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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2026

Tolles Buch für Selbstversorger

Gemüsepower
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Dieses Buch macht richtig Lust darauf, das eigene Gemüse anzubauen. Zwar hat die Autorin einen eigenen Dorfgarten, sprich sehr viele Möglichkeiten für diverse Gemüsesorten und natürlich auch entsprechend ...

Dieses Buch macht richtig Lust darauf, das eigene Gemüse anzubauen. Zwar hat die Autorin einen eigenen Dorfgarten, sprich sehr viele Möglichkeiten für diverse Gemüsesorten und natürlich auch entsprechend viel Platz - aber auch mit einem Hochbeet oder einem Gemüsebeet kann man definitiv von den Tipps und Tricks in dem Buch profitieren!

Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Aufteilung über die verschiedenen Monate, d.h. wann macht man was bzw. wann muss was erledigt werden. Ebenso interessant fand ich den Abschnitt über die Beikräuter - das waren Themen, die ich bisher nicht gewusst habe!

Was mir insb. mit Blick auf mein Hochbeet aber gefehlt hat - weil das etwas ist, was ich regelmäßig googeln muss: Die Frage nach den richtigen Nachbarn im Hoch- bzw. Gemüsebeet. Welches Gemüse verträgt sich mit wem etc. Hier hätte ich mir gewünscht, dass neben dem richtigen Aussaat-Monat noch gute oder schlechte Nachbarn erwähnt gewesen wären. Dann wäre das Buch für mich noch einen Tick besser gewesen.

Auf jeden Fall ist das Buch aber superinteressant, man lernt viel, auch wenn man vielleicht nicht jeden Tipp umsetzen kann!

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Von 0 auf 100 zum Lieblingsbuch

Sachen suchen: Besuch im Zoo
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Ich habe hier eine kleine Leseratte, die Tiere im Allgemeinen und insbesondere die Besuche im Zoo sehr liebt. Und daher ist es kein Wunder, dass dieses tolle Buch von 0 auf 100 zum absoluten Lieblingsbuch ...

Ich habe hier eine kleine Leseratte, die Tiere im Allgemeinen und insbesondere die Besuche im Zoo sehr liebt. Und daher ist es kein Wunder, dass dieses tolle Buch von 0 auf 100 zum absoluten Lieblingsbuch aufgestiegen ist und seit es bei uns einziehen durfte jeden Tag mindestens viermal gemeinsam angeschaut werden darf.

Die Zeichnungen in dem Buch sind extrem detailliert und liebevoll gemacht. Ich hatte erst Sorge, dass meine Tochter von der Vielzahl der Eindrücke überfordert sein könnte und einfach überhaupt nichts erkennt. Das war aber überhaupt nicht der Fall (obwohl sie noch etwas jünger ist, als das angegebene Alter von zwei Jahren). Im Gegenteil - sie hat irre Spaß daran, bei jedem Anschauen neue Dinge zu entdecken, oder kleinere Details neu zu entdecken. Und diese Detailliebe macht auch das x-malige Anschauen (hintereinander) für Eltern nicht langweilig. Ich habe zum Beispiel gestern jedes Bild nach dem Eichhörnchen durchsucht!

Mir gefällt besonders, wie viele verschiedene Tiere in dem Buch enthalten sind - allein die Unterwasserwelt ist Wahnsinn - zahlreiche verschiedene Fische, Krake und Tintenfisch (wer kennt den Unterschied?)- hier macht das Anschauen wirklich Spaß. Auch bei den anderen Tieren gibt es viel zu entdecken - ich habe zum Beispiel auch länger gebraucht, einmal die Flamingo oder Pfauen-Küken zu sehen. So schön. Und für die Kleinsten spannend zu sehen, dass auch überall Tierkinder zu sehen sind.

Das Buch ist als Pappbilderbuch perfekt für kleine Kinderhände und wirklich stabil. Bisher sind trotz zahlreichem Anschauen und eigenhändigem (nicht wirklich sanftem) Umblättern noch keine Abnutzungserscheinungen ersichtlich.

Von mir eine absolute Empfehlung - zum Selberanschauen für die eigenen Kinder oder zum Verschenken. Für mich auch preislich absolut in Ordnung für ein Buch, dass so viel Spaß und Beschäftigung verspricht.

