ ist ein Buch, dessen Handlung für mich absolut unerwartet war, das aber wirklich schön ist und an mehreren Stellen zum Nachdenken anregt. Wer aufgrund des Titels „einfach nur einen Liebesroman“ erwartet liegt hier eindeutig falsch und greift viel zu kurz. Auch wenn natürlich auch dieses Buch nicht ohne eine Liebesgeschichte auskommt. Der Titel passt aus meiner Sicht aber überhaupt nicht – und führt einen hier eher in die falsche Richtung.

Eve und ihre drei besten Freunde sind bereits seit der Schulzeit unzertrennlich und treffen sich jede Woche im Pub zur (mehr oder weniger erfolgreichen) Teilnahme am Pub-Quiz. Doch der letzte Quiz-Abend wird ihnen auf ewig in Erinnerung bleiben- nicht nur weil Ed einen Heiratsantrag von seiner Langzeitfreundin Hester bekommt – sondern auch, weil ein Ereignis die Gemeinschaft auseinanderreißt. Als dann noch der Bruder von Eve’s bester Freundin auftaucht, diese Art Familienmitglied, das keiner mag und mit dem keiner auch nur ein Wort wechseln möchte, und genau Eve mit auf einen Kurztrip nach Schottland nimmt, ist die Pub-Quiz-Clique im absoluten Ausnahmezustand.

Für mich ist dieses Buch ein Buch voller Gegensätze – der Prolog wirf einen rein, in eine Umgebung, die man so nicht erwartet -um dann im ersten Kapitel direkt in das Pub zu wechseln. Hier hat man gleich das Gefühl teil der Clique zu sein und fühlt sich bereits wie ein Teil der eingeschworenen Gruppe, das mehr weiß, als alle anderen. Kurz und gut also – ich kam nach anfänglichen Fragezeichen sehr gut in das Buch rein und insgesamt hat einfach alles gepasst. Allerdings muss ich auch sagen – zum Teil ging mir Eve als Hauptfigur ab und zu ganz gewaltig auf den Keks. Diese „ich bin die beste Freundin und weiß als einzige was richtig ist“-Einstellung fand ich sehr anstrengend und im gesamten Buch bin ich nicht so richtig mit Eve warm gewor-den. Was mir dagegen extrem gut gefallen hat war die Gruppendynamik zwischen den Freundin, das Fürei-nander-Dasein und der Witz gerade in den Textnachrichtgen der Freunde.

Insgesamt ein Buch, das ich auf jeden Fall empfehlen kann – man sollte aber vielleicht die ersten Seiten reinlesen und nicht zu sehr nach dem „Titel“ gehen.

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Veröffentlicht am 16.10.2021

Eine kulinarische Reise der man sich anschließen muss!

Wahi – süß, sauer, salzig, scharf
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Dieses Buch war bereits nach den ersten Seiten für mich ein absolutes „Muss-ich-haben-Buch“ und auf den zweiten Blick wurde bin ich immer noch ganz genauso begeistert! Alex Wahi nimmt uns in seinem Kochbuch ...

Dieses Buch war bereits nach den ersten Seiten für mich ein absolutes „Muss-ich-haben-Buch“ und auf den zweiten Blick wurde bin ich immer noch ganz genauso begeistert! Alex Wahi nimmt uns in seinem Kochbuch mit auf eine Reise nicht nur durch ganz verschiedene Teile der Welt, sondern auch durch die verschiedenen Geschmacksrichtungen – und ich bin froh, dass ich diese Reise mitgemacht habe. Hier muss ich auch an erster Stelle die extrem tollen Bilder in diesem Buch loben – zu jedem Rezept gibt es ein einseitiges Bild, das einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt!

