Sind der Titel und das Cover nicht einfach wundervoll weihnachtlich? Und dahinter stecken neun verschiedene weihnachtliche Kurzgeschichten. Neun Autorinnen, neun Geschichten - neun unterschiedliche Stile. ...
Sind der Titel und das Cover nicht einfach wundervoll weihnachtlich? Und dahinter stecken neun verschiedene weihnachtliche Kurzgeschichten. Neun Autorinnen, neun Geschichten - neun unterschiedliche Stile. Einige konnten mich eher abholen, als andere. Manchmal war es die süße Geschichte, manchmal ein ganz toller, gelungener Schreibstil und manchmal beides zusammen, was mich begeistern konnte.
Einige der Geschichten sind historischer und manche spielen näher der Gegenwart. Auch die Settings waren doch recht verschieden. Ich fand schön in so viele verschiedene Szenen und Stile einzutauchen und habe mich in den letzten Wochen zwischendurch gerne mal in eine der Kurzgeschichten gelesen. Das Buch war für mich mal eine Abwechslung zu zusammenhängenden Geschichten beziehungsweise Romanen und ein schöner weihnachtlicher Zusatz in der Adventszeit. Es ist schwierig eine eindeutige Bewertung oder eine Empfehlung auszusprechen, weil hier so viele unterschiedliche Autorinnen am Werk waren und mir die Geschichten dadurch unterschiedlich zugesagt haben. Aber ich habe es nicht bereut, zu dem Buch gegriffen zu haben.
Schon in Band Eins war ich direkt Fan von dem Setting an der Academy of Avondale und den Figuren, die Lara Holthaus in der Geschichte geschaffen hat. Umso glücklicher war ich, nochmal in zu der Clique ...
Schon in Band Eins war ich direkt Fan von dem Setting an der Academy of Avondale und den Figuren, die Lara Holthaus in der Geschichte geschaffen hat. Umso glücklicher war ich, nochmal in zu der Clique zurückzukehren und Neyla im Fokus zu erleben, ein richtig interessanter Charakter!
Den Schreibstil der Autorin mochte ich in Band Zwei noch lieber und er ist besonders durch die tiefgründigen und schmerzvollen Momente und den poetischen Anteil nochmal richtig ausgefeilt deutlich geworden. Durch Neyla als Wortgewandten und Schreibinteressierten Charakter hat es auch so perfekte Anlässe, wie einen Poetry-Slam gegeben, ihr Talent zum Ausdruck zu bringen - also das von Neyla als Figur und von auch Lara als Autorin. 😅
Schon von Anfang an hat mich die Geschichte richtig gut abgeholt - Riley von einer so sympathischen und humorvollen Seite kennenzulernen, noch bevor seine Düsteren zum Vorschein kamen. Neyla hat eine so schöne Entwicklung in dem Buch durchgemacht. Riley aber tatsächlich ebenso. Beide für sich und trotzdem auch zusammen! Ihre Gefühle entfachen recht schnell (Liebe auf den ersten Blick eben 🙈), aber es hat richtig gut zu den geschaffenen Charakteren gepasst. Und ohnehin gibt es eine Menge Hindernisse - allen voran die verbotene Romanze, denn Riley wird Schwimmtrainer an der Academy of Avondale.
Mir haben auch die Szenen mit Philippa, Tara, Emilia, Lucas, Aaron und Co. wieder extrem Spaß gemacht zu lesen. Sie kamen nicht selten vor und haben wieder ihre humorvollen und fürsorglichen Eigenschaften unter Beweis gestellt. Emilia und Lucas waren die Protagonisten in Band Eins und man hat hier noch ein bisschen ihren weiteren Verlauf mitbekommen - sowas lieb ich immer sehr, hihi. Man kann Band zwei aber übrigens trotzdem unabhängig von Band Eins lesen!
Band Zwei hat mir noch ein Stück besser gefallen als schon der Erste! Mir hat tatsächlich einzig ein bisschen was von dem Setting gefehlt, dass mich in Band Eins so begeistern konnte. Ich kann euch das Buch aber definitiv ans Herz legen. Es hat echt Spaß gemacht, die verbotene Romanze zwischen Neyla und Riley zu lesen und es gibt eine Menge tiefgründiger und gut umgesetzter Themen, wie Selbstzweifel, Ängste und Bodyshaming. Für die restlichen lest euch im Zweifel die Triggerwarnung durch, denn ich möchte inhaltlich nicht spoilern. Lest die schöne Geschichte einfach. Danke! Ich freue mich definitiv darauf, mehr von Lara Holthaus zu lesen. 🥰
Zu Duty & Demand wird es im Februar übrigens auch die Printversion geben!
Mit »Red, White & Royal Blue« habe ich einen zweiten Versuch gewagt, nachdem ich letztes Jahr schonmal begonnen, aber überhaupt nicht reingefunden hatte. Diesmal bin ich richtig gut in das Buch reingekommen, ...