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Veröffentlicht am 20.12.2025

Wunderschönes Mitmachbuch für die Weihnachtszeit

Komm mit, Weihnachtseselchen
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„Was für ein wunderschönes Buch“ war mein erster Gedanke, als ich das „Weihnachtseselchen“ das erste mal gesehen habe - und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch hat alles, was ein schönes, weihnachtliches ...

„Was für ein wunderschönes Buch“ war mein erster Gedanke, als ich das „Weihnachtseselchen“ das erste mal gesehen habe - und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch hat alles, was ein schönes, weihnachtliches Kinderbuch für die Kleinsten (ab 2 Jahre) ausmacht: Wunderschöne Zeichnungen, eine wirklich süße Geschichte und Mitmachaktionen.

Zuerst zu den Zeichnungen: Diese sind wirklich mit Liebe gemacht, detailversehen und für die kleinsten klar und nicht mit zu vielen Dingen außenrum, die ablenken können. So ist klar, wo der Fokus liegt. Mir als Mama hat es unglaublich viel Spaß gemacht, die Bilder zu betrachten und auch die kleine Leserin war begeistert von den süßen Zeichnungen.

Die Geschichte ist kurz und klar - aber wirklich schön. Das Eselchen folgt dem Stern zu einem Stall und findet dort ein kleines Lämmchen. Dabei trifft es noch einen kleinen Ochsen dem es hilft und am Ende schlafen alle ein. Kurz, kinngerecht und eingebettet in die Weihnachtsgeschichte. Das Eselchen hilft dem kleinen Ochsen und findet am Ende das Lämmchen. Es geht um die Tiere und die Hilfe untereinander - natürlich ist es zum Schluss die klassische Weihnachtsegschichte - aber eben nicht nur. Wer ein schönes Weihnachtsbuch sucht, unabhängig von Glauben oder Religion ist hier genau richtig und das auch ganz ohne „Weihnachtsmann“.

Für meine Tochter, die langsam die Welt der Bücher entdeckt war auch wichtig, dass sie „mitmachen“ konnte. Und das kommt hier ganz sicher nicht zu kurz. Hier darf gepustet, geflüstert, geklopft und gestreichelt werden - sodass die Kleinsten ganz tief in die Geschichte eintauchen können. Wirklich schön!

Zusammenfassend eine klare Empfehlung! Uns hat das Buch verzaubert!

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Auf und ab bei den Rezepten

Hensslers Schnelle Nummer - morgens, mittags, abends
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"Henssler’s schnelle Nummer“ ist ja jetzt schon seit längerem eine sehr erfolgreiche Reihe des berühmten Kochs- und so habe ich mich auch sehr auf das Buch gefreut. Ich war beim ersten Durchlesen der Rezepte ...

"Henssler’s schnelle Nummer“ ist ja jetzt schon seit längerem eine sehr erfolgreiche Reihe des berühmten Kochs- und so habe ich mich auch sehr auf das Buch gefreut. Ich war beim ersten Durchlesen der Rezepte auch begeistert weil „schnell“ ja häufig auch mit 0815 gleichgesetzt wird, was hier absolut nicht der Fall ist. Viele der Rezepte sind Klassiker schnell zubereitet, genauso findet man aber auch pfiffige Variationen einfacher Produkte (z.B. Burrata Deluxe mit gefrorener Tomate). Sprich - hier trifft schnell nicht auf einfallslos - die Rezepte sind abwechslungsreich und hier ist sicher für jeden Geschmack was dabei (auch wenn für meinen Geschmack zu oft Kaviar verwendet wurde, aber das ist mein persönlicher Geschmack)

Aber, und das habe ich mir gedacht - an wen richtet sich das Kochbuch. An den Gelegenheitskoch- oder Kochanfänger der schnelle Gerichte bevorzugt, weil es Mittags oder Abends schnell gehen muss? Anders kann ich es mir nicht erklären, dass z.B. die verschiedenen Arten eines hartgekochten Eis erklärt werden. Andererseits werden dann Begriffe wie „conferieren“ verwendet, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie jeder Gelegenheitskoch verwendet.