Das Buch ist unterteilt nach verschiedenen Teilen der Welt von „zu Hause“ (z.B. Gerichte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz) geht es etwas weiter weg (700 – 3.000km z.B. nach Schweden, Griechenland oder auch nach Israel) und noch weiter weg nach Indien, Übersee (z.B. Gerichte aus der Karibik, den USA oder Mexiko), nach Fernost und schließlich in den Rest der Welt. Für jedes der Reiseziele gibt es ganz ver-schiedene Rezepte -und dabei wird der Titel des Buches „süß-sauer-salzig-scharf“ auch voll und ganz ausge-kostet. Sowohl Nachspeisen, als auch Hauptspeisen stehen hier auf der Karte und allein beim Lesen des Rezeptverzeichnisses läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Bei über 80 Rezepten (ich hoffe ich habe richtig gezählt) findet sicher jede / jeder sein neues Lieblingsgericht.

Was mir bei diesem Buch besonders gut gefallen hat ist die Kreativität, die in den Rezepten steckt. Kein Gericht ist aus meiner Sicht 0815, alle sind entweder neu erfunden, gewitzt kombiniert oder aufgepeppt. Auch wenn manche Kombinationen auf den ersten Blick vielleicht etwas zu kurios erscheinen (Schaschlik-spieße in Kiwi-Buttermilch) lohnt auf jeden Fall ein Versuch. Klasse fand ich hier auch, dass zwar die Gerich-te ausgefallen sind, die Zutaten die man benötigt aber ohne großen Aufwand beschafft werden können und auch so normal sind, dass sie zu angemessenen Preisen zu finden sind.

Was das Kochen selbst angeht hatte ich keinerlei Probleme den Rezepten zu folgen. Die Zutaten sind links in Tabellenform aufgeführt – unterteilt nach den einzelnen Bestandteilen (z.B. Füllung, Topping etc.) – dane-ben findet man das Rezept. Dieses ist in kurzen Sätzen im Fließtext geschrieben – allerdings sowohl durch Fettschrift als auch grafische Punkte gut lesbar. Die Rezeptbeschreibung an sich ist relativ kurz gehalten- aber auf das Wesentliche beschränkt. Aus meiner Sicht reicht die Beschreibung definitiv aus – die Rezepte die ich bisher nachgekocht hatte kamen auch in dem vergleichsweise kurzen Rezepttext ohne „Koch-Insiderwissen“ aus, sodass die Rezepte aus meiner Sicht gut nachkochbar sind. Dazu gibt es zu jedem Rezept noch ein paar Tipps des Kochs zum Nachkochen des Rezepts selbst (z.B. um mehr Aromen herauszubekom-men) oder zu einer Abwandlung des Gerichts.

Ich bin von diesem Kochbuch absolut begeistert – wer gerne neue Gerichte ausprobiert und auch etwas experimentierfreudig ist, wird an diesem Buch sicher seine Freude haben. Noch dazu sieht es wirklich toll aus und macht durch den schwarzen Einband und die vielen Fotos wirklich was her!

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Veröffentlicht am 19.09.2021

Ein Notizbuch, das Leben verändert

Montags bei Monica
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Ist es uns nicht allen schonmal so gegangen – der Tag war wirklich mies, man ist müde und hat schlechte Laune und auf die Frage „Und – wie geht’s?“ haben wir geantwortet „Super, mir geht’s gut“? Ich denke ...

Ist es uns nicht allen schonmal so gegangen – der Tag war wirklich mies, man ist müde und hat schlechte Laune und auf die Frage „Und – wie geht’s?“ haben wir geantwortet „Super, mir geht’s gut“? Ich denke diese kleine Alltagslüge, sei es, um anderen kein ungutes Gefühl zu geben, oder um sich selber zu zeigen, dass es garnicht so schlimm ist, hat jeder von uns schonmal genutzt. Und genau hier setzt „Projekt Aufrichtigkeit“ an. Was wäre, wenn wir einfach mal von außen auf unser Leben schauen, uns mal die Fakten vor Augen halten und die kleinen und großen Schwindeleien sein lassen. Ist dann wirklich alles gut – möchte und kann ich etwas ändern? Und wenn ja – wo kann ich ansetzen?