Mit »Red, White & Royal Blue« habe ich einen zweiten Versuch gewagt, nachdem ich letztes Jahr schonmal begonnen, aber überhaupt nicht reingefunden hatte. Diesmal bin ich richtig gut in das Buch reingekommen, habe ca. die ersten 50 Seiten als Hörbuch gehört und dann weitergelesen. Ich habe es in wenigen Tagen verschlungen und ich kann euch sagen - es war eine richtige Achterbahnfahrt für mich. Erst hat es mich richtig gepackt und ich war absolut hyped, zwischendurch hat mich die Handlung dann aber etwas genervt. Dann ging’s aber wieder richtig bergauf und einige Stellen haben mir richtig das Herz gebrochen. Insgesamt mochte ich den humorvollen Schreibstil der Autorin wieder echt gern und ich bin froh, mich dieser schönen Geschichte nochmal voll und ganz gewidmet zu haben. Auch wenn es für mich einige Schwächen hatte, wird das Buch mir sicher nicht so schnell aus dem Kopf gehen. Ich kann’s definitiv empfehlen, wenn ihr es noch nicht kennt. 4,5 von 5 Sternen
Mit den Protagonisten Farah und Paxton erzählt Ada Bailey hier eine richtig schöne und bewegende Geschichte. Romantisch und gleichzeitig fesselnd, nervenaufreibend und schockierend. Der Schreibstil lässt ...
Mit den Protagonisten Farah und Paxton erzählt Ada Bailey hier eine richtig schöne und bewegende Geschichte. Romantisch und gleichzeitig fesselnd, nervenaufreibend und schockierend. Der Schreibstil lässt nahezu durch das Buch fliegen. Nicht nur, weil er angenehm leicht ist - neben Humor spielt hier vor allem auch Spannung mit rein. Ada schafft es mit so viel Feingefühl wirklich interessante und aufwühlende Themen in dem Buch umzusetzen. Durch eines der Hauptthemen, das Stalking, war der Sogfaktor bei „Stars in our Hands“ enorm groß und man war quasi durchgängig im Kopf dabei mitzufiebern, mitzudenken und die Dramatik zu spüren. Und vor allem geht das Thema wirklich unter die Haut.
Zwischenzeitlich war ich wirklich sprachlos, aber nicht negativ sprachlos. Vielmehr schockiert, berührt und beeindruckt sprachlos. Die Geschichte ist wirklich authentisch geschrieben und hat sich für mich sehr realistisch angefühlt, was umso schockierender war. Die Geschichte hat mich spätestens beim Nachwort noch viel zum Nachdenken angeregt.
Auch andere Themen wie Ängste fanden hier auf sehr gelungene Art und Weise ihren Platz. Klingt irgendwie düster und dramatisch, aber das ist „Stars in our Hands“ nicht: Traumhafte Szenen in idyllischer Winterwunderland-Atmosphäre haben die düsteren Themen ausgeglichen und das Buch wurde (genialerweise) nicht schwer und düster, sondern fand ein angenehmes Gleichgewicht. Durch das Knistern und die Gefühle zwischen Farah und Paxton kam eine Menge Romantik ins Spiel, ohne die ernsten Themen zu romantisieren oder ihnen den Platz zu nehmen. Beide Protagonisten hatten ihr Päckchen zu tragen und konnten stark an sich und miteinander wachsen.
Ich kann das Buch sehr ans Herz legen. Ada Bailey bringt mit diesem Buch eine wundervolle Winter-Liebesgeschichte in die Buchwelt, aber vor allem auch Themen, die es absolut verdient haben, gehört zu werden. Die Film-Kulisse in Alaska war das I-Tüpfelchen (übrigens bemerkenswert detailreich und realistisch) und auch kleinere Dramen und coole Nebenfiguren haben ihren Platz gefunden. Einzig die Romanze konnte mich nicht einhundertprozentig mitreißen, was mein einziger Kritikpunkt ist, der aber bloß mein persönliches Gefühl beim Lesen widerspiegelt.
Es war schön, die Fletcher-Clique wiederzutreffend, auch wenn ich noch nicht so viel von ihnen kenne (nur Band Eins). Summer war für mich schon am Anfang ein richtig cooler Charakter und ich fand’s toll, ...
Es war schön, die Fletcher-Clique wiederzutreffend, auch wenn ich noch nicht so viel von ihnen kenne (nur Band Eins). Summer war für mich schon am Anfang ein richtig cooler Charakter und ich fand’s toll, direkt in ihre Geschichte wieder einzutauchen.
Mit der Geschichte von Summer hat Tami Fischer so nachvollziehbare und leider allgegenwärtige Problematiken aufgegriffen und meiner Meinung nach sehr stark und gelungen umgesetzt. Summer hat mit Selbstzweifeln zu kämpfen, fühlt sich mit dem eingeschlagenen Weg überhaupt nicht wohl und hat darüber hinaus unter anderem in ihrer Familie einige Baustellen. Im Laufe der Geschichte wächst sie an sich und mir hat so gut gefallen, wie die knisternde Romantik den schwereren Themen und der Leichtigkeit innerhalb der Fletcher-Clique genug Raum gegeben hat. Es war ein richtig angenehmes Verhältnis zwischen all den Dingen und der tolle Schreibstil konnte mit Leichtigkeit und einer ganzen Menge Humor absolut bei mir punkten und die schwereren Themen nicht ganz so düster vermitteln.
Zwischen Summer und Brigham gefiel mir die Dynamik auch so so gut! Von genervten Nachbarn und vielem Schlagabtausch entwickelt es sich über freundschaftliche Gefühle zu leidenschaftlicher Romantik. Stück für Stück lernen sie sich mehr kennen und schenken einander Ehrlichkeit und Vertrauen. Und es gibt eine Menge gutes veganes Essen, hahaha. Fand ich richtig nice!
Das Ende und damit der Abschied von der Fletcher-Gruppe war für mich auch absolut gelungen. Ich werde definitiv demnächst nochmal auf die anderen Geschichten aus Fletcher zurückkommen, kann Cushing Colors aber schonmal sehr ans Herz legen! Die Geschichte hatte übrigens unerwartet ziemlich schöne Weihnachts- und Wintervibes.