Auch bei den „schnellen“ Gerichten war ich manchmal etwas verwundert - Brötchen oder Brot haben zwar nur ca. 45 Minuten (bzw. 75 Minuten - ist das noch „schnell“) Back- und Vorbereitungszeit - allerdings teilweise 14h Wartezeit. Ebenso erging es mir mit der Marmelade - wenn ich ein Buch für schnelle Mahlzeiten kaufe, möchte ich dann wissen, wie man Marmelade macht? Nicht dass diese Rezepte nicht interessant oder gut sind, das auf jeden Fall - nur sie passen für mich nicht so richtig ins Bild.

Das Buch an sich bietet wirklich viele Rezepte, querbeet. Hie kann man sich nicht beschweren - die Rezepte sind gut erklärt und übersichtlich aufgebaut - jedes Rezept hat auch ein Foto, sodass man sich auch anhand der Fotos durch die Produkte probieren kann. Ob man hinten im Register so fündig wird, wenn man etwas sucht weiß ich allerdings nicht - ich hätte Rührei und Spiegelei jetzt unter „R“ respektive „S“ gesucht und nicht unter „D“ wie „Das perfekte Rührei / Spiegelei“, aber das nur so am Rande.

Insgesamt bin ich hin- und hergerissen. Ich habe ein paar tolle und leckere Rezepte probiert und auch viele Dinge die ich noch ausprobieren möchte, was ja eigentlich die Hauptsache an einem Kochbuch ist. In seiner Gesamtheit hat mich das Buch aber nicht vollständig überzeugt.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Kochbuch und Kunstwerk in einem - absolut großartig!

Oishii!
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Der erste Gedanke den ich hatte, als ich das Buch aufgeschlagen habe war - „Das ist ein Kunstwerk“ - und das ist jetzt wirklich nicht übertrieben. Ich hatte schon lange kein Buch mehr bei dem der Untertitel ...

Der erste Gedanke den ich hatte, als ich das Buch aufgeschlagen habe war - „Das ist ein Kunstwerk“ - und das ist jetzt wirklich nicht übertrieben. Ich hatte schon lange kein Buch mehr bei dem der Untertitel („Authentisch, gemütlich, bunt…“) so gut passt wie hier. Der Autor Stefan Braun ist ein renommierter Fotograf der sich auf die Kunst der kulinarischen Fotografie spezialisiert hat - und das merkt man. Das Buch ist die gekonnte Mischung von wirklich großartigen Fotos und tollen Rezepten zum Frühstück, Mittag- und Abendessen.

Die Fotos strahlen eine Gemütlichkeit und Authentizität aus - man hat das Gefühl, man säße mittendrin in den trubeligen Izakayas und würde genüsslich seine Ramen schlürfen. Auch wenn man kein unbedingter Kochbuchliebhaber ist - das Buch macht einfach gute Laune, und schon allein wegen der Fotos lohnt sich das Buch!

Wenn man das Kochbuch sieht dann hat mich aber auch dieser Teil des Buches vollkommen überzeugt. Wir haben uns direkt an die Ramen gemacht und unterschiedliche Einlagen ausprobiert und es hat zum einen sehr lecker geschmeckt, zum anderen aber auch gut funktioniert. Die Zutaten haben wir in einem Asia-Markt geholt - diese sollten aber zum Großteil auch in einem gut sortierten Supermarkt zu finden sein. Die Rezepte selbst sind gut beschrieben und (natürlich) mit Fotos versehen. Durch die Aufteilung zwischen den Tageszeiten ist auch für jeden Geschmack etwas dabei.

Was man sagen muss - wer auf den rd. 230 Seiten auf jeder Seite ein anderes Rezept erwartet wird enttäuscht werden. Denn wie oben gesagt, neben den Rezepten stehen auch die Fotos im Mittelpunkt - ich würde sagen in etwa gleichberechtigt. Wer das Buch aber als das nimmt was es ist - eine kulinarische Entdeckungstour - der wird seine Freude an dem Buch haben. Wir haben es auf jeden Fall schon auf dem Merkzettel als Weihnachtsgeschenk für einen Japan-Liebhaber!

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