In „Montags bei Monica“ geht es um genau diese Fragen – allerdings nicht im Ratgeber oder Weltverbesse-rungs-Stil, sondern in einem wunderschönen Roman mit wirklich toll skizzierten Charakteren, die mich nicht mehr losgelassen haben.

Monica hat ihren gut bezahlten Job als Rechtsanwältin gekündigt um sich ihren Traum von einem eigenen Café zu verwirklichen, das sie mit Hingabe führt. Sie ist aber auch akribisch (und teilweise pedantisch) und kann nicht ohne ihre Listen – die ihr leider zeigen, dass es mit dem Café nicht ganz so rosig läuft wie erhofft. Und auch privat ist sie nicht ganz zufrieden – sie wünscht sich einen Partner, eine Familie und etwas Liebe in ihrem Leben -und ist leider von allem ganz weit weg. Als sie eines Tages ein Notizbuch mit der Aufschrift „Projekt Aufrichtigkeit“ findet. Hierin hat der Künstler Julian seine Geschichte aufgeschrieben die davon zeugt, wie einsam er seit dem Tod seiner Frau ist und wie verloren er sich fühlt und den Leser des Notizbu-ches auffordert, auch seine Geschichte – aufrichtig und ohne Lügen - aufzuschreiben. Genauso wie Julian, teilt also auch Monica ihre Geschichte und schickt das Buch wieder auf die Reise…und so geht es weiter mit ganz verschiedenen Geschichten und Wünschen – und auch ganz verschiedenen Leben. Die aber alle mitei-nander verwoben sind und auch alle zusammenfinden.

Der Roman wird von der „Globe“ als mit „Tatsächlich…Liebe“ verglichen – und ja, genau diese Liebe und Wärme die diesen Weihnachtsfilm zu einem absoluten Wohlfühlfilm macht, der jedem ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, genau das habe ich auch beim Lesen gefühlt. Das Buch ist einfach so „echt“ und man fühlt sich als Leser direkt mittendrin in der Geschichte. Das Café fühlt sich an, wie ein Ort zum Heimkommen, an dem alle ihre Sorgen vergessen und ich habe mich so gefreut, wie Julian wieder aufgetaut ist.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und Sichtweisen erzählt – im Laufe der Geschichte kommen mit den verschiedenen Findern des Notizbuches immer mehr Figuren hinzu -allerdings nicht so, dass man den Überblick verliert. Ich habe mich immer direkt in der Geschichte gefühlt und wusste immer bei wem ich gerade bin und aus welcher Perspektive ich die Geschichte gerade erlebe.

Ich bin wirklich absolut begeistert von diesem Buch und kann es ohne Einschränkungen weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 05.09.2021

Sympathisches und chaotisches Lesevergüngen

Bis ans Ende aller Fragen
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Ich hatte mich sehr gefreut, als ich gelesen habe, dass es ein neues Buch des Autorinnenduos Anne Hertz gibt. Hatte ich doch alle „alten“ Bücher der Autorinnen gelesen – umso gespannter war ich, was Ihnen ...

Ich hatte mich sehr gefreut, als ich gelesen habe, dass es ein neues Buch des Autorinnenduos Anne Hertz gibt. Hatte ich doch alle „alten“ Bücher der Autorinnen gelesen – umso gespannter war ich, was Ihnen jetzt eingefallen ist und ob mir der Stil und die Geschichten immer noch so gut gefallen wie früher (das letzte Buch erschien 2014). Ich wurde absolut nicht enttäuscht – „Bis ans Ende aller Fragen“ ist ein locker leichtes Buch mit einem Schreibstil der einen direkt mitzieht und Figuren, bei denen es einfach Spaß macht die Ge-schichte mit ihnen gemeinsam zu erleben.

Der Titel „Bis ans Ende aller Fragen“ klingt aus meiner Sicht philosophischer und komplizierter als die Ge-schichte eigentlich ist. Im Mittelpunkt des Buchs steht Maxi, eine Mittvierzigerin, mit einem eigenen Café, die aber leider nicht ganz so glücklich mit ihrem Leben ist. Bewusst wird ihr das, als sie ihr Tagebuch aus Teenagerzeiten findet, in dem sie ihre Vorstellungen ihres Lebens als Erwachsene niedergeschrieben hat. Keine Frage, dass diese eine rosarote Welt als glückliche Ehefrau und Mutter mit Haus und Hund, die Heirat des Schul-Schwarms und eine Karriere als erfolgreiche Ärztin enthalten. Nur hat Maxis tatsächlich nichts mit ihren Teenager-Vorstellungen zu tun – ihr Lebenspartner, mit dem sie sich eigene Kinder hätte vorstellen können hat sie wegen einer Jüngeren verlassen, aufgrund ihres Alters sieht sie selbst keine Chance mehr auf eigene Kinder und das Medizinstudium hat sie mangels passendem Notenschnitt nicht nachverfolgt. Ihre verrückte Nichte Summer hat aber die passende Idee wie Maxi einen Mann kennenlernen kann – und „schmuggelt“ Maxi und sich in eine Trauergruppe ein. Keine Frage, dass dies eher zusätzliche Probleme statt eine Verbesserung von Maxis Situation mit sich bringt – aber es bringt Maxi auch zum Nachdenken, sodass sie letztlich die Fragen ihres Lebens aufzuräumen beginnt – vermutlich daher also der Titel des Buchs.

Wie gesagt, der Titel des Buches klang für mich zunächst etwas „abschreckend“ zu steif für ein Buch, das ihr mir als leichte Sommerlektüre vorgestellt hatte. Tatsächlich sollte man sich davon aber nicht beirren lassen – das Buch hat mir beim Lesen sehr viel Spaß bereitet – insbesondere die eingestreuten Tagebucheinträge vor jedem Kapitel fand ich lustig zu lesen – die rosarote Teenagerwelt war einfach schön . Der Schreibstil selbst ist locker und leicht – man kann dem Buch gut folgen und es ist perfekt für die sonnigen Spätsommer-tage im Garten oder auf dem Balkon. Was mich allerdings etwas gestört hat war die Idee mit der Trauer-gruppe. Auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt und im Buch auch offensichtlich gemacht wird, dass Maxi sich sehr für ihre Verhalten schämt (das auch an mehr als einer Stelle, so oft, dass ich es schon teilweise nervig fand) finde ich die Idee eher etwas schwierig.

Hoch anzurechnen ist es Summer ja, dass sie etwas Schwung in das Leben ihrer Tante bringen will. Diese Verbindung zwischen Nichte und Tante fand ich übrigens wirklich sehr schön dargestellt und Summer war für mich einer meiner Lieblingscharaktere – einfach weil sie so wunderschön chaotisch und geraderaus ist. Sie macht sich nichts daraus, was andere denken und sagt was ihr nicht passt. Manchmal braucht man ein-fach so jemanden, der das Leben in die Hand nimmt. Insbesondere, weil ich Maxi an der ein oder anderen Stelle doch etwas weinerlich fand. Umso mehr habe ich mich über die Wendung in ihrem Leben gefreut und diesen Anstoß, an ihrem Leben etwas zu ändern. Einfach passend ist hier die Aussage der Pensionsleiterin auf Usedom – sinngemäß (weil ich es gerade nicht abschreiben kann): „Es ist nie zu spät der zu sein, der man sein möchte“. – Genauso ist es, man muss sein Leben selber in die Hände nehmen denn nur man selbst kann etwas ändern.

Zusammenfassend für mich ein wirklich schönes Buch, das an der ein oder anderen Stelle auch zum Nach-denken anregt und ein paar Lebensweisheiten parat hat.